
Warum sollte man bloggen? Gibt es nicht längst genug Blogs und Blogger? Mag sein. Aber gleiches ließe sich von Büchern und Buchautoren behaupten – trotzdem werden immer wieder neue Bücher gedruckt, und immer wieder finden sich darunter echte Schätze. Für Blogs spricht aber noch mehr: Mindestens gleich 30 gute Gründe sprechen fürs Bloggen beziehungsweise ein eigenes Blog…
Natürlich bin ich bei der Frage nach Blog-Gründen befangen: Ich bin bekennender Blogger aus Leidenschaft. Auch in meinem Job als Social Media Manager habe ich unser Corporate Blog bewusst ins Zentrum unserer Strategie gestellt. Denn das bleibt dauerhaft unsere Seite. Viele Unternehmen investieren Unsummen in Facebook und Communities auf anderen Social Media Kanälen, die ihnen letztlich nicht gehören. Nicht falsch. Aber dort bestimmen andere die Regeln, was dort erlaubt ist, wen man erreicht und wie. Gewiss, der Aufbau geht dort schneller und lässt sich oft bequem über Agenturen einkaufen. Aber langfristig rechnet sich ein Blog mehr. Vor allem im worst case, wenn so ein Netzwerk mal nicht mehr hipp und angesagt ist oder gar abgeschaltet wird, dann sind die investierten Euros futsch. Im eigenen Blog bestimmt man diesen Zeitpunkt wie auch alle anderen Regeln jedoch stets selbst.
Deshalb, daher und darum die…
30 Gründe, warum sich Bloggen immer lohnt:
- Bloggen verbindet. Im doppelten Wortsinn.
- Wissen zu teilen, ist Teil unserer menschlichen DNA.
- Wissen zu teilen, hilft anderen und macht die Welt zu einem smarteren Ort.
- Bloggen ermutigt – nicht zuletzt über das viele Feedback.
- Bloggen macht einen als Experte sichtbar – online wie offline.
- Blogs wirken besonders effektiv, um Themennischen zu erobern.
- Etablierte Blogger mit Expertise werden auch von Journalisten interviewt.
- Blogs sind ein ideales Kollaborationstool für Fachbeiträge und Fachdiskussionen.
- Bloggen hilft mein Recherchieren und Validieren von Fachbeiträgen.
- Nichts macht so viel Spaß, wie über die Dinge zu schreiben, mit denen man sich auskennt.
- Und nichts überzeugt auch andere so sehr.
- Bloggen hilft dabei, sich inhaltlich zu differenzieren (zum Beispiel auch als Bewerber).
- Blogger beweisen Engagement und Durchhaltevermögen.
- Bloggen verleiht einem eine Stimme bei aktuellen Diskussionen.
- Langjähriges Bloggen schafft ein enorm breites Netzwerk.
- Blogs erreichen Menschen auf der ganzen Welt.
- Ein Blog ist der beste Weg, Menschen mit gleichen Interessen kennenzulernen.
- Ein Blog hilft am stärksten beim Aufbau einer Eigenmarke im Netz.
- Blogbeiträge lassen sich problemlos in alle sozialen Netze teilen (Versuchen Sie mal aus Facebook zu plussen!).
- Blogs werden von anderen Bloggern am liebsten verlinkt und zitiert, was so die Relevanz des eigenen Blogs erhöht.
- Suchmaschinen lieben Blogs.
- Jeder einzelne Beitrag wird als neue Seite in den SERPS indexiert (wenn Sie das wollen).
- Mit einer guten Keyword-Strategie erreichen Sie schneller Ihre Zielgruppe als mit allen anderen Social Media.
- (Corporate) Blogs sind der beste Weg Leser für eine Website zu generieren.
- Blogs wirken nachhaltig im Longtail – selbst alte Beiträge werden noch nach Jahren gefunden.
- Jedes Blogs kann in Aufbau und Design ein Unikat sein.
- Auch Marktforschung lässt sich mit Blogs kostengünstig realisieren.
- Je öfter man es macht, desto besser wird es: Wer gerne und viel bloggt, schreibt mit der Zeit besser und schneller.
- Populäre Blogs ermöglichen ein gutes Nebeneinkommen.
- Bloggen hilft, die eigene (berufliche) Entwicklung zu fokussieren.
Abschließend noch ein letzter Tipp: Erfolgreiche Blogs leben von der Leidenschaft ihrer Betreiber und Autoren, guten Inhalten, Beständigkeit und der Kommunikation mit den Lesern. Falls also selber gerade erwägen mit dem Bloggen zu beginnen: Verlieren Sie nie den Spaß daran!
Apropos: Aus welchen Gründen bloggen Sie?
Teamarbeit: 11 kaum bekannte Fakten
Powerpoint & Co.: Tipps für bessere Präsentationen
Denksport: 50 Brainteaser für Jobinterviews
Smalltalk-Tipps:



Bewerbungs-Dossiers zu Mappe, Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto und Zeugnissen.
Die besten Tipps und Dossiers für das Vorstellungsgespräch: So überzeugen Sie jeden Personaler.

Timo Kühne
Bloggen lohnt sich auf jeden Fall. Deinen Tipps kann man eigentlich kaum noch etwas hinzufügen. Wer mit der nötigen Ernsthaftigkeit, Hingabe und Leidenschaft bloggt, bekommt auch jede Menge zurück. Positive Feedbacks und Diskussionen gefallen mir daran am besten.
Joachim Zischke
Blogs wirken nachhaltig im Longtail – selbst alte Beiträge werden noch nach Jahren gefunden.
Ja, das funktioniert wirklich. Just letzte Woche erreichte mich eine Anfrage, meinen Artikel über Masken (!) und Rollen aus dem Jahre 2008 im gymnasialen Unterricht verwenden zu dürfen.
//
Pingback: Heinkas News » Blog Archive » heinkas Lese-Tipp
Stephan
Angefangen aus Spaß. Aber irgendwie macht es auch süchtig.Mit der Zeit bekommt man auch seine Reichweite – irgendwie (Okay, ich habe Alexa Ranking um 500.000, aber immerhin, Robert Basic ist gar nicht so viel besser).
macht weiter so,
lG
Stephan
Pingback: Appartementhotelblogger
Anton
Hi Jochen,
interessante Liste.
Ich für meinen teil liebe es zu bloggen, weil ich in Kontakt mit Gleichgesinnten treten und Wissen aufbereitet teilen kann. Außerdem finde ich es irgendwie spannend eine eigene Ecke im Web zu besitzen :-)
Cheers
Anton
Jens A. Heim
Ich blogge aus Gründen 1-30 und weil man darüber hinaus wunderbare Menschen kennenlernt!
Sehr schöne, runde und vollständige Auflistung – die ich so nur unterstreichen kann und möchte.
Sonnige Grüße
Jens A. Heim
Albert Warnecke
Einen Punkt würde ich gerne hinzufügen: Bloggen klärt die Gedanken. Wer sich Mühe gibt und wirklich etwas Substanzielles präsentieren möchte stellt schnell fest: Bloggen zwischen Tür und Angel klappt nicht. Man muß sich die Zeit nehmen um das was man sagen möchte in eine verständliche Form zu bringen.
Manchmal stellt man dabei auch fest, daß man doch nicht so viel zu sagen hat, bzw. daß ein Tweet reicht. :-)
Jochen Mai
Dem kann ich nur zustimmen.
Pingback: INJELEA-Lesenswertes (17. Februar 2013) - INJELEA Blog
Martin Grünstäudl
Neben vielen Gründen, die hier genannt worden sind, blogge ich vor allem aus einem 31ten Grund :)
Ich habe festgestellt, dass man sich durch Bloggen prima selbst weiterentwickeln kann. Man befasst sich mit einzelnen Dingen tiefergehend, was man ansonsten wahrscheinlich nicht getan hätte. Ausserdem sortiert und reflektiert man durch Bloggen seine Gedanken. Man weiß ja oft erst was man für Gedanken und Einstellungen hat, wenn man sie niederschreibt.
Liebe Grüße
Martin
Anne Marie Hoffmann
Ich muss zugeben es sind wirklich 30 gute Gründe warum es sich lohtn zu Bloggen.
Jonas | blogkiste.com
Bloggen fetzt, ja. Dennoch fände ich es angenehm, wenn bei aller Euphorie auch einmal über die Schattenseiten berichtet werden würde…, immerhin vegetieren die meisten Blogger in absoluter Bedeutungslosigkeit. Schreibt doch einmal darüber.
Cheers.