6 Dinge, die Sie am ersten Tag nicht sagen sollten
Endlich ist es soweit: Sie haben lange darauf hingearbeitet und nun stehen Sie vor Ihrem ersten Tag in einem neuen Job. Sie wollen alles richtig machen, zeigen, dass es die richtige Wahl war, Sie einzustellen und bei Kollegen und Chef gleichermaßen einen guten Eindruck hinterlassen. Verständlicherweise sind Sie aber auch ein wenig aufgeregt. Neuer Arbeitgeber, neues Büro, neue Aufgaben - da ist ein wenig Nervosität ganz normal. Trotzdem müssen Sie am ersten Tag darauf achten, wie Sie sich präsentieren. Dazu zählt nicht nur ein professionelles Auftreten, sondern auch was Sie sagen...

Was Sie am ersten Tag nicht sagen sollten

An Ihrem ersten Tag werden Sie viele neue Gesichter treffen und zwangsläufig mit dem ein oder anderen ins Gespräch kommen. Häufig handelt es sich dabei um ein wenig Smalltalk, um den anderen ein wenig kennenzulernen. Meist sind diese völlig unverfänglich, doch tragen solche Gespräche trotzdem einen großen Teil zum ersten Eindruck bei, den Sie am neuen Arbeitsplatz hinterlassen. Nun brauchen Sie nicht mit Panik jeder Konversation am ersten Tag aus dem Weg gehen und hoffen, von niemandem angesprochen zu werden. Es reicht bereits, wenn Sie einige Sätze vermeiden:

  1. Mein letzter Chef war ein richtiger Idiot

    Selbst wenn dem tatsächlich so war, sollten Sie diese Dinge besser für sich behalten - besonders am ersten Tag in einem neuen Job. Wer mit negativen Vergleichen Kommentaren und Vergleichen zu seinem alten Job in ein neues Arbeitsverhältnis startet, ist selbst Schuld, wenn die neuen Kollegen und auch der jetzige Chef ein falsches Bild von ihm bekommen und er als Nörgler oder nicht loyal wahrgenommen wird. Freuen Sie sich über die neue Stelle, aber lassen Sie den Frust über den Ex-Arbeitgeber lieber zuhause.

  2. Gibt es etwas, dass ich über andere Kollegen wissen sollte?

    Der Flurfunk ist bei vielen Arbeitgebern zwar ein weit verbreiteter Kommunikationskanal, doch sollten Sie sich lieber nicht daran beteiligen. Verlassen Sie sich nicht auf Gerüchte, sonst finden Sie sich vielleicht plötzlich mitten in einem Streit wieder, mit dem Sie gar nichts zu tun haben wollen. Als neuer Mitarbeiter empfiehlt es sich vielmehr, sich selbst ein Bild der Kollegen zu machen und danach zu entscheiden, mit wem man sich gut versteht, wem man vertraut und wer nur darauf aus ist, Intrigen ins Leben zu rufen.

  3. In meinem alten Job haben wir das anders gemacht

    Verschiedene Arbeitgeber haben auch unterschiedliche Arbeitsabläufe. Anfangs mag das ungewohnt sein, doch sollten Sie sich davor nicht verschließen. Vielleicht stellen Sie sogar fest, dass die neuen Abläufe schneller und effizienter sind, als die Prozesse im letzten Job. Zeigen Sie sich offen für Neues und engagiert, wenn es darum geht, die Dinge anzupacken. Wenn Sie nach einiger Zeit Verbesserungspotential erkennen, können Sie natürlich trotzdem einen entsprechenden Vorschlag machen.

  4. Ich freu mich schon auf den Feierabend

    Sie können es schon am ersten Tag nicht erwarten, Ihren Schreibtisch wieder zu verlassen und endlich Feierabend zu machen? Diese Einstellung bleibt vermutlich nicht unbemerkt. Einen besseren ersten Eindruck hinterlassen Sie, wenn Sie mit Energie und Engagement starten und den neuen Arbeitgeber mit positiver Energie von sich überzeugen. Zeigen Sie, dass Ihr Tatendrang nicht nur eine leere Floskel für das Vorstellungsgespräch war.

  5. Das ist der beste Job, den ich je hatte!!!

    Enthusiasmus und Motivation für den neuen Arbeitsplatz sind ein guter Start, allerdings sollten Sie es am Anfang mit den Bekundungen Ihrer Begeisterung nicht übertreiben. Die Grenze zum Schleimen ist oft schneller erreicht, als man denkt. Außerdem ist es nicht nötig, um jeden Preis zu versuchen, von den Kollegen oder dem Vorgesetzten gemocht zu werden. Für das eine benötigen Sie mehr Zeit und für das andere die entsprechenden Leistungen. Außerdem ist es Ihr erster Tag: Loben Sie den neuen Job nicht in den Himmel, bevor Sie sich ein vollständiges Bild machen konnten.

  6. Dafür habe ich jetzt wirklich keine Zeit

    Der erste Arbeitstag ist häufig von vielen Erklärungen geprägt. Wie findet man sich zurecht, worauf muss man achten, welche Aufgaben gilt es zu bearbeiten? Eine Vielzahl an Informationen in kurzer Zeit, von denen man versucht, falls möglich alle abzuspeichern. Das kann anstrengend sein, doch sollten Sie dabei nicht vergessen, dass sich jemand die Zeit nimmt, um Ihnen diese Dinge zu erklären. Sein Sie dankbar für diese Zeit und bleiben Sie aufmerksam und interessiert.

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