Wie viele Bewerbungen muss man durchschnittlich schreiben, um einen Job zu bekommen? Zehn, 20, 50, 100? Selbst nach einigem Forschen ließ sich keine eindeutige Zahl dafür ermitteln, aber der Durchschnitt scheint so bei 50 Bewerbungen zu liegen. Laut einer Untersuchung aus dem Jahr 2010 bevorzugen 48 Prozent der Unternehmen dabei inzwischen aber die Online-Bewerbung per Formular, 28 Prozent wünschen sich eine Bewerbung via E-Mail und nur 7 Prozent stehen noch immer auf die gute alte Bewerbungsmappe auf Papier (der Rest hat keine Präferenzen).

Umso bemerkenswerte fand ich aber eine VDE-Studie, die ich über Statista gefunden habe: Danach ist es keinesfalls so, dass die Einladung zum Vorstellungsgespräch schon die halbe Miete wäre. Im Gegenteil: Nur jeder vierte Kandidat bekommt den Job nach dem ersten Bewerbungsgespräch. Noch einmal 22 Prozent müssen sogar fünf und mehr Unternehmen besuchen, um am Ende eingestellt zu werden. Immerhin: Zusammengerechnet erhalten zwei Drittel aller Bewerber spätestens mit dem dritten Vorstellungsgespräch eine Zusage zum Job (siehe Grafik):

Bemerkenswert dabei ist allerdings, dass sich Fachhochschulabsolventen gegenüber Akademikern beim Bewerbungsgespräch etwas schwerer tun, beziehungsweise mehr Anläufe brauchen.