- Mehr Interesse. Als Niemand kann man lernen, sich mehr für andere zu interessieren und weniger für sein Ego. Ein Niemand trainiert eine eher inklusive statt exklusive Persönlichkeit, wird verbindlicher, barmherziger und offener.
- Mehr Verstehen. Ein Niemand hat mehr Zeit sich zurückzulehnen, zuzuhören und eine Weile in den Schuhen anderer Menschen zu wandern. Ihm bleibt die größere Chance, zuerst Verstehen zu versuchen, bevor er versucht, verstanden zu werden.
- Mehr Unabhängigkeit. Ein Niemand wird unabhängiger von den Verlockungen der Macht, des Statusdenkens und der Versuchung, immer im Rampenlicht zu stehen. Ein Niemand erkennt leichter, dass man kein Experte und keine Rampensau sein muss, um wertvoll zu sein.



Pingback: Tweets die X erwähnen „3 Gründe, warum es gut ist ein Niemand zu sein“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg! -- Topsy.com
Florian Höger
Guten “Morgen”,
sind Sie ein Niemand?
Ab wann bin ich Jemand?
Wann und wie kamen Sie auf diese Idee, diesen Gedanken?
Sehr spannender Text, danke.
Jochen Mai
@Florian Höger: Warum stellen Sie so viele Fragen? Teilen Sie doch lieber Ihre Interpretation mit uns…
Florian Höger
Wer nicht fragt bleibt dumm ;-)
Ein Niemand ist doch letzlich einer (jetzt mal nur in menschlicher Dimension), der keine Beziehung (egal welcher Art) zu einem anderen hat.
Vor allem beim ersten Punkt ist es doch so: Sobald “Niemand” diesen Vorteil/Grund genießt, ist er schon Jemand (in den Augen desjenigen, dem “Niemand” sein Interesse zeigt).
Kurz: Alles ist relativ. :-D
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die Vorteile, die Sie nennen, so sehr davon abhängen, ob Sie, ich, er oder sie ein Niemand oder Jemand sind. Beziehungsweise ob es sich (a) auschließt Jemand zu sein und dennoch inklusiv zu sei, in die Schuhe anderer zu schlüpfen, etc. und (b) einschließt (relativ) Niemand zu sein und diese Gründe dann doch nicht nützt sondern so tut (bewusst/unbewusst), als sei man Jemand.
Jochen Mai
@Florian: Ich glaube in menschlicher Dimension ist niemand ein niemand – jeder ist jemand, auch wenn er keine Beziehungen pflegt. Allerdings deuten einige der Punkte auf eine mögliche Interpretation in Richtung Popularität oder Prominenz. Und demnach wäre ein niemand jemand mit unterdurchschnittlicher, bis geringer Popularität. Das kann man auf die breite Masse der Gesellschaft beziehen – oder auf den Mikrokosmos Büro.
Pingback: „Newsletter vom 21. September: Studenten, Selbstständige, Datenskandal“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!