Der erste Eindruck zählt
Vom Aussehen einer Person kann man womöglich doch auf den Charakter schließen. Das zumindest legt eine Studie von vier Forschern verschiedener US-Universitäten nahe. Sie konfrontierten die Testpersonen mit Fotos völlig fremder Menschen und baten sie, deren Persönlichkeit einzuschätzen. Diese Bewertungen verglichen die Forscher hinterher mit Einschätzungen von Bekannten und Freunden. Ergebnis: Allein aufgrund der Fotos konnten die Testpersonen die emotionale Stabilität, Offenheit, Beliebtheit sowie Einsamkeit (!) der abgebildeten Personen treffend einschätzen. (ScienceDaily)
Weitere Forschungsnews
Unkooperative Erstgeborene (Sciencenow): Erstgeborene denken stärker an sich selbst als Zweit- oder Drittgeborene. Deswegen sind sie weniger kooperativ, bringen es aber so oft weiter.
Stundenlohn macht glücklich (Alltagsforschung): Wer pro Stunde bezahlt wird, konzentriert sich stärker auf seine Entlohnung und ist nach getaner Arbeit zufriedener.
Bedingtes Brainstorming (PhysOrg): Brainstorming funktioniert am besten bei wenig spezialisierten Tätigkeiten.
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Arbeitsmarkt
Depressionen nehmen zu (Wiwo): Stress und Leistungsdruck lösen bei immer mehr Menschen psychische Erkrankungen aus. Führungskräften fällt es schwer, mit Betroffenen richtig umzugehen – und noch schwerer, selber Hilfe zu suchen.
Angst vor Arbeitslosigkeit (RP): Die Mittelschicht in Deutschland fürchtet den Jobverlust am meisten. Dazu gehören etwa Bankkaufleute, Facharbeiter und leitende Angestellte.
Mehr Jobs durch Turbo-Internet (Spiegel): Der Bau neuer Breitbandnetze soll eine Million neuer Jobs in Europa schaffen, hofft die Bundesregierung.
Falsche Hilfe (Tagesspiegel): In ihrem neuen Sozialbericht kritisiert die Arbeiterwohlfahrt, dass Arbeitslosen oft nicht richtig geholfen werde.
Mehr Grenzpendler (Welt): Über 70.000 Menschen pendeln aus Nachbarstaaten zur Arbeit nach Deutschland. Das sind doppelt so viele wie im Jahr 2000.
Zahl der Woche
20 Millionen Arbeitsplätze sind im Verlauf der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise verloren gegangen, berichtet die Internationale Arbeitsorganisation ILO. (Zeit).
Tipps für mehr Erfolg
Tipps für die Feiertage (Jobacle): So werden Sie weder zu einsam oder zu wütend, noch zu hungrig oder zu müde.
Rat für Krisenhelfer (Wiwo): Wie Betroffene, Vorgesetzte und Kollegen mit psychischen Erkrankungen umgehen sollten und wer dabei helfen kann.
Geld für Gründer (Gründerraum): Wie Jungunternehmer trotz Krise an frisches Kapital kommen.
Stressfreie Weihnachten (Dumb Little Man): Weihnachten is schön, aber anstrengend. Es sei denn, sie berhezigen diese 100 Ratschläge.
Campus Reports
Tipperei mit Tücken (FAZ): An manchen Hochschulen schreiben Studenten ihre Klausuren mittlerweile mit der Tastatur. Die digitalen Prüfungen sind aber umstritten.
Baustelle Bachelor (Zeit): Kultusminister und Hochschulrektoren wollen die Lehrpläne entzerren und von den Studenten weniger Prüfungen verlangen.
Night of the Profs (DLF): In Augsburg legen Professoren ihre Lieblingsmusik auf und lassen die Studenten dazu tanzen. Die Parties sind legendär.
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Umfrage der Woche
Glauben Sie, dass es 2010 mit Wirtschaft und Arbeitsmarkt besser wird? Mitabstimmen
Vorwochen-Umfrage: Kreativität wird vom Arbeitgeber nicht belohnt, sagen 60 Prozent der Befragten.Weitere Ergebnisse
Wort der Woche
“Das ist erst der Anfang meiner Karriere, ich werde bis 55 kämpfen!”
Vitali Klitschko, aktueller und mehrfacher Box-Weltmeister im Schwergewicht und ukrainischer Lokalpolitiker, in der TAZ
Best of Karrierebibel: Die meistbeachteten Artikel der Woche
- Was bedeutet Erfolg für… Tim Ferriss
- Blau zu Blau – Eine unglaubliche optische Illusion
- Blogschokolade 2009 – Mein persönlicher Jahresrückblick

Viele Unternehmen versuchen sich derzeit im Web, in Social Media, insbesondere im Employer Branding und Recruiting 2.0. Prinzipiell ist das eine gute Sache, denn dorthin geht die Reise. Weniger gut ist, dass viele Unternehmen bisher lediglich die üblichen Hochglanzvideos und Imagefilmchen produzieren, mit Windkanal optimierten und permalächelnden Mitarbeitern sowie völlig rundgelutschten Aussagen, die soviel Interesse wecken wie die 126. Wiederholung von Dinner for one im Dritten. Kreativität? Fehlanzeige. Was soll das aussagen? Dass bei diesem Arbeitgeber jede moderne Kommunikation sofort bürokratisiert wird? 




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