Artikel in "1-2-3-Tipps"

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Drei Dinge, die Sie aus Ihrer Bewerbung eleminieren sollten

  1. Unrelevantes. Erfahrungen, die Sie in anderen (Teilzeit-)Jobs gesammelt haben, die aber nichts mit der neuen Stelle zu tun haben, sollten Sie sich sparen. Erstens interessiert das Ihren neuen Chef nicht, zweitens dokumentieren Sie so nur, dass Sie nicht Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können. Gerade Einsteiger erliegen der Versuchung, den Lebenslauf damit aufzublähen. Fehler!
  2. Selbstverständliches. Schenken Sie sich Hinweise darauf, dass Sie wissen, wie man eine Excel-Tabelle erstellt, ein Word-Dokument anlegt oder eine Powerpoint-Präsentation formatiert. Das wird heute vorausgesetzt. Das gilt zwar ebenso für gute Englischkenntnisse – werden Sie in der Stellenanzeige aber explizit gefordert, sollte man sie auch im Lebenslauf erwähnen.
  3. Blabla. Schreiben Sie kurze Sätze, und kommen Sie gleich zum Punkt. Für die erste grobe Auswahl nehmen sich Personaler kaum mehr Zeit als 60 Sekunden. Umso wichtiger, dass Sie dann mit Schlüsselbegriffen arbeiten, die gleich ins Auge springen und Sie von der Masse absetzen. Teamfähigkeit und Kreativität gehören aber nicht dazu – die fallen unter Punkt Zwei.
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei Wege, (eigene) Kreativität todsicher zu verhindern

  1. Seien Sie skeptisch. Wann immer Ihnen eine Idee kommt oder Sie von einer neuen Idee hören – analysieren Sie diese erst einmal kritisch, bewerten Sie diese, finden Sie Studien, Zahlen, Fakten – dagegen. Seien Sie vorsichtig, suchen Sie sofort Gründe, warum das NICHT klappen kann. So kann der Funke gar nicht erst zünden.
  2. Kennen Sie Ihre Grenzen. Sollte Sie ein kühner Plan dennoch packen, erinnern Sie sich an Ihre Schwächen. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl, das Ihnen sagt, dass Sie hierfür weder das nötige Know-how noch Talent besitzen. Was auch hilft: Machen Sie sich bewusst, dass Sie für derlei Mut gar nicht bezahlt werden.
  3. Bleiben Sie fokussiert. Linear-logisches Denken schützt vor Umwegen. Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eben die Gerade. Eine andere Strecke lässt Sie sicher nur straucheln oder stolpern. Hören Sie lieber auf Experten: Die kennen die ausgelatschten Pfade am besten – und prognostizieren treffsicher aus dem Früher das Morgen.
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Drei Netzwerk-Tipps für Draufgänger

  1. Bleiben Sie in Bewegung. Sie erscheinen umso omnipräsenter, je häufiger Sie den Platz wechseln. Zudem unterstreichen Sie Ihre Initiativkraft und die Vielseitigkeit Ihrer Interessen und Kontakte. Wer immer nur am selben Tisch sitzt, könnte schließlich auch eine trübe Tasse sein.
  2. Postieren Sie sich nah am Eingang. Oder am Büfett. Oder der Toilette. Denn hier kommt im Laufe der Veranstaltung garantiert jeder vorbei. Meist sogar allein – und das ist eine gute Gelegenheit, die Leute anzusprechen. Im Falle der Toilette aber bitte erst hinterher!
  3. Nehmen Sie genug Visitenkarten mit. Erstens, weil die bei diesen Taktiken schneller ausgehen als man meint. Zweitens, weil man die besten Leute oft zum Schluss kennenlernt. Blöd, wenn dann die Karten alle sind. Visitenkarten aber nie verteilen wie ordinäre Spielkarten!
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei gefährliche Fehler, die Sie bei der Jobsuche um alle Chancen bringen

  1. Sie sind nicht qualifiziert. Wenn Unternehmen bestimmte Fähigkeiten in der Stellenausschreibung voraussetzen, dann ist es nahezu aussichtslos, sich ohne diese Qualifikationen auf den Job zu bewerben. Sie verschwenden dabei nur Zeit – die eigene und die des Personalers. Wenn es allerdings Ihr Traumjob ist, hilft nur eines: bilden Sie sich weiter – und erwerben Sie diese Erfahrungen.
  2. Sie sind online nicht präsent. Es ist natürlich Quatsch, dass Personaler heute jeden Bewerber googeln. Aber haben sie vielleicht nur noch drei in der engeren Auswahl, lohnt sich meist der Abgleich des ersten Eindrucks mit dem Image im Web. Blöd, wenn Sie dann so kurz vor dem Ziel ausscheiden, weil Sie dort nicht präsent sind und auch nicht gut. Bereiten Sie also vor der Bewerbung unbedingt ein paar smarte und attraktive Fundstellen vor – etwa Profile auf Xing, Linkedin, Twitter oder Google.
  3. Sie wirken verzweifelt. Egal, wie lange Ihre Jobsuche schon dauert; egal, wie viele Absagen Sie schon erhalten haben: Bleiben Sie fokussiert und werden Sie nie zum Bittsteller. Bewerben Sie sich nicht auf x-beliebige Jobs, sondern nur auf die, die Sie wirklich wollen und die Sie beherrschen. Chefs wollen nicht Wohltäter sein, sondern den besten Kandidaten für ihr Unternehmen einstellen. Erwecken Sie also niemals den Eindruck, dass Sie den Job brauchen. Die brauchen Sie!
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Drei Schlüsselfaktoren zu echter Jobzufriedenheit

  1. Anerkennung. Gemeint ist damit keinesfalls Geld. Dessen Wirkung auf die Motivation und Zufriedenheit ist gering und hält überdies nicht lange. Geld ist der Mühe Lohn, aber es kompensiert niemals fehlende Anerkennung. Egal, was einer kreiert oder produziert – er möchte, dass Chef, Kollegen und Kunden das beachten und wertschätzen. Lob ist eine Form von Beachtung, eine besonders positive. Aber auch sachliche und faire Kritik gehört dazu. Und gerade bei Leistungsträgern kann man gar nicht genug Brimborium um ihre Verdienste machen. So werden sie gar zum Vorbild und Ansporn für andere.
  2. Feeback. Es gibt kaum etwas Demotivierenderes, als nicht zu wissen, ob man einen guten Job macht oder nicht. Selbst negative Rückmeldungen sind immer noch besser als gar keine, denn dann haben Sie immerhin die Chance, besser zu werden. Falls Ihr Chef (oder die Kollegen) Ihnen nicht freiwillig Feedback geben, bemühen Sie sich darum. Das mag zwar auch wieder ein Stück frustrierend sein, dass man man sich selbst darum kümmern muss, aber danach fühlen Sie sich besser, weil es Ihnen Orientierung gibt.
  3. Miniüberforderung. Dahinter steckt die Flow-Theorie. Erfunden wurde sie von dem renommierten US-Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi, der damit jenen optimalen Zustand beschrieb in dem wir maximal für eine Aufgabe motiviert, besonders kreativ und produktiv sind. Und Flow entsteht genau da, wo uns eine Aufgabe nicht langweilt, aber immer noch minimal herausfordert. Nur so lernen wir hinzu und behalten den Spaß am Job, weil wir anschließend ein Erfolgserlebnis registrieren: Wir sind ein Stück über uns hinausgewachsen.
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Drei wesentliche Merkmale von Webinhalten, die gefallen, geteilt und retweetet werden

  1. Sie informieren. Breaking News, Klatsch, Buzz – all das befriedigt die menschliche Neugier – unsere Gier nach Neuem. Dasselbe gilt aber auch für Produktinformationen, Anleitungen, Hintergründe und am meisten für Geschichten von Menschen. Wobei nicht alles davon immer neu sein muss. Sie können es zuweilen auch neu und originell aufbereiten. Denken Sie etwa an Infografiken.
  2. Sie regen an. So neugierig der Mensch auch ist, dahinter steckt vor allem das Bedürfnis zu lernen. Unser Gehirn ist dafür geradezu gemacht, es sucht ständig nach Erfahrung und Wissen. Gute Inhalte enthalten daher immer auch Nutzwert – Wissen, das sich Ihre Leser nutzbar machen können. Und sei es nur ein Gedanke, den sie so noch nicht gedacht haben.
  3. Sie amüsieren. Sie brauchen deswegen nicht gleich einen Witz erzählen. Aber wenn Likes, Shares und Retweets Ihr Ziel sind, dann sollten die Inhalte zugleich unterhalten. Das hat noch einen nützlichen Nebeneffekt: Was uns emotional berührt, behalten wir besser. Noch besser, wenn es ein positives Gefühl war, mit dem wir Infos oder Nutzwert memorieren.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Drei erschreckend simple Wahrheiten, warum wir prokrastinieren

  1. Weil wir es können. Und zwar besser denn je. Seien wir ehrlich: Nie war aufschieben so leicht wie in Zeiten von Youtube, Twitter, Facebook und Google tut sein übriges Plus dazu. Die Wahrheit ist aber auch: Social Media macht vielleicht mehr Spaß als der Job, das aktuelle Projekt, aber die Miete lässt sich davon in aller Regel noch nicht bezahlen.
  2. Weil wir uns langweilen. Wer sich im Büro lieber mit zornigen Vögeln beschäftigt, als mit seinem Job, sollte darüber nachdenken, den Beruf zu wechseln. Oder sich eine neue Herausforderung zu suchen. Denn: Das, was du tust, während du prokrastinierst, ist möglicherweise das, was du den Rest deines Lebens tun solltest.
  3. Weil wir uns belügen. Wir sagen: “Ich mache es nachher” – und meinen: nachher bin ich motivierter, die Arbeit wir mir leichter fallen, mir wird etwas besseres einfallen. Manchmal stimmt das, meistens aber nicht. Eher ist es so, dass wir erst auf Druck reagieren – Erregungsaufschieber heißen solche Leute im Fachjargon. Anfangen würde aber auch helfen.
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen