Artikel in "1-2-3-Tipps"

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Fachkräftemangel? – Drei etwas unkonventionelle Wege, Mitarbeiter zu rekrutieren

  1. Suchmaschinen wie Google (AdWords) erlauben Ihnen zu einzelnen Schlüsselbegriffen gezielt Anzeigen zu schalten. Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Zielperson: Wonach würde jemand suchen, der sich für einen neuen Job, Ihren vakanten Job interessiert? Das Prinzip funktioniert freilich auch auf Facebook – oder indem Sie Banner auf jenen Plattformen schalten, auf denen ihre Kandidaten regelmäßig sind. Denken Sie auch an so ungewöhnliche Seiten wie den Übersetzungsdienst Leo
  2. Entlassungen gibt es immer wieder. Achten Sie in den Medien vor allem auf größere Kündigungswellen – und schalten Sie gezielt deren lokalem Umfeld Anzeigen (etwa Zeitung, Plakate). Dass Sie dabei besonders schnell reagieren, ist entscheidend: Leistungsträger sind meist früher informiert und orientieren sich schneller um – auch wenn sie von Entlassungen zunächst nicht betroffen sind. Für ein erfolgreiches Unternehmen zu arbeiten, macht aber mehr Spaß – und Sie bieten diesen Talenten das Terrain dazu.
  3. Social Media werden nicht nur intensiv von der jungen Generation genutzt – sie macht auch immer öfter ihre Arbeitgeberwahl davon abhängig. Das ist die Chance für Sie und zurzeit noch ein überraschender Wettbewerbsvorteil: Erlauben Sie die Privatnutzung im Job nicht nur – ködern Sie den Nachwuchs mit einem Gratis-Smartphone oder Tablet-PC samt Firmen-Flatrate. Die anschließende mediale Aufmerksamkeit bietet zudem Potenzial zum Employer Branding.
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Wie Sie richtig kündigen – ohne Brücken abzureißen

  1. Oben beginnen. Selbst wenn die Kollegen schon lange ahnen, dass da was im Busch ist: Wenn Sie kündigen, sagen Sie es dem Chef zuerst. Oder wenigstens der Person, die Sie damals eingestellt hat. Denn dieser Kollege hat auch damit begonnen, Vertrauen in Sie zu investieren. Geben Sie dieses Vertrauen zurück – und beweisen Sie so Respekt gegenüber Ihrem Ex-Vorgesetzten in spe. Er sollte nie der Letzte in der Informationskette sein.
  2. Planvoll ausscheiden. Zu einem guten Ausstieg gehört ein Dankschreiben (oder E-Mail) an den Chef – für die gute Zusammenarbeit bisher und das entgegen gebrachte Vertrauen. Selbst wenn die Kündigung persönliche Gründe hat, ein Dankeschön ist Pflicht. Ebenso, den Nachfolger einzuarbeiten und Projekte in Bestzustand zu übergeben. Zwei Wochen vor dem Ausscheiden können Sie noch bisherige Kunden und Geschäftspartner über den Jobwechsel informieren.
  3. Kurz nachhaken Drei bis vier Monate nachdem Sie Ihren bisherigen Arbeitgeber verlassen haben, sollten Sie die Ex-Kollegen (oder Ihren Nachfolger) noch einmal kurz besuchen und sich erkundigen, ob alles gut läuft. Nicht, weil Sie so wichtig und unersetzbar wären, sondern weil Sie Ihren Job genauso sorgfältig beenden, wie Sie ihn ausgeübt haben. Und weil man sich im Leben immer zwei Mal begegnet.
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Der 3-Minuten-Guide, Kunden besser via Social Media einzubeziehen

  1. Bieten Sie Rabatte. Ja, es ist so banal! Erst vergangene Woche erschien eine neue IBM-Studie, die zeigte, wie weit die Ziele von Firmen und Fans auseinander liegen, kurz: Unternehmen wollen am liebsten informieren, Kunden wollen lieber Rabatte. Sie müssen Ihr Produkt deshalb nicht verramschen, aber einen Benefit sollten Sie Ihren Social-Media-Getreuen doch hin und wieder bieten. Warum nicht zum Beispiel auch online ein Treue-Punkte-System einführen, etwa mittels Foursquare-Checkins, Twitter-Retweets oder Facebook-Likes?
  2. Veranstalten Sie Wettbewerbe. “Auch wir verschenken ein iPad”, ist langweilig. Inzwischen sowieso. Denken Sie sich lieber einen originellen Wettbewerb aus, bei dem ebenso aufregende wie amüsante Inhalte entstehen und den Siegern am Ende ein wirklich opulenter Preis winkt, der allein schon von sich reden macht. Die meisten Kunden konsumieren ohnehin lieber, anstatt zu produzieren. Klotzen Sie also beim Preis, damit sich das Mitmachen auch lohnt. Ideal, wenn dabei auch Ihr Produkt einbezogen werden muss.
  3. Suchen Sie Mitgestalter. Und zwar für die neue Werbekampagne. Oder um Ihr Produkt noch weiter zu verbessern. Auch das lässt sich als Wettbewerb initiieren – muss aber nicht: Letztlich lassen sich dabei so viele Ideen und Innovationen generieren, ohne gleich einen Sieger benennen zu müssen. Nur: Was bei den Kunden Zuspruch findet, müssen Sie auch umsetzen oder einbauen. Sonst verkommt die vermeintliche Offenheit zur Marketing-Farce und Ihre kreativen Kunden fühlen sich zu Recht verschaukelt.
Von Christian Mueller // 4 Kommentare

Drei Tipps, wie Sie Google+ für Ihr Unternehmen nutzen

  1. Nutzen Sie Kreise für Feedback. Kreise in Google+ sind eine sehr gute Möglichkeit, Feedback auf gezielte Fragestellungen zu bekommen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie Ihre Kreise systematisch angelegt haben und pflegen. Wenn Sie beispielsweise einen Kreis für ein Projekt anlegen, ordnen Sie hier die entsprechenden Mitarbeiter zu. Fragen zum Projekt richten Sie jetzt einfach an diesen Kreis.
  2. Nutzen Sie Hangouts statt Videokonferenzen. Die Idee erscheint auf den ersten Blick etwas seltsam, doch in den USA wird dies bereits praktiziert. Da die Hangouts grundsätzlich für jeden offen sind, stellen Sie keine Ersatz für Videokonferenzen dar. Gerade sensible Themen sollten nicht in einem Hangput besprochen werden. Doch für die Kommunikation von geografisch verteilten Teams sind Huddles wunderbar.
  3. Nutzen Sie Huddles zur Koordination. Die meisten Mitarbeiter verfügen inzwischen über ein Smartphone, auf dem sie Google+ mobil nutzen können. Huddles sind daher eine optimale Möglichkeit, um Ihr Team während eines Events oder eine Veranstaltung zu koordinieren und zu informieren. Fügen Sie einfach jeden Mitarbeiter, der bei der Veranstaltung dabei ist, zu einem Huddel hinzu. So halten Sie alle auf dem aktuellen Informationsstand.
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Drei idiotensichere Empfehlungen, um mit Verrückten (Chefs) klarzukommen

  1. Nichts erwarten. Die Welt ist voller Verrückter. Und ganz viele von denen machen auch noch Karriere und werden Chef. Pech, wenn es der eigene ist. Spätestens aber wenn Sie das erkannt haben, sollten Sie nichts mehr von ihm erwarten. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, man muss sich mit deren Ableben aber auch nicht quälen.
  2. Nichts persönlich nehmen. Verrückte sind unberechenbare Bauchmenschen. Entsprechend poltern und schießen Sie auf Hüfthöhe – oder tiefer. Das sollten Sie aber nie persönlich nehmen. Der Typ kann nicht anders, rational schon gar nicht. Und erst nehmen sollte man das erst recht nicht. Stört es den Mond, dass ihn der Wolf anheult? Eben.
  3. Nichts preisgeben. Der dritte Tipp ist essenziell: Eben weil latent Wahnsinnige überhaupt nicht kalkulierbar sind, darf man ihnen nichts an die Hand geben, was sich einmal gegen einen verwenden lässt. Oder gegen andere – was auf dasselbe hinausläuft. So oder so: Lächeln Sie, machen Sie gute Miene zum Spiel. Aber der Rest ist Schweigen.
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

So kochen Sie ein Drei-Gänge-Menü für eine multimedial-virale Social-Media-Kampagne

  1. Vorspeise: Legen Sie los mit einem knackigen, polarisierenden Video über Ihr Thema. Das kann ein Kurzinterview mit einem Experten sein oder eine Straßenumfrage, ebenso eine kurze Dokumentation über den status quo. Nur nichts über 1:30 Minuten! Das Video veröffentlichen Sie anschließend auf Youtube, Facebook, per Link auf Twitter – und natürlich im eigenen Blog. Wichtig: Bitten Sie schon hierbei um Reaktionen, Meinungen, Kommentare.
  2. Hauptgang: Schreiben Sie ein bis drei Tage später einen ausführlichen Blogartikel dazu. Zitieren und verlinken Sie darin Buchtipps, Studien sowie erste Zusachauerreaktionen. Auch Ihr Video sollten Sie wieder einbinden, gerne aber auch andere, die zum Thema passen. Absolut unverzichtbar: Eine Umfrage (Tool! Zum Beispiel Polldaddy) zum Thema sowie die Aufforderung, das Ganze zu kommentieren. Denn das brauchen Sie für den Nachtisch…
  3. Dessert: Twittern Sie immer wieder die Zwischenergebnisse Ihrer Umfrage, wecken Sie so Interesse für das Thema und provozieren Sie weitere Kommentare. Aus denen garnieren Sie schließlich das Sahnehäubchen: Eine Zusammenfassung der Leser- und Zusschauerreaktionen, inklusive Links zu deren Accounts und Fotos (etwa via Twitter). Auch darin zeigen Sie das Video, mit dem alles begann. Besser: Als Digestif reichen Sie ein Video mit einem persönlichen Fazit-Kommentar.
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei Tipps, die ein Dreikäsehoch einem CEO geben würde – und zwar zu Recht

  1. Nutze was du hast. Es ist wirklich voll gemein, dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen. Aber wenn du einfach keine Westernstadt bekommst, tuts auch ein Schuhkarton. Also nicht jammern!
  2. Mach was draus. Mami hat zwar gesagt, mit dem Essen spielt man nicht. Aber aus Löffeln und Tomatensoße lassen sich auch prima Abschussrampen bauen. Um das herauszufinden, brauchst du nur Mut und Phantasie.
  3. Bleib dran. Mama und Papa haben manchmal doofe Ohren. Die sagen ganz oft erst mal Nein. Aber wenn du etwas wirklich willst, musst du eben wieder fragen. Und wieder. Und wieder. Bis du es bekommst.
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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen