von Jochen Mai am 21. Oktober 2008
→ Artikel in Büro
Sprechdurchfall – Satzanfänge, auf die Sie besser verzichten
In so gut wie jedem Meeting gilt: Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von allen. Noch immer bemessen zahlreiche Konferenzteilnehmer den Wert ihres Beitrages an der Dauer ihrer Airtime und der Anzahl von Worthülsen und gedroschenen Phrasen. Leider. Um die Kollegen mit einem ohnehin schon überflüssigen Einwurf vollends zu zermürben, treiben es manche aber noch auf die Spitze – mit Anmoderationen, die jeden Zuhörer in den Wahnsinn oder ins Wachkoma treiben:
- Grundsätzlich ist es ja so… – (dass die Sonne morgens aufgeht und abends unter.)
- Also, um erhlich zu sein… – (war bisher alles gelogen?)
- Wenn Sie mich fragen… – (Nein. Keiner fragt!)
- Machen wir uns nichts vor… – (Wir nicht, du vielleicht!)
- Jetzt mal im Ernst… – (Echt jetzt, kein Scherz?)
- Man müsste, man sollte, man könnte… – (Lirum, larum, Löffelstiel!)
- Ich würde mir wünschen, dass… – (Das Leben ist kein Kindergeburtstag!)
Deshalb, daher und darum: Kommen Sie lieber sofort auf den .
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1. Kommentar
Dominik Klette
21.10.08 um 20:47 Uhr
Einfach genial !!!
Es wird allen die Dieses beherzigen, helfen…
habe es selbst, an den Reaktionen der Arbeitgeber, gesehen…
reine Retorik — Mimik, Gestik und weiterer Kommunikation —
Gruß
2. Kommentar
Manuel
22.10.08 um 18:11 Uhr
Super! Sehr gute Liste. Und wenn man in der Geschäftswelt mal aufmerksam zuhört (in Berater-, Vertriebsgesprächen etc.), dann ist es schon überraschend wie häufig man so etwas hört. Vor allem: “Grundsätzlich ist es ja so… ” oder “Also, um ehrlich zu sein…” sind da die absoluten Klassiker.
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