Kaum eine Bewerbung kommt ohne sie aus – die Ich-Sätze:

    Ich bin teamfähig.
    Ich besitze Kommunikationsstärke.
    Ich bin ein Macher.
    Ich bin engagiert, motiviert.
    Ich habe schon Verantwortung übernommen.

Mag alles stimmen. Und doch: Behaupten kann das jeder – beweisen aber nur wenige. Und da die meisten solche Sätze in ihre Bewerbung schreiben, hebt es wunderbar ab, einen anderen Weg zu wählen: beschreiben. Sagen Sie nicht, dass Sie teamfähig, motiviert, verantwortungsvoll sind – umschreiben Sie ein Projekt, bei dem Sie vorbildlich mit Ihrem Team ein Projekt erfolgreich abgeschlossen haben. Und wenn Sie das auch noch flüssig, aktiv und ansprechend formulieren, ist die Kommunikationsstärke auch gleich offenbar.

Und hier noch einmal

Drei Gründe, auf Ich-Sätze zu verzichten

  1. Abwechslung Natürlich sollten Sie im Anschreiben Ihre Stärken und Ihre Motivation herausstellen. Üblicherweise geschieht das durch Sätze, wie “Ich bin…”, “Ich kann…”, “Ich würde mich freuen…” In dieser Massierung ist das aber nicht nur eintönig, sondern wirkt leider auch egozentrisch.
  2. Mehrwert Stellen Sie lieber auf die Bedürfnisse des Arbeitgebers in spe ab. Zeigen Sie, dass Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und das Unternehmen etwas kennen, indem Sie betonen, welchen Mehrwert Sie bieten: “Meine Erfahrungen in XXX würde ich bei Ihnen gerne einsetzen, um für Sie…”
  3. Differenzierung Der simpelste Grund aber ist die Unterscheidung von anderen Bewerbern. Die meisten Anschreiben basieren auf Musterbriefen und enthalten typische Floskelsätze und damit auch zahlreiche “Ich”-Formulierungen. Heben Sie sich davon positiv ab, fokussieren Sie auf den Leser!