Syda Productions/shutterstock.com
Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Mitarbeiter. Kein Wunder, dass die Personalauswahl eine so große Rolle spielt und Top-Talente auf dem Arbeitsmarkt umkämpft sind. Leider merkt man nicht immer, wen man sich da in die eigenen Reihen holt und am Ende leidet das gesamte Unternehmen, wenn sich ein Mitarbeiter im Nachhinein als schwierige Persönlichkeit entpuppt. Bei diesen fünf Arbeitnehmer-Typen sollten Unternehmen deshalb besonders vorsichtig sein und rechtzeitig reagieren, wenn sie im eigenen Personal auftauchen...

Wie Arbeitnehmer dem Unternehmen schaden können

Mitarbeiter werden eingestellt, um wichtige Aufgaben zu übernehmen, Ideen einzubringen, Projekte voranzutreiben und am Ende des Tages zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Eigentlich. Was beim Großteil der Angestellten einwandfrei funktioniert und zu keinerlei Problemen führt, lässt sich nicht ohne Weiteres für alle Arbeitnehmer verallgemeinern.

Ob bewusst oder nicht, mit böswilliger Absicht oder aufgrund von Fahrlässigkeit: Manche Mitarbeiter bringen ihrem Unternehmen keinen Nutzen, sondern fügen ihm stattdessen Schaden zu - und zwar auf unterschiedliche Arten.

  • Sie bringen unzureichende Leistungen. Der Klassiker unter den schädlichen Arbeitnehmer-Typen. Die Leistungen lassen über einen längeren Zeitraum zu wünschen übrig, Aufgaben werden nicht oder nur mit vielen Fehlern erledigt und Kunden äußern immer wieder ihre Unzufriedenheit mit den erbrachten Leistungen. Auch die Kollegen leiden unter diesen Mitarbeitern, da die zusätzlichen Aufgaben oft an ihnen hängen bleiben.
  • Sie schaden dem Ruf des Unternehmens. Gerade im direkten Kundenkontakt sind es die Mitarbeiter, die den Ruf eines Unternehmens präsentieren. Hier kann entweder durch Professionalität, Freundlichkeit und Kundenorientierung gepunktet werden - oder das Image des Arbeitgebers ruiniert werden. Besonders schwierig wird es, den Ruf wieder herzustellen, wenn er erst einmal Schaden genommen hat.
  • Sie verschlechtern die Arbeitsatmosphäre. Einige Arbeitnehmer schaffen es durch ihre Persönlichkeit oder auch ihr Verhalten gleich das gesamte Team mit runterzuziehen. Sie verbreiten negative Stimmung, verbreiten Gerüchte oder versuchen den Erfolg der Kollegen zu verhindern. Die schlechte Arbeitsatmosphäre sorgt nicht nur für Streit im Team, sondern auch für schlechtere Leistungen.

Bei diesen 5 Arbeitnehmer-Typen sollten Unternehmen vorsichtig sein

dotshock/shutterstock.comDie Kollegen, mit denen man Tag für Tag zusammenarbeiten muss, kann man sich nicht aussuchen. Man bekommt sie mehr oder weniger als Bonus zum Arbeitsplatz dazu, nur fällt diese Zugabe nicht immer positiv aus. Einige Arbeitnehmer-Typen, mit denen man sich das Büro teilen muss, können den Arbeitstag zur Qual werden lassen. Spätestens wenn andere Mitarbeiter in Mitleidenschaft gezogen werden, wird es für Unternehmen Zeit, etwas an der Situation zu ändern. Doch nicht immer sind die Störenfriede so leicht auszumachen. Wir haben fünf Arbeitnehmer-Typen aufgelistet, bei denen Unternehmen genau aufpassen sollten, um frühzeitig Schaden zu vermeiden.

  1. Der ständige Ja-Sager

    Der Umgang mit diesem Typ ist einfach und bei den meisten ist er beliebt: Der Ja-Sager stimmt prinzipiell jedem Vorschlag zu, ist von allem begeistert und bietet seine Unterstützung an. Eine wirklich eigene Meinung hat er hingegen nicht. Er ist bestrebt, allen zu gefallen und nirgendwo anzuecken.

    Für Unternehmen geht damit ein großes Risiko einher: Er wird auch absolut falschen Entscheidungen fröhlich zustimmen und auf sein Feedback ist kein Verlass. Mit dem Ja-Sager kann man zwar gut auskommen, doch eventuell auf einen großen vermeidbaren Fehler zusteuern.

  2. Der ewig Negative

    Er findet garantiert in wirklich jeder Suppe ein Haar, kann nicht nachvollziehen wieso jemand optimistisch ist und sieht jeder Entwicklung und Veränderung grundsätzlich schwarz entgegen. Sein Motto: Das geht auf jeden Fall schief...

    Besonders problematisch sind negative Mitarbeiter, wenn sie die Kollegen mit ihrer Einstellung anstecken. Ein ganzes Team, dass vom eigenen Scheitern überzeugt ist, kann keine wünschenswerten Leistungen erbringen, sondern produziert nur zusätzliche Probleme.

  3. Die dickköpfige Unbelehrbare

    Sie weiß, wie die Dinge zu erledigen sind. Zumindest glaubt sie das, schließlich hat sie es schon immer so gemacht und sieht nicht ein, warum sich daran nun etwas ändern sollte. Berufserfahrung kann ein Vorteil sein, doch im Fall der Unbelehrbaren steht genau dieser der Weiterentwicklung im Weg.

    Gerade diese Entwicklung kann für viele Unternehmen notwendig sein, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten und sich an neue Anforderungen anzupassen. Finden sich dann gleich mehrere Exemplare der Unbelehrbaren in einem Team, müssen Unternehmen schnell darauf reagieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.

  4. Der destruktive Kritiker

    Kritik ist in Unternehmen ein nützlicher Faktor, um Fehler begangene Fehler in Zukunft zu vermeiden und etwas daraus zu lernen - doch der destruktive Kritiker hat es sich zum Ziel gemacht, andere zu verurteilen, deren Selbstbewusstsein zu drücken und sich selbst zu profilieren.

    Er ist nicht nur eine erstzunehmende Belastung für die Kollegen, sondern schädigt auch die Feedback-Kultur des gesamten Unternehmens, die meist mühsam erarbeitet wurde. Wo vorher noch wertschätzende Kritik geübt wurde und Verbesserungsvorschläge gegeben wurden, wird plötzlich nur noch die Schuld von links nach rechts geschoben.

  5. Die unmotivierte Bremse

    Schon der Weg ins Büro ist eine Leistung, für die dieser Arbeitnehmer-Typ gerne einen Orden erhalten würde. Er kann sich kaum aufraffen, irgendeine Aufgabe anzugehen und verbringt seine Zeit lieber damit, sich von einer Pause zur nächsten zu hangeln.

    Bremsen neigen jedoch dazu, auch andere mit ihrer Demotivation anzustecken oder diese schlichtweg bei der Arbeit zu stören. Arbeitgeber sollten deshalb darauf achten, unmotivierte Bremsen ausfindig zu machen und zu erforschen, wie sie die Motivation steigern können - oder nach anderen Mitarbeitern Ausschau halten, die mit mehr Engagement arbeiten.

Und welche Arbeitnehmer-Typen machen Ihnen das Berufsleben schwer? Wir freuen uns über Ihre Antworten!

[Bildnachweis: Syda Productions, dotshock by Shutterstock.com]/div>