Artikel in "Fundsachen"

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Newsletter vom 14. Dezember: Eindruck, Erstgeborene, Geldquellen

Der erste Eindruck zählt

Vom Aussehen einer Person kann man womöglich doch auf den Charakter schließen. Das zumindest legt eine Studie von vier Forschern verschiedener US-Universitäten nahe. Sie konfrontierten die Testpersonen mit Fotos völlig fremder Menschen und baten sie, deren Persönlichkeit einzuschätzen. Diese Bewertungen verglichen die Forscher hinterher mit Einschätzungen von Bekannten und Freunden. Ergebnis: Allein aufgrund der Fotos konnten die Testpersonen die emotionale Stabilität, Offenheit, Beliebtheit sowie Einsamkeit (!) der abgebildeten Personen treffend einschätzen. (ScienceDaily)

Weitere Forschungsnews

Unkooperative Erstgeborene (Sciencenow): Erstgeborene denken stärker an sich selbst als Zweit- oder Drittgeborene. Deswegen sind sie weniger kooperativ, bringen es aber so oft weiter.

Stundenlohn macht glücklich (Alltagsforschung): Wer pro Stunde bezahlt wird, konzentriert sich stärker auf seine Entlohnung und ist nach getaner Arbeit zufriedener.

Bedingtes Brainstorming (PhysOrg): Brainstorming funktioniert am besten bei wenig spezialisierten Tätigkeiten.

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Arbeitsmarkt

Depressionen nehmen zu (Wiwo): Stress und Leistungsdruck lösen bei immer mehr Menschen psychische Erkrankungen aus. Führungskräften fällt es schwer, mit Betroffenen richtig umzugehen – und noch schwerer, selber Hilfe zu suchen.

Angst vor Arbeitslosigkeit (RP): Die Mittelschicht in Deutschland fürchtet den Jobverlust am meisten. Dazu gehören etwa Bankkaufleute, Facharbeiter und leitende Angestellte.

Mehr Jobs durch Turbo-Internet (Spiegel): Der Bau neuer Breitbandnetze soll eine Million neuer Jobs in Europa schaffen, hofft die Bundesregierung.

Falsche Hilfe (Tagesspiegel): In ihrem neuen Sozialbericht kritisiert die Arbeiterwohlfahrt, dass Arbeitslosen oft nicht richtig geholfen werde.

Mehr Grenzpendler (Welt): Über 70.000 Menschen pendeln aus Nachbarstaaten zur Arbeit nach Deutschland. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 2000.

Zahl der Woche

20 Millionen Arbeitsplätze sind im Verlauf der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise verloren gegangen, berichtet die Internationale Arbeitsorganisation ILO. (Zeit).

Tipps für mehr Erfolg

Tipps für die Feiertage (Jobacle): So werden Sie weder zu einsam oder zu wütend, noch zu hungrig oder zu müde.

Rat für Krisenhelfer (Wiwo): Wie Betroffene, Vorgesetzte und Kollegen mit psychischen Erkrankungen umgehen sollten und wer dabei helfen kann.

Geld für Gründer (Gründerraum): Wie Jungunternehmer trotz Krise an frisches Kapital kommen.

Stressfreie Weihnachten (Dumb Little Man): Weihnachten is schön, aber anstrengend. Es sei denn, sie berhezigen diese 100 Ratschläge.

Campus Reports

Tipperei mit Tücken (FAZ): An manchen Hochschulen schreiben Studenten ihre Klausuren mittlerweile mit der Tastatur. Die digitalen Prüfungen sind aber umstritten.

Baustelle Bachelor (Zeit): Kultusminister und Hochschulrektoren wollen die Lehrpläne entzerren und von den Studenten weniger Prüfungen verlangen.

Night of the Profs (DLF): In Augsburg legen Professoren ihre Lieblingsmusik auf und lassen die Studenten dazu tanzen. Die Parties sind legendär.

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Umfrage der Woche

Glauben Sie, dass es 2010 mit Wirtschaft und Arbeitsmarkt besser wird? Mitabstimmen

Vorwochen-Umfrage: Kreativität wird vom Arbeitgeber nicht belohnt, sagen 60 Prozent der Befragten.Weitere Ergebnisse

Wort der Woche

“Das ist erst der Anfang meiner Karriere, ich werde bis 55 kämpfen!”
Vitali Klitschko, aktueller und mehrfacher Box-Weltmeister im Schwergewicht und ukrainischer Lokalpolitiker, in der TAZ

Best of Karrierebibel: Die meistbeachteten Artikel der Woche

  1. Was bedeutet Erfolg für… Tim Ferriss
  2. Blau zu Blau – Eine unglaubliche optische Illusion
  3. Blogschokolade 2009 – Mein persönlicher Jahresrückblick

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Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Ohne Worte – Eine wunderschöne Büro-Liebesgeschichte

Kommunikation kann so einfach sein, ohne Worte – und doch so viel auslösen. Nicht nur weil bald Weihnachten ist: Eine der schönsten Liebesgeschichten aus dem Bürokosmos… Die zwölf Minuten sollten Sie sich geben!
mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Puh! – Das seltsame Recruiting-Video von Siemens

SiemensvideoViele Unternehmen versuchen sich derzeit im Web, in Social Media, insbesondere im Employer Branding und Recruiting 2.0. Prinzipiell ist das eine gute Sache, denn dorthin geht die Reise. Weniger gut ist, dass viele Unternehmen bisher lediglich die üblichen Hochglanzvideos und Imagefilmchen produzieren, mit Windkanal optimierten und permalächelnden Mitarbeitern sowie völlig rundgelutschten Aussagen, die soviel Interesse wecken wie die 126. Wiederholung von Dinner for one im Dritten. Kreativität? Fehlanzeige. Was soll das aussagen? Dass bei diesem Arbeitgeber jede moderne Kommunikation sofort bürokratisiert wird?

Um so begrüßenswerter ist es, wenn einige Personaler etwas Neues wagen und Filme ins Netz stellen, die eher unter die Kategorie Do-it-yourself fallen – so wie etwa der Siemens-Clip, bei dem Hans-Christoph Kürn, Leiter des e-Recruitings, offenbar selbst zur Kamera gegriffen hat und per Video eine Praktikantenstelle ausschreibt. Das Ergebnis können Sie sich hier anschauen: mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Blau zu Blau – Eine unglaubliche optische Illusion

Unglaublich, wie sich unsere Augen täuschen lassen…
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Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

The Carbon Economy

Mit dem Klimawandel entstehen zugleich neue Märkte und Technologien – Die Carbon Economy…
mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Bewerbungsgespräch – Eine der besten Rückfragen an Interviewer

Gerade im Internet gefunden und sofort begeistert. Deshalb nur kurz verbloggt: eine der besten Rückfragen, die man im Vorstellungsgespräch einem Personaler stellen kann…

Wenn Sie sich an Mitarbeiter erinnern, die diese Stelle bisher inne hatten: Was unterschied die Guten von den Besten?

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Newsletter vom 7. Dezember: Geldsorgen, Arbeitsmarkt, Kontaktpflege,

Finanzielle Sorgen

Ein Drittel der Abiturienten entscheidet sich derzeit gegen ein Hochschulstudium – vor allem aus finanziellen Gründen. Das ergab eine Studie des Hochschulinformations-Systems. Demnach wollten 31 Prozent der Abiturienten des Jahres 2008 nicht an einer Uni oder FH studieren. 77 Prozent von ihnen wurden durch Geldsorgen “sehr stark” vom Studium abgehalten. (UniSpiegel)

Weitere Forschungsnews

Schlechte Konkurrenz (PhysOrg): Konkurrenz belebt das Geschäft? Nicht unbedingt. Eine neue Studie zeigt: Je mehr Wettbewerber, desto niedriger die Motivation – und somit auch die Leistung.

Sport steigert IQ (Medical News Today): Wer als Jugendlicher Sport treibt, hat offenbar einen höheren IQ. Einer schwedischen Studie zufolge nützt regelmäßige Bewegung vor allem dem logischen Denken und dem Sprachverständnis.

Prägende Rezession (The Frontal Cortex): Glauben Sie, dass Erfolg im Leben von Glück abhängt oder von der eigenen Leistung? Amerikanische Forscher resümieren in einer Studie: Wer in einer Rezession aufwächst, glaubt an Ersteres.

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Arbeitsmarkt

Weniger Arbeitslose (Stern): Im November waren in Deutschland 3,2 Millionen Menschen arbeitslos – 13.000 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank samit auf 7,6 Prozent.

Weniger Ungleichheit (Focus): Jahrelang stiegen die Gewinne für Unternehmen steiler als die Gehälter der Angestellten. Die Krise hat diese Ungleichheit vorerst gestoppt.

Weniger Mittelstandsjobs (FTD): Nur neun Prozent der Mittelständler wollen im kommenden Jahr mehr Mitarbeiter einstellen, ergab eine Umfrage. Fast ein Viertel rechnet mit einem Stellenabbau.


Zahl der Woche

90 Prozent der Unternehmen finden, dass für die Karriere nicht der Hochschulabschluss entscheidend ist, sondern wie man sich bei der Arbeit bewährt, so eine Studie.

Tipps für mehr Erfolg

Hass beseitigen (Time): Sie hassen Ihren Job? Dann helfen Ihnen diese vier Schritte, aus dem Tal der Tränen herauszuklettern.

Kontakte pflegen (Ian’s Messy Desk): So bleiben Sie mit Freunden und Kollegen in Kontakt.

Verhältnis verbessern (Stepcase Lifehack): Sie kommen mit Ihrem Vorgesetzten überhaupt nicht klar? Dann halten Sie sich an diese acht Schritte – mit der Kündigung am Schluss.

Campus Reports

Reform-Baustelle (Zeit): Zu viel Belastung, zu wenig Freiraum – die Probleme der Bologna-Reform und wie man sie beheben sollte.

Kreative Buchführung (Welt): Die Uni Hamburg will mit einem “Sondervermögen Hochschulen” sämtliche Grundstücke und Gebäude beleihen. Dadurch sollen Kredite ermöglicht werden, mit denen die Hochschule saniert wird.

Schlechtes Verhältnis (Süddeutsche): Im Jahr 2008 gab es an deuschen Hochschulen 23.918 Professuren. Damit hat sich das Betreuungsverhältnis verschlechtert – auf jeden Professor kommen im Schnitt 58 Studenten.

Gründer-Unis (Gründerraum): Die besten Universitäten für Gründer liegen in Ostdeutschland, ergab eine Studie der LMU München.

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Umfrage der Woche

Wird Kreativität bei Ihrem Arbeitgeber gefördert und belohnt? Mitabstimmen

Vorwochen-Umfrage: Jeder Dritte findet es super, dass Kristina Köhler schon mit 32 Jahren Bundesfamilienministerin ist. Weitere Ergebnisse

Wort der Woche

“Ich hatte noch das Privileg, dass ich diese Leidenschaft zu meinem Beruf machen konnte.”
Kristina Köhler, Bundesfamilienministerin, im Bild-Interview.

Best of Karrierebibel: Die meistbeachteten Artikel der Woche

  1. Die Job-App-Liste – Die 30 besten Business-Apps fürs iPhone
  2. Kein zurück – Wie man seinen Job NICHT kündigt
  3. Freundschaftsanfragen – Wie lange kann man Nein sagen?

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen