- Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
- Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
- Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
Artikel in "1-2-3-Tipps"
Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam
Drei effektive Wege zum besseren Prokrastinieren
- Organisieren Sie sich! Viele unserer Empfehlungen helfen dabei, produktiver zu werden. Wie immer macht aber auch hierbei die Dosis das Gift. Sich zu organisieren, gehört definitiv dazu: Es lässt sich herrlich ein ganzer Tag damit verplempern, seine Aufgaben durchzuplanen, den Workflow zu verbessern, E-Mail-Systeme und Strategien zu entwickeln. Den Job haben Sie deswegen aber noch nicht gemacht.
- Machen Sie es besser! Sie haben ein Projekt eigentlich schon abgeschlossen? Aber hey: Sicher ist es noch nicht perfekt! Drehen Sie also noch eine paar Extraschleifen bis es so richtig rund wird, falls es das je wird. Aber solange Sie die fast fertige Aufgabe weiter optimieren, brauchen Sie all die anderen Jobs in der Warteschleife nicht beginnen. Und die sehen noch viel schlechter aus.
- Diskutieren Sie es aus! Entscheidungen haben etwas beängstigend Finales. Danach geht es irgendwie nur noch los – und das kann die falsche Richtung sein. Man kann das nicht wissen. Aber hinterfragen, neue Variablen hinzufügen, Szenarien durchspielen – und währenddessen keine Fehler machen. Das ist dann gründlich. Bestenfalls sorgfältig. Aber bestimmt nicht ängstlich, entscheidungsschwach und prokrastinierend. Oder…
Die drei besten Methoden, sich Dinge besser zu merken
- Aufschreiben. Wenn wir Dinge notieren, transformieren wir sie in eigene Worte aber auch in Bilder, die wir uns besser merken können. Gleichzeitig müssen wir uns entscheiden, was wir aufschreiben: alles, Stichworte, Anmerkungen… All das ist ein komplexer und auch emotionaler Prozess, bei dem sogar taktile Sinne (tippen, schreiben) gereizt werden. Kurzum: Unsere grauen Zellen arbeiten beim Schreiben auf Hochtouren – und die Informationen brennen sich tief in unsere Erinnerung.
- Aussprechen. Worte oder Zahlen lassen sich um bis zu zehn Prozent besser merken, wenn wir sie laut aussprechen, wie allein acht Experimente von Colin MacLeod zeigen konnten. Das gilt allerdings nur für selektive Begriffe – nur weil man einen ganzen Text laut liest, kann man ihn danach nicht auswendig.
- Assoziieren. Merken Sie sich eine Geschichte dazu. Die funktioniert wie eine Eselsbrücke, weil sie weniger abstrakt ist. Eine Ziffernfolge lässt sich etwa in Abschnitte einteilen: 3210072412 wird dann zu„3-2-1 Meins“ – der Ebay-Slogan, 007 der Code von James Bond, 2412 das Weihnachtsdatum. Statt 3210072412 merken Sie sich nur: „Ebay, Bond, X-Mas“. Oder eben eine abstruse Geschichte: „Bei Ebay kauft Bond die Geschenke für Weihnachten.“
1-2-3-Tipps, Job
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Drei Optionen, mit unverschämten Zeitgenossen umzugehen
- Nicht argumentieren. Hören Sie bitte auf zu hoffen, Sie könnten einen uneinsichtigen Menschen überzeugen. Egal, wie viel Empathie Sie auch investieren und sich bemühen andere mögliche Perspektiven zu erklären. Vertane Liebesmüh. So jemand will nur seine negative Energie kanalisieren. Nur bitte nicht bei Ihnen.
- Nicht ärgern. Unverschämte Trolle erkennt man daran, dass sie einen zwar schon im Ansatz respektlos behandeln – aber wehe, Sie spiegeln ihre Attitüde! Dann beschweren sie sich bitter über den rüden Ton, sind beleidigt und werden persönlich. Nehmen Sie das aber bloß nicht ernst, sondern als Lustspiel aus dem Mutantenstadl.
- Nicht beachten. Minimieren Sie die Zeit, die Sie für solche Menschen opfern. Es ist vergeudete Lebenszeit. Konstruktive Kritiker sind wertvoll, keine Frage. Aber unverschämte Motzer sind wie Fußfesseln, bremsen ihren Elan und wollen Ihnen auch nicht helfen. Dafür halten die Sie davon ab, in derselben Zeit mit positiven Zeitgenossen voranzukommen.
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Wie Sie als Bewerber im Vorstellungsgespräch gleich Eindruck machen
- Komplimente. Aber bitte nie persönlich werden oder gar das scharfe Kostüm der Personalerin loben. Fatal! Allenfalls die Ausstattung der Büros, deren Architektur oder die Kunst an der Wand sollten Sie thematisieren – Sie kennen sich ja noch nicht. Warum das wirkt? Weil Sie ganz offenbar selbst unter Stress noch souverän und empathisch bleiben und obendrein den Smalltalk beherrschen. Und: Wer hört nicht gerne Komplimente? Nur ehrlich müssen Sie dabei sein!
- Anekdoten. Bevor es losgeht, erzählen Sie eine Geschichte. Der Klassiker: “Sie werden nicht glauben, was mir gerade auf dem Weg passiert ist…” Auch eine nette Erkenntnis aus einem Buch, das Sie gerade lesen, funktioniert. Warum das wirkt? Weil das alle entspannt (auch nervöse Personaler) und die Atmosphäre auflockert. Extrapunkte gibt’s, wenn die Geschichte wie eine Parabel zur Firmenkultur passt. Nur kurz, echt und positiv muss die Anekdote sein.
- Fragen. Beginnen Sie selbst mit einem Interview: Wie geht es Ihnen? Hatten Sie auch eine gute Anreise? Jaja, der Verkehr… Wie lange machen Sie den Job schon? Bin ich heute eigentlich der erste Kandidat? … Oh, ich glaube, Sie wollten mir auch noch Fragen stellen? [Lächeln] Warum das wirkt? Überraschungseffekt. Für den Moment vertauschen Sie die Rollen, beweisen Chuzpe und Interesse. Und mit der Selbstironie am Schluss brechen Sie jedes Eis. Passt aber nicht bei jedem Typ.
Die drei schlimmsten Fehler im Bewerbungsanschreiben
- Vager Abschluss. …deshalb hoffe ich, bald von Ihnen zu hören und verbleibe mit besten Grüßen… Wer so sein Bewerbungsschreiben abschließt, ist selber schuld, wenn er nichts mehr hört. Was für Blogs gilt, stimmt auch für Bewerbungen: Sie wollen eine Reaktion? Dann schließen Sie mit einem Call-to-action ab, zum Beispiel: “Ich werde mich in zehn Tagen wieder bei Ihnen melden, um mit Ihnen das weitere Verfahren zu besprechen. Oder Sie kommen mir zuvor.” Mutig, aber wirkungsvoll.
- Falsche Perspektive. Schreiben Sie keine lange Rechtfertigung, warum Sie sich bewerben oder dringend einen Job brauchen. Das will keiner wissen. Betrachten Sie Ihr Schreiben vielmehr aus der Sicht eines Personalers: Warum hat er in Ihnen die Bestbesetzung für die Stelle gefunden? Welchen Mehrwert können Sie leisten, den andere nicht bieten? Weshalb stellen Sie für die Unternehmenskultur eine Bereicherung dar und bringen zudem kräftig Elan und Enthusiasmus mit?
- Missachtete Formalien. Tippfehler? Ab mehr als zwei brauchen Sie die Bewerbung gar nicht mehr abzuschicken: durchgefallen. Gleiches gilt für den Fall, dass Sie die in der Stellenausschreibung explizit genannten Fertigkeiten nicht mal ansatzweise mitbringen: und tschüss! Genauso tödlich für die Jobaussichten: Unbegründete Lücken im Lebenslauf und die allgemeine Anrede “Sehr geehrte Damen und Herren” im Anschreiben. Recherchieren Sie vorher, wer Ihr Ansprechpartner ist!
Alkoholfrei – Drei Tipps gegen den Kater
- Wasser Der beste Tipp ist der simpelste: viel trinken! Aber nicht Alkohol, sondern natriumreiches Wasser ohne Kohlensäure. Ein Glas pro Stunde ist ideal. Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit. Falsch: viel Kaffee am Katermorgen. Der entwässert ebenfalls. Besser sind Fruchtsäfte und eine Gemüsebrühe – die geben dem Körper Mineralien zurück. Absolut tabu: der erneute Griff zum Alkohol. Der dimmt nur Symptome.
- Honig Der enthält Friktose – und die hilft anders als Zucker, Alkohol abzubauen. Alternativ gehen auch Tomatensaft, Salzstangen, Rollmöpse, Essiggurken. Vorsicht dagegen mit Medikamenten! Viele stehen auf den Blutverdünner Aspirin vor dem Schlafengehen. Hilft, ist aber nicht gesund. Noch gefährlicher: Paracetamol mit Alkohol. Kann Leberschäden verursachen.
- Sauerstoff Ein Spaziergang an der frischen Luft bringt nicht nur der Kreislauf in Schwung, sondern versorgt den Körper mit Sauerstoff. Alternative: Schneeschippen. Der Kältereiz lindert zudem Kopfschmerzen. Extra-Tipp: Danach Stirn, Schläfen und Nacken mit Pfefferminzöl massieren und auf der Couch eine halbe Stunde ausruhen. Erfrischt und entspannt.
1-2-3-Tipps, Job
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