Artikel in "Job"

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Das will ich gar nicht wissen! – Ehrlich währt am längsten. Nur nicht im Job

Der Ehrliche ist der Dumme. Heißt es. Es heißt aber auch: Ehrlich währt am längsten. Ja was denn nu? So ganz trivial ist das mit der Ehrlichkeit nicht. Irgendwie gibt es da immer eine Spannung zwischen moralischem Anspruch und Opportunität. Das dachte sich wohl auch eine Gruppe von Forschern aus den USA, Großbritannien und Russland. Allerdings konzentrierten die sich bei ihren Untersuchungen (PDF) vor allem auf unterschiedliche Level von, sagen wir, authentischem Selbstausdruck. Im Klartext: Die 533 Probanden haben entweder gesagt, was sie dachten oder nicht. Resultat: Ehrlichkeit ist in den meisten Fällen eine gute Idee – nur nicht im Job. mehr

Job 1
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Das Anti-Routine-Flussdiagramm – Wie Sie eine unliebsame Gewohnheit ändern

Gewohnheiten – das sind Vorgänge und Verhaltensweisen, die in der Regel automatisch und unbewusst ablaufen. So wird das Geschirr aus alter Gewohnheit zuerst eine Weile im Waschbecken der Kaffeeküche gestapelt, bis sich einer erbarmt und es in die Spülmaschine räumt (was man ebenso hätte gleich machen können); der Weg ins Büro ist immer derselbe, ebenso der erste Griff zum Kaffee. Es sind diese gefestigten Automatismen, die uns das Leben einerseits erleichtern, weil sie unseren Denkapparat nicht weiter belasten. Aber auch schwer machen können – vor allem, wenn wir inzwischen lästige Gewohnheiten wieder ablegen wollen. mehr

Job 0
Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Warum Frauen und Männer gleich bezahlt werden und dennoch unterschiedlich verdienen

Ein Gastbeitrag von Conrad Pramböck

Das Wichtigste vorweg: Es gibt hierzulande keine generelle, grundsätzliche Benachteiligung von Frauen in Gehaltsfragen. Aktionen wie jüngst der Equal Pay Day, die auf die Schließung der Einkommensschere pochen, sind irreführend und inhaltlich unrichtig. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist heute bereits erreicht. Frauen und Männer verdienen im Schnitt für den selben Job genau gleich.

Wenn Sie diese Erkenntnis aus dem Grund ablehnen, weil ich ein Mann bin, begehen Sie eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Also lesen bitte Sie weiter, wenn Sie an einer inhaltlichen und nicht bloß polemischen Auseinandersetzung mit dem Thema interessiert sind. mehr

Job 7
Von Christian Schroff // Schreibe einen Kommentar

Job auf Bewährung – Die ersten 100 Tage. Tipps für die Probezeit

Der Arbeitsvertrag liegt unterschriftsreif vor Ihnen. Das heißt: Ihre fachlichen Qualifikationen stimmen, und auch Ihre Berufserfahrung passt. Glückwunsch! Bevor Sie jetzt aber zum Höhenflug starten: Alles andere müssen Sie noch lernen. Sie kennen weder die innerbetrieblichen Abläufe noch die Zuständigkeiten. Und auch die Umgangsformen untereinander und Gepflogenheiten im Team, erst recht aber die Vorlieben und Eigenheiten jedes einzelnen neuen Kollegen sind Ihnen vollkommen fremd. Und das kann gefährlich werden. mehr

Job 0
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Sprachfehler – Wer Probleme in einer Fremdsprache löst, ist weniger anfällig für Denkfehler

Die Studie ist wirklich faszinierend. Als versierter Leser der Karrierebibel kennen Sie bereits all die zahlreichen Psychoeffekte, die dazu führen, dass wir so ganz anders ticken, als wir hoffen und wollen. Oder anders formuliert: Wir lassen uns ständig kognitiv beeinflussen, ohne es zu merken. In der Psychologie werden solche Denkfehler auch Biases genannt. Doch was glauben Sie passiert, wenn wir in einer fremden Sprache denken, die nicht unsere Muttersprache ist? Boaz Keysar und ein paar seiner Kollegen von der Universität von Chicago sind der Frage nachgegangen und haben dabei festgestellt: Wer Probleme in einer Fremdsprache durchdenkt und löst, ist weniger anfällig für solche Wahrnehmungsfehler. Irre, oder? mehr

Job 2
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Gesichtssymmetrie – Ist unsere linke Gesichtshälfte wirklich attraktiver?

Das nächste Mal, wenn Sie versuchen, einen hübschen ersten Eindruck zu machen, halten Sie Ihrem Gegenüber am besten Ihre linke Wange hin. Laut einer Studie ist unsere linke Gesichtshälfte die attraktivere – insbesondere, weil sie eine größere emotionale Vielfalt offenbare als die rechte.

Klingt ein bisschen nach esoterischem Gedöns, was Kelsey Blackburn und James Schirillo von der Wake Forest Universität da herausgefunden haben wollen. Andererseits ist es schon verblüffend, wie unterschiedlich unsere Gesichtshälften sind und wie unterschiedlich sie wirken, was Sie weiter unten auch gleich selber ausprobieren können… mehr

Job 0
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Lebenswege – Wer willst du sein? VERSUS Wer willst du werden?

Es gibt zwei Fragen, die einem in diversen Erfolgsbüchern immer wieder begegnen und über die es lohnt, genauer nachzudenken:

  • Wer will ich sein?
  • Wer will ich werden?

Die Fragen unterscheiden sich kaum merklich von einander, teilweise werden sie gar synonym verwendet. Riesenfehler! Denn es macht, so glaube ich inzwischen, einen himmelweiten Unterschied, welche der beiden Fragen jemand als Maxime wählt und sich regelmäßig stellt. mehr

Job 1
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen