Karate-Kung-Fu-Bruce-Lee
Hört man seinen Namen, denkt man automatisch an Kampfsport, Kung Fu und Action - Bruce Lee. Er war Schauspieler, begnadeter Kampfsportler und Ikone. Noch heute wird er als König des Martial-Arts-Films gefeiert und gilt für viele als größter Kampfkünstler des 20. Jahrhunderts. Filme wie "Todesgrüße aus Shanghai" oder "Die Todeskralle schlägt wieder zu" machten ihn international bekannt. Seine Filme überzeugen nicht nur durch beeindruckende Kampfszenen, sondern auch durch sein Charisma. Entsprechend lässt sich aus Bruce Lees Leben und Wirken Einiges über Erfolg lernen...

Bruce Lee - die Legende

Als "Lee Jun-fan" oder chinesisch "Lǐ Zhènfán" wird Bruce Lee 1940 in San Francisco geboren. Bereits wenig später zieht seine Familie nach Hongkong, das damals von Japan besetzt war. Die japanische Besetzung prägte Lee bereits in jungen Jahren. Lees Mutter soll davon erzählt haben, wie er im Alter von nur fünf Jahren die Fäuste gegen die japanischen Kampfflieger gerichtet haben soll.

Lee besaß schon als Kind ein kämpferisches Naturell. In der Schule wurde er aufgrund seiner Herkunft von seinen Mitschülern gehänselt und es kam zu Schlägereien. Um sich wehren zu können, wollte er Kampfkunstechniken erlernen. Sein erster Lehrer war sein Vater. Später war es der berühmte Ip Man. Lee lernte Kung Fu, Taekwondo und entwickelte später seinen eigenen Stil Jeet Kune Do.

An der Universität von Washington studierte er schließlich Schauspiel, Psychologie und Philosophie. Seine Rolle in der Serie "Die grüne Hornisse" sollte der Anfang einer großen Filmkarriere sein, die ihn in den USA und schließlich weltweit berühmt machte.

Lehrstunde mit Bruce Lee

Wir haben sieben Zitate von Bruce Lee ausgewählt, die sein Verständnis von Erfolg widerspiegeln und aus denen man Erkenntnisse für die eigene Umsetzung gewinnen kann.

  1. Fordern Sie sich selbst immer wieder heraus.

    Es gibt keine Grenzen. Es gibt steile Berge, doch diese gilt es zu überwinden. Ein Mann muss regelmäßig über sich hinauswachsen.

    Wer vor einer großen Herausforderung steht, ist erst einmal überfordert. Die Hürden erscheinen unüberwindbar. Doch statt das Handtuch zu werfen, gehen Sie Schritt für Schritt vor. Fordern Sie sich selbst dazu heraus immer ein Stück weiter zu gehen, die nächste Stufe zu erklimmen.

  2. Sehen Sie Niederlagen als einen Schritt zum Erfolg.

    Fürchte nicht die Niederlagen. Es ist kein Verbrechen zu scheitern, sondern es gar nicht erst versucht zu haben.

    Eine Idee hat nicht funktioniert, ein Projekt ist schief gelaufen, die Selbstständigkeit hat nicht geklappt - wer scheitert fühlt sich als Versager. Fälschlicherweise schämen sich viele Menschen für Ihre Niederlagen. Völlig zu Unrecht. Wer ein Risiko eingeht, läuft auch Gefahr zu scheitern. Viele Menschen lassen sich von ihrer Angst zu Versagen davon abhalten, überhaupt erst zu versuchen Ihre Ideen und Pläne in die Tat umzusetzen. "Ich würde gerne ein Buch schreiben", "Ich würde gerne ein Unternehmen gründen" und letztlich ist das Ende vom Lied "Doch was ist, wenn es nicht klappt?" Sie sind dieses Risiko eingegangen und dazu gehört eine Menge Mut. Statt sich Vorwürfe zu machen, können Sie stolz auf Ihren Mut sein.

  3. Wenn Sie richtig gut werden wollen, dann sollten Sie üben, üben, üben...

    Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 Mal geübt hat.

    Es braucht nicht nur 10.000 Kicks, sondern laut US-Psychologe Anders Ericsson 10.000 Stunden Fleiß, harte Arbeit und Disziplin, um in einer Sache weltklasse zu werden. Diese nicht ganz unumstrittene Erkenntnis nannte er die 10.000-Stunden-Regel.

  4. Kennen Sie Ihre Stärken und Schwächen.

    Jede Art von Wissen bedeutet letztendlich Selbsterkenntnis.

    Die Basis für Selbstbewusstsein ist seine Stärken zu kennen und ein positives Selbstbild zu haben. Selbstbewusstsein zu haben, bedeutet sich seiner selbst bewusst zu sein. Das Fundament dafür sind drei Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Was bin ich wert? Wer seine Stärken und Schwächen kennt, dem fällt es leichter Kritik nicht persönlich zu nehmen und über sich selbst lachen zu können.

  5. Leben Sie im Hier und Jetzt.

    Das Leben ist dazu da, um gelebt und nicht um ‘begriffen’ zu werden.

    Die Frage "Was wäre wenn" kann zu einer quälenden Last werden. Was wäre, wenn ich keine Absage bekommen hätte? Was wäre, wenn ich nicht gekündigt worden wäre? Darüber nachzudenken, welche Gründe es für eine Niederlage gegeben hat, ist sinnvoll, um aus Fehlern zu lernen. Doch danach muss das Grübeln darüber aufhören, denn ansonsten findet man nicht den Mut, etwas Neues zu versuchen. Wer sich zu sehr an Fehlern in der Vergangenheit festklammert, verpasst Chancen.

  6. Stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel.

    Wenn du dich selbst zum Esel machst, gibt es immer jemanden, der bereit ist auf dir herumzureiten.

    Wer sich selbst klein macht, wird von seinem Chef und seinen Kollegen auch entsprechend behandelt. Gerade im Job gibt es immer wieder Situationen, in denen man selbstbewusst für sich selbst einstehen muss. Denn Respekt fliegt einem nicht einfach so zu, diesen muss man sich erarbeiten.

  7. Lernen Sie Veränderungen anzunehmen.

    Werde formlos, gestaltlos – wie Wasser. Wenn man Wasser in eine Tasse gießt, wird es zur Tasse. Gießt man Wasser in eine Teekanne, wird es zur Teekanne. Wasser kann fließen und schmettern. Sei Wasser, mein Freund.

    Im klassischen Sinn beschreibt der Begriff der Anpassungsfähigkeit zunächst einmal Menschen, die in der Lage sind, sich auf neue Anforderungen ihrer Umwelt einzustellen. Die gute Nachricht: Anpassungsfähigkeit ist keine übernatürliche Gabe. Vielmehr beruht sie auf Verhaltensmustern, die sich jeder ab- beziehungsweise antrainieren kann. Dazu bedarf es den Willen und den Mut Veränderungen anzunehmen.

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