Artikel in "1-2-3-Tipps"

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Was tun, wenn man seinen Job hasst?

  1. Umdenken. Abzuwarten, bis Ihnen jemand mehr Spaß daran macht, wäre töricht. Tatsächlich ist es anders herum: Zuerst müssen Sie sich bewusst machen, was Sie eigentlich an Ihrem Job lieben – dann finden Sie (vielleicht) auch wieder neue Freude daran.
  2. Handeln. Meckern, was alles Murks ist, wird nicht weiterhelfen. Die alte Regel – liebe es, ändere es oder lass es – gilt noch immer. Also ändern Sie, was Sie stört. Entwickeln Sie neue Projekte, engagieren Sie sich. Oft gewinnen Sie so neuen Enthusiasmus.
  3. Gedulden. Lebensbalance kann man nun mal nicht jeden Tag erreichen, sondern eher im Längsschnitt eines Lebens. Womöglich machen Sie gerade nur eine Durststrecke durch. Kein Grund deshalb gleich alles hinzuschmeißen. Nur wenn es gar nicht geht, sollten Sie wechseln.
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei Indizien, um einen Lügner zu entlarven

  1. Augenblicke. Augen sind besonders verräterisch. Je nachdem, in welche Richtung man beim Erinnern schaut, kann das eine handfeste Lüge anzeigen. Der Blick nach links oben etwa deutet auf eine konstruierte Wahrheit hin, der Blick nach rechts oben auf eine visuell erinnerte.
  2. Langsame Antwort. Lügen dauert länger. So lassen sich die Untersuchungen des britischen Psychologen Aiden Gregg von der Universität von Southampton zusammenfassen. Im Gegensatz zu ehrlichen Menschen haben Lügner in 90 Prozent der Fälle eine längere Reaktionszeit (pdf).
  3. Abnehmende Tonlage. Wer die Wahrheit sagt, wird bei seinen Erzählungen meist lauter und schneller, er redet sich sprichwörtlich in Rage. Lügner dagegen werden eher leiser, sprechen monotoner. Ihren Aussagen fehlen zudem beschreibende Details und sind lückenhaft. Mehr dazu.
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Drei Wege, wie Sie zum Albtraum jedes Facebook-Freundes werden

  1. Unglück feiern Kommentieren Sie nur (!) die schlimmsten Statusmeldungen mit einem “Gefällt mir”: Habe heute Kopfschmerzen – Gefällt mir. Mein Freund hat Schluss gemacht – Gefällt mir. Mein Hund ist gestorben – Gefällt mir.
  2. Freundeskreis stalken Bombardieren Sie die Freunde Ihrer Freunde mit Freundschaftsanfragen. Besonders nachhaltig wirkt das bei besten Freundinnen der Freundin, Ex-Liebhabern, entfernten Verwandten. Natürlich nie mit Begründung dazu.
  3. Bilder taggen Verlinken Sie Ihre Freunde auf den unmöglichsten Fotos oder Videos, auf denen diese gar nicht zu sehen sind. Vorzugsweise auf Speisetellern (vor und nach dem Verzehr), in Tierbildern oder Aufnahmen von nackten Körperteilen.
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Drei Gerichte, die Sie bei Geschäftsessen (oder der Bewerbung) meiden sollten

  1. Suppen Suppen sind Manierenminen. Als absolut tabu gelten: pusten, schlürfen, mit dem Brot tunken sowie den Kopf zur Suppe extrem vorbeugen und den Löffel quer zum Mund führen (nur mit der Spitze erlaubt)! Suppenreste dürfen nur ausgetrunken werden, wenn es sich um eine klare Brühe handelt und die Suppentasse mit Henkel serviert wird. Zum Auslöffeln Suppenteller nie schräg stellen. Davon abgesehen besteht zudem höchste Fleckengefahr für Hemd, Bluse und Krawatte.
  2. Fisch Schmeckt lecker, enthält neben Gräten aber auch Benimmfallen: Wird er im Ganzen serviert, werden zuerst Flossen entfernt, dann mit dem Fischmesser von Kopf bis Schwanz die Filets geteilt, der Fisch aufgeklappt und die Gräten in einem gelöst (kommen auf Extrateller). Geräucherter Fisch wird dagegen mit normalem Besteck gegessen. Austern, Garnelen, Muscheln wiederum dürfen mit den Fingern gegessen werden. Sieht aber nie schön aus.
  3. Braten Und andere schweren Gerichte sind tödlich – jedenfalls für den Esprit. Nach Gerichten vom Typ “Schweinshaxe an Klößen und einem Dialog aus Apfel und Rotkohl” fällt man unweigerlich ins sogenannte Schnitzelkoma, auch Fressnarkose oder Post-Lunch-Dip genannt. Blutdruck und Körpertemperatur sacken dann einfach weg, sogar das Gehirn braucht eine Pause. Auch der Espresso danach hilft dann wenig. Für Verhandlungen keine gute Ausgangsposition.
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Drei Gründe, warum Sie im Bewerbungsanschreiben weniger “Ich”-Sätze schreiben sollten

  1. Abwechslung Natürlich sollten Sie im Anschreiben Ihre Stärken und Ihre Motivation herausstellen. Üblicherweise geschieht das durch Sätze, wie “Ich bin…”, “Ich kann…”, “Ich würde mich freuen…” In dieser Massierung ist das aber nicht nur eintönig, sondern wirkt leider auch egozentrisch.
  2. Mehrwert Stellen Sie lieber auf die Bedürfnisse des Arbeitgebers in spe ab. Zeigen Sie, dass Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und das Unternehmen etwas kennen, indem Sie betonen, welchen Mehrwert Sie bieten: “Meine Erfahrungen in XXX würde ich bei Ihnen gerne einsetzen, um für Sie…”
  3. Differenzierung Der simpelste Grund aber ist die Unterscheidung von anderen Bewerbern. Die meisten Anschreiben basieren auf Musterbriefen und enthalten typische Floskelsätze und damit auch zahlreiche “Ich”-Formulierungen. Heben Sie sich davon positiv ab, fokussieren Sie auf den Leser!
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Drei Wege, wie Sie Foursquare für Ihr Geschäft nutzen können

  1. Orientierung Universitäten wie Harvard oder die UNC Charlotte setzen Foursquare bereits ein, um Erstsemestern die Orientierung auf dem Campus zu erleichtern. Wer etwa in der Bibliothek eincheckt, sieht sofort, wer noch da ist und wo. Das Prinzip lässt sich auf auf Projektteams übertragen, die über das Unternehmensgebäude verteilt arbeiten.
  2. Marketing Einige Bars nutzen etwa den Mayor-Status gezielt, um Kunden anzulocken: Wer an dem Abend “Bürgermeister” der Bar ist oder wird, bekommt die Drinks umsonst. Klar, dass das sportlichen Ehrgeiz weckt. Die Masche können natürlich auch Event- oder Konzert-Veranstalter einsetzen oder unter allen Eingecheckten Preise verlosen.
  3. Reputation Letztlich handelt es sich bei Foursqaure um ein weiteres soziales Netzwerk, jedoch mit einer sehr niedrigen Eintrittsbarriere. Entsprechend können es Unternehmen nutzen, um Mitarbeitern anzubieten, sich und ihren Arbeitgeber dort zu repräsentieren. Zum Beispiel, indem Sie bei Kunden einchecken und positive Eindrücke sowie Lob hinterlassen.
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Drei extrem nützliche Twitter-Suchmaschinen

  1. Nearby Tweets sucht – wie der Name erahnen lässt – Twitterer in Ihrer Nähe. Vorausgesetzt, Sie haben Ihre IP-Adresse nicht getarnt, lokalisiert Sie die Software automatisch auf einer Karte und füllt diese mit Tweets aus der Umgebung auf. Praktisch für lokale Blogs oder Händler.
  2. Hashtags kennen Sie bereits – Schlagworte, die auf Twitter mit einem # beginnen und nach denen man suchen kann. Hashtags.org findet nicht nur alle Tweets dazu, sondern liefert außerdem noch eine grafische Auswertung, wann und wie oft dazu was gezwitschert wurde.
  3. Local Follow ist ebenfalls eine Suchmaschine für lokale Twitterer in Ihrem Umfeld. Hier haben Sie aber zudem die Möglichkeit, gezielt nach Namen, Tweets, Orten und Informationen in der Twitter-Bio zu suchen. Sehr schön umgesetzt ist auch die Trefferliste.
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen