Best Ager: Bewerben mit 50+
Mit steigendem Alter sinken die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das ist leider nicht nur eine allgemeine Theorie, sondern für viele Menschen bittere Realität. Wer mit Ende 40 oder in seinen Fünfzigern den Job verliert, steht vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Auch wenn sie immer wieder bestritten wird, können viele Best Ager aus eigener Erfahrung berichten, dass die Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt nicht nur ein Märchen ist. Stattdessen hagelt es Absagen, während der Frust über die Situation immer weiter wächst. Ein plötzlicher Sinneswandel von Unternehmen ist leider nicht zu erwarten, aber Hoffnung gibt es für Best Ager trotzdem: Auf der einen Seite könnten die Entwicklungen ihnen in die Karten spielen und richtig umgesetzt kann auch die Bewerbung mit 50+ zum Erfolg werden...

Best Ager: Noch lange kein altes Eisen

Es ist ein Szenario, vor dem sich unzählige Arbeitnehmer fürchten. 15, 20 oder auch 30 Jahre lang verlief beruflich alles gut, vielleicht der ein oder andere Arbeitgeberwechsel, doch keine größeren Lücken im Lebenslauf. Tag für Tag hart gearbeitet, fleißig die Steuern gezahlt und gleichzeitig versucht, wenigstens ein bisschen Geld als Rücklage fürs Alter anzusparen. Und dann der Schock: Mit Anfang 50 kommt die Kündigung.

Ob der Arbeitgeber Insolvenz anmelden musste oder ein anderer Grund dahinter steht, ist in dem Moment erst einmal zweitrangig. Es zählt einzig der aktuelle Status der Arbeitslosigkeit - und die droht langfristig zu werden, wenn nicht schnell ein passender Anschluss gefunden wird. Denn sind wir ehrlich: Wer kann es sich heute schon leisten, in seinen Fünfzigern die Arbeit komplett an den Nagel zu hängen und nur noch von Ersparnissen und der Frührente zu leben?

Auf der anderen Seite wollen die meisten in diesem Alter noch gar nicht aufhören zu arbeiten. Studien zeigen, dass immer mehr Mensch sogar über das Renteneintrittsalter hinaus eine berufliche Beschäftigung suchen. Und das sind längst nicht nur diejenigen, die sich zur Rente noch etwas hinzuverdienen müssen. Steigende Lebenserwartungen führen eben auch dazu, dass Menschen sich auch mit 65 noch fit und motiviert genug fühlen, um ein paar Jahre hintendran zu hängen. Ganz zu Schweigen von Best Agern in ihren Fünfzigern.

Zehn oder 15 Jahre zu früh in Rente gehen, nichts mehr zu tun haben, dazu Geldsorgen. So stellt sich kaum jemand, der 30 Jahre lang gearbeitet hat, seinen Ruhestand vor. Wer sich gesund fühlt und gerne arbeitet, möchte also auch als Best Ager wieder am Arbeitsleben teilnehmen. Doch genau hier treffen oft zwei Welten aufeinander.

Unternehmen suchen leider in vielen Fällen gezielt nach jungen Mitarbeitern. Alles ab 50 zählt zum alten Eisen und Best Ager haben in den Augen von Arbeitgebern den Zenit bereits überschritten. Frisch von der Uni sind neue Angestellte noch dynamisch, motiviert und vor allem formbar wie Knetmasse. Genau das, was Vorgesetzte sich wünschen. So offen wird die Altersdiskriminierung auf dem Arbeitsmarkt zwar nie bestätigt, doch bekommen es viele Best Ager immer wieder zu spüren.

Probleme bei der Bewerbung mit 50+

Im schlimmsten Fall landen Bewerbungen von Best Agern direkt auf dem Ablagestapel für aussortierte Unterlagen. Das klingt hart, zeigt sich aber auch in den Zahlen. Im Vergleich zum Durchschnitt wird die prozentuale Beschäftigung mit steigendem Alter deutlich geringer. Selbst wenn berücksichtigt wird, dass einige im höheren Alter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, klafft weiterhin ein großes Loch.

Immer mehr entwickelt sich eine folgenschwere Mentalität: Um als Best Ager gute Chancen zu haben, müssen Sie bei einem Unternehmen alt werden. Wer seinen Job verliert oder noch einen Jobwechsel anstrebt, hat hingegen schlechte Karten. Die Probleme sind dabei leider vielseitig und brauchen entsprechend unterschiedliche Lösungen:

  • Doppelmoral von Unternehmen

    Viele Arbeitgeber suchen explizit nach Kandidaten, die bereits Berufserfahrung mitbringen und über fundiertes Wissen in ihrem Bereich verfügen. Eigentlich die perfekte Chance für Best Ager, aber trotzdem haben diese hier oft das Nachsehen. Schuld ist die Doppelmoral von Unternehmen. Motto: Berufserfahrung ja, aber bitte bei möglichst jungen Bewerbern.


  • Unterschiedliche Gehaltsvorstellungen

    Es ist nur verständlich, dass ein Best Ager andere Gehaltsvorstellungen mitbringt als ein Uni-Absolvent, der gerade seine erste Anstellung nach dem Studium sucht. Doch genau das kann auch oft zum Problem werden, denn wenn Unternehmen die Wahl haben, entscheiden Sie sich oftmals für die kostengünstigere Variante. Welches Unternehmen möchte schon mehrere Tausend Euro jährlich mehr für einen Mitarbeiter in der gleichen Position bezahlen?


  • Fehlende Bewerbungskenntnisse

    Viele Best Ager waren vor ihrer Jobsuche für viele Jahre oder gar Jahrzehnte in einem festen Arbeitsverhältnis. Sie hatten schlichtweg keinen Grund, das eigene Bewerbungswissen regelmäßig aufzufrischen und sich darüber zu informieren, welche Anforderungen gestellt werden. Dieses Wissen lässt sich natürlich nachholen und vor der Bewerbungsphase erlernen, doch haben es andere Kandidaten hier oftmals einfacher, da sich mit den Jahren viel verändert hat.


  • Geringere Flexibilität

    Um auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein, ist es heutzutage oftmals nötig, sehr flexibel zu sein, insbesondere was den Arbeitsort angeht. Pendeln ist nicht immer möglich und so kann ein Umzug nötig sein. Haben Best Ager sich über viele Jahre ein Leben und eine Existenz an einem Ort aufgebaut, fällt es jedoch viel schwerer, alles hinter sich zu lassen. Junge Bewerber sind dabei deutlich flexibler. Sie sind nicht an einen Ort gebunden, haben oftmals noch keine Familie und können frei entscheiden, wo Sie einen Job antreten wollen.

Hinzu kommen viele Vorurteile, die Best Ager entkräften müssen, um Unternehmen doch irgendwie überzeugen zu können. Vielen älteren Arbeitnehmern haftet das Image von überholtem Wissen und nicht mehr zeitgemäßen Arbeitsweisen an. Das entspricht sicherlich nicht immer der Wahrheit, doch als Schublade in den Köpfen kann es dennoch Personalentscheidungen beeinflussen.

Leider glauben viele Vorgesetzte auch, dass Best Ager gar nicht mehr wirklich arbeiten, sondern nur noch die Zeit bis zur Rente absitzen wollen und Personaler befürchten, mit Mitarbeitern ab 50 keine wirklichen Lösungen, sondern zusätzliche Probleme anzuheuern, wenn diese häufiger krank sind als jüngere Kollegen.

Häufige Fehler bei der Bewerbung mit 50+

Best Ager Bewerben 50+ Anschreiben über 50 jährigeDie Situation auf dem Arbeitsmarkt ist für Best Ager zweifellos schwierig. Bei einigen Arbeitgebern gibt es von vornherein keine wirkliche Chance auf eine Stelle und selbst wenn ein Unternehmen grundsätzlich auch ältere Arbeitnehmer einstellt, ist es dennoch eine Herkulesaufgabe, sich gegen die deutliche jüngere Konkurrenz durchzusetzen und Personaler von den eigenen Stärken und Vorteilen zu überzeugen.

Es ist aber der falsche Ansatz, einfach nur mit dem Finger auf andere zu zeigen und Schuldzuweisungen zu machen. Fakt ist nämlich auch, dass Best Ager immer wieder einige klassische Fehler bei ihren Bewerbungen machen und sich das Leben damit noch zusätzlich erschweren.

  • Fokus auf das Alter

    Bewerber 50+ verfallen oft in eine Rechtfertigungshaltung, die sich durch das gesamte Anschreiben zieht. Anstatt auf die eigenen Stärken einzugehen und das höhere Alter als positives Argument zu nutzen, wird der gesamte Fokus darauf gelegt, das eigene Alter zu entschuldigen. Am Ende bleiben Qualitäten auf der Strecke und nach dem Lesen bleibt im Kopf nur hängen, dass der Kandidat deutlich älter ist.

  • Starre Vorstellungen

    Es ist nicht leicht, nach vielen Jahren einen Neustart bei einem anderen Arbeitgeber zu schaffen. Viele Best Ager tun sich schwer damit, die Veränderungen zu akzeptieren. Sie haben sehr konkrete Vorstellungen davon, wie der Job aussehen soll, wie hoch die Bezahlung ausfallen sollte und welche Aufgaben im Vordergrund stehen. Die fehlende Flexibilität macht die Jobsuche besonders schwierig.

  • Keine Anpassung

    Einige Best Ager schaffen es nicht, sich an die neue Bewerbungssituation anzupassen und Rücksicht auf die Entwicklungen der letzten Jahre zu nehmen. So entstehen Bewerbungsunterlagen, die schlichtweg nicht mehr zeitgemäß sind und Personaler eher noch in ihren Befürchtungen bestätigen.

  • Fehlende Motivation

    Gerade Bewerber 50+ haben das Gefühl, sich besonders durch ihre Fähigkeiten abheben zu müssen. In den Bewerbungen wird deshalb lang und breit auf die verschiedensten Hard Skills eingegangen, die in den letzten Jahren erworben wurde. Diese Qualifikationen sind natürlich auch wichtig, gerade Best Ager sollten sich allerdings darauf konzentrieren, die eigene Motivation herauszuarbeiten, um mögliche Vorurteile gleich zu Beginn entkräften zu können.

Unternehmen können von Best Agern profitieren

Unternehmen sträuben sich regelrecht dagegen, ältere Mitarbeiter einzustellen. Es werden lediglich die Nachteile gesehen, die damit verbunden sein könnten. Abzuwarten bleibt allerdings, wie lange sich eine solche Einstellung noch beibehalten lässt. Der oft angesprochene Fachkräftemangel wird es mit der Zeit immer schwieriger machen, ausschließlich auf junge Bewerber zurückzugreifen.

Für Arbeitgeber, die das Glück in der Jugend suchen, ist dann ein Umdenken nötig. Allzu schwer sollte das aber eigentlich gar nicht fallen, denn Best Ager bringen einige Vorteile mit und haben Jungspunden einiges voraus. Dazu gehört natürlich vor allem die langjährige Erfahrung. Das Wissen von Jahrzehnten lernt niemand an der Uni und Bewerber 50+ bringen ein Branchenwissen mit, von dem Absolventen nur träumen können.

Außerdem gelten Best Ager als besonders seriös und professionell. Genau das, was einige Kunden explizit suchen. Wo junge Kollegen vielleicht Probleme haben, sich den nötigen Respekt zu verschaffen, ist das Alter und die damit verbundene Reife ein großer Vorteil. Wenn wir es mit einem erfahrenen Mitarbeiter zu tun haben, haben wir das Gefühl, in besten Händen zu sein und auf das gesammelte Wissen und die Erfahrung vieler Jahre zugreifen zu können.

Auch innerhalb des Teams können Best Ager eine sehr wichtige Rolle einnehmen. Gerade in stressigen Situationen strahlen sie eine besondere Ruhe aus, bewahren einen kühlen Kopf und lassen sich von der Hektik nicht anstecken. Ältere Mitarbeiter sind deshalb ein wichtiger Teil jedes Teams und übernehmen nicht selten auch eine Vorbildfunktion. Zu guter Letzt haben natürlich auch jüngere Kollegen den großen Vorteil, von den Erfahrungen lernen zu können und durch den Best Ager gleichzeitig einen Mentor im Team zu haben.

Best Ager: Tipps für die Bewerbung mit 50+

Bewerbungserfolg beginnt mit der richtigen Einstellung. Diese Wahrheit gilt für jede Altersgruppe, sollte jedoch gerade von Best Agern beherzigt werden. Der Grund: Je älter Bewerber sind, desto größer sind die Selbstzweifel. Bin ich noch gut genug? Kann ich mit jüngeren Bewerbern mithalten? Habe ich überhaupt noch eine Chance auf einen Job oder sollte ich mich gleich mit der Situation abfinden?

Ein wenig Unsicherheit und auch die Sorge über die eigene Zukunft sind verständlich, doch darf sich dieses nie in einer Bewerbung zeigen. Ansonsten verfallen Sie in den Ton eines Bittstellers, der darauf hofft, irgendwo noch eine letzte Chance zu bekommen. Genau das sind Sie aber nicht. Vielmehr sind Sie eine hochqualifizierte Fachkraft, die sich über Jahre hinweg einen großen Erfahrungs- und Wissensschatz aufgebaut hat und diesen entsprechend darstellen sollte.

In einer Bewerbung mit 50+ sollten Sie sich deshalb nicht verunsichert zeigen und den Eindruck erwecken, Sie würden darauf hoffen, dass Ihnen noch jemand eine Chance gibt. Vielmehr sollte das Motto sein: Ich bringe all diese Erfahrung mit um Ihr Team weiterzubringen. Immerhin haben Sie einiges zu bieten und brauchen sich in vielen Bereichen nicht hinter jüngeren Bewerbern verstecken:

  • Sie verfügen über mehr Berufserfahrung.
  • Sie brauchen keine Einarbeitung.
  • Sie bringen eine bessere Menschenkenntnis mit.
  • Sie haben eine größere emotionale Reife.
  • Sie lassen sich durch Rückschläge nicht aus der Bahn werfen.
  • Sie haben mehr Geduld.
  • Sie können gut mit Konflikten umgehen.
  • Sie sind sich Ihrer Stärken und Schwächen bewusst und können dieses Wissen nutzen.
  • Sie sind besonders loyal und warten nicht nur auf das nächstbessere Angebot.
  • Sind können besser mit Verantwortung umgehen.
  • Sie sind sehr motiviert und wollen es sich und anderen beweisen.

Eine Menge Stärken, auf die Sie in Ihrer Bewerbung mit 50+ bauen können und gute Gründe, selbstbewusst in die Jobsuche zu starten und sich auch im Vorstellungsgespräch nicht einschüchtern zu lassen Abschließend haben wir noch einige Tipps, um die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung von Best Agern zu erhöhen:

  • Gehen Sie mit der Zeit

    Um erfolgreiche Bewerbungen zu schreiben, müssen sich auch Best Ager den Anforderungen und Erwartungen anpassen. Bringen Sie deshalb zu aller erst Ihre Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand und aktualisieren Sie diese dabei auch gleich, falls diese noch veraltet sind. Auch für den eigentlichen Bewerbungsprozess müssen Sie mit der Zeit gehen. Die Jobsuche läuft weitestgehend online ab und auch die klassische Papierbewerbung ist inzwischen die Ausnahme und wurde von E-Mail-Bewerbungen verdrängt.


  • Bleiben Sie ehrlich und authentisch

    Vielleicht haben Sie das Gefühl, besonders jung und modern wirken zu müssen, um jüngere Konkurrenten auszustechen. Doch in der Praxis geht dieser Versuch meist nach hinten los. Setzen Sie stattdessen auf Authentizität und zeigen Sie sich in Ihrer Bewerbung so, wie Sie wirklich sind. Es muss nicht alles bunt und modern aussehen, um zu überzeugen - das wirkt ohnehin aufgesetzt. Punkten Sie lieber mit Ihrer Erfahrung und Seriosität.


  • Stellen Sie Ihre Stärken in den Mittelpunkt

    Ihr Alter ist für Ihre Bewerbung grundsätzlich egal. Laut dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz dürfen Arbeitgeber eigentlich ohnehin niemanden aufgrund seines Alters diskriminieren (es sei dahingestellt, ob dies auch wirklich immer der Fall ist). In Ihrer Bewerbung sollten Sie Ihr Alter deshalb auch nicht thematisieren. Sie müssen nicht darauf eingehen, dass Sie bereits im besten Alter sind und Sie sind auch keine Rechenschaft schuldig, warum Sie jetzt wieder auf Jobsuche sind.

    Nutzen Sie Ihre Bewerbung dazu, um Ihre Stärken zu betonen und deutlich zu machen, welchen Gewinn Ihre Erfahrung und Fähigkeiten für einen Arbeitgeber bedeuten würden. Denken Sie aber auch daran, nicht nur harte Fakten anzusprechen. Gerade Ihre Motivation sollte nicht zu kurz kommen.


  • Nutzen Sie Ihre beruflichen Kontakte

    Wer viele Jahre in einer Branche gearbeitet hat, lernt dabei die unterschiedlichsten Menschen kennen und knüpft viele berufliche Kontakte. Genau dieses Netzwerk können Sie auch für Ihre Jobsuche als Best Ager nutzen. Viele Stellen werden schon besetzt, bevor sie überhaupt ausgeschrieben werden. Hören Sie sich deshalb um oder bitten Sie darum, dass Sie kontaktiert werden, wenn eine Position frei wird.

    Ihre Kontakte können Sie auch nutzen, um bei einigen Unternehmen nachzuhorchen, ob eine Initiativbewerbung möglicherweise Aussicht auf Erfolg hat.


  • Setzen Sie auf Fortbildungen

    Fortbildungen sind eine gute Möglichkeit, um Unternehmen zu zeigen, dass Sie weiterhin auf dem aktuellen Stand sind und sich mit der aktuellen Materie beschäftigen. Damit nehmen Sie einigen Kritikern bereits den Wind aus den Segeln, die befürchten, Ihr Wissen wäre veraltet und könnte mit den Erwartungen im täglichen Betrieb nicht mehr mithalten.


  • Bleiben Sie offen für Kompromisse

    Es fällt immer schwer, Eingeständnisse zu machen. Gerade nach so langer Berufstätigkeit möchte niemand einen Schritt zurück machen. Dennoch kann es wichtig für die Bewerbung als Best Ager sein, dass Sie gerade beim Gehalt ein wenig Offenheit demonstrieren. Natürlich sollen Sie Ihre Erfahrung und Ihr Wissen nicht für das Einstiegsgehalt eines Auszubildenden anbieten, doch können Sie Ihre Chancen auf einen neuen Job erhöhen, wenn Sie bereit sind, bei Ihren Gehaltsvorstellungen einen Schritt auf das Unternehmen zuzugehen.


  • Fokussieren Sie sich auf die aktuellsten Stationen Ihres Lebenslaufs

    Best Ager blicken auf einen langen Lebenslauf mit oftmals entsprechend vielen Stationen zurück. Für Ihre Bewerbung sollten Sie sich jedoch darauf konzentrieren, was besonders aktuell ist. Sie haben vielleicht vor 15 Jahren ein großes Projekt betreut, seitdem ist allerdings bereits so viel Zeit vergangen, dass Personaler diesen Punkt nicht mehr für relevant halten.

    Aktuellere Erfolge und Leistungen machen deutlich mehr Eindruck und zeigen, dass Sie sich in den letzten Jahren nicht ausgeruht haben, sondern weiterhin wichtige Aufgaben übernommen und für den Erfolg des Unternehmens entscheidend waren.


  • Gehen Sie offen mit Vorurteilen um

    Sollte das Thema Alter doch angesprochen werden, beispielsweise im Jobinterview, dann sollten Sie ganz offen damit umgehen. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass Sie ein paar Jahre älter sind als andere Bewerber. Am besten gehen Sie ganz offen und entspannt damit um und zeigen, dass es für Sie kein Problem ist. Lassen Sie Qualitäten und Erfahrung für sich sprechen und zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner, was er an Ihnen hat - und was deutlich jüngere Kandidaten nicht zu bieten haben.

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