„Administratives Autistentum“, „unkreative Verwaltungsmitarbeiter“, „unproduktive Innovationsbremsen“ – so nennen Mitarbeiter schon mal die Kollegen aus der Personalabteilung. Tatsächlich attestieren viele Kollegen den Personalern durchaus Kompetenz in Verwaltungsaufgaben, gleichzeitig bemängeln sie aber, dass diese sich nicht um sie kümmerten. Insbesondere die Innovationsfähigkeit vermissen Arbeitnehmer an ihren Personalverantwortlichen, so eine Umfrage der Fachhochschule Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Psychonomics und der Zeitschrift Personalmagazin. Im Einzelnen:

  • 37 Prozent der 1034 befragten Arbeitnehmer gaben an, dass die Dienstleistungen der Personalabteilung ihrem Bedarf gerecht würden.
  • 34 Prozent der Befragten fanden, dass die Personalabteilung ihre Bedürfnisse kennt.
  • 26 Prozent fühlten sich von Personalern gut darüber informiert, was an Personalprojekten läuft.
  • Dagegen lobten 70 Prozent die Kompetenz der Personalabteilung in der Entgeltabrechnung und Personalverwaltung.
  • Auf die Frage, ob die Personalabteilung einen guten Ruf genieße, antworteten 43 Prozent mit „ja“ und 21 Prozent mit „nein“.