Wo hört die Arbeit auf – wo fängt die Freizeit an? Für viele Arbeitnehmer ist das kaum noch auszumachen. Kurz: Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Gut ein Viertel (27 Prozent) der Beschäftigten muss inzwischen häufig in der Freizeit für die Arbeit erreichbar sein. Jeder Siebte (15 Prozent) arbeitet oft sogar unbezahlt in seiner Freizeit. Zusätzlicher Effekt: Selbst wenn dann mal wirklich Feierabend ist, kreisen die Gedanken bei gut einem Drittel (37 Prozent) der Arbeitnehmer auch zu Hause noch um die Arbeit. Und das ist nur ein Ergebnis der repräsentativen Studie “Gute Arbeit” des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), an der mehr als 6.000 Beschäftigte teilgenommen haben. mehr
Artikel in "Job"
Krank durch Arbeit – Stress unter den Beschäftigten nimmt zu
Superdupermarkt, Alda! – Praktikum bei EDEKA: Muss ich da auch an der Wursttheke rappen?
Ich gebe zu, ich war zunächst unsicher. Schließlich gehöre ich nicht zur Zielgruppe: Ein Praktikum bei Edeka machen und dabei mit Schüttelreimen gegen den Rhythmus ansingen? Och, nö… Also habe ich das Video kurz bei Google+ eingestellt und gehört was die anderen so sagen. Der Tenor war vernichtend eindeutig. Und inzwischen bin ich mir sicher: Dieser Bewegtbild-Employer-Branding-Versuch ist nicht knapp vorbei, sondern voll daneben. Eben. Alda, guckst du selbst krass hier… mehr
Kollegen und Kultur – Ranking der beliebtesten Consulting-Arbeitgeber mit Überraschungen
Was reizt Top-Talente an einem Consulting-Unternehmen? Was macht Berater als Arbeitgeber attraktiv? Die Frage stellen sich die Recruiter der Branche immer wieder – und veranstalten regelmäßig hübsche Segeltörns für handverlesene Absolventen oder irgendwelche Challenge-Days auf denen nur Denglish gesprochen und Bullshit-Bingo gespielt wird. Und genau das ist falsch. Denn die erste Überraschung: Geld ist es nicht, was die umkämpften Nachwuchskräfte reizt. Die zweite: die Reputation der Consultants oder ihre selbstgepiesene Internationalität sind es auch nicht. Was wirklich zählt, sind nette Kollegen und eine sympathische Unternehmenskultur. mehr
Ein bisschen Lob muss sein – Soziale Anerkennung im Job reduziert Burnout-Risiko
Das Studienergebnis zählt sicher nicht zu den Raketenwissenschaften, und irgendwie hat man das sowieso geahnt. Trotzdem zeigt es einmal mehr, dass es im Job nicht nur darauf ankommt, etwas zu leisten, sondern dafür auch etwas zu bekommen. Und zwar nicht nur Geld und ein Gehalt, sondern vor allem soziale Anerkennung – vom Chef, aber auch von den Kollegen. Derlei positive Rückmeldungen könnten sogar das Risiko eines Burnouts verringern, sagt der Sozialpsychologe Rolf Haubl von der Frankfurter Goethe-Universität, der dazu jüngst eine Studie (PDF) veröffentlicht hat. mehr
Die Psychologie der Farben – Nicht Blau, Grün macht kreativer
Wer Blau mag, der dokumentiert damit Nachdenklichkeit, Ausgeglichenheit, Harmonie und Empathie. Das jedenfalls sagt der Schweizer Psychologie-Professor Max Lüscher. Seine Kollegen, die beiden Psychologen Ravi Mehta und Rui (Juliet) Zhu von der Universität von British Columbia, indes sprechen der Farbe sogar eine besondere Wirkung zu. Ihren Untersuchungen zufolge wirkt Blau auf Leser seriöser als jede andere Farbe. Und es mache sogar kreativer. Dem widerspricht jetzt allerdings eine eine neuere Studie von Stephanie Lichtenfeld von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie sagt: Im Job macht vor allem Grün kreativer. mehr
Daddeln mit dem Dienstrechner – Mehrheit der Unternehmen erlaubt privates Surfen im Job
Die meisten Unternehmen erlauben inzwischen die private Internetnutzung am Arbeitsplatz – aber 30 Prozent haben privates Surfen kategorisch verboten. Und 11 Prozent haben diesbezüglich gar keine Regelung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bitkom-Umfrage. Und große Unternehmen handhaben das private Surfen im Job strenger als kleine. Von den Firmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro erlauben nur etwa 13 Prozent die private Internetnutzung ohne Einschränkungen, 56 Prozent untersagen es komplett. Kleine Unternehmen hingegen verzichten häufig aus Kostengründen auf solche Einschränkungen. Jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) mit einem Umsatz unter einer Million Euro gestattet das Surfen uneingeschränkt, nur 26 Prozent sprechen ein vollständiges Verbot aus.
Diät-Tipp: Warum Sie mittags rausgehen und alleine essen sollten – wenn Sie abnehmen wollen
Es ist schon faszinierend, womit wir Menschen unsere Zeit verbringen. Die Statistiker des dafür zuständigen Bundesamtes untersuchen das regelmäßig und erstellen daraus dann ein amtsdeutsches Begriffsungetüm wie die Zeitbudgeterhebung. Darin erfährt der Leser zum Beispiel, dass der Durchschnittsdeutsche mehr als 24 Jahre seines Lebens im Bett verschläft. Oder dass er fünf Jahre mit Fernsehen verbringt. Zwei Jahre und sechs Monate sitzt er in einem Auto, sechs Monate davon jedoch im Stau. Erstaunlicherweise ist das dieselbe Zeitspanne, die er auch auf der Toilette verbringt. Das Küssen fällt dazu vergleichsweise bescheiden aus: zwei Wochen unseres Lebens nehmen wir uns dafür Zeit, die sexuellen Höhepunkte kommen gar nur auf 16 Stunden. Zum Vergleich: Um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, hocken wir im Schnitt sieben Jahre im Büro. mehr





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