Wie so oft bleibt es auch in Sachen Coaching beim Einzelnen hängen, vorab genau zu prüfen, wem er sich anvertraut, wie der Coach seine Leistung definiert, wie er Erfolg und Vertraulichkeit sicherstellt, welche Kompetenzen und Referenzen er nachweisen kann und wie er am Ende abrechnet. Misstrauisch sollte etwa jeder werden, dem vollmundige und nebulöse Versprechen gemacht werden. Das vielleicht wichtigste Kriterium aber ist die Chemie zwischen Coach und Coachee: Nur wer seinem Coach voll und ganz vertraut, kann von der Beratung profitieren. Auf was Sie darüber hinaus achten und wie Sie Ihren Coach auswählen sollten, lesen Sie hier…
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Diplomaten können reden ohne viel zu sagen und sagen, was sie nicht meinen. Sie scheuen das Direkte, kennen alle Umwege und denken lieber zweimal nach, „bevor sie nichts sagen“, wie es Winston Churchill einmal beschrieb.
Von allen Künsten, Konflikte konfliktlos auszufechten, ist die Diplomatie sicher die effektivste, aber auch die schwerste. Denn sie mäandert durch die Grauzone zwischen perfekter Rhetorik und gezielter Halbwahrheit. Das macht sie unglaublich erfolgreich: Wer sich beruflich oder privat über die Köpfe anderer hinweg setzen will, erzeugt meist nur Gegenwehr und gelangt selten zum Ziel, wenn er Kunden an Land ziehen, mit Lieferanten um Konditionen feilschen oder den Chef von einer Beförderung überzeugen will. Mit Fingerspitzengefühl ginge es wesentlich besser. Deshalb heute: das ABC der Diplomatie.
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Schätzungen zufolge werden mithilfe von Powerpoint täglich rund 30 Millionen Präsentationen weltweit zusammengeschustert – allen voran von Consultants, PR-Agenten und Werbern. Und was dabei entsteht! Überfrachtete Folien, grelle Überblendeffekte, Bulletpoint-Orgien, 200-Slide-Daumenkinos, Copy-and-paste-Katastrophen, Phrasendreschflegel.
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Typen-Illustrationen: Ann-Kathrin Nikolov*, Köln
Sagen wir es, wie es ist: Es gibt nichts, was die Freude der Menschen an ihrer Arbeit mehr zersetzt als andere Menschen. Jeden Montagmorgen schleppen sich Millionen Arbeitnehmer in ihre Büros, schauen dabei drein als wäre ihnen gerade die Kaffeemaschine auf den Zeh gefallen und imaginieren bereits an der Firmenpforte eine Höllenwoche mit ihrem cholerischen Chef, ihrem altklugen Abteilungsleiter und dem völlig gestörten Egomanen am Schreibtisch gegenüber. Schrecklich.
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Wer nicht wirbt, bekommt auch keinen Job. Eine Bewerbung ist – wie der Name schon sagt – Werbung in eigener Sache. Trotz dieses sehr individuellen Erscheinungsbildes gelten Bewerbungen einige Konventionen. Sie zu beherzigen, macht nicht uniform, sondern hat sich bewährt. Statt der üblichen Tipps zur Bewerbung heute die Essenz, das ABC der Bewerbung:
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Bevor Sie an dieser Stelle einen Rückfall in die (guten) alten Zeiten befürchten, in denen reglementierte Umgangsformen den Menschen zwar Halt und Orientierung gaben, sie aber auch ziemlich steif und knarzig aussehen ließen, seien Sie beruhigt: Gute Manieren sind keinesfalls reaktionär. Im Gegenteil: Dahinter steckt vielmehr der Gedanke, anderen gegenüber stets Rücksicht zu zeigen sowie jederzeit zuvorkommend und charmant zu bleiben. In einer Zeit, in der Egoismus und Opportunismus dominieren, ist das geradezu fortschrittlich.
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