Brückentage sind – welch Überraschung – beliebte Urlaubstage. Oft sind Büros und Unternehmen zu diesen Zeiten fast verwaist, nur wenige Mitarbeiter arbeiten noch. Sie gehören zu dieser arbeitenden Gruppe? Dann freuen Sie sich darüber! Auch wenn es etwas seltsam klingen mag: Die Arbeit an Brückentagen ist so ziemlich das Beste, was Ihnen passieren kann. Denn an diesen Tagen haben Sie Ruhe – sowohl vor den Kollegen als auch vor Telefon und E-Mail. Der perfekte Zeitpunkt, um im eigenen Rhythmus vorzuarbeiten.
Natürlich können wir verstehen, dass Sie heute lieber freigenommen und das Wochenende verlängert hätten. Doch Sie sind nun mal im Büro, da können Sie die Situation auch gleich optimal nutzen. Da außer Ihnen wahrscheinlich nicht all zu viele Kollegen anwesend sind, können Sie die Arbeit ganz in Ruhe angehen. Dennoch werden Sie voraussichtlich mehr, oder zumindest mehr wichtiges schaffen, als das an einem normalen Arbeitstag möglich wäre. Davon profitieren Sie dann auch später, denn durch strategische Vorarbeit können Sie sich viel Hektik ersparen.
Auf- und vorarbeiten
Ihre laufenden Aufgaben müssen Sie natürlich zuerst erledigen. Haben Sie diese jedoch abgehakt, können Sie sich Aufgaben und Projekten zuwenden, für die Sie sonst keine Zeit haben. Dazu gehören beispielsweise:
- Das Aufräumen Ihres analogen und digitalen Archivs.
- Die Priorisierung Ihrer Aufgaben für die nächsten Wochen.
- Das Aufarbeiten von lange anstehenden, jedoch nicht all zu wichtigen Aufgabe, die Sie schon eine Weile vor sich herschieben.
- Planung und Organisation der kommenden Projekte.
- Das Abarbeiten Ihrer ungelesenen E-Mails – falls Sie solche haben.
- Das Aufräumen Ihres Büros.
- Die Delegation von Aufgaben, die Sie bei genauerer Betrachtung nicht selbst erledigen müssen.
Die Liste lässt sich beliebig erweitern, doch das Grundprinzip lautet immer: Nutzen Sie die ruhige Zeit, um sich für Phasen mit viel Aktivität vorzubereiten. Dann wird es später nicht hektisch und Sie behalten alle Aufgaben im Blick.
In der Ruhe liegt die Kraft
Wir haben es bereits mehrfach anklingen lassen: Da an den Brückentagen im Büro Ruhe herrscht, können Sie alle Aufgaben in Ihrem Rhythmus angehen. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie alle 20 Minuten Pausen machen und effektiv nur zwei oder drei Stunden arbeiten sollen. Doch für strategische oder intellektuell anspruchsvollere Aufgaben haben Sie jetzt die nötige Muse und Konzentration.
Um Brückentage optimal nutzen zu können, sollten Sie diese zumindest grob planen und sich eine Tagesstruktur erstellen. Achten Sie dabei bitte darauf, für jede Aufgabe ausreichend Zeit einzuplanen und sich nicht selbst unter Druck zu setzen. Damit würden Sie den Nutzen eines Brückentages zunichtemachen. Lassen Sie es stattdessen ruhig angehen und werden Sie produktiv. An Brückentagen ist das kein Widerspruch, sondern eine wunderbare Kombination.
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