Fies gewinnt. Wer seine Mitarbeiter tyrannisiert, mies behandelt sowie in Angst und Schrecken versetzt, macht Karriere. Sogar besonders schnell. Das jedenfalls wollen Anthony Don Erickson, Ben Shaw und Zha Agabe von der australischen Bond Universität herausgefunden haben. Heute veröffentlichten sie dazu ihre Studie während eines Treffens der Academy of Management. Demnacht sagten 64,2 Prozent der von ihnen Befragten, dass fiesen Chefs nicht nur nichts passiere – sie profitieren sogar von ihrem Verhalten. Die Forscher verwiesen allerdings auch darauf, dass autoritäre Vorgesetze bei ihren Mitarbeitern Dauerstress, Schlafstörungen, Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen können. Für die Betroffenen ist das wohl kaum ein Trost.
mario_KND
Das ist aber sehr polemisch geraten. Selbst wenn es so wäre wie diese Studie behauptet muss man dem doch eher entgegenwirken als es zu fördern. Wer schon mal von Ethik und Charakter gehört hat, dem müssen Menschen doch wichtiger bleiben.
Abgesehen davon: 64% ist ja nicht so überwältigend und könnte sich vielleicht auch durch psychologische Effekte erklären lassen, wie z.B. dass negative Ereignisse besser gemerkt werden als positive.
Jochen Mai
natürlich ist das polemik. aber in der steckt durchaus ein wahrer kern – und eine beobachtung, die wohl jeder schon mal gemacht hat: die, dass gemein (zuweilen) gewinnt. leider.
Pingback: „Gemein gewinnt – Wieso Fieslinge Erfolg haben“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!
Pingback: „Vorsicht, bissiger Mund! – Anleitung zum Gemeinsein“ auf karrierebibel.de – Jeden Tag mehr Erfolg!