Artikel in "1-2-3-Tipps"

Von Jochen Mai // 25 Kommentare

Drei Rückfragen im Bewerbungsgespräch, mit denen Sie Personaler beeindrucken

  1. Zum Personaler: “Sie selbst haben hier vor einigen Jahren angeheuert – und sind geblieben. Was zeichnet Ihr Unternehmen im Vergleich zur Branche aus und was lieben Sie so an Ihrer Arbeit?”
  2. Zum Job: “Was sind aus Ihrer Sicht die Herausforderungen der Stelle und des Teams? Welcher Meilenstein sollte unbedingt zuerst erreicht werden?”
  3. Zur Zukunft: “Wenn Sie in die Zukunft blicken: Welches sind die wichtigsten Wachstumsfelder des Unternehmens und wo liegen die größten Marktchancen im Vergleich zu den Mitbewerbern?”
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Drei typische Denkfehler, die jede Bewerbung sabotieren

  1. Pimpen ohne Ziel. Manche Stellensucher versuchen mit allen erdenklichen Tipps und Tricks Ihren Lebenslauf und Ihr Bewerbungsanschreiben zu optimieren und zu pimpen – ohne konkretes Ziel jedoch, was Sie künftig machen möchten. Einzig richtig: Erst ein Karriereziel entwickeln – und darauf die Bewerbung zuschneiden.
  2. Masse statt Klasse. Mit Schrot schießen und hoffen, dass wenigstens eine Kugel trifft – so ließe sich die Strategie übersetzen, 100 Bewerbungen loszuschicken und darauf zu warten, irgendwo eingeladen zu werden. Einzig richtig: Zielgerichtet bewerben – dort, wo man überzeugend Mehrwert bieten kann.
  3. Zu viel Zeit beanspruchen. Weniger als fünf Minuten – mehr Zeit schenken Personaler einer Bewerbung bei der der ersten Prüfung nicht. Deshalb bringt es auch nichts, lange um den heißen Brei zu texten. Einzig richtig: Schon der erste Satz muss überzeugen, originell und frisch sein. Der Rest aber auch.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Drei Wege, sich in letzter Minute um den neuen Job zu bringen

  1. Bedenkzeit überziehen. Es ist völlig legitim, sich Bedenkzeit zu erbeten, wenn Sie beispielsweise mehrere Jobangebote haben oder mit Ihrem Partner noch einen etwaigen Umzug besprechen müssen. Damit lässt sich die Entscheidung aber nicht ewig vertagen. Eine Woche ist in der Regel das Maximum. Wer hier überzieht, riskiert, dass der Arbeitgeber abspringt – wegen fehlender Motivation und Empathie.
  2. Gehalt nachverhandeln. Üblicherweise einigen sich beide Seiten im Verlauf eines oder mehrerer Vorstellungsgespräche auf die Höhe des neuen Gehalts. Dazu sollten Sie Ihren Finanzbedarf vorab genau kennen. Nach der Einigung mehr Geld nachzufordern, weil Ihnen plötzlich einfällt, Sie könnten ja auch einen Dienstwagen oder Benzingeld fordern, ist unprofessioneell – und ein Rausschmeißer.
  3. Absichten verheimlichen. Auch das kommt vor: Der Kandidat brilliert im Auswahlprozess, der Arbeitsvertrag liegt endlich auf dem Tisch – und dann lässt er oder sie die Katze aus dem Sack: “Eigentlich möchte ich nur in Teilzeit arbeiten oder maximal eine halbe Stelle.” Klar, fühlt sich der Arbeitgeber jetzt getäuscht, bestenfalls, denn der versucht ja eine volle Stelle zu besetzen. Ein böses Foul.
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Erfolgsschlüssel – Diese drei Eigenschaften haben alle Erfolgreichen gemeinsam

  1. Entscheidungsfreude. Alles beginnt mit einer Entscheidung. Selbst wer sich nicht entscheiden will, trifft de facto eine Wahl. Die Erfolgreichen aber eint, dass sie diese schnell treffen und auch jederzeit anpassen können. Sie sind Schachspieler des Lebens, die sich auf Veränderungen sofort reagieren und ihre Strategien adaptieren können.
  2. Disziplin. Das klingt ein bisschen nach antiquierten preussischen Tugenden, ist aber ein wesentlicher Erfolgsschlüssel: durchhalten – auch wenn es keinen Spaß (mehr) macht. Dahinter steckt aber mehr: Willensstärke und Selbstkontrolle. Und letztlich auch Lernerfolg. Man könnte auch sagen: Dahinter steckt Biss.
  3. Entschlossenheit. Wahrscheinlich ist dies sogar die wichtigste Eigenschaft. Sie hat viel mit Biss gemein, geht aber darüber hinaus: Wer entschlossen ist, verfolgt sein Ziel unbedingt – selbst über anfängliche Niederlagen hinweg. Er fokussiert seine Kräfte, setzt Prioritäten, macht Unmögliches möglich. Oder kurz: Er hat unbedingten Erfolgswillen.
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Drei effektive Wege zum besseren Prokrastinieren

  1. Organisieren Sie sich! Viele unserer Empfehlungen helfen dabei, produktiver zu werden. Wie immer macht aber auch hierbei die Dosis das Gift. Sich zu organisieren, gehört definitiv dazu: Es lässt sich herrlich ein ganzer Tag damit verplempern, seine Aufgaben durchzuplanen, den Workflow zu verbessern, E-Mail-Systeme und Strategien zu entwickeln. Den Job haben Sie deswegen aber noch nicht gemacht.
  2. Machen Sie es besser! Sie haben ein Projekt eigentlich schon abgeschlossen? Aber hey: Sicher ist es noch nicht perfekt! Drehen Sie also noch eine paar Extraschleifen bis es so richtig rund wird, falls es das je wird. Aber solange Sie die fast fertige Aufgabe weiter optimieren, brauchen Sie all die anderen Jobs in der Warteschleife nicht beginnen. Und die sehen noch viel schlechter aus.
  3. Diskutieren Sie es aus! Entscheidungen haben etwas beängstigend Finales. Danach geht es irgendwie nur noch los – und das kann die falsche Richtung sein. Man kann das nicht wissen. Aber hinterfragen, neue Variablen hinzufügen, Szenarien durchspielen – und währenddessen keine Fehler machen. Das ist dann gründlich. Bestenfalls sorgfältig. Aber bestimmt nicht ängstlich, entscheidungsschwach und prokrastinierend. Oder…
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Die drei besten Methoden, sich Dinge besser zu merken

  1. Aufschreiben. Wenn wir Dinge notieren, transformieren wir sie in eigene Worte aber auch in Bilder, die wir uns besser merken können. Gleichzeitig müssen wir uns entscheiden, was wir aufschreiben: alles, Stichworte, Anmerkungen… All das ist ein komplexer und auch emotionaler Prozess, bei dem sogar taktile Sinne (tippen, schreiben) gereizt werden. Kurzum: Unsere grauen Zellen arbeiten beim Schreiben auf Hochtouren – und die Informationen brennen sich tief in unsere Erinnerung.
  2. Aussprechen. Worte oder Zahlen lassen sich um bis zu zehn Prozent besser merken, wenn wir sie laut aussprechen, wie allein acht Experimente von Colin MacLeod zeigen konnten. Das gilt allerdings nur für selektive Begriffe – nur weil man einen ganzen Text laut liest, kann man ihn danach nicht auswendig.
  3. Assoziieren. Merken Sie sich eine Geschichte dazu. Die funktioniert wie eine Eselsbrücke, weil sie weniger abstrakt ist. Eine Ziffernfolge lässt sich etwa in Abschnitte einteilen: 3210072412 wird dann zu„3-2-1 Meins“ – der Ebay-Slogan, 007 der Code von James Bond, 2412 das Weihnachtsdatum. Statt 3210072412 merken Sie sich nur: „Ebay, Bond, X-Mas“. Oder eben eine abstruse Geschichte: „Bei Ebay kauft Bond die Geschenke für Weihnachten.“
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei Optionen, mit unverschämten Zeitgenossen umzugehen

  1. Nicht argumentieren. Hören Sie bitte auf zu hoffen, Sie könnten einen uneinsichtigen Menschen überzeugen. Egal, wie viel Empathie Sie auch investieren und sich bemühen andere mögliche Perspektiven zu erklären. Vertane Liebesmüh. So jemand will nur seine negative Energie kanalisieren. Nur bitte nicht bei Ihnen.
  2. Nicht ärgern. Unverschämte Trolle erkennt man daran, dass sie einen zwar schon im Ansatz respektlos behandeln – aber wehe, Sie spiegeln ihre Attitüde! Dann beschweren sie sich bitter über den rüden Ton, sind beleidigt und werden persönlich. Nehmen Sie das aber bloß nicht ernst, sondern als Lustspiel aus dem Mutantenstadl.
  3. Nicht beachten. Minimieren Sie die Zeit, die Sie für solche Menschen opfern. Es ist vergeudete Lebenszeit. Konstruktive Kritiker sind wertvoll, keine Frage. Aber unverschämte Motzer sind wie Fußfesseln, bremsen ihren Elan und wollen Ihnen auch nicht helfen. Dafür halten die Sie davon ab, in derselben Zeit mit positiven Zeitgenossen voranzukommen.
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen