Sie müssen jetzt sehr stark sein – und sehr mutig: Das ist mit Abstand das schlechteste Video, um eine Company zu bewerben, die professionelle Videos für andere dreht. Und doch haben Fred und Sharon Spencer aus Kanada allein damit unglaubliche 1,3 Millionen Zuschauer erreicht…
Und die beiden meinen das wirklich ernst…
Egal, was man davon hält: Das Beispiel der Spencers zeigt dennoch eindrucksvoll, welche virale Kraft selbst Videos haben können, die irgendwie kaum noch in diese mediale Gattung passen.







Constantin Sander
Dieses Video zeigt vor allem, dass virale Verbreitung nicht das A und O für virales Marketing ist. Wer sich bis auf die Knochen blamieren will und schon vor dem Erstkontakt mit Kunden seine Unprofessionalität beweisen möchte, der macht das mit solchen Videos. Mein aufrichtiges Mitleid.
Oliver Rumpf
Ich stimme meinem Vorredner zu. Jeder kann als Beispiel dienen, und wenn es nur darum geht, zu zeigen, wie man es nicht machen sollte. 1,3 Mio Aufrufe von Menschen, die darüber lachen machen noch keinen wirtschaftlichen Erfolg aus. Wie bei einer Marketing-Kampagne ist es nicht die Anzahl der dadurch angelockten Besucher die Geld bringen, sondern die Anzahl derer die daraufhin kaufen (Conversion).
Jochen Mai
Dabei redet gar keiner von dem wirtschaftlichem Erfolg…. (der auf geringem Niveau aber durchaus vorhanden ist: Die beiden sind durch div. Fernsehshows gegangen. Der kleine Mann, der keine großen Ansprüche an Videos hat, dürfte sie deshalb kennen. Und die beiden sind seit 2008 immer noch im Geschäft. Soviel zur “Conversion”). Aber noch mal: Ich finde das sehr kurzsichtig, nur auf das offenkundig Peinliche zu schauen. Von diesem Video ist es nur ein kleiner kreativer Schritt, um ein Video zu machen, das nur zum Schein und auf den ersten Blick Bullshit ist – aber dieselbe virale Kraft nutzt.