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	<title>karrierebibel.de &#187; Gastbeitrag</title>
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	<description>Jeden Tag mehr Erfolg!</description>
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		<title>Keinen Bock mehr &#8211; Warum können Manager keinen Spaß?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster Manager haben den geilsten Job der Welt. Manager und selbstverständlich Managerinnen sind immer voll gut drauf, super (eigen)motiviert, total erfolgssüchtig, uneingeschränkt leistungsfähig und haben verboten viel Spaß an der Arbeit&#8230; Ach ja? Ja, so stellt sich Lieschen Müller, mancher Fabrikarbeiter, Feuilletonredakteur und Politiker das Management vor. Die Wirklichkeit sieht anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von <a href="http://karrierebibel.de/tag/klaus-schuster/" target="_blank">Klaus Schuster</a></h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/02/BossBeförderungLobApplaus.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/02/BossBeförderungLobApplaus.jpg" alt="" title="BossBeförderungLobApplaus" width="300" class="alignright size-full wp-image-38522" /></a><strong>Manager haben den geilsten Job der Welt. Manager und selbstverständlich Managerinnen sind immer voll gut drauf, super (eigen)motiviert, total erfolgssüchtig, uneingeschränkt leistungsfähig und haben verboten viel Spaß an der Arbeit&#8230; Ach ja? Ja, so stellt sich Lieschen Müller, mancher Fabrikarbeiter, Feuilletonredakteur und Politiker das Management vor. Die Wirklichkeit sieht anders aus. So: Tristesse dorée&#8230;</strong> <span id="more-38580"></span></p>
<p>Management war schon immer ein eher stressiger Job, weshalb seit jeher Führungskräfte zu mir ins Executive Coaching kamen, um sich für besondere Herausforderungen fitmachen zu lassen. Das war ich gewohnt. Vor ungefähr einem Jahr änderte sich das: In meiner bescheidenen Coaching-Klause schlugen immer mehr Führungskräfte aller Hierarchieebenen, vom Vorstand bis zum Gruppenleiter, mit einem seltsamen Chief Complaint auf: „Ich habe eine anspruchsvolle Arbeit, ein gutes Gehalt, eine sichere Position, aber – und verraten Sie das bloß keinem! – Spaß hab ich nicht wirklich bei der Arbeit.“ </p>
<p>Ich dachte erst: Get out of here! Das ist aber mal ein Luxusproblem! Als die Anfragen epidemische Ausmaße annahmen und parallel dazu die Statistiken für Burnout, Boreout, Erschöpfungsdepression und den halben Katalog der Psychosomatik in die Stratosphäre schossen, dachte ich das nicht mehr. Ich dachte nicht mehr, ich fragte:</p>
<p><strong>Wie viel <a href="http://karrierebibel.de/allemallachen-wo-haben-sie-mehr-spas-zuhause-oder-im-buro/" target="_blank">Spaß</a> haben Sie? </strong></p>
<p>Wann immer ich Führungskräfte traf – und ich treffe jede Woche jede Menge – fragte ich: „Unter uns: Wie viel Spaß haben Sie bei der Arbeit?“ Sobald ich das fragte, fiel mein Terminplan um. Die Führungskräfte fanden kein Ende. Sie erzählten mir von Powerpoint-Karaoke, Bullshit-Bingo und entscheidungsschwachen Chefs. Sie erzählten mir von Terminplänen, auf denen am Montagmorgen bereits die ganze Woche dicht war „und 90 Prozent der Termine sind nicht mal von mir!“ Sie erzählten mir von geradezu unglaublicher Fremdbestimmung, unnötigen Machtspielchen, Sitzungstourismus, Pseudoplanung und strangulativer Bürokratie, die immer stärker ihre Arbeitsfreude massakrierten. </p>
<p>Was ist es bei Ihnen? Ich weiß, eine dumme Frage: Wenn man damit mal loslegt, findet man kein Ende. Also versuchte ich es mit einer intelligenteren Frage: </p>
<p><strong>Wie gehen Sie damit um? </strong></p>
<h3 class="psychologie_c">Lösung 1: Prostitution</h3>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/GeldGehaltEuro.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/GeldGehaltEuro.jpg" alt="" title="GeldGehaltEuro" width="300" class="alignright size-full wp-image-38297" /></a>Viele Führungskräfte beantworteten die Frage mit nackter Prostitution: Man(ager) verkauft sich. Man akzeptiert Gehalt und Bonus, Firmenwagen und tolles Büro, Reisespesen und Firmenkreditkarte nicht nur als Entlohnung für geleistete Arbeit, sondern auch als Schmerzensgeld für den Stress und die fehlende Freude. </p>
<p>Ich muss bei den ersten dieser Antworten mit hängendem Kiefer dagestanden sein, denn viele schoben erklärend hinterher: „Das funktioniert in den ersten Jahren prima – wie Rauchen, Saufen und Ruhm auch“, wie mir ein Vorstandsmitglied erklärte: „Dann kommt der Bumerang zurück – wie beim Rauchen, Saufen und Ruhm auch – was man schon an der beachtlichen Zahl der Kollegen erkennt, die in die eigene Tasche wirtschaften: Die sind eigentlich nicht kriminell.“ </p>
<p>Die wirtschaften seiner Meinung nach bloß deshalb in die eigene Tasche oder gehen unverantwortbare Risiken ein, „weil selbst 20 Millionen Euro nicht genug Hurenlohn wären für diesen Riesenscheißmegafrust!“ – wörtliches Zitat eines Spartenleiters. Prostitution scheint auch keine Lösung. Was ist mit Karriere? </p>
<h3 class="psychologie_c">Lösung 2: Karriere</h3>
<p>Als ich noch Abteilungsleiter war, frustete mich mein ansonsten absolut kollegialer AUA-Chef gewaltig: Anfliegen – Umhauen – Abhauen war seine Devise. Regelmäßig vor dem Wochenende pflanzte er mir noch „was ganz Tolles, das wir unbedingt machen müssen“ auf meinen ohnehin überquellenden Schreibtisch. Ich dachte: „Warte, bis ich im Vorstand sitze! Dann bin ich derjenige, der anderen das Wochenende versaut! Mit Karriere raus aus dem Frust!“ Denkste. Als ich im Vorstand anlangte, wollte mein Aufsichtsrat ständig neue Analysen, Berichte und Strategiewechsel, beschwerte sich alle Nase lang über „schleppende“ Projekte und war nie mit den Zahlen zufrieden. Frauen denken: „Beim nächsten Mann wird alles anders!“ Männer denken: „Bei der nächsten Beförderung wird alles anders!“ </p>
<p>Und beide liegen daneben. Wie jene, die Stress mit Success verwechseln. </p>
<h3 class="psychologie_c">Lösung 3: Herzinfarkt</h3>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/FrustJob.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/FrustJob.png" alt="" title="FrustJob" width="300" class="alignright size-full wp-image-38252" /></a>„Je größer mein Stress, desto wichtiger bin ich!“ Stress als Bundesverdienstkreuz, sozusagen. Auch das hielt ich für eine akzeptable Lösung, bis mir ein renommierter Manager-Doktor verriet: „Das ist kein Erfolgsrezept, sondern der beste Weg in den Infarkt oder den Burnout!“ Jetzt war ich selber gefrustet. Ich hatte bereits Monate zum Frust im Management recherchiert und wusste noch immer nicht: Wie coache ich Manager da raus? Da traf ich Branson. </p>
<h3 class="psychologie_c">Spaß im Management &#8211; Utopie oder Notwendigkeit?</h3>
<p>Okay, es war nicht der Branson. Aber er sah und war ihm so ähnlich, dass ich ihn irgendwann Dick nannte. Die Parallele war offensichtlich: „Dick“ war Junior Vice President seiner Firma und hatte eine Riesenfreude an seiner Arbeit. Und wie der richtige Richard war auch „Dick“ herausragend erfolgreich in seiner Branche. Und spätestens hier wurde aus dem Luxusproblem die Entdeckung meines Lebens: Spaß und Erfolg sind hundertprozentig korreliert. </p>
<p>Finden Sie auch? Ja, das fanden neun von zehn, denen ich es in meiner Begeisterung erzählte – und neun von zehn verstanden es verkehrt herum. Wie mir eine Abteilungsleiterin sagte: „Ist doch klar: Wenn du erfolgreich bist, hast du auch mehr Spaß bei der Arbeit!“ Entschuldigung, das ist banal. Das kracht doch erst, wenn Sie das wie Branson, Buffett, Madonna und andere Erfolgstypen auf den Kopf stellen: „Der Spaß bringt den Erfolg“, wie mir ein herausragend erfolgreicher Institutsleiter verriet. </p>
<p>Als ich diesen Satz in einen kleinen Feldtest gab, sagten mir 95 Prozent der befragten Führungskräfte: „Unterschreibe ich!“ (Die restlichen fünf Prozent verfolgen noch die obigen Lösungen 1 bis 3). Als ich einige dieser 95 Prozent verblüfft fragte, warum sie dann auf meiner Coaching-Couch saßen, sagten sie: „Ich weiß das, aber ich kann das nicht!“ </p>
<p>Typisches <em>Knowing-Doing-Gap</em>, wie Pfeffer/Sutton sagen würden. </p>
<p><strong>Warum können Manager keinen Spaß?</strong></p>
<p>Den entscheidenden Hinweis gab mir die Geschäftsführerin eines großen Familienbetriebs: „Momentan hat der Spaß ein Loch. Aber vielleicht wird es nach der Frühjahrsmesse etwas ruhiger!“ Ihre Spaß-Strategie war offensichtlich: Warten auf den Spaß. Ich wunderte mich: Seit wann warten Manager? Bis zur Messe waren es noch neun Wochen! Neun Wochen Frust? Sie nahm das offensichtlich in Kauf. Was ihre Mitarbeiter in Kauf nehmen mussten, ahnte sie nicht. </p>
<p>Diese sagten mir: „Wenn sie so mau drauf ist, baut sie öfter Mist und wir müssen das wieder geradebiegen!“ Die Mitarbeiter hatten die Regression zwischen Stimmung und Leistung, zwischen Mood und Management besser verstanden als die Vorgesetzte! Und ich verstand: Spaß bei der Arbeit? Darf man nicht haben. Muss man haben, sonst gerät man auf die Verliererstraße. </p>
<p>Warum passiert den Bransons dieser Welt das nicht? Weil die nicht nur vom Spaß wissen, die können das auch. Sie warten nicht auf den nächsten Spaß, sie managen ihn aktiv. Schon zwei Bürotüren weiter sagte mir die Muster-Direktrice des Familienbetriebs: „So ein Riesenstress, noch neun Wochen bis zur Messe und unsere Chefin wartet passiv, dass alles von alleine besser wird? Das kann ich nicht. Ich bin für meine Leute verantwortlich, also muss ich auch aktiv für Stimmung sorgen!“ Das tat sie. Sie machte Spaß-Management! Das ist albern? </p>
<p>Natürlich ist Spaß albern! Deshalb managen die Bransons dieser Welt nicht „bloß“ Spaß, sondern sämtliche positiven Affekte bei der Arbeit (und in Familie, Beziehung, Ehe …). Das nennt man <em>Emotional Leadership.</em> Dafür haben diese Emotional Leaders regelrecht Spaß-Strategien entwickelt. </p>
<p>Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an den Entwicklungsleiter eines Anlagenbauers. Er sagte: „Seit ich die Entwicklung leite, habe ich in fünf Jahren kein CAD-Sheet mehr gezeichnet. Das frustet!“ </p>
<p>Typen wie Branson fallen auch in diese Frustlöcher, aber sie finden dort wieder raus, indem sie ihre Spaß-Faktoren identifizieren: Madonna zum Beispiel muss sich ständig neu erfinden, sonst macht ihr selbst das Millionen-Scheffeln keinen Spaß. Diese Eigeninnovation ist einer ihrer Spaß-Macher. Und auf diesen Spaß-Macher stellt sie ihr Business ab. Der erwähnte Entwicklungsleiter kannte seine Spaß-Macher nicht, hatte mir einen von ihnen jedoch unabsichtlich verraten: Er fühlt sich eigentlich als Konstrukteur. </p>
<p>Damit war die Sache geritzt. Ich schlug ihm vor: „Managen Sie die Projekte nicht bloß. Geben Sie einigen auch eine kleine Konstruktionsskizze mit. Dann machen Sie das, was Sie laut Position tun müssen – und haben wieder Ihren Spaß dabei.“ Er riss die Augen auf. Er hatte sein Aha-Erlebnis: Wenn man(ager) erst mal mit oder ohne Unterstützung herausgefunden hat, was die eigenen Spaß-Faktoren sind, kann man diese problemlos in jede beliebige Aufgabe reinschmuggeln – als Führungskraft hat man die Freiheit dafür – und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Mehr Spaß und deshalb (noch) mehr Erfolg. Das ist Emotional Leadership. </p>
<h3 class="psychologie_c">Wo es hingeht</h3>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewinner-Pokal.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/08/Gewinner-Pokal.jpg" alt="" title="Gewinner-Pokal" width="300" class="alignright size-full wp-image-38424" /></a>Mittlerweile bedaure ich Manager, die sich über Stress und Druck in ihrem Job beklagen. Die haben den Schuss noch nicht gehört, beziehungsweise noch nichts von Emotional Leadership: Jede Führungskraft ist selbstverständlich auch für den Spaß im Job, in der Familie und im Leben verantwortlich. Das erst macht sie zur Kraft, die führt – auch im eigenen Leben. </p>
<p>Anders gefragt: Wer sollte es sonst für Sie tun? Die Umstände? Der Vorgesetzte? Jeder Manager ist für den Spaß am Leben selbst verantwortlich. Die Instrumente für diese Innere Führung gibt die Emotional Leadership an die Hand. Ich jedenfalls tummle mich gerne in Kreisen dieser Emotional Leader. Sie sind erfolgreich, sie haben Freude an der Arbeit, sie sind durchwegs sehr sympathisch und in ihrer Umgebung können wir jeden Tag erleben, wie viel Spaß der Job – jeder Job! – und das Leben – jedes Leben! – machen kann, wenn man den Bogen raus hat: Emotional Leadership. </p>
<div class="textboxright1" style="width:94%">
<a href="https://www.amazon.de/dp/3868813276/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3868813276&#038;adid=0YEJXA1ZM38Q284WWQ4Y&#038;" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/KeinBockmehrCover.png" alt="" title="KeinBockmehrCover" width="150" height="212" class="alignright size-full wp-image-38581" /></a><br />
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/09/KlausSchuster.jpg" alt="KlausSchuster" title="KlausSchuster" width="110" class="alignleft size-full wp-image-12108" />Klaus Schuster war lange Jahre Vorstand und Troubleshooter in internationalen Banken bevor er sein eigenes Unternehmen gründete. Jetzt coacht, trainiert und berät er Manager und ihre Mitarbeiter. Und er schreibt Business-Bestseller: „<a href="https://www.amazon.de/dp/3868810382/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3868810382&#038;adid=0YAW9HWWE435Z7CTPAN9&#038;" target="_blank">11 Managementsünden, die Sie vermeiden sollten</a>“ und „<a href="https://www.amazon.de/dp/3868812725/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3868812725&#038;adid=15M19Z3G8STCCGGA1V6F&#038;" target="_blank">Der freche Vogel fängt den Wurm</a>“. Eben erscheint sein neuestes Werk: „<a href="https://www.amazon.de/dp/3868813276/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3868813276&#038;adid=0YEJXA1ZM38Q284WWQ4Y&#038;" target="_blank">Keinen Bock mehr?</a>“, das den Frust im Management und Emotional Leadership beleuchtet.</div>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=38580&amp;md5=e95a47f0b3dadbcd62fd64ab687ef216" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>So ist&#8217;s Recht &#8211; Urteile aus dem Arbeitsrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Kein Welpenschutz für säumigen Azubi Az.: 3 Ca 1640/11 Der Auszubildende fehlte mehrere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-38248"></span></p>
<h4 class="psychologie_c">Kein Welpenschutz für säumigen Azubi</h4>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 3 Ca 1640/11</strong> Der Auszubildende fehlte mehrere Tage wegen angeblicher Krankheit, ohne jedoch rechtzeitig ein ärztliches Attest vorzulegen. Sein Chef verwarnte ihn schon, dennoch hielt der Azubi es nicht für nötig, einen 6-wöchigen Blockunterricht in der Berufsschule zu besuchen &#8211; fristlose Kündigung. Zu Recht, fanden die Richter am Arbeitsgericht Magdeburg. Einen Tag Blau zu machen, möge noch Ausdruck von Unreife sein. Allerdings nicht das vorsätzliche Fehlen über einen längeren Zeitraum. Auch die Rechtfertigung des Azubi, er sei umgezogen und seine bisherigen guten Noten gefährdeten den Erfolg der Ausbildung nicht, ließen die Richter nicht gelten.</p>
<h4 class="psychologie_c">Fristlose Kündigung auch nach Freistellung</h4>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 7 Sa 248/11</strong> Der Bankmitarbeiter hatte seinen Aufhebungsvertrag schon in der Tasche und war freigestellt. Dann kam er noch einmal ins Büro und übermittelte sensible Kundendaten in insgesamt 94 E-Mails &#8211; 622 MB in 1660 Dateianhängen &#8211; an sein privates E-Postfach. Fristlose Kündigung. Die Richter des Landesarbeitsgerichts Hessen sahen darin trotz Freistellung von der Arbeitspflicht einen erheblichen Vertrauensbruch. Die Ausrede, er habe die Daten nur zu privaten Trainingszwecken an sich übermittelt, zog nicht.</p>
<h4 class="psychologie_c">Arbeitgeber darf freie Arztwahl nicht beschneiden</h4>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 7 Ca 1549/11</strong> Da hatte sich ausgerechnet eine Anwaltskanzlei etwas ausgedacht: Die neue Rechtsanwaltsfachangestellte wurde vertraglich dazu verpflichtet, im Krankheitsfall ausschließlich zu einem bestimmten Arzt zu gehen. Der sollte dann auch gleich von der Schweigepflicht entbunden werden. Und falls diese Regel nicht eingehalten würde, wollte die Kanzlei während der Krankheit auch noch kein Gehalt zahlen. Von wegen!, urteilte das Arbeitsgericht Frankfurt. Die Richter kassierten die Regelung ein und verdonnerten die Anwälte zur Lohnfortzahlung. Die Arztwahl sei schließlich frei und Vertrauenssache, die Krankenakte gehe den Arbeitgeber nichts an. Deshalb kann der auch keine Bedingungen stellen. Und bei berechtigten Zweifeln könne er seine Mitarbeiter immer noch zum medizinischen Dienst der Krankenkassen schicken.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=38248&amp;md5=fe97ef554f68badda351611fb0e00aae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>So ist&#8217;s Recht &#8211; Urteile aus dem Arbeitsrecht</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 06:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Eisessen gehört nicht zur Arbeit Az.: S 98 U 178/10 Ein Unternehmensberater gönnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-38100"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Eisessen gehört nicht zur Arbeit</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: S 98 U 178/10</strong> Ein Unternehmensberater gönnte sich nach dem Geschäftstermin auf dem Nachhauseweg ein leckeres Eis &#8211; und verschluckte sich. Derart, dass das Malheur gar mit einem Herzinfarkt endete. Für den Berater ein klarer Arbeitsunfall. Nichts da, urteilten indes die Richter des Sozialgerichts Berlin. Das Eisessen sei keine versicherte Tätigkeit. Ein sachlicher Zusammenhang zwischen der Nahrungsaufnahme und der Berufsausübung hätte nur bestanden, wenn der Mann das Eis so schnell hätte essen müssen, um möglichst bald seine Arbeitskraft wiederzuerlangen. So aber diente es rein dem Genuss. </p>
<h3 class="psychologie_c">Rausschmiss nach Privattelefonat</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 17 Sa 153/11</strong> Privattelefonate mit dem Diensttelefon können den Job kosten. Diese Lektion musste auch der Mitarbeiter einer Spedition lernen, der sein Firmenhandy trotz Verbot umfangreich privat nutzte. Die Sache flog auf, als er nach Auslandsreisen drei Mal Telefonrechnungen im dreistelligen Bereich produzierte. Fristlose Kündigung. Auch den Kampf vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht verlor der Mann, weil er mit seinem Verhalten den Bogen schlichtweg überspannt hatte. 15 Jahre Betriebszughörigkeit und eine Schwerbehinderung konnten ihn nicht retten.</p>
<h3 class="psychologie_c">Kündigung nach Schlaganfall</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 6 Sa 1433/10</strong> Der Leiter einer Krankenhausapotheke erlitt einen Schlaganfall, von dem er sich zu Hause langsam wieder erholte. Nach drei Monaten bekam er Post von seinem Arbeitgeber: krankheitsbedingte Kündigung. Begründet damit, dass man nicht wisse, wann der Mann zurückkehre und der Betrieb schließlich weitergehen müsse. Da hatte der Arbeitgeber allerdings die Rechnung ohne das Landesarbeitsgericht Köln gemacht: Das erklärte die Kündigung prompt für unwirksam. Selbst wenn die Gesundheitsprognose nicht rosig sei, müsse ein Arbeitgeber Beeinträchtigungen hinnehmen und könne nicht bei erster Gelegenheit kündigen. Bei einem solch einmaligen Schicksalsschlag hätte das Krankenhaus abwarten müssen, bis die Belastungen nicht mehr tragbar gewesen wären. In der Zwischenzeit hätte man sich mit einer Vertretung abhelfen können.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=38100&amp;md5=fe97ef554f68badda351611fb0e00aae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>So ist&#8217;s Recht &#8211; Urteile aus dem Arbeitsrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 06:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Eigenmächtig Urlaub genommen Az.: 1 Ca 960/11 Der verrichtete seit 18 Jahren ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-37868"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Eigenmächtig Urlaub genommen</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 1 Ca 960/11</strong> Der verrichtete seit 18 Jahren ohne Beanstandungen seine Arbeit. Dann wollte seinen Urlaub auf das nächste Jahr übertragen lassen. Doch der Chef lehnte ab. Da trat der Mitarbeiter verärgert und ohne Genehmigung eben so seinen Resturlaub von fünf Tagen an. Keine gute Idee! Das fanden auch die Richter am Arbeitsgericht Krefeld. Eine eigenmächtige Selbstbeurlaubung rechtfertige grundsätzlich auch ohne vorherigen Ausspruch einer Abmahnung die fristlose Kündigung. Nur eine umfangreiche Interessenabwägung konnte den Mitarbeiter am Ende davor bewahren &#8211; trotzdem wurde die Kündigung in eine Abmahnung umgewandelt.</p>
<h3 class="psychologie_c">Kündigung nach Wutausspruch</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 8 Sa 361/10</strong> Die Emotionen kochten hoch. Dann fiel der markige Satz: „Sie haben hier nichts mehr zu sagen, Ihre Zeit ist abgelaufen“, blaffte der Mitarbeiter seinen Chef an. Folge: fristlose Kündigung. Zu Recht, wie die Richter des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz urteilten. Denn dabei handele es sich um eine erhebliche Missachtung des Arbeitgebers in dessen Arbeitgeberstellung. Der Chef könne hernach nicht mit Sicherheit davon ausgehen, dass sich der Arbeitnehmer künftig nicht mehr zu einem ähnlichen Fehlverhalten hinreißen lasse. Das Vertrauen, dass der Arbeitnehmer die Würde des Chefs zukünftig ausreichend respektiere, sei zerstört &#8211; und das Ende des Arbeitsverhältnisses damit begründet.</p>
<h3 class="psychologie_c">Bei Ankündigung krank</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 10 Sa 308/10</strong> Ein LKW-Fahrer weigerte sich kurz vor Feierabend noch eine weitere Tour zu fahren. Gleichzeitig machte er klar, er werde jetzt zum Arzt gehen, um sich krankschreiben zu lassen, da er seit Wochen schon trotz verletzten Fußes arbeiten würde. Der Arzt schrieb krank, der Chef kündigte fristlos. Geht nicht, erklärten das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz und hob die Kündigung auf. Dem Arbeitgeber mit Krankschreibung zu drohen, könne zwar eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Arbeitnehmer tatsächlich arbeitsunfähig ist. Dann nämlich besteht keine Pflicht zu arbeiten und der Arbeitgeber ist nicht berechtigt, von seinem Mitarbeiter eine Arbeitsleistung zu verlangen.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37868&amp;md5=fe97ef554f68badda351611fb0e00aae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bleibt alles anders &#8211; Gehen Trainer und Berater mit der Zeit?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 11:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Bernhard Kuntz Auch Trainer, Berater und Coachs altern. Und ihre Bedürfnisse wandeln sich im Verlauf der Zeit &#8211; wie die ihrer Kunden. Nur wollen das viele nicht wahrhaben. Und scheitern. Deshalb, so meine ich sollte auch jeder Berater (Die Begriffe Trainer und Berater werden im Folgenden synonym genutzt) eine lebenszyklusorientierte Personalentwicklung betreiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von Bernhard Kuntz</h5>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/06/Alter.png" alt="" title="Alter" width="140" class="alignright size-full wp-image-36105" /><strong>Auch Trainer, Berater und Coachs altern. Und ihre Bedürfnisse wandeln sich im Verlauf der Zeit &#8211; wie die ihrer Kunden. Nur wollen das viele nicht wahrhaben. Und scheitern. Deshalb, so meine ich sollte auch jeder Berater (Die Begriffe <em>Trainer</em> und <em>Berater</em> werden im Folgenden synonym genutzt) eine lebenszyklusorientierte Personalentwicklung betreiben – bezogen auf seine eigene Person.</strong> <span id="more-37857"></span></p>
<p>Szenenwechsel. Hans Maier, der Inhaber eines Trainingsinstituts trifft den Vertriebsleiter eines Telekom-Konzerns, dessen Vertriebsmannschaft sein Institut seit Jahren trainiert. Nach dem üblichen Smalltalk fasst er die bisherigen Erfolge zusammen und schließt mit der Formel ab: „Deshalb möchten Sie die Zusammenarbeit gewiss fortsetzen.“</p>
<p>Drei, vier Sekunden herrscht Stille im Raum. Dann erwidert der Vertriebsleiter: „Aber nur wenn sie uns nicht wieder so alte Säcke schicken wie dieses Jahr!“</p>
<p>Maier ist sprachlos. Damit hat er nicht gerechnet. Schließlich ist sein Unternehmen stolz darauf, dass seine Trainer keine Greenhorns, sondern alte Hasen sind, die vor ihrer Trainertätigkeit selbst jahrelang praktische Erfahrung im Bereich Führung und Verkauf gesammelt haben.</p>
<h3 class="psychologie_c">Gut oder nur noch routiniert?</h3>
<p>Und nun sagt der Vertriebsleiter, dass er die alten Säcke nicht mehr sehen will. Warum? </p>
<p>Der Vertriebsleiter erklärt das so: Seine Mitarbeiter seien meist so um die 30. Die Trainer hingegen leicht ergraut und jenseits der 50. Deshalb habe er zunehmend das Gefühl, dass sie bei seinen Mitarbeitern nicht mehr das Feuer der Begeisterung entfachen könnten. Zudem läge ihre Führungs- und Vertriebserfahrung, auf die sie sich so gerne bezögen, in der Regel 15 oder gar 20 Jahre zurück. „Seitdem hat sich in den Unternehmen aber nicht nur im Bereich Führung viel verändert. Auch der Vertrieb ist heute anders strukturiert“, sagt der Vertriebsleiter. Die Trainer seien zwar routiniert, doch ob sie noch gute Trainer seien, daran habe er zunehmend Zweifel.</p>
<p>Das sitzt. Und die Frage ist berechtigt: Sind unsere Trainer gut oder nur routiniert? </p>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/11/Puzzlestein.png" alt="" title="Puzzlestein" width="100" class="alignleft size-full wp-image-37343" />Gewiss, alte Trainer können zwar aufgrund ihrer Erfahrung die schwierigsten Situationen meistern – sie haben sozusagen auf alles eine Antwort parat. Sie haben aber oft nicht mehr den Esprit, der jüngere, erfolgshungrige Trainer auszeichnet. Sie sind saturiert. Und was für viele Unternehmen noch entscheidender ist: Ihr Know-how ist in den zurückliegenden Jahren schleichend veraltet. Das spiegelt sich dann auch in der Denke und in den Trainingskonzepten wider, weshalb ihre Aussagen darin nur noch bedingt richtig sind.</p>
<p>Natürlich gelten manche Grundaxiome wie zum Beispiel „Marketing ist ein Prozess“ heute wie vor 20 Jahren. Trotzdem haben sich Märkte, Marketing und Vertrieb radikal verändert. Das heißt: Mit dem Know-how von gestern kann man heute zwar noch drittklassige Marketingkonzepte entwerfen, aber keine Konzepte mehr, die wirklich Kraft haben.</p>
<h3 class="psychologie_c">Geringe Bereitschaft zur Selbstreflektion</h3>
<p>Mit solchen Trainern zusammenzuarbeiten ist unerquicklich – aus mehreren Gründen:</p>
<ul class="viagra">
<li>Sie sind in der Regel felsenfest davon überzeugt: Ich bin ein Spitzentrainer. Schließlich habe ich 15, 20 Jahre Erfahrung. Ihre Bereitschaft zur Selbstreflexion ist gering und meist auch ihre Bereitschaft, sich selbstkritisch zu fragen: Warum trennen sich dann die Kunden von mir?</li>
<li>Als etablierte Trainer gehen sie selbstverständlich davon aus, dass ihnen auch Neukunden die 1500, 1800 oder gar 2000 Euro bezahlen, die sie in den zurückliegenden Jahren von ihren Stammkunden bekamen. Da sie jahrelang von einer Handvoll Stammkunden lebten und kaum Marketing betrieben, ist ihr Bekanntheitsgrad im Markt aber eher niedrig. Faktisch stehen sie damit vor denselben Herausforderungen wie ein Newcomern. Was sich entsprechend im Preis spiegelt &#8211; und eben keinen Tagessatz von 1800 Euro rechtfertigt.</li>
<li>Da die Stammkunden ihre Aufträge bisher fortschrieben, sind diese Trainer es nicht mehr gewohnt zu akquirieren. Sie sind vielfach auch nicht bereit, viel Zeit und Geld in ihr Marketing zu investieren – es ging ja bisher auch ohne. Ein Fehler, denn die Konkurrenz agiert längst anders.</li>
</ul>
<p>Mit 50 mag man zwar älter sein, aber eben noch kein Oldie. Wer seine Schäfchen noch nicht im Trockenen hat, der wird Wohl oder Übel noch zehn bis 15 Jahre lang seinen Lebensunterhalt mit Trainings oder ähnlichen Dienstleistungen bestreiten. Also heißt es: Weniger tagträumen, mehr arbeiten!</p>
<p>Ein typischer Trainer-Tagtraum war bisher: </p>
<blockquote><p>Ich gründe ein eigenes Trainings- und Tagungszentrum, damit ich nicht mehr so viel reisen muss. Künftig sollen die Kunden zu mir kommen.</p></blockquote>
<p>Fast alle Trainer, die versuchten, diesen Traum zu realisieren, sind gescheitert. Heute lautet der typische Tagtraum: </p>
<blockquote><p>Ich werde Speaker. Oder Executive Coach. Oder ich biete künftig Aus- und Weiterbildungen für Trainer an, dann muss ich weniger reisen.</p></blockquote>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/08/MannVortrag.png" alt="" title="MannVortrag" width="90" class="alignright size-full wp-image-36594" />Sie merken schon: Viel geändert hat sich nicht. Auch nicht im Ergebnis. Dass die meisten dieser Tagträume Träume bleiben, liegt weniger daran, dass sie – wie der Tagtraum vom regelmäßigen Abspulen eines Standardvortrags leben zu können – zumeist unrealistisch sind. Entscheidender ist: Viele Trainer übersehen, dass es sich bei dem Versuch, den Tagtraum zu leben, faktisch um eine Neupositionierung handelt. Und dafür bedarf es zunächst einiger Jahre harter Arbeit, um diese zu realisieren.</p>
<p>Keine Frage, Trainer müssen tagträumen. Oder anders formuliert, sie sollten eine Vision entwickeln: Wie will ich in fünf, zehn oder gar 15 Jahren leben? Womit will ich mein Geld verdienen? Denn im Trainingsgeschäft geht es ähnlich zu wie im Showbusiness: Die Rolle des jugendlichen Liebhabers kann man nicht ewig spielen. Und bei gewissen Themen haben die Unternehmen lieber „etwas Junges“ auf der Bühne. </p>
<p>Hinzu kommt: In jedem von uns tickt die biologische Uhr – weshalb sich ja auch unternehmensintern viele Personalentwickler den Kopf über Themen wie „demografischer Wandel“ und „lebenszyklusorientierte Personalentwicklung“ zerbrechen. </p>
<p>Das sollten Trainer und Berater aber eben auch tun: Auch ihre Bedürfnisse wandeln sich im Lauf der Jahre, und auch sie brennen dann für andere Dinge. Welche das sind beziehungsweise sein könnten, das sollte sich jeder Trainer frühzeitig selbst fragen – und nicht erst, wenn ihm die ersten Kunden den Laufpass geben. </p>
<div class="textboxright1" style="width:94%">
<h3>Über den Autor</h3>
<p>Bernhard Kuntz, Jahrgang 1958, ist Geschäftsführer der <a href="http://www.die-profilberater.de" target="_blank">Profilberater</a> GmbH, die Bildungs- und Beratungsanbieter im PR- und Marketingbereich unterstützt. Überdies ist er Autor mehrerer Fachbücher, darunter „<a href="https://www.amazon.de/dp/3936075190/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3936075190&#038;adid=0MFYTD9G5C3WZAC03FF7&#038;" target="_blank">Die Katze im Sack verkaufen</a>“ und „<a href="https://www.amazon.de/dp/3936075433/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3936075433&#038;adid=1WDYKK71WX4EBQTXYA5T&#038;" target="_blank">Fette Beute für Trainer und Berater</a>“.</div>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37857&amp;md5=3a5c9d1f1d7e985ee614387a64c91d83" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>So ist&#8217;s Recht &#8211; Urteile aus dem Arbeitsrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 06:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Fristlose Kündigung nach anzüglicher Bemerkung 2 AZR 323/10 Sexuell anzügliche Bemerkungen gegenüber einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-37787"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Fristlose Kündigung nach anzüglicher Bemerkung</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>2 AZR 323/10</strong> Sexuell anzügliche Bemerkungen gegenüber einer Kollegin rechtfertigen eine fristlose Kündigung. Das stellte das Bundesarbeitsgericht am 9. Juni 2011 fest. Ein Mitarbeiter eines Möbelgeschäfts hatte bereits eine Abmahnung erhalten, weil er einer Kollegin einen Klaps auf den Po gegeben hatte. Als er ein Jahr später bei vier Gelegenheiten anzügliche Bemerkungen einer Kollegin gegenüber machte, war die Geduld des Arbeitgebers am Ende. Der Mann flog fristlos. Die Richter kannten trotz 25 Jahren Betriebszugehörigkeit kein Pardon und gaben dem Unternehmen recht, weil der Mann bereits einschlägig in Erscheinung getreten war.</p>
<h3 class="psychologie_c">„Junior“ ist nicht diskriminierend</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>5 Sa 847/11</strong> Die Bezeichnung „Junior Personalreferent Recruiting“ stellt keine<br />
Diskriminierung älterer Bewerber dar. Das hat das Landesarbeitsgericht Berlin/Brandenburg am 21. Juli entschieden. Ein „Senior“ sei auch nicht automatisch alt. Mit beiden Begriffen werde nur der Erfahrungsschatz und die Stellung des Mitarbeiters in der betrieblichen Hierarchie beschrieben. Damit hatte die Schadensersatzklage des 41-jährigen Bewerbers auf die Junior-Stelle keinen Erfolg.</p>
<h3 class="psychologie_c">Alter schützt bei Kündigung mehr als Kinder</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>4 Sa 1122/10</strong> Bei einer betriebsbedingten Kündigung sind das Lebensalter und die Anzahl der Kinder wichtig für die Entscheidung, wer nach einer Sozialauswahl gehen muss. Das Landesarbeitsgericht Köln musste entscheiden, ob der 53 Jahre alte kinderlose Mitarbeiter oder dessen 35-jähriger Kollege mit zwei Kindern bleiben durfte. Es entschied sich für den älteren Mitarbeiter, weil die Chancen am Arbeitsmarkt für den jüngeren besser seien. Die Familie muss der junge Familienvater jetzt erst einmal anderweitig ernähren.</p>
<h3 class="psychologie_c">Ladys first &#8211; auch bei Firmenparkplätzen</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>10 Sa 314/11</strong> Der Mann wollte unbedingt einen der begehrten Firmenparkplätze nahe des Eingangs. Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz wies seine Klage aber auch in zweiter Instanz ab: Die betriebliche Parkplatzordnung sah als ein Kriterium vor, dass „Frauen vor Männern“ den begehrten Platz bekommen. Frauen seinen größeren Gefahren vor Übergriffen ausgesetzt und dürften daher auch weiter vorne parken, so die Begründung. Die leichte Gehbehinderung des Klägers konnte die Richter auch nicht erweichen, zumal diese nicht amtlich festgestellt sei.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37787&amp;md5=fe97ef554f68badda351611fb0e00aae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Liebe Sünde &#8211; Lassen sich Ethik und Erfolg verbinden?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 11:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Johannes Czwalina und Clemens Brandstetter Befragt man Menschen nach ihren wichtigsten Werten kommt man immer wieder zu ähnlichen Ergebnissen: Ganz vorne auf der Prioritätenliste standen und stehen Ehrlichkeit, Treue, Toleranz und Liebe. Auffallend ist, dass Streben nach Geld ziemlich hinten rangiert. Haben diese Leute angesichts der Tatsache, dass wir überall meistens mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von Johannes Czwalina und Clemens Brandstetter</h5>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/02/Brandstetter.png" alt="" title="Brandstetter" width="140" class="alignright size-full wp-image-33869" />Befragt man Menschen nach ihren wichtigsten Werten kommt man immer wieder zu ähnlichen Ergebnissen: Ganz vorne auf der Prioritätenliste standen und stehen Ehrlichkeit, Treue, Toleranz und Liebe. Auffallend ist, dass Streben nach Geld ziemlich hinten rangiert. Haben diese Leute angesichts der Tatsache, dass wir überall meistens mit dem Streben nach Geld konfrontiert sind, nicht ganz die Wahrheit gesagt, oder wissen alle im Grunde ihres Herzens, dass das materielle Übergewicht nicht das sein kann, wofür es sich lohnt, seine Seele zu opfern? <span id="more-37762"></span></p>
<p>Es ist schade wie viele Menschen sich verleugnen und sich von ihren authentischen Bedürfnissen entfernen, nur um „marktkonform“ zu bleiben oder zu werden. </p>
<p>Durch beruflichen Druck und drohende Arbeitslosigkeit werden sie noch anpassungsfähiger und lassen sich Träume und Visionen austreiben. Die Beschäftigung mit dem Spannungsfeld so vieler offener Fragen gehört zur persönlichen Verantwortung eines jeden Menschen und damit auch zur Aufgabe eines jeden Managers; umso einflussreicher er ist, desto mehr. </p>
<p>Und wenn wir uns damit befassen, werden wir feststellen, dass nicht nur die Frage nach dem „Was“, dem Inhalt, gestellt werden darf, sondern auch die Frage nach dem „Woher“, den Quellen, und die Frage nach dem „Warum“ und „Wohin“ mitbedacht werden muss. </p>
<p>Zu den Anforderungen, die vom Manager in der Zukunft erwartet werden, gehört neben dem Fachwissen und den benötigten Managementeigenschaften vor allem auch seine Motivation innerhalb seines Wirtschaftens und Handelns. Diese Motivation bewirkt die Einheit eines gesamtverantwortlichen Denkens, zu dem Wissen, Managementfähigkeiten und Charakter gehören.</p>
<p>Anton Föllmi sagt: </p>
<blockquote><p>„Entscheidend ist die Motivation der Führenden, alles andere kann geregelt werden. Die Motivation muss vom Außenstehenden erkennbar sein. In einer Gesellschaft, in der die enge Verfolgung des eigenen materiellen Interesses die Norm darstellt, ist der Übergang zu einem ethischen Standpunkt etwas wesentlich Radikaleres, als viele meinen. Eine ethische Lebenseinstellung wird vieles verändern, allem voran unser Verständnis für Prioritäten und unseren Lebensstil. Unsere Zielsetzungen werden sich verschieben. Der Konflikt zwischen Ethik und Eigeninteresse wäre erkennbar überwunden.“</p></blockquote>
<p>Es geht um innovative, geschäftsstrategische Synthesen zwischen Ethik und Erfolg, um das kritische Hinterfragen von Sachzwängen, die Synthesen von Ethik und Erfolgsstrategie verhindern. Die Herausforderung besteht darin, eine Brücke von Ethik zu Erfolg zu schlagen, in der Integration des Erfolges in der Ethik und der Ethik im Erfolg. </p>
<p>Wichtig ist, dass die erfolgreichen Unternehmer ihren kritischen Kindern wieder in die Augen schauen können, dass sie das, was sie im Geschäft tun, mit gutem Gewissen vor ihrer Familie, vor ihren Kindern präsentieren (weil verantworten) können, ohne sich in übliche Ausreden wie „das machen ja alle“ oder „das ist jetzt nun einmal so“ flüchten zu müssen.</p>
<p>Die Schlüsselworte, von denen aus wir einen neuen Weg finden, lauten: <em>Sinn, Integrität, Lauterkeit</em> – nicht als Anhängsel oder als Mittel zum Zweck, sondern als selbststeuerndes Prinzip, unabhängig von jeder Kosten-Nutzen-Rechnung. </p>
<h3 class="psychologie_c">Warum haben Menschen Vorbehalte gegenüber Ethik?</h3>
<p>Besonders problematisch erweist sich bei dieser Diskussion in unserer toleranten und pluralistischen Gesellschaft, dass religiös und konservativ motivierte Kreise Ethik und Moral oftmals von der negativen Seite her aufbauen, Gesetze und Gebote aufstellen und entsprechende Verstöße als „Sünde“ aburteilen. </p>
<p>Der Wirtschaftsethiker Professor Koslowski kritisiert hier zu Recht: „Die positiven Aussagen der Ethik, was man tun soll, sind sehr schwach. Im Allgemeinen formuliert die Ethik, was man nicht tun soll.“ </p>
<p>Besonders problematisch zeigt sich in Europa die Verknüpfung von christlicher Religion, Ethik und Moral. Die Kirche orientierte sich in den vergangenen zwei Jahrtausenden zu sehr an ihren Anfängen in der Kultur des römischen Rechtes, was im deutschen Sprach- und Kulturraum dazu führte, dass man einem ausgeprägten Obrigkeits- und Rechtsstaatsideal huldigte, die Bibel als eine Art göttliches Strafgesetzbuch missverstand. „Wo sich Spiritualität allein mit Intellektualität verbindet, gebiert sie dogmatische Strenge und Hartherzigkeit.“</p>
<p>Frei nach dem Motto: „Alles was Spaß macht, ist Sünde.“</p>
<p>Leider wird Ethik selbst nicht selten zur Mobbing-Waffe missbraucht, wenn es darum geht, aus Rache bei Anderen Fehler zu suchen und diese mit eigener weißer Weste öffentlich an den Pranger zu stellen. Die meisten Steuervergehen gelangen an die Öffentlichkeit, weil aus Rache anonyme Anzeigen gemacht werden, um via Moral persönliche Feinde aus dem Weg zu schaffen. </p>
<p>Dieser Rachegeist hat den Ruf der Ethik belastet. Viele Menschen sind darum geneigt, das Thema Ethik mit heuchlerischen Kirchgängern in Verbindung zu bringen, die das Gebet des Selbstgerechten beten: „Mein Gott, danke, dass ich nicht so bin wie der da.“ Zu bedenken ist dabei, dass Ethik nicht in Folge der wirtschaftlichen Entwicklung zur subjektiven Geschmacksfrage degradiert werden darf. </p>
<p>Führungskräfte haben eine Mitverantwortung für die Qualität des Lebens in unserer Gesellschaft, denn die Kirche fällt heute als Ethik- und Normgeber weitgehend aus. Die neuen Normgeber sind die Führungskräfte. Keine verantwortungsvolle Führungskraft kann sich aus dem Spannungsverhältnis zwischen Erfolg und Gewissen herausstehlen ohne Schaden zu nehmen, wenn sie sich nur für den Erfolg entscheidet. </p>
<p>Ein ethisch orientierungsloses Management kann keine glaubhafte und erfolgreiche Führung verwirklichen. Die Produktivitätseinbußen und Innovationsverluste, die durch Verhaltensweisen ausgelöst wurden, welche fehlendes ethisches Bewusstsein offenbaren, sind immens und Indikatoren für die wirtschaftliche Tragweite dieses Problems. Es ist nötig, zu seiner eigenen Individualverantwortung gegenüber der Gesellschaft zu stehen.</p>
<p>Große Unternehmen vernachlässigen oft die Bedeutung der öffentlichen Meinung, des öffentlichen Urteils. Der gute Ruf des Unternehmens ist aber langfristig enorm wichtig. Er entsteht dadurch, dass der Einzelne wahrnimmt, ob ein Unternehmen Beiträge zur Erreichung gesellschaftlicher Werte leistet oder diese vernachlässigt.</p>
<h3 class="psychologie_c">Ethik im Alltag umsetzen</h3>
<p>Die besten Erkenntnisse nutzen nichts, wenn man sich nicht Gedanken darüber macht, welche Wege der Umsetzung es gibt. Das Leben der Arbeitnehmer, besonders auf den mittleren und oberen Stufen besteht zum größten Teil aus ihrer Arbeit. </p>
<p>Die oberste Leitungsebene einer Unternehmung ist deshalb dafür verantwortlich, wie das Anforderungs- und Charakterprofil der Führenden aussehen und welche Leute im Unternehmen Karriere machen sollen. Es braucht eine Unternehmungsführung, welche bereit ist, ihr Wertesystem so zu orientieren und praktisch zu installieren, dass es auch dem Plädoyer ihrer Festvorträge standhält. Es bedarf einer grösstmöglichen Übereinstimmung von Leitbild und Realität.</p>
<p>Die Umsetzung von Unternehmensethik dagegen ist keine alleinige Chefsache, sie muss auf allen Ebenen praktiziert werden. Allerdings wird sie stecken bleiben, wenn die geeigneten Kriterien für Entscheidungsprozesse nicht von der höchsten Stufe der Unternehmenshierarchie internalisiert und vor allem glaubwürdig vorgelebt werden. Wir brauchen ein Leben von Wort und Tat, welches die Privatisierung des Gewissens ausschließt. </p>
<p>Unternehmensethik kann nur in dem Maße kultiviert werden, wie auch gleichzeitig das Anliegen nach dem Sinn an Raum gewinnt. Wer die Sinnfrage für sich nicht geklärt hat, dem fehlt die tiefste Motivation, nach ethischen Vorgaben zu handeln. Die Wiederherstellung unserer Unternehmenskultur fängt deshalb mit der Aufarbeitung der Sinnkrise an. Deswegen ist zu empfehlen, gleichzeitig nicht nur das Unternehmensleitbild, sondern auch die Sinnfrage mit den Mitarbeitern zu diskutieren. Nur Mitarbeiter, die in ihrer Arbeit Sinn sehen, haben auch das Rückgrat, für die Einhaltung des Unternehmensleitbildes zu kämpfen. </p>
<p>Wir glauben, dass die Klagen über zunehmende Charakterlosigkeit bei der Führung von Unternehmen so lange im Sande verlaufen werden, wie ausser Acht gelassen wird, dass eine positive Prägung des Charakters ohne die Beschäftigung mit der Sinnfrage nicht möglich ist.</p>
<h3 class="psychologie_c">Checkliste: Gelebte Ethik im Berufsalltag</h3>
<ul class="viagra">
<strong>Welches sind die ethischen Themenfelder Ihres Unternehmens?</strong></p>
<li>Abbau und Verlagerung von Arbeitsplätzen</li>
<li>Besitzstandsdenken bei Mitarbeitern und Führungskräften</li>
<li>Wirtschaftlicher Überlebenskampf in einem unfairen Wettbewerb</li>
<li>Leistungsdenken contra Zusammengehörigkeitsgefühl</li>
<li>Mangelnde Eindeutigkeit im Auftreten des Unternehmens in der Öffentlichkeit</li>
<li>Mangelnde Glaubwürdigkeit und nicht gelebte Vorbildlichkeit der Führungskräfte</li>
<li>Intransparentes und inkonsequentes Handeln und Entscheiden</li>
<li>Konfliktfeld von Arbeits- und Privatleben</li>
<p><strong>Welche konkreten Konflikte beschäftigen gegenwärtig Ihr Unternehmen?</strong></p>
<li>Auslagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer</li>
<li>Vernachlässigung der Umwelt</li>
<li>Ruinöser Preiswettbewerb</li>
<li>Ausnutzung von Marktmacht gegenüber der Konkurrenz</li>
<li>Korruption bei Ein- und Verkauf</li>
<li>Mangelnde Arbeitssicherheit</li>
<li>Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz</li>
<li>Demotivation der Mitarbeiter (durch Arbeitsmonotonie, steigende Belastungen, starke Hierarchisierung etc.)</li>
<li>„Stellvertreterkriege“: Austragen persönlicher Konflikte auf scheinbar sachlicher Ebene</li>
<li>Vorspiegeln falscher Tatsachen des Managements gegenüber den Arbeitnehmern</li>
<li>Behinderung der beruflichen Entwicklung</li>
<p><strong>Wo und wann hat Ihr Unternehmen Ihrer Meinung nach seine ethische Verantwortung vernachlässigt?</strong></p>
<li>Gegenüber den eigenen Angestellten und Führungskräften</li>
<li>Gegenüber Gesellschaft und Politik</li>
<li>Gegenüber den Kunden</li>
<li>Gegenüber Zulieferern und Konkurrenz</li>
<li>Gegenüber der ökologischen Umwelt</li>
<p><strong>Mit welcher Einstellung zu Ethik in Wirtschaft und Unternehmen können Sie sich als Mitarbeiter / Führungskraft am leichtesten identifizieren?</strong></p>
<li>Wirtschaftliches Handeln ist geprägt von Sachzwängen</li>
<li>Der Markt erzeugt aus sich selbst heraus ethisch richtiges Handeln</li>
<li>Ethisches Engagement führt langfristig zur Effizienzsteigerung</li>
<li>Wirtschaftliches Handeln verlangt nach keiner besonderen Ethik</li>
<li>Ethisch handeln heißt, sich an die gesellschaftlichen Normen zu halten</li>
<li>Ethik ist ein Korrektiv gegen einzelne Ausfallerscheinungen</li>
<li>Erst wenn man finanziell gesund ist, kann man sich ethische Grundsätze leisten</li>
<li>Unternehmensethik ist eine Ethik des Verzichts</li>
</ul>
<div class="textboxright1" style="width:94%">
<a href="https://www.amazon.de/dp/3899812352/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3899812352&#038;adid=0M4F449YSHQ0VRBBAQMQ&#038;" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/02/Glueckzuarbeiten.gif" alt="" title="Glueckzuarbeiten" width="90" class="alignright size-full wp-image-33868" /></a><br />
<h3>Über das Buch</h3>
<p>Die Arbeit vieler Menschen wird auf immer wenige Köpfe verteilt. Die Verantwortung des Einzelnen wächst, ob man will oder nicht. Die Gastautoren geben in ihrem Buch <strong>„<a href="http://www.vom-glueck-zu-arbeiten.de" target="_blank">Vom Glück zu arbeiten</a>”</strong> Anstöße, wie man unabhängig davon Erfüllung findet. Es ist ein Werkzeugkoffer, für High Potentials und Performer.
</div>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37762&amp;md5=f79816c2d591a8d73d0db486775132e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Antiautoritär &#8211; Moderative Führung als neues Führungsmodell</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 07:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
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		<category><![CDATA[moderativ]]></category>
		<category><![CDATA[moderative Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfram Fuchs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Wolfram Fuchs Die Werte eines Unternehmens basieren auf den Vorgehensweisen der Führung und deren Prinzipien. Das wiederum prägt das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit und schafft Werte, die Mitarbeiter und Kunden binden. Allerdings gibt es unterschiedliche Führungsstile. Bekannt sind beispielsweise die autoritäre oder die kooperative Führung. Die aktuellen Entwicklungen in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von Wolfram Fuchs</h5>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/11/Berühren_transparent.png" alt="" title="Berühren_transparent" width="180" class="alignright size-full wp-image-29155" />Die Werte eines Unternehmens basieren auf den Vorgehensweisen der Führung und deren Prinzipien. Das wiederum prägt das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit und schafft Werte, die Mitarbeiter und Kunden binden. Allerdings gibt es unterschiedliche Führungsstile. Bekannt sind beispielsweise die autoritäre oder die kooperative Führung. Die aktuellen Entwicklungen in den Unternehmen verlangen jedoch eine Erweiterung dieser Modelle. Bei diesen Entwicklungen und zusätzlichen Faktoren denke ich zum Beispiel an: <span id="more-37749"></span></p>
<ul class="viagra">
<li>die zunehmende Globalisierung der Märkte,</li>
<li>die dadurch bedingte multikulturelle Ausrichtung,</li>
<li>veränderte Ausbildungsbedingungen der nachwachsenden Generation,</li>
<li>neue Kommunikationsformen und Kommunikationsmedien,</li>
<li>verändertes Verständnis im Bereich der Sozialkompetenzen,</li>
<li>neue Werte- und Ethikauffassung.</li>
</ul>
<p>Als Antwort darauf entstand das Modell der <em><a href="https://www.amazon.de/dp/3868801324/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3868801324&#038;adid=108HHTGS2SZKA1Z0VXMV&#038;" target="_blank">moderativen Führung</a></em>, das anhand von drei  Merkmalen Einfluss auf die Unternehmen nimmt:</p>
<h3 class="psychologie_c">Merkmal 1: Zukunft gemeinsam gestalten</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/05/Eins.png" alt="" title="Eins" width="100" height="100" class="alignleft size-full wp-image-37911" />Die moderative Führung basiert auf einem veränderten Verständnis von Führungsverantwortung. Das vorrangige Ziel ist, die Kreativität aller Mitarbeiter einzubinden, um kontinuierlich den Ertrag zu steigern. Die Führungskröfte betonen, dass sie für neue Ideen offen sind und Vorschläge grundsätzlich wertschätzen. Dazu müssen sich die Führungskräfte allerdings darauf fokussieren, ihre Mitarbeiter zu fördern und zu entwickeln und zwar in jeder betriebsinternen Kommunikation.</p>
<p>Dies bedeutet eine Beteiligung der Mitarbeiter an zahlreichen Entwicklungsprozessen – idealerweise aus unterschiedlichen Blickwinkeln. </p>
<p>So fließen praktische Aspekte in Innovationen ein, die sonst oft verlorengehen. Wichtig dabei ist allerdings, dass dies grundsätzlich freiwillig geschieht, Mitarbeiter sich also nicht gezwungen fühlen, mitzumachen und stets viele Freiheitsgrade genießen. Reglementierungen und Rechtsansprüche wie bei gesetzlichen Vorgaben wirken darauf kontraproduktiv.</p>
<h3 class="psychologie_c">Merkmal 2: Mentale Ressourcen nutzen</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/05/Zwei.png" alt="" title="Zwei" width="100" height="100" class="alignleft size-full wp-image-37910" />In vielen Unternehmen werden mit den klassischen Führungsstilen weniger als 50 Prozent der mentalen Ressourcen genutzt. Warum? Aus der Hirnforschung wissen wir heute, dass zahlreiche Bereiche des Gehirns ausschließlich bei außergewöhnlichen Ereignissen genutzt werden. Eines dieser Ereignisse ist das Verhalten des Menschen in einer kreativen Umgebung. </p>
<p>Zahlreiche Kommunikationsformen in Unternehmen (vom Mitarbeitergespräch bis zum Meeting) erzeugen jedoch alles andere als eine Atmosphäre der Kreativität. </p>
<p>Ein anderes Beispiel ist die Bewegung. Wir denken anders, weiter, breiter, wenn wir uns auch körperlich bewegen. Aber wann haben Sie sich zuletzt mit einem Mitarbeiter oder Team auf einem Spaziergang unterhalten? Eben.</p>
<p>Andersherum wird ein Schuh daraus: Um mehr mentale Ressourcen Ihrer Mitarbeiter nutzen zu können, müssen Sie den Mitarbeiter-Gehirnen mehr kreative Freiräume schaffen. Die moderative<br />
Führung setzt hierzu auf&#8230;</p>
<ul class="viagra">
<li>den Einsatz von Kreativitäts-Techniken und Gelegenheiten zu deren Einsatz. Etwa durch sogenannte Minuten-Statement, Brainstormings und so weiter.</li>
<li>das Reflektieren der Unternehmensprozesse in gemischten Teams.</li>
<li>das Vertiefen der Kenntnisse über Fähigkeiten und Ziele der Mitarbeiter.</li>
</ul>
<p>Im Ergebnis bringt dies statt andauernder Sitzungen ein zielorientiertes, offenes und kreatives Gespräch. Und neben dem Zeitgewinn wird dies noch durch einen von Mitarbeitern  geschätzten Effekt begleitet: Sie fühlen sich gehört und gewertschätzt. </p>
<h3 class="psychologie_c">Merkmal 3: Prozesse fortlaufend verbessern</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/05/Drei.png" alt="" title="Drei" width="100" height="100" class="alignleft size-full wp-image-37909" />Noch einmal zurück zu den klassischen beiden Führungsstilen: Beim <em>autoritären</em> Führungsstil erfolgt die Ziel- und Wegvorgabe durch den Chef. Beim <em>kooperativen</em> Führungsstil hingegen ist der Mitarbeiter an der Zieldefinition beteiligt und alleine für die Umsetzung (sofern nicht unvorhersehbare Ereignisse eintreten) verantwortlich. Auf diese Weise bedienen sich die Akteure im Unternehmen zweier Dimensionen – der Ziele (strategische Dimension) und der Lösungswege (operative Dimension).</p>
<p>Beim moderativen Führungsstil kommen jedoch weiteren Dimensionen hinzu: Die dritte Dimension ist die <em>Innovationskomponente</em>. Sie bezeichnet das Fachwissen des Mitarbeiters beziehungsweise des Teams. Die vierte Dimension entsteht durch die alternativen <em>Vorgehensweisen</em> beim Führen und Einbinden von Teams und deren Fähigkeiten. Das ist wohl am besten vergleichbar mit einem immerwährenden Verbesserungsprozess.</p>
<p>Das bedeutet aber zugleich, dass kein Prozess als abgeschlossen oder unabänderlich betrachtet wird. Das Unternehmen lernt und verändert sich permanent. Auch dazu ist natürlich das ständige aktive Zugehen auf die Mitarbeiter nötig.</p>
<h3 class="psychologie_c">Warum ist das Führungsmodell noch so unpopulär?</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/FollowMe_t.png" alt="" title="FollowMe_t" width="200" class="alignleft size-full wp-image-37932" />Auch die Führungskräfte selbst profitieren von diesem moderativen Führungsstil. So lässt sich damit allein in Meetings Zeit von bis zu 30 Prozent einsparen; es entstehen mehr innovative Ideen, die sich zugleich schneller umsetzen lassen; die direkte Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern verbessert sich, was ebenfalls eine Zeitersparnis von bis zu 40 Prozent bringen kann. Das Wissen im Unternehmen wächst; die Mitarbeiter sind motivierter und der Stresspegel sinkt. Die Summe all der genannten Faktoren ließe sich auch in einer einfachen Formel zusammenfassen: Die Rendite des Unternehmens steigt.</p>
<p>Die <a href="https://www.m-vg.de/mi/shop/article/2828-die-moderative-fuehrung/" target="_blank">moderative Führung</a> hat aber auch eine Kehrseite, die zugleich ihre Popularität mindert: Sie verzichtet bewusst auf die Betonung hierarchischer Elemente und ersetzt diese durch Kompetenz und Kommunikationsweisheit. Dies erfordert ein komplettes Umdenken im Führungsverständnis und viel Vertrauen in die Kompetenzen aller Menschen im Unternehmen. Oder kurz: Die hierarchisch begründete Ordnung wird ersetzt durch Wissen, Ideenreichtum und Kompetenz. </p>
<p>Gerade dieser Schritt erfordert viel Mut. Und den besitzt nicht jeder.</p>
<div class="textboxright1" style="width:94%">
<a href="https://www.amazon.de/dp/3868801324/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3868801324&#038;adid=108HHTGS2SZKA1Z0VXMV&#038;" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/ModerativeFührung.png" alt="" title="ModerativeFührung" width="120" class="alignright size-full wp-image-37761" /></a></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p>Wolfram Fuchs ist seit 2005 Geschäftsführer der Avina GmbH, die Trainings im Bereich Personal, Management und Vertrieb anbietet. Fuchs selbst führte bereits mehrere solcher Trainings in verschiedenen Unternehmen durch. In seinem aktuellen Buch beleuchtet er die Vorteile der moderativen Führung und dokumentiert zahlreiche Beispiele und Checklisten zur persönlichen Umsetzung des Führungsstils.</p></div>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37749&amp;md5=f7106870ef55488a1ec3cc95e64a6642" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wolkenheim &#8211; Günstige Cloud-Software für Existenzgründer</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 08:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Michael Mühl* Sind Sie schon in der Cloud gewesen? Wahrscheinlich ja, denn viele nutzen bereits Cloud-Computing, ohne es zu wissen – etwa zum Speichern von Fotos (Flickr), Videos (YouTube) oder Dokumenten (Dropbox). Doch nicht nur für private Zwecke ist die Nutzung von Software und Daten über das Internet interessant, sondern auch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von Michael Mühl*</h5>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/WolkenCloud01.png" alt="" title="WolkenCloud01" width="300" class="alignright size-full wp-image-37756" />Sind Sie schon in der Cloud gewesen? Wahrscheinlich ja, denn viele nutzen bereits Cloud-Computing, ohne es zu wissen – etwa zum Speichern von Fotos (<a href="http://www.flickr.com/photos/64260010@N07/" target="_blank">Flickr</a>), Videos (<a href="http://www.youtube.com/user/Karrierebibel" target="_blank">YouTube</a>) oder Dokumenten (Dropbox). Doch nicht nur für private Zwecke ist die Nutzung von Software und Daten über das Internet interessant, sondern auch für den Business-Bereich. Inbesondere Gründer können von Cloud-Software enorm profitieren. Wie? So&#8230; <span id="more-37750"></span></p>
<p>Als Existenzgründer hat man in der Regel so viele Baustellen, dass kaum Zeit bleibt, sich auch noch mit dem Thema IT zu beschäftigen. Da Cloud-Software als „Software as a Service“ immer auch Updates, Wartung und Backups einschließt, bedeutet das für den Gründer weniger IT-Sorgen und mehr Zeit für seine eigentlichen Aufgaben. Die Software wird fix und fertig, immer aktuell und funktionsfähig für den Anwender bereitgestellt, ohne dass er sich selber darum kümmern muss.</p>
<p>Vorteil zwei: Da Cloud-Software über das Internet – meist über einen Browser – genutzt wird, kann man von jedem Ort mit Internetzugang auf seine Daten zugreifen. Gerade für Existenzgründer, die zum Beispiel ihre Rechnungen am Wochenende lieber zu Hause als im Büro schreiben oder dort auch gerne ihre Buchhaltung erledigen, ist der flexible Zugriff äußerst praktisch. Der ortsunabhängige Zugriff ist besonders nützlich, wenn man viel unterwegs ist. So lassen sich zum Beispiel vor einem Kundentermin noch mal Angebote checken oder im Hotel die Offene Posten kontrollieren. Inzwischen werden auch sogenannte Business-Apps für Smartphone und Tablet-PCs. angeboten. Das macht die mobile Nutzung noch komfortabler.</p>
<h3 class="psychologie_c">Informationen überall und in Echtzeit</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/WolkenCloud02.png" alt="" title="WolkenCloud02" width="160" class="alignleft size-full wp-image-37757" />Auch Existenzgründer möchten sicher nicht darauf verzichten, Informationen immer und überall aktuell abzurufen &#8211; etwa, weil Sie einem potenziellen Geschäftspartner oder Finanzier spontan etwas präsentieren wollen oder um einen Blick auf die aktuelle Finanzsituation des eigenen Unternehmens zu werfen. Mit Cloud Computing ist das freilich kein Problem. So läuft die geschäftliche Zusammenarbeit noch reibungsloser und die Kommunikation wird wesentlich einfacher und schneller. Zudem kann der Existenzgründer, wenn er etwa eine Cloud Finanzbuchhaltung nutzt, seinem Steuerberater einen gesicherten Zugang zu der Software einrichten. Dieser kann dann auf alle relevanten Daten für den Jahresabschluss direkt zugreifen, ohne dass Informationen auf Papier oder per Mail hin- und hergereicht werden müssten.</p>
<h3 class="psychologie_c">Cloud-Tools für Gründer</h3>
<p>Viele Anbieter von Cloud-Lösungen haben sich auf einzelne Unternehmensbereiche wie Kundenverwaltung (CRM), Buchhaltung oder Projektmanagement spezialisiert. Komplett-Lösungen aus der Cloud für Selbständige, Freiberufler und Kleinunternehmen existieren aber auch schon &#8211; und sind gar nicht mal so teuer. Fast alle Anbieter offerieren eine kostenlose 30-Tage-Test-Phase, die Sie unbedingt nutzen sollten, um zu prüfen, ob das System zu Ihnen passt. Vergleichen lohnt sich also in jedem Fall. Hier ein Überblick über nützliche Cloud-Programme für Existenzgründer:</p>
<h5>Online-Buchhaltung für Gründer</h5>
<ul class="viagra">
<li><a href="http://www.collmex.de/rechnung_software.html" target="_blank"><strong>Collmex.</strong></a> Das Programm ist eine Online-Buchhaltung speziell für kleine Unternehmen. Die Software des Herstellers aus Saarbrücken kann einzeln oder als Teil eines ERP-Gesamtpaketes inklusive Rechnungsprogramm und Warenwirtschaft abonniert werden.</li>
<li><a href="http://www.e-conomic.de/" target="_blank"><strong>E-conomic.</strong></a> E-conomic ist ein dänisches Unternehmen, das sich auf Cloud-Software für die Buchhaltung spezialisiert hat. 35.000 Kunden nutzen die Lösung laut Angabe des Herstellers weltweit.</li>
<li><a href="https://www.freefibu.de/" target="_blank"><strong>Free Fibu.</strong></a> Auch die Software ist eine kostenlose Online-Buchhaltung, die von einem Steuerberatungs-Büro angeboten wird. Dienstleistungen des Büros können bei Bedarf hinzugebucht werden.</li>
<li><strong>Scopevisio.</strong> Deren „<a href="http://www.scopevisio.com/einnahmenueberschussrechnung" target="_blank">Einnahmenüberschussrechnung</a>“ eignet sich besonders für Freiberufler, Selbständige und Kleinunternehmen und kostet pro Nutzer ab 4,95 Euro im Monat. Die Lösung ist einzeln oder als Teil einer Gesamtlösung nutzbar. Interessant ist auch die Kombi von Software und Buchhaltung in vier Servicepaketen von S bis XL.</li>
<li><a href="https://www.der-onlinesteuerberater.de/seite/startseite/online-buchhaltung.php" target="_blank"><strong>Dr. Stölzel.</strong></a> Auch die Steuerkanzlei Dr. Stölzel bietet ein kostenloses Programm aus der Cloud an. Bei Bedarf an Steuerberater-Dienstleistungen steht das Büro mit kostenpflichtigen Zusatzleistungen zur Verfügung.</li>
</ul>
<h5>Online-Rechnungsprogramme für Gründer</h5>
<ul class="viagra">
<li><a href="http://www.billomat.com/" target="_blank"><strong>Billomat.</strong></a> Geboten wird ein Rechnungsprogramm in mehreren Tarifstufen von S bis XL. Die kleinste Version gibt´s kostenlos, diese ist aber nicht werbefrei und die Kommunikation nicht verschlüsselt – deshalb vielleicht eher die Version M unter die Lupe nehmen.</li>
<li><a href="http://www.easybill.de/" target="_blank"><strong>Easybill.</strong></a> Easybill verfügt über eine integrierte Zeiterfassung. Besonders interessant für Amazon- und Ebay-Händler, denn Verkäufe können einfach importiert werden.</li>
<li><a href="http://www.fastbill.com/?lang=de" target="_blank"><strong>Fastbill.</strong></a> Praktisch wie Easybill &#8211; ein Online-Rechnungsprogramm, das ebenfalls Zeiterfassung bietet.</li>
<li><a href="https://www.salesking.eu/" target="_blank"><strong>Sales King.</strong></a> Auch mit dem Programm des Kölner Anbieters Sales King lassen sich Angebote, Aufträge und Rechnungen im eigenen Corporate Design schreiben und verwalten.</li>
<li><strong>Scopevisio.</strong> Mit dem Tool „<a href="http://www.scopevisio.com/faktura" target="_blank" rel="nofollow">Angebote und Rechnungen</a>“ lassen sich Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen im eigenen Corporate Design schreiben und man braucht gerade mal drei Minuten für ein Dokument. Kosten: 9,95 Euro im Monat je Nutzer.</li>
<li><a href="https://skippr.com/" target="_blank"><strong>Skippr.</strong></a> Skippr wird von einer Hamburger Softwareschmiede angeboten, die nach eigenen Aussagen großen Wert auf einfache Bedienung legt.</li>
</ul>
<div class="textboxright1" style="width:94%">
<h3>Über den Autor</h3>
<p>Michael Mühl ist Mitarbeiter bei Scopevisio.com &#8211; einem der in den Listen genannten Anbieter entsprechender Cloud-Software. (Anm. d. Red. Weil der Artikel neutral verfasst ist und auch zahlreiche andere Anbieter nennt, haben wir uns für eine Veröffentlichung entschieden)</p></div>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37750&amp;md5=f56bcebc136f4e7e1eec5009f7b4788d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So ist&#8217;s Recht &#8211; Urteile aus dem Arbeitsrecht</title>
		<link>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-wichtige-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 06:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Wer täuscht, muss kein Gehalt zurückzahlen Az.: 15 Sa 980/11 Wer sich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-37721"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Wer täuscht, muss kein Gehalt zurückzahlen</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 15 Sa 980/11</strong> Wer sich mit einem gefälschten Zeugnis einen Job erschleicht, muss später das gezahlte Gehalt nicht zurückzahlen, wenn der Schwindel auffliegt. Das hat das Landesarbeitsgericht Berlin/Brandenburg Ende August entschieden. Im konkreten Fall hatte sich ein Arbeitnehmer auf eine Stelle beworben, die den „Ausbildungsgrad Hochschulabschluss oder Fachhochschulabschluss“ verlangte. Der Arbeitnehmer legte jedoch die Kopie eines gefälschten Zeugnisses vor und bekam den Job. Als der Bluff aufflog, kündigte ihm der Arbeitgeber und verlangte die bis dahin gezahlten 13.000 Euro Gehalt zurück. Nichts da, urteilten die Richter. Selbst bei Täuschung oder ungenügenden Arbeitsleistungen bestehe in der Regel kein Anspruch auf Rückerstattung der Vergütung.</p>
<h3 class="psychologie_c">Kein Pardon bei Geheimnisverrat</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 6 Sa 278/11</strong> Der Mitarbeiter eines Duschkabinenherstellers gab Prototyp-Zeichnungen und Bezugsquellen an ein konkurrierendes Unternehmen weiter. Fristlose Kündigung! Und zwar zu Recht, wie die Richter des Landesarbeitsgerichts Rheinland Pfalz am 16. September entschieden. Betriebsgeheimnisse dürfen nicht nach außen gelangen, es besteht immer eine Pflicht zur Verschwiegenheit. Und der Mitbewerber hätte mit diesen Informationen den Preis drücken und die Kabinen billiger herstellen können.</p>
<h3 class="psychologie_c">Kleiner Spind muss reichen</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37913" /><strong>Az.: 19 Sa 1753/10</strong> Ein Polizist fand seinen Spind (175 mal 100 mal 50 Zentimeter) zu klein, um seine komplette Dienstkleidung &#8211; sechs Hosen, zwei Pullovern und Jacken &#8211; zu verstauen. Klage! Entweder er bekomme einen größeren Spind oder 30 Euro monatlichen Aufwendungsersatz für die private Aufbewahrung seiner Dienstkleidung. Doch da hatte er die Rechnung ohne das Hessische Landesarbeitsgericht gemacht. Die Richter wiesen die Klage ab &#8211; der Spind sei groß genug. Zudem verwiesen sie den Polizisten darauf, dass er Jacken und Mütze an der Garderobe aufhängen könne, für Wertsachen gebe es ein abschließbares Wertfach. </p>
<p>Womit dann auch gleich die geklärt wäre, wie viel Kleiderplatz ein Mann braucht.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37721&amp;md5=fe97ef554f68badda351611fb0e00aae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Masterplan &#8211; Wie finde ich den richtigen Masterstudiengang?</title>
		<link>http://karrierebibel.de/masterplan-wie-finde-ich-den-richtigen-masterstudiengang/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 08:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Patrick Agis-Garcin Wie finde ich einen Masterstudiengang, der zu mir passt? Die Frage ist berechtigt und sie zu beantworten gar nicht so leicht: Weit über 6000 verschiedene Angebote gibt es mittlerweile bundesweit – Tendenz steigend. Viel Masse, aber auch viel Klasse? Wie immer kommt das sehr darauf an, was man erwartet, will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von Patrick Agis-Garcin</h5>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/MBA-Hut.png" alt="" title="MBA-Hut" width="180" class="alignright size-full wp-image-37941" />Wie finde ich einen Masterstudiengang, der zu mir passt? Die Frage ist berechtigt und sie zu beantworten gar nicht so leicht: Weit über 6000 verschiedene Angebote gibt es mittlerweile bundesweit – Tendenz steigend. Viel Masse, aber auch viel Klasse? </p>
<p>Wie immer kommt das sehr darauf an, was man erwartet, will &#8211; aber auch wie gut man die Wahl des optimalen Studiengang vorbereitet und seinen Zielen anpasst. Unser Leitfaden bietet Ihnen ein paar wichtige Leitplanken auf dem Weg zum Wunschmaster. <span id="more-37722"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Master oder Berufseinstieg?</h3>
<p>Bevor Sie mit der Suche loslegen, sollten Sie in die Zukunft blicken und sich fragen: Will ich nach dem Bachelor weiter studieren oder möchte ich lieber schon arbeiten? Oder anders gefragt: Benötige ich für den Job, den ich gerne ausüben möchte, überhaupt einen Masterabschluss oder tut es auch schon ein Bachelor? </p>
<p>Generell gilt das Credo: Wer in die Wissenschaft und Forschung einsteigen, im höheren öffentlichen Dienst oder bei internationalen Organisationen arbeiten oder Führungspositionen in großen Unternehmen besetzen möchte, braucht einen Master. Ebenso dürfen Master-Absolventen in der Regel höhere Einstiegsgehälter erwarten als Bachelors. </p>
<p>Doch auch der Bachelor ist ein berufsqualifizierender Abschluss, der inzwischen von Arbeitgebern in vielen Branchen und Berufen nach jahrelanger Skepsis akzeptiert und geschätzt wird. Der Ansatz, nach dem Bachelor den direkten Berufseinstieg zu suchen und erst einmal ein paar Jahre lang Erfahrung im Job zu sammeln, bevor man sich bei Bedarf der Weiterbildung widmet, hat also ebenfalls seinen Reiz. </p>
<p>Neben beruflichen Anforderungen sollten bei Frage &#8211; Job oder Master? &#8211; aber auch die persönlichen Vorlieben eine Rolle spielen: </p>
<ul class="viagra">
<li>Macht mir das wissenschaftliche Arbeiten Spaß und reizt mich die Aussicht, die nächsten ein bis zwei Jahre damit zu verbringen, mich auf Teilgebiete meines Studienfachs zu spezialisieren?</li>
<li>Oder habe ich schon genug Zeit in Hörsälen verbracht und brenne darauf, meine theoretischen Kenntnisse in der Praxis anzuwenden?</li>
</ul>
<p>Egal, wie Sie sich entscheiden – ob für den Master oder den Berufseinstieg – das Urteil ist keineswegs endgültig. Der Weg zur Weiterbildung bleibt auch nach Jahren im Job nicht versperrt – und dank berufsbegleitenden Studienmodelle nicht einmal neben dem Job. Trotzdem können Sie viel Zeit und Umwege sparen, wenn Sie sich die erste Frage frühzeitig stellen.</p>
<p><strong>Das Studienmodell: Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernstudium?</strong></p>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/02/Studenten.jpg" alt="" title="Studenten" width="130" class="alignright size-full wp-image-16260" />Ist die Frage &#8211; Job oder Master? &#8211; beantwortet, ergibt sich das passende Studienmodell in der Regel von selbst: Wer nahtlos an sein Erststudium anknüpft, tut dies in der Regel in Vollzeit. Für Berufstätige, die ihren Job nicht aufgeben, sondern sich nebenbei weiterbilden möchten, bietet sich hingegen ein Teilzeit- oder Fernstudium an, um Studium und Beruf unter einen Hut zu bringen.</p>
<p>Bei einem berufsbegleitenden oder berufsintegrierten Teilzeit-Studium finden Vorlesungen und Seminare meist blockweise in den Abendstunden oder am Wochenende statt. Ganz ähnlich gestaltet sich ein Fernstudium, bei dem sich individuelle Selbstlernphasen mit nur seltenen Präsenz- und Prüfungsphasen an der Hochschule abwechseln. </p>
<p>So viel Flexibilität hat ihren Preis: Der Doppelbelastung durch den Job und die Lehre ist nicht jeder gewachsen, zumal sich bei Teilzeit- und Fernstudiengängen durch das geringere Arbeitspensum auch die Regelstudienzeit erhöht. Darüber hinaus sind berufsbegleitende Studiengänge üblicherweise mit gesalzenen Studiengebühren verbunden, da sie sich an eine Zielgruppe mit einem regelmäßigen Einkommen richten.</p>
<p><strong>Der Studienort: Ab ins Ausland?</strong></p>
<p>Fernweh ist unter Studierenden bekanntlich ein weit verbreitetes Syndrom. Ein komplettes Auslandsstudium kommt für die meisten Bachelor-Absolventen aber nicht in Frage: Nur etwa jeder Zwanzigste absolviert seinen Master vollständig im Ausland. Am häufigsten ist dies noch bei Juristen, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern sowie Sprach- und Kulturwissenschaftlern der Fall, die ins Ausland gehen, um die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern oder Punkte für den Lebenslauf und eine spätere Karriere in internationalen Unternehmen zu sammeln. </p>
<p>Gegen ein komplettes Auslandsstudium sprechen dagegen die vor allem in den englischsprachigen Ländern die mittlerweile mitunter exorbitanten Kosten.</p>
<p>Ein Auslandssemester innerhalb des Masters ist die deutlich häufiger gewählte Option. Allerdings bleibt selbst für einen lediglich mehrere Monate andauernden Auslandsaufenthalt in vielen Studienplänen keine Zeit, ohne die knapp bemessene Regelstudienzeit zu überschreiten. Für Komplikationen sorgt darüber hinaus die Anrechenbarkeit der im Ausland erbrachten Leistungen. </p>
<p>Wer also plant, einen Teil seines Masters im Ausland zu verbringen, sollte unbedingt auf die internationale Ausrichtung des Studiengangs achten und sich vorab über Kooperationen mit ausländischen Partnerhochschulen informieren.</p>
<h3 class="psychologie_c">Die Online-Recherche</h3>
<p>Haben Sie die grundsätzlichen Fragen geklärt, geht es ans Eingemachte: Verschaffen Sie sich einen Überblick über ihre Möglichkeiten! Welche Studiengänge stehen Ihnen mit Ihrer Qualifikation offen?</p>
<p>Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Masterstudiengängen ist ihre Anbindung: Es gibt konsekutive und weiterbildende Masterstudiengänge. </p>
<ul class="viagra">
<li>Konsekutive Master bauen inhaltlich auf dem zuvor studierten Bachelor auf, stellen einen fachlichen Zusammenhang zu dessen Grundlagen her und vertiefen oder spezialisieren die bereits erlernten Inhalte.Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen fachlich anderen Master zu studieren. Das vorangegangene grundständige Studium spielt hierbei keine so große Rolle. Beispiel: Wer seinen Bachelor in Betriebswirtschaftlehre gemacht hat, kann danach einen Master in „Sportmanagement“ oder „Marketingmanagement“ anhängen. Ebenso steht es etwa einem Historiker mit Bachelor frei, sich für einen journalistischen Master zu entscheiden. Der Knackpunkt: Nur etwa zehn Prozent aller Masterstudiengänge sind derart flexibel aufgebaut. Die Auswahl ist also deutlich eingeschränkter als bei herkömmlichen Mastern. Und die Anbindung an einen fachlich unterschiedlichen Master wurde bis vor kurzem noch als „nicht-konsekutiv“ bezeichnet. Seit 2008 werden aber auch Masterstudiengänge, die fachlich nicht direkt an den Bachelor anknüpfen, offiziell den konsekutiven Studiengängen zugeordnet.</li>
<li>Weiterbildende Masterstudiengänge richten sich indes an eine bereits berufstätige Klientel. Zugangsvoraussetzung ist neben einem ersten Abschluss eine mindestens einjährige Berufstätigkeit, da die Inhalte des Studiums an die Erfahrungen im Job anknüpfen sollen. Die meist betont anwendungsorientiert ausgerichteten Weiterbildungsmaster werden daher auch oft berufsbegleitend angeboten. Bekanntestes Beispiel ist der wirtschaftswissenschaftliche „Master of Business Administration“ (MBA), der sich unter Berufstätigen branchenübergreifend einer großen Beliebtheit erfreut.</li>
</ul>
<p><strong>Was soll mir der Master bieten?</strong></p>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/12/Studenten.jpg" alt="" title="Studenten" width="130" class="alignright size-full wp-image-30513" />Interessiert man sich für einen bestimmten Studiengang, sollte man sich daran machen, dessen Studieninhalte unter die Lupe zu nehmen: </p>
<ul class="viagra">
<li>Worin liegen die inhaltlichen Schwerpunkte?</li>
<li>Eröffnen sich mir im Verlaufe des Studiums Auswahlmöglichkeiten, mit denen ich mich individuell spezialisieren kann, und finde ich mich in diesen Wahlmodulen wieder?</li>
<li>Ist ein Praktikum oder ein Auslandssemester im Studienplan vorgesehen?</li>
<li>Und wie ist es um das Betreuungsverhältnis im Studiengang oder die Ausstattung des Fachbereichs bestellt?</li>
</ul>
<p>Je mehr Übereinstimmungen mit den eigenen Vorstellungen es gibt, desto besser.</p>
<p><strong>Welche Zulassungsvoraussetzungen muss ich erfüllen?</strong></p>
<p>Die Studienplätze in Masterstudiengängen sind oft begrenzt und deutlich knapper als im Bachelor. Folge: Nicht jeder Bachelor-Absolvent hat eine Chance auf einen Masterstudienplatz. Stattdessen gilt es, die nötigen Anforderungen zu erfüllen und sich wie schon beim Bachelor auf einen Studienplatz zu bewerben. </p>
<p>Grundsätzlich zählt die Abschlussnote des Bachelor-Studiengangs, um das unter Umständen weite Bewerberfeld auszudünnen. Darüber hinaus müssen bestimmte Schwerpunkte oder formale Voraussetzungen wie Sprach- und Fachkenntnisse oder eine bestimmte Anzahl von Credit Points nachgewiesen werden. Als letzten Schritt veranstalten die Hochschulen unter Umständen noch ein gesondertes Aufnahmeverfahren, bei dem sich die Bewerber in persönlichen Gesprächen oder schriftlichen Prüfungen endgültig einen Studienplatz sichern können.</p>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Trinkgeld_t.png" alt="" title="Trinkgeld_t" width="150" class="alignleft size-full wp-image-37924" />Denken Sie darüber hinaus auch an finanzielle Voraussetzungen: Welche Gebühren fallen für den Master an, und sind diese für Sie zu leisten? </p>
<p>Das Bewerbungsprozedere unterscheidet sich von Hochschule zu Hochschule und selbst von Fachbereich zu Fachbereich mitunter sehr. Zunächst sollten Sie sich also gründlich darüber informieren, welche Zulassungsbeschränkungen der Wunschstudiengang mit sich bringt und was in die dazugehörige Bewerbungsmappe gehört. </p>
<p>Achtung: Um die jeweiligen Bewerbungsfristen einzuhalten, kann man gar nicht früh genug damit anfangen, die nötigen Bestandteile zu sammeln – gerade dann, wenn Professorengutachten, Zeugnisse oder Zertifikate wie etwa der TOEFL-Sprachtest vorgelegt werden müssen. </p>
<p>Tipp: Falls Sie an der gleichen Hochschule weiterstudieren möchten wie bisher, informieren Sie sich am besten persönlich bei Ihren Professoren und Dozenten nach den Bedingungen für den anknüpfenden Master.</p>
<p>Eine Garantie auf einen Masterstudienplatz gibt es selbst mit einem guten Notenschnitt nicht. Von daher ist es zu empfehlen, nicht nur auf ein Pferd zu setzen: Legen sie sich nicht auf einen bestimmten Studiengang fest, sondern verschicken sie unbedingt  Bewerbungen für mehrere Masterstudienplätze, um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen.</p>
<p><strong>Wo informiere ich mich?</strong></p>
<p>Bei der Beseitigung der Fragezeichen, die womöglich noch immer in Ihrem Kopf herum schwirren, helfen zum Einen die weiterführenden Informationen, die die „offiziellen“ Anlaufstellen im Netz bereit halten, also die Webseiten der Hochschule oder des Fachbereichs. Weiteren Überblick verschaffen spezielle Portale wie der von der Hochschulrektorenkonferenz eingerichtete <a href="http://www.hochschulkompass.de" target="_blank">Hochschulkompass</a> oder Masterportale wie zum Beispiel <a href="http://www.mastermap.de" target="_blank">Mastermap</a> mit mehr als 5000 Masterstudiengängen sowie ausführlichen Porträts ausgewählter Masterprogramme. So gelingt es im Handumdrehen, beispielsweise alle konsekutiven und anwendungsorientierten wirtschaftswissenschaftlichen Masterstudiengänge zu ermitteln. </p>
<h3 class="psychologie_c">Lassen Sie sich beraten!</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/MBA.png" alt="" title="MBA" width="140" class="alignleft size-full wp-image-37940" />Neben der Online-Recherche können auch weiterführende Informationsveranstaltungen der  Hochschule oder ein Messebesuch wertvolle Erkenntnisse für die Studienwahl liefern. </p>
<p>Um einen möglichst aussagekräftigen Eindruck vom eigenen Studienangebot zu vermitteln, öffnen die meisten Hochschulen an sogenannten Informationstagen ihre Pforten für Studieninteressierte. Egal ob es sich um einen „Tag der offenen Tür“, ein „Schnupperstudium“ oder lediglich eine „Probevorlesung“ handelt – die Veranstaltungen dienen dazu, dass Sie sich vor Ort einen groben Überblick von der Lehre und den Bedingungen des Studiengangs machen, bei Bedarf mit den Dozenten in Kontakt treten und mit Studierenden Erfahrungen austauschen können.</p>
<p>Eine weitere und meist breitere Option, sich einen Überblick zu verschaffen, ist der Besuch einer Master-Messe. Auch hier gibt es Raum für persönliche Gespräche und eine individuelle Beratung, jedoch kann man sich bei mehreren <a href="http://karrierebibel.de/studienplatzwechsel-wie-sie-doch-noch-an-ihre-wunsch-uni-kommen/">Unis</a> gleichzeitig „vorstellen“. </p>
<div class="textboxleft1" style="width:35%">
<h3>Freikarten zu gewinnen</h3>
<p>Für alle drei Mastermap-Messen &#8211; <a href="www.mastermap.de/messe/muenchen/" target="_blank">München</a>: 23. Januar, <a href="http://www.mastermap.de/messe/koeln/" target="_blank">Köln</a>: 24. Januar, <a href="http://www.mastermap.de/messe/hamburg/" target="_blank">Hamburg</a>: 26. Januar &#8211; verlost die Karrierebibel bis zum 20. Dezember jeweils zehn Freikarten. Schreiben Sie einfach einen Kommentar, dass Sie interessiert sind.</div>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/12/Uniranking.png" alt="" title="Uniranking" width="160" class="alignright size-full wp-image-37939" />Die in der Regel kostenpflichtigen <a href="http://karrierebibel.de/karrierekalender-2011-alle-jobmessen-im-uberblick/" target="_blank">Master- und Weiterbildungsmessen</a> sind dabei nicht immer, aber oft auf spezielle Fachbereiche zugeschnitten. Hochschulen aus dem In- und Ausland treten hier als Aussteller auf und informieren Besucher ausführlich über ihre Studienmöglichkeiten. Gleich im Januar 2012 findet dazu etwa die <a href="http://www.mastermap.de/messe" target="_blank">Mastermap</a> vom 23. bis 26. Januar in München, Köln und Hamburg statt. Rund 40 staatliche und private Hochschulen sowie Business Schools informieren dann über ihre Studienangebote. Darüber hinaus werden im Begleitprogramm Vorträge, Gesprächsrunden und Expertensprechstunden zu bestimmten Themen wie der Studienfinanzierung oder einem Auslandsstudium angeboten.</p>
<p>Damit Sie vor Ort keine interessanten Vorträge und Angebote verpassen, empfiehlt es sich aber auch den Messebesuch in jedem Fall <a href="http://karrierebibel.de/jobmesse-6-bewerbungstipps-fuer-den-absolventenkongress/" target="_blank">vorzubereiten</a>.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37722&amp;md5=3895851e022a475fc9cf258638d5956b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So ist&#8217;s Recht &#8211; Urteile aus dem Arbeitsrecht</title>
		<link>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-wichtige-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 06:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Urlaubsabgeltung maximal für 15 Monate AZ C-214/10 Wer seinen Urlaub nicht nimmt, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-37658"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Urlaubsabgeltung maximal für 15 Monate</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37251" /><strong>AZ C-214/10</strong> Wer seinen Urlaub nicht nimmt, kann sich diesen nur innerhalb von 15 Monaten auszahlen lassen, danach verfällt der Anspruch. Das hat der Europäische Gerichtshof am 22. November entschieden und damit bisherige Urteile (C-350/06 und C-520/06) entkräftet. Danach sollte der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub nicht verfallen, falls Arbeitnehmer diesen &#8211; etwa wegen anhaltender Krankheit &#8211; nicht ausüben konnten. In Einzelfällen hatten sich so aber Auszahlungssummen für 10 Jahre angesammelt, was sich bei einem jährlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen schnell auf bis zu 300 Tage und damit auf mehr als ein Jahresgehalt summiert. Die Richter stellten jetzt jedoch klar, dass der Zweck des Urlaubs sei, sich zu erholen. Daher könne man Ansprüche auf bezahlten Jahresurlaub auch nicht unbegrenzt ansammeln. </p>
<h3 class="psychologie_c">Überstunden auf eigenes Risiko</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37251" /><strong>AZ 5 AZR 406/10</strong> Der Rechtsanwalt einer internationalen Großkanzlei würde gekündigt, anschließend wollte er jedoch knapp 40.000 Euro wegen geleisteter, aber unbezahlter Überstunden einklagen. Begründung: Die Kanzlei habe ihm die spätere Aufnahme in die Partnerschaft in Aussicht gestellt, also habe er sich entsprechend reingekniet. Leider umsonst &#8211; wie die Richter des Bundesarbeitsgerichts urteilten: Zwar sei die Klausel im Arbeitsvertrag unwirksam, wonach sämtliche Überstunden mit dem Gehalt abgegolten seien. Der Arbeitnehmer habe aber Dienste höherer Art geleistet und eine Bezahlung von Überstunden nicht ernsthaft erwarten können. Das sei in einer Großkanzlei nun mal nicht üblich. Auch die Erwartung des Anwalts, durch seine Überstunden Partner zu werden, sei auf eigenes Risiko erfolgt: Die Großkanzlei habe die Partnerschaft schließlich nicht explizit von Überstunden abhängig gemacht.</p>
<h3 class="psychologie_c">Kündigung nach privater Trunkenheitsfahrt</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37251" /><strong>AZ 10 Sa 245/11</strong> Ein Berufskraftfahrer setzte sich in seiner Freizeit betrunken ans Steuer &#8211; und wurde erwischt. Mit 1,36 Promille Alkohol im Blut. Führerschein weg &#8211; und Job weg. Denn nun kündigte ihm auch sein Arbeitgeber. Zwar erhob der Fahrer Kündigungsschutzklage und entschuldigte sein Verhalten damit, dass er den Alkohol im Blut aufgrund einer Krankheit unterschätzt und inzwischen ja auch seine Fahrerlaubnis wieder habe. Die Richter des Hessischen Landesarbeitsgericht kannten jedoch kein Pardon: Alkohol am Steuer ab 1,1 Promille ist eine Straftat (§316 Strafgesetzbuch). Und wer als Berufskraftfahrer privat kriminell betrunken fährt, zerstört das Vertrauen in die persönliche Zuverlässigkeit. Möglicherweise wäre rechtfertige dies sogar eine fristlose Kündigung.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37658&amp;md5=fe97ef554f68badda351611fb0e00aae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Glückskinder &#8211; Wie intelligent nutzen Sie Ihre Chancen?</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Hermann Scherer Ich wollte nach oben. Nach ganz oben, auf das 86th Floor Observation Deck, die Aussichtsplattform hoch über dem Beton-Dschungel am Hudson auf dem Dach des Empire State Buildings. Dieses Bauwerk ist eine Legende. Genauso legendär sind die Schlangen an seinen Aufzügen. Das Ticket kostete 15 Dollar. Zu diesem Preis durfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von Hermann Scherer</h5>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/11/HermannScherer.png" alt="" title="HermannScherer" width="130" class="alignright size-full wp-image-37597" />Ich wollte nach oben. Nach ganz oben, auf das <em>86th Floor Observation Deck</em>, die Aussichtsplattform hoch über dem Beton-Dschungel am Hudson auf dem Dach des Empire State Buildings. Dieses Bauwerk ist eine Legende. Genauso legendär sind die Schlangen an seinen Aufzügen. <span id="more-37596"></span></p>
<p>Das Ticket kostete 15 Dollar. Zu diesem Preis durfte man sich hinten anstellen. 30 Dollar kostete der Express-Pass. Ich hatte die Wahl &#8211; und entschied mich für Zweiteres. Und auf dem Rückweg nach unten und hinaus auf die 5th Avenue kam ich wieder an der Menschenschlange vorbei, wo dieselben Gesichter wie vorhin darauf warteten, endlich nach oben fahren zu dürfen&#8230; </p>
<p>Was genau war es, was denen da unten den Weg nach oben versperrt hatte? </p>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/03/verwaltung.png" alt="" title="verwaltung" width="130" class="alignleft size-full wp-image-5173" />15 Dollar Aufpreis. Bei geschätzten 1500 Dollar, die man in ein Wochenend-Trip nach New York investiert, kosten drei Stunden Warten zehnmal so viel wie ein Express-Ticket. Trotzdem haben sie lieber gewartet. Warum? Ist es Zugehörigkeit? – Die da oben, wir da unten. Und unsereins stellt sich eben in die Reihe. Ist es Angst? – Der Weg nach vorn, vorbei an allen andern. Wer will sich derart exponieren? Oder ist es schlicht Unflexibilität im Geiste? Das will ich alles kaum glauben. Also will ich der Sache auf den Grund gehen.</p>
<h3 class="psychologie_c">Nach oben muss man auch wollen</h3>
<p>Alle warten auf den einen Job, das eine große Ding. Dabei ist es die Hingabe an das Jetzt und Hier, die aus nichts die Chance schafft. Der Schlüssel ist Initiative. Die Voraussetzung eine innere, geistige Freiheit. Auf dem Weg nach oben, darf uns die „realistische Realität“ oder was wir dafür halten, nicht im Weg stehen, wir brauchen vielmehr ein hohes Maß an Realitätsanzweifelung oder Realitätsignoranz. Um Wege zum Ziel zu erkennen, die außerhalb des üblichen Alltagstrotts liegen, eben Chancen zu erkennen, müssen wir die Signale, die wir über die Realität empfangen, mit unseren nichtrealen Vorstellungen verbinden. Deshalb können Sie ein Brainstorming sofort verlassen, wenn jemand sagt: „Jetzt aber mal realistisch!“ </p>
<p>Es geht aber auch nicht darum, einfach nur verrückt zu spielen, einfach nur anders zu sein als alle anderen. </p>
<p>Wer versucht, anders zu sein als alle anderen, orientiert sich doch genauso wie all die Mitläufer am Mainstream – nur eben anders herum! </p>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/10/Dingeansprecher.png" alt="" title="Dingeansprecher" width="100" class="alignright size-full wp-image-27407" />Anders zu sein, kann eine Alleinstellung verleihen, Aufmerksamkeit generieren, und wenn man es geschickt anstellt, die Grundlage für reichlich Erfolg sein, keine Frage. Aber mir geht es hier um etwas anderes: Nicht um Erfolg durch lineare Steigerung und nicht um Erfolg durch eine Anti-Gewöhnlichkeitsstrategie. Ich meine hier eine andere Spezies: Glückskinder oder auch Chancenverwerter. Die machen nicht mehr vom Gleichen, und die machen nicht alles anders. Denen ist es völlig egal, wie man das so macht, was Usus ist, wie es geht, wie es gelehrt wird, wie es zu funktionieren hat.</p>
<h3 class="psychologie_c">Fokussiert und lösungsorientiert</h3>
<p>Wer sich fragt, wie es sein kann, dass manchen Menschen ein Durchbruch gelingt, wo alle anderen nur eine unüberwindbare Mauer sehen, muss näher hinschauen, um zu verstehen, warum sie tun, was noch keiner vor ihnen getan hat. Wieso schert es sie keinen Deut, was die anderen denken? Wie die anderen sie belächeln und vielleicht sogar auslachen, nur weil sie sich nicht an die unausgesprochenen Regeln halten? </p>
<p>Solche Menschen sind offensichtlich vor allem eines: fokussiert. </p>
<p>Sie leben in diesen magischen Momenten radikal aus dem Inneren heraus. Handeln vollkommen klar nach ihrer inneren Überzeugung und sind völlig frei von äußeren sozialen Zwängen und inneren Bremsen. Und sie machen sich frei von ihrer eigenen Geschichte, von der Geschichte aller. Hab ich noch nie gemacht? Kein Problem. Hat noch nie irgendjemand gemacht? Okay, na und?</p>
<p>Durch diesen unbeirrbaren Fokus haben diese besonderen Menschen einen naiven kindlich-einfachen Blick für die Lücke in der Mauer, anstatt auf die pure Masse der Steine zu starren. </p>
<p>Tests belegen, dass bei einer schier unausweichlichen Kollision diejenigen Autofahrer die höchsten Überlebenschancen haben, die sich gerade nicht auf ein plötzlich entgegenkommendes Fahrzeug konzentrieren, sondern auf die rettende Lücke. Glückskinder haben diese Fähigkeit entweder in die Wiege gelegt bekommen oder erlernt, auf jeden Fall aber perfektioniert: Sie sind durch und durch lösungsorientiert, weit über die Grenzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung hinaus, weil sie sich nur für die Lösung und für sonst gar nichts interessieren.</p>
<h3 class="psychologie_c">Warum Verwirrung unser bester Zustand ist</h3>
<p><em>Never change a running system</em> – wenn sich wirklich alle an diese Binsenweisheit der IT-Welt gehalten hätten, dann wäre der PC gar nicht erst erfunden worden. Der Marktgigant IBM glaubte nämlich lange Jahre nur an den Computer als aufwändige Firmenlösung.</p>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2008/03/Laptop.PNG" alt="" title="Laptop" width="120" class="alignright size-full wp-image-11367" />Ein preiswerter Heimrechner für den Massengebrauch – so etwas war doch allenfalls die lächerliche Idee einiger Spinner. Apple, ein verschrobenes Start-up mit einem bunten angebissenen Apfel als Markenzeichen erntete zwar ab 1977 erste kommerzielle Erfolge mit solch einem seltsamen Produkt. Doch davon ließ sich die Chefetage des Markt   beherrschenden Giganten noch lange nicht irritieren. Es brauchte schon eine kleine Verschwörung, um 1980 im IBM-Forschungslabor in Boca Raton an der legendären Bürokratie des ITRiesen vorbei den Personal Computer zu entwickeln. 1981 wurde der IBM 5150 PC vorgestellt. Gerade mal auf 250.000 Exemplare bezifferten die Vertriebsfachleute den möglichen Absatz. Es wurde ein Siegeszug – wider alle Prognosen.</p>
<p>Die Zukunft ist eben niemals die lineare Fortsetzung von Vergangenheit und Gegenwart. </p>
<p>Trotzdem: Wir alle lieben doch die Linearität! Ich ja auch. Sie funktioniert einfach. Nicht umsonst sorgen wir dafür, dass unser Lebenslauf glatt und perfekt aussieht beim Bewerbungsgespräch, alle Veränderungen im Leben sollen im Nachhinein so aussehen, als wären sie ursprünglich geplant gewesen. Das Leben läuft zwar nicht so – und jeder weiß es –, aber der Hang zur Linearität ist in uns so mächtig, dass wir sie lieber konstruieren, als auf sie zu verzichten. Die Chancen im Leben kommen aber nicht aus dem Linearen! Mehr vom Gleichen ergibt einfach nur mehr vom Gleichen. </p>
<p>Natürlich brauchen wir die Gewohnheit, die stillschweigenden Verabredungen, die Zwänge und Bindungen unserer Geschichte und unserer Gemeinschaft. Keine Frage. Denn wenn es nur noch Durchbrüche gäbe, nur noch nichtlineare Sprünge, dann hätten wir nichts als Chaos. Aber bisweilen müssen wir die Linearität zerstören. Wir sind so. Ab und zu ein kleines Chaos, um neue Kraft zu schöpfen, um alle Akkus wieder aufzuladen, um noch mal etwas von vorn zu beginnen … ist es nicht unsere Pflicht, die lineare Lebenskette vielleicht zehnmal im Leben zu durchbrechen?</p>
<h3 class="psychologie_c">Drei Karrierewege-Katalysatoren</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/06/Rolltreppe2.PNG" alt="" title="Rolltreppe2" width="140" class="alignleft size-full wp-image-8007" />Wenn Sie sich einen Menschen, eine Marke, ein Unternehmen von oben betrachtet vorstellen, sehen Sie einen Zeitstrahl, die Jahre des Lebens, die vergangenen und vielleicht auch die hoffentlich noch vor uns liegenden. Und Sie sehen: den Fortschritt, die jährliche Verbesserung, die Veränderung, den „Zuwachs“. In der Karriere strebt man nach Verbesserung, auch wenn man selbst keine bringt. Das ist eine ganz typische Entwicklung. Jedes Jahr geht es wieder einen Schritt voran. Business as usual. Daran ist nichts Schlechtes – im Gegenteil: Viele wären froh, wenn die persönliche oder unternehmerische Entwicklung so wäre. </p>
<p>Es ist nur – langweilig!</p>
<p>Der zweite Weg ist der ambitionierte Weg. Dabei geht es darum mit der Verbesserung des Produkts, der Performance des Lebens schon zu beginnen, bevor es bereits wieder bergab geht. Am liebsten möchte man schon am Höhepunkt der Entwicklung eingreifen und alles so verbessern, dass ein Kurvenabfall ausgeschlossen ist. Für die Karriere besucht man frühzeitig eine dieser zahlreichen Managerlounges und Netzwerktreffen, in denen man sich (un)gezwungen, (un)beschwert, (un)gestört unterhalten und anbiedern kann. Man kupfert also heute ab, was die erfolgreichsten vorgestern als „Best Practice“ initiiert haben, um gestern an der Spitze zu stehen. Damit schafft man es dann morgen vielleicht an die zweite, dritte oder vierte Position. Immerhin!</p>
<p>Der dritte Weg ist der unglaubliche Weg. Der Weg des Durchbruchs. Er erfordert unwahrscheinlichen Mut. Und totale Verwirrung. Denn diesen Weg zu beschreiten, bedeutet, völlig irrational eine radikale Veränderung zu versuchen, während der Gipfel des Erfolgs aus den Entscheidungen der Vergangenheit noch gar nicht erreicht wurde. Mitten auf dem Erfolgspfad schlägt sich ein solcher Durchbrecher in die Büsche und versucht das Unmögliche. Dazu braucht es mehr als rationale Entscheidungskraft. Dazu braucht es den Mut, mit der eigenen Geschichte zu brechen.</p>
<h3 class="psychologie_c">Ab jetzt nutzen Sie den Expresslift</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2008/12/lift.jpg" alt="" title="lift" width="150" class="alignright size-full wp-image-2529" />Wir alle werden von den Glückskindern auf vielen Strecken abgehängt, weil unser Denken denkt, was wir immer denken, und vor allem das, was wir denken, was die anderen denken, was wir denken sollten. Sie wissen schon, was ich meine …Ständig sind wir versucht, uns allzu strikt an unsere Erfahrungen zu halten, wenn wir Neues planen. Erfahrungen, die Resultat unserer Prägung, unserer Ausbildung sind. Erfahrungen, die wir von Eltern, Vorgesetzten und Vorbildern übernommen haben. </p>
<p>Wir denken in den meisten Situationen, was schon von anderen gedacht wurde. Wir vertrauen auf Informationen, die längst auf dem Markt sind. Wir schauen TV-Komödien an, die ein müder Abklatsch von Welterfolgen sind. Wir hängen uns Bilder an die Wand, die vor 100 Jahren vielleicht mal Provokation waren.</p>
<p>Wir müssen ab und zu die Perspektive wechseln. Dazu braucht es Entschlossenheit. Den Mut mit der Sicherheit zu brechen, um einen Durchbruch zu erleben. </p>
<p>Das ist mein wichtigster Tipp an Sie: Verbrennen Sie die Schiffe hinter sich! Schlagen Sie Pflöcke ein! Schaffen Sie Realitäten! Töten Sie die Alternativen! Machen Sie etwas unumkehrbar! Verschreiben Sie sich Ihrer Sache ganz! Und das, bevor Sie wissen, wie Sie das schaffen sollen. </p>
<p>Nutzen Sie ab heute den Expresslift! </p>
<div class="textboxright1" style="width:94%">
<h3><a href="https://www.amazon.de/dp/3593393492/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3593393492&#038;adid=1DTWME2AZ61AX9KZ8EWJ&#038;" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/11/GlückskinderCover.png" alt="" title="GlückskinderCover" width="90" class="alignright size-full wp-image-37598" /></a>Über den Autor</h3>
<p><a href="http://www.hermannscherer.com" target="_blank">Hermann Scherer</a> ist  Redner, mehrfacher Gründer und vielfacher Autor (30 Bücher). Aktuell ist gerade bei Campus erschienen: <a href="https://www.amazon.de/dp/3593393492/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3593393492&#038;adid=1DTWME2AZ61AX9KZ8EWJ&#038;" target="_blank">Glückskinder.</a> Warum manche lebenslang Chancen suchen &#8211; und andere sie täglich nutzen. <strong>Die Karrierebibel verlost unter allen Kommentatoren ein Exemplar. Schreiben Sie uns dazu, warum guten Vorsätzen viel zu selten Taten folgen. Einsendeschluss ist der kommende Mittwoch, 12 Uhr.</strong></div>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37596&amp;md5=c1fa44f768ff7caf206f96cf93f6e103" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webinar &#8211; Nebenverdienst mit Online-Kursen</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 11:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Matteo Wacker Geld verdienen im Web? Na klar! Immer mehr Menschen versuchen, sich einen Nebenverdienst im Internet aufzubauen &#8211; mit Online-Shops, Blogs, eBooks, Social-Media-Services. Das funktioniert, keine Frage. Noch relativ unbekannt ist allerdings die Möglichkeit, mit Online-Kursen, sogenannten Webinaren, Geld zu verdienen. In diesem Artikel werde ich versuche zu erklären, wie Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von Matteo Wacker</h5>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/01/Videokonferenz.jpg" alt="" title="Videokonferenz" width="150" class="alignright size-full wp-image-15375" />Geld verdienen im Web? Na klar! Immer mehr Menschen versuchen, sich einen Nebenverdienst im Internet aufzubauen &#8211; mit Online-Shops, Blogs, eBooks, Social-Media-Services. Das funktioniert, keine Frage. Noch relativ unbekannt ist allerdings die Möglichkeit, mit Online-Kursen, sogenannten Webinaren, Geld zu verdienen. In diesem Artikel werde ich versuche zu erklären, wie Sie Ihre ersten Online-Kurse erstellen und sich langfristig einen stabilen Nebenverdienst aufbauen. <span id="more-37604"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Finden Sie das richtige Thema</h3>
<p>Bevor Sie Ihren erstes Webinar starten, brauchen Sie natürlich erst einmal ein Thema, einen Inhalt, den Sie vermitteln möchten. Doch darf das freilich nicht irgendein Thema sein, Sie wollen schließlich damit etwas Geld verdienen. Bei der Wahl des Themas sollten Sie also einige Aspekte berücksichtigen:</p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Eins.png" alt="" title="Eins" width="80" class="alignleft size-full wp-image-23127" /></td>
<td>Zunächst einmal sollte es ein Themengebiet sein, auf dem Sie sich auskennen. Klingt banal, doch passiert oft genau das: Die Menschen suchen sich ein Kursthema, das gerade angesagt ist &#8211; doch leider haben sie null Ahnung. Entsprechend peinlich wird das Webinar. Geld verdient man damit keines, aber den Online-Ruf kann das ordentlich beschädigen.
</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Zwei.png" alt="" title="Zwei" width="80" class="alignleft" /></td>
<td>Eine zweiter Aspekt sind Ihre pädagogischen Fähigkeiten. Das muss man leider ganz drastisch sagen: Ohne das Talent, Sachverhalte verständlich und zugleich unterhaltsam zu erklären, sollten Sie keine Online-Kurse erstellen. Das Ergebnis erinnert dann schlimmstenfalls an ein Stammelselbsthilfegruppe, bestenfalls an sogenannte Outtakes. Falls Sie also diesbezüglich noch nicht allzu fit sind, sollten Sie vor dem ersten Webinar besser noch etwas offline üben oder selbst ein paar Kurse dazu besuchen. Die gute Nachricht ist: Man kann das lernen und vieles ist reine Übungssache.
</td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Drei.png" alt="" title="Drei" width="80" class="alignleft" /></td>
<td>Das letzte Kriterium ist oben schon angesprochen worden und ist natürlich das entscheidende für den späteren Erfolg: die Popularität des Themas. Je populärer, je gefragter Ihr Stoff ist, desto mehr Nachfrage und potenzielle Kunden wird es dafür geben. Die Kehrseite der Medaille ist aber zugleich: desto mehr Wettbewerber werden Sie auch haben, gegen die Sie sich durchsetzen müssen. Wichtig ist also, dass Sie sich zunächst umsehen, was andere dazu machen und ob sich hier eine attraktive Lücke für Sie auftut: Entweder, weil Sie Ihren Stoff besser, origineller, anders oder günstiger anbieten.
</td>
</tr>
</table>
<h3 class="psychologie_c">Wie lassen sich Online-Kurse erstellen?</h3>
<p>Nachdem Sie das richtige Thema gefunden haben, können Sie nun Ihren ersten eigenen Kurs erstellen. Aber woraus besteht eigentlich so ein Online-Kurs oder Webinar?</p>
<p>Ein Online-Kurs ist in der einfachsten und häufigsten Form eine Präsentation im Internet, die ein bestimmtes Thema in mehreren Lektionen oder Lernschritten vermittelt. Dabei gibt es kostenlose Kurse und solche, die etwas kosten. Nicht wenige dieser Gratis-Seminare werden einfach auf Video aufgenommen, bei Youtube hochgeladen und dann auf der eigenen Website oder im eigenen Blog eingebunden. Für die kostenpflichten Webinare ist das deutlich komplizierter und zog einen meist großen Arbeits- und Kostenaufwand nach sich.</p>
<p><a href="http://www.elevio.de" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/11/Elevio.png" alt="" title="Elevio" width="150" class="alignright size-full wp-image-37605" /></a>Und an der Stelle komme ich ins Spiel, auch wenn das jetzt natürlich etwas Eigenwerbung ist. Genau zu diesem Zweck habe ich nämlich meine eLearning-Plattform <a href="http://www.elevio.de" target="_blank">Elevio</a> gegründet. </p>
<p>Zu meinem Hintergrund: Ich bin 19 Jahre alt und habe vor kurzem mein Studium an der Uni Mannheim begonnen. Seit einigen Jahren mache ich nebenher noch etwas Webdesign und beschäftige mich eben seit etwas mehr als einem Jahr mit diesem Webinar-Projekt. Mein Ziel war, eine Plattform zu schaffen, auf der jeder eigene Online-Kurse ohne technische Vorkenntnisse und mit wenigen Klicks erstellen und später entweder kostenlos oder zum Festpreis auf der Plattform anbieten kann. Als kleinen Anreiz habe ich vor vier Wochen noch eine Aktion gestartet, bei der jeder für seinen ersten erstellten Online-Kurs noch einen USB-Stick geschenkt bekommt. Immerhin: Mittlerweile gibt es auf Elevio schon über 70 Online-Kurse zu verschiedenen Themen. Das sollen aber natürlich noch viel mehr werden.</p>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/11/Elevio2.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/11/Elevio2.png" alt="" title="Elevio2" width="450" class="aligncenter size-full wp-image-37606" /></a></p>
<h3 class="psychologie_c">Wie das geht?</h3>
<p>Wie gesagt: eigentlich ganz einfach. Auf diese Faktoren sollten Sie beim Erstellen Ihres Kurses aber dennoch achten:</p>
<ul class="viagra">
<li><strong>Struktur.</strong> Die Lernschritte sollten für die Nutzer gleich zu Beginn logisch gegliedert sein.</li>
<li><strong>Verständlichkeit.</strong> Die Lerninhalte sollten Sie so einfach und nachvolziehbar wie möglich gestalten. Lieber eine Teillektion mehr als eine zu wenig.</li>
<li><strong>Visualisierung.</strong> Zu viel Text mindert die Konzentration und erschwert das Verständnis. Bringen Sie lieber möglichst viele Bilder und Videos in den Kurs ein, um den Text aufzulockern.</li>
<li><strong>Umfang.</strong> Der Kurs sollte das Thema umfassend und abschließend behandeln und möglichst keine Facette auslassen. Überfrachten sollten Sie Ihr Webinar aber trotzdem nicht. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.</li>
</ul>
<p>Diese vier Kriterien bilden das pädagogische Grundgerüst für Ihren Kurs. Darüber hinaus gibt es freilich noch viele weitere Finessen. Die sind aber meist sehr individuell und würden den Rahmen dieses Artikels sprengen. Sie finden im Netz aber sicher noch viele Anregungen dazu. </p>
<p><strong>Bleibt noch die Frage: Wie lässt sich damit Geld verdienen?</strong></p>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/03/trinkgeld.png" alt="" title="trinkgeld" width="150" class="alignright size-full wp-image-5378" />Für einige von Ihnen ist das vielleicht der interessanteste Teil. Einen Zahn muss ich aber gleich vorweg ziehen: Reich wird man damit (noch) nicht. Dafür ist das Thema Webinar einfach noch nicht in der breiten Masse angekommen. Es ist bislang ein Nischenthema &#8211; und daher springt für die meisten auch nicht mehr dabei heraus als ein Nebenverdienst. Ein Zubrot. Aber das muss ja nichts schlechtes sein. Vielleicht ist es ja sogar ein Anfang. </p>
<p>Apropos: Genau dazu müssen Sie natürlich Ihre Zielgruppe finden und auch ansprechen. Auch hierzu stehen Ihnen ein paar Optionen offen:</p>
<ul class="viagra">
<li><strong>Persönliches und berufliches Umfeld.</strong> Sprechen Sie als erstes Ihr direktes Umfeld an: Wer könnte sich für Ihre Kurse interessieren? Und selbst wenn keiner darunter ist, bekommen Sie so zumindest wertvolle Rückmeldungen und vielleicht auch ein paar Hinweise oder Empfehlungen für potenzielle Kunden.</li>
<li><strong>Linkverbreitung.</strong> Machen Sie Werbung für Ihre Kurse. Verbreiten Sie Links zu Ihrem Webinaren, wo es angebracht ist: Zum Beispiel in sozialen Netzwerken wo man über Ihr Thema spricht, in Foren und natürlich auf der eigenen Website.</li>
<li><strong>Adwords.</strong> Schalten Sie ein paar Webanzeigen. Die sind gar nicht so teuer, lassen sich aber meist sehr genau auf die Zielgruppe und entsprechende Schlüsselbegriffe eingrenzen. <a href="http://www.google.de/intl/de/adwords/jumpstart/haphone.html#sourceid=awo&#038;subid=de-de-ha-search_adtext&#038;medium=ha&#038;term=%2Badwords&#038;utm_medium=ha&#038;utm_source=de-de-ha-search_adtext&#038;utm_content=de-de-ha-search_adtext&#038;utm_campaign=de" target="_blank">Google AdWords</a> ist hier sicher ein erster guter Startpunkt.</li>
<li><strong>Facebook-Werbung.</strong> Auch bei Facebook lassen sich, ähnlich wie bei Google, zielgerichtete Anzeigen schalten werden. Weitere Hinweise dazu finden Sie <a href="http://www.facebook.com/advertising/?campaign_id=226636850179&#038;placement=exact&#038;creative=5982048612&#038;keyword=Facebook-Anzeigen&#038;extra_1=2a6b3eeb-200d-0ae9-6a69-00004147c621" target="_blank">hier</a>.</li>
<li><strong>Virales Marketing.</strong> Das ist vermutlich die effektivste Werbung, aber auch nicht ganz leicht. Wenn Teilnehmer Ihre Kurse weiterempfehlen, dann wirkt das in der Regel viel stärker als eine Anzeige. Diesen Effekt erreichen Sie aber nur, wenn Sie wirklich qualitativ Hochwertiges zu günstigen Preisen anbieten oder Prämien, die die Nutzer für eine Empfehlung erhalten. Eine Alternative sind allerdings auch Gastbeiträge wie dieser hier: Warum nicht ein paar ausgewählten Top-Blogs exklusive oder Gratis-Kurse anbieten, um damit für die weiteren zu werben?</li>
</ul>
<p>Je konsequenter Sie diese Methoden nutzen, desto eher erreichen Sie Ihre Zielgruppe und damit auch potenzielle Kunden und Klienten. Und je intensiver Sie sich engagieren, desto schneller steigen Ihre Einnahmen. Außerdem: Qualität setzt sich immer durch. Wenn Sie gut sind, wird sich der Nutzen Ihrer Kurse und Webinare von ganz allein rumsprechen.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37604&amp;md5=0e5bd2c1d2e0d783c284b3b4804e4e5f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>So ist&#8217;s Recht &#8211; Urteile aus dem Arbeitsrecht</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 06:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er ab sofort regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Keine Codes im Zeugnis AZ. 9 AZR 386/10 Ein Arbeitnehmer ärgerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er ab sofort regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-37565"></span></p>
<h3 class="psychologie_c">Keine Codes im Zeugnis</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37251" /><strong>AZ. 9 AZR 386/10</strong> Ein Arbeitnehmer ärgerte sich über eine Formulierung in seinem Arbeitszeugnis. „Wir haben ihn als sehr interessierten und hochmotivierten Mitarbeiter kennen gelernt“ stand da, was man so oder so auslegen kann. Für den Arbeitnehmer trotzdem ein klarer Affront: Er war überzeugt, durch die Vergangenheitsform werde das in der Geschäftswelt eindeutig negativ verstanden. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) sah das in seinem Urteil vom 15. November 2011 jedoch anders und wies die Klage ab. Begründung: Mit der Formulierung „haben kennengelernt“ werde beim objektiven Leser nicht der Eindruck erweckt, dem Mitarbeiter werde in Wahrheit Desinteresse und fehlende Motivation bescheinigt. Gerade im Hinblick auf versteckte negative Formulierungen in Zeugnissen, sogenannte Zeugniscodes, holt das BAG mit der jetzigen Entscheidung den Streit über Zeugnisse wieder auf den Boden der Tatsachen<br />
zurück, nämlich den Wortlaut.</p>
<h3 class="psychologie_c">Gefährlicher Geschäftsführer</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37251" /><strong>AZ. 17 U 99/10</strong> Gesucht wurde ein „Geschäftsführer“. Die Anzeige hatte das mittelständische Unternehmen durch eine Anwaltskanzlei entwerfen und schalten lassen. Ein Fehler. Denn als sich die Personalleiterin einer Versicherung darauf bewarb und abgelehnt wurde, verklagte sie das Unternehmen auf auf Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 13.257,36 Euro. Zu Recht, wie das Oberlandesgericht Karlsruhe entschied. Stellenausschreibungen müssen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschlechtsneutral formuliert werden, ansonsten drohen Entschädigungsansprüche des abgelehnten Bewerbers. Dies gelte auch dann, wenn ein Dritter die Anzeige im Auftrag erstellt und die Berufsbezeichnung im allgemeinen Sprachgebrauch üblicherweise männlich belegt ist. Das Urteil ist bemerkenswert, weil damit auch die übliche Funktionsbezeichnung „Geschäftsführer“ als diskriminierend gewertet wird. Es fehlte der Zusatz (m/w) oder der Hinweis, dass auch Bewerberinnen gesucht werden. Das Unternehmen konnte sich auch nicht durch das Argument retten, die Bewerberin wäre fachlich nicht ausreichend qualifiziert gewesen. Dem Gericht war die Stellenanzeige Beweis genug, um eine Diskriminierung anzunehmen.</p>
<h3 class="psychologie_c">Banker ohne Boni</h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/Paragraf.png" alt="" title="Paragraf" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37251" /><strong>AZ. 10 AZR 756/10</strong> Die drastischen Bonuskürzungen im Investmentbanking für das Geschäftsjahr 2008 waren rechtmäßig. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) am 12. Oktober 2011 endgültig entschieden. Die Commerzbank – vormals Dresdner Kleinwort Investment Bank – hatte trotz vorheriger Auslobung eines Bonuspools von 400 Millionen Euro die Boni um 90 Prozent gekürzt und mit der Wirtschaftskrise sowie einem negativen Geschäftsergebnis von etwa 6,5 Milliarden begründet. Das BAG gab der Bank Recht und wertete die noch im Dezember 2008 versandten Bonusbriefe mit „vorläufig“ festgesetzten Boni nicht als verbindliche Zusage.</p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37565&amp;md5=fe97ef554f68badda351611fb0e00aae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Neulich auf Skype&#8230; &#8211; Juiced führte ein Interview mit mir</title>
		<link>http://karrierebibel.de/neulich-auf-skype-juiced-fuhrte-ein-interview-mit-mir/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Juiced]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Fröbe]]></category>
		<category><![CDATA[Skype]]></category>

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		<description><![CDATA[Statt eines eigenen Videos: ein Webcam- beziehungsweise Skype-Interview mit mir. Geführt von Marcel Fröbe von Juiced, der unter anderem der Frage nachging, ob man als Blogger reich werden kann&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Statt eines eigenen Videos: ein Webcam- beziehungsweise Skype-Interview mit mir. Geführt von <a href="http://juiced.de/9279/letztendlich-eine-frage-von-disziplin.htm" target="_blank">Marcel Fröbe</a> von <a href="http://juiced.de/" target="_blank">Juiced</a>, der unter anderem der Frage nachging, ob man als Blogger reich werden kann&#8230; <span id="more-37402"></span><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/31689995?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="570" height="320" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></p>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37402&amp;md5=a14c59b09388c456d9940f7c50e4efb6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Routine Routine &#8211; In 21 Tagen neue Gewohnheiten entwickeln</title>
		<link>http://karrierebibel.de/routine-routine-in-21-tagen-neue-gewohnheiten-entwickeln/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Will Bowen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag des Effizienztrainers Martin Geiger Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ein Großteil unseres Verhaltens wird unbewusst durch unsere Gewohnheiten gesteuert – ob gut oder schlecht. Da Erfolg letztendlich das Ergebnis positiver Gewohnheiten ist, stellt sich die Frage: Wie können wir uns diese am leichtesten aneignen? Kürzlich habe ich das Buch „Einwand-frei“ von Will Bowen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag des Effizienztrainers Martin Geiger</h5>
<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/09/Raucher.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/09/Raucher.png" alt="" title="Raucher" width="300" class="alignright size-full wp-image-27292" /></a>Der Mensch ist ein <a href="http://karrierebibel.de/reine-routine-66-tage-brauchen-sie-fur-eine-neue-gewohnheit/" target="_blank">Gewohnheitstier</a>. Ein Großteil unseres Verhaltens wird unbewusst durch unsere <a href="http://karrierebibel.de/kurswechsel-plaedoyer-fuer-kleine-veraenderungen/" target="_blank">Gewohnheiten</a> gesteuert – ob gut oder schlecht. Da Erfolg letztendlich das Ergebnis positiver Gewohnheiten ist, stellt sich die Frage: Wie können wir uns diese am leichtesten aneignen?</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/dp/3442338034/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3442338034&#038;adid=17YKMQ0ZYEK4NRMH5KX4&#038;" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/EinwandfreiCover.png" alt="" title="EinwandfreiCover" width="60" class="alignleft size-full wp-image-37206" /></a>Kürzlich habe ich das Buch „<a href="https://www.amazon.de/dp/3442338034/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3442338034&#038;adid=17YKMQ0ZYEK4NRMH5KX4&#038;" target="_blank">Einwand-frei</a>“ von Will Bowen, einem amerikanischen Prediger, gelesen. Im Klappentext verspricht der Verlag: In 21 Tagen zu einem jammerfreien Leben. Eine herrliche Vorstellung: ein jammerfreies Leben. Wundervoll! <span id="more-37205"></span></p>
<p>Der wesentliche Inhalt ist schnell erzählt: Der Autor stellt darin fest, dass sich seine Landsleute den lieben langen Tag über ständig beklagen. Und wenn sie sich nicht gerade beklagen, dann lästern und schimpfen sie oder lassen sich über alles Mögliche aus. </p>
<p>Jammern ist auch in Deutschland die Fremdsprache Nummer 1. Wir finden immer einen Grund, um schlecht drauf zu sein. Auch Bowen bestätigt: Wenn wir jammern, beeinflusst dies unsere Gedanken negativ. Und wenn unsere Gedanken negativ sind, dann fallen auch unsere Ergebnisse dementsprechend aus. Daher lautet sein Credo: „Wenn du es schaffst, deine Worte zu kontrollieren, dich also nicht mehr negativ zu äußern, dann werden deine Gedanken positiver und dann wird sich dies auch positiv auf dein Leben auswirken.“ Klingt plausibel.</p>
<h3 class="psychologie_c">Innere Widerstände bekämpfen</h3>
<p>Das Entwickeln neuer Gewohnheiten – vor allem in der <a href="http://karrierebibel.de/tragheitsgesetz-dem-gehenden-schiebt-sich-der-weg-unter-die-fuse/" target="_blank">Anfangsphase</a> – ist jedoch gar nicht so einfach. Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Neuerung stellen sich besonders in den ersten Tagen ein. Daher gilt es, diese Zeit zu überstehen. </p>
<p>Wissenschaftler haben die Dauer für eine metakognitive Verankerung, mit der sich eine neue Gewohnheit etablieren lässt, mit 21 Tagen beziffert. Genau so lange dauert es, bis wir unser Unterbewusstsein entsprechend „beeindruckt“ und uns ein neues Verhalten angeeignet haben. Erst nach 21 Tagen sinken die inneren Widerstände so stark, dass die neue Gewohnheit etabliert ist. </p>
<p>Wenn Sie also etwas – zum Beispiel positiv zu kommunizieren, statt zu jammern und zu schimpfen – über diesen Zeitraum hintereinander täglich durchführen, stehen die Chancen gut, dass Sie dies auch langfristig so fortsetzen werden. Sie benötigen für die Tätigkeit nun deutlich weniger Energie.</p>
<h3 class="psychologie_c">Neue Gewohnheit etablieren</h3>
<p>Probieren Sie es aus: Ob Sie sich nun beispielsweise vornehmen, künftig gesünder zu leben, indem Sie täglich Sport treiben oder jeden Tag einen Apfel essen. Wenn Sie es 21 Tage lang schaffen, ist es in Ihrem Unterbewusstsein gelandet und Sie werden es höchstwahrscheinlich Zeitlebens fortsetzen, weil Sie es durch eine neue Gewohnheit automatisiert haben. </p>
<p>Es ist wie beim Zähneputzen; Sie müssen nicht mehr darüber nachdenken. Oder nehmen Sie beispielsweise das Autofahren: Jeder von Ihnen, der seinen Führerschein bereits seit einiger Zeit hat, wird kaum noch darüber nachdenken, was zu tun ist, wenn er die Spur wechselt: Rückspiegel, Blinker setzen, Schulterblick und so weiter. Wie kompliziert war das alles während der ersten Fahrstunden. Heute ist dieser Prozess automatisiert und läuft unbewusst ab.</p>
<p>Wichtig dabei ist, dass es wirklich 21 Tage am Stück sind. Wenn es also innerhalb der ersten drei Wochen zu Fehlschlägen oder Rückschritten kommt, beginnt der Zeitraum von vorne. </p>
<p>Machen Sie es sich also währenddessen so leicht wie möglich. Wenn Sie beispielsweise beschlossen haben, jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen, um sich eine halbe Stunde der eigenen Weiterbildung zu widmen, gehen Sie frühzeitig ins Bett. Nach spätestens drei Wochen wachen Sie automatisch um 6 Uhr auf, auch wenn es abends deutlich später geworden ist.</p>
<h3 class="psychologie_c">Positive Angewohnheiten säen</h3>
<p>Zurück zu dem amerikanischen Autor und seiner Idee: Bowen hat darüber nachgedacht, wie er das Säen einer positiven Angewohnheit unterstützen könnte und ließ sich eine Art visuellen Anker einfallen. </p>
<p>Er hat in seiner Gemeinde in Amerika ein lilafarbenes Gummiarmband mit der Auflage verteilt: „Die Herausforderung lautet, sich 21 Tage am Stück nicht mehr zu beschweren. Wenn du es vier Tage geschafft hast und am fünften Tag sagst „So ein Mistwetter, ich hab heute überhaupt keine Lust zu joggen!“, dann musst du das Armband auf die andere Seite wechseln und wieder bei Tag Eins anfangen.“ </p>
<p>Dieser Wechsel ist häufiger erforderlich, als man denkt. Im Schnitt dauert es mehr als drei Monate, bis man 21 Tage am Stück erfolgreich meistert. Viele Menschen scheitern an ihren guten Vorsätzen. Auch mich hat die Idee mit dem Armband nicht mehr losgelassen. Und so wurde der Gedanke geboren: Das lässt sich doch auch für etwas anderes einsetzen. </p>
<p>Also habe ich mir die Frage gestellt: Wie würde es uns und unsere Unternehmen ändern, wenn wir unser wichtigstes Ziel so ernst nehmen, dass wir jeden Tag einen Schritt darauf zu machen, egal wie klein er auch sein mag? </p>
<p>Selbst wenn ich ein so großes Ziel wie eine Weltreise plane, kann ich an einem Tag im Reisebüro anrufen, um mich nach dem Preis zu erkundigen und am nächsten Tag im Internet die Route festlegen. Oder, um bei dem Beispiel positiver Kommunikation zu bleiben: Einfach für drei Wochen jeden Tag einer anderen Person aus dem Freundeskreis eine Aufmerksamkeit zukommen lassen. Durch einen Anruf oder indem man eine Postkarte – keine E-Mail – schreibt (so richtig von Hand, wie man es früher gemacht hat). Völlig egal, wie Sie diesen Anker nutzen, er lässt sich für fast alles einsetzen.</p>
<h3 class="psychologie_c">Niemals aufgeben!</h3>
<p>Und wenn Sie Ihr Ziel innerhalb der 21 Tage nicht erreichen? Das ist gar nicht so wichtig. Fangen Sie einfach wieder von vorne an. Vielleicht reißt das Armband irgendwann, weil Sie es zu oft von rechts nach links und wieder zurück gewechselt haben. Sie werden auf sich selbst wütend sein. Und manchmal wird es Ihnen schwer fallen, wieder von vorne anzufangen. Tun Sie es trotzdem! </p>
<p>Vielleicht gelingt Ihnen das erste Mal nur ein Tag; das nächste Mal sind schon fünf Tage geschafft, dann wieder nur zwei und irgendwann vielleicht 17… Fangen Sie immer wieder an und gestehen Sie sich diese Probezeiten (und auch das Scheitern) ruhig zu. Geben Sie nicht auf! Bleiben Sie am Ball! Wichtig ist, dass es irgendwann zur Gewohnheit wird. Und wenn Sie jeden Tag einen Schritt auf Ihr Ziel zugehen, stehen die Chancen sehr gut, dass es früher oder später klappt und nach 21 Tagen in Folge auch wirklich automatisiert ist.</p>
<p>Da Sie unmittelbar reagieren und das Armband auf das andere Handgelenk wechseln, hilft es Ihnen, sich zu disziplinieren. Vor allem aber werden Sie Ihrem Ziel in dieser Zeit zumindest wesentlich näher kommen. Und wissen Sie, was sich durch diese Herausforderung vor allem verändern wird? Ihr Denken und Ihre Einstellung. </p>
<p>Sie werden keine Woche mehr leben, in der Sie sagen: „Ich hab diese Woche nichts getan, was mich meinem persönlichen Ziel näher bringt.“ Und dabei spielt es keine Rolle, was Sie sich vornehmen. Wichtig ist nur, dass Sie es wirklich umsetzen. Genau dazu möchte ich Sie anregen. </p>
<p>Ein Tipp am Rande: Oft nehmen wir uns etwas vor und merken erst abends, wenn wir erschöpft ins Bett fallen. <em>„Jetzt habe ich dies oder jenes nicht mehr geschafft.“</em> Auch bei der 21-Tage-Herausforderung wird Ihnen dies zu Beginn hin und wieder passieren. Deshalb: Legen Sie den erforderlichen Schritt auf Ihr Ziel möglichst früh am Tag, am besten also gleich morgens zurück.</p>
<div class="textboxright2" style="width:94%">
<h3>Die 21 Tage-Herausforderung</h3>
<ol>
<li>Wählen Sie ein erstrebenswertes Ziel aus.</li>
<li>Streifen Sie das Armband über Ihr linkes oder rechtes Handgelenk.</li>
<li>Sie ertappen sich dabei, dass Sie an einem Tag keinen Schritt auf Ihr Ziel zugehen? Nun: Wechseln Sie das Armband auf das andere Handgelenk und beginnen Sie von vorne.</li>
<li>Wechseln Sie das Armband jedes Mal auf das jeweils andere Handgelenk, wenn Sie den Weg des kontinuierlichen Schrittes verlassen.</li>
<li>Sorgen Sie dafür, dass Sie das Armband 21 Tage lang an einem Handgelenk tragen.</li>
</ol>
<p>Das ist alles! Klingt einfach? Und doch wird es möglichweise eines der schwierigsten und lohnendsten Unterfangen in Ihrem Leben. Sie werden feststellen: Dieses 21 Tage-Übungsprogramm verändert Ihr Leben. Sie werden vielleicht einige Monate brauchen, bis Sie diese 21 Tage in Folge schaffen. Stellen Sie sich dieser Herausforderung! Die alles entscheidende Botschaft lautet: Tu es! Viel Erfolg beim Erreichen Ihres Zieles!</p></div>
<div class="textboxright1" style="width:94%">
<h3>Über den Autor</h3>
<p><a href="http://www.martingeiger.com" target="_blank" rel="nofollow">Martin Geiger</a> ist Vortragsredner und Coach und hat sich zur Aufgabe gemacht, seinen Kunden zu effektiv besseren Ergebnissen zu verhelfen.  Die Europäische Trainerallianz wählte ihn hierfür 2007 zum Trainer des Jahres.</div>
 <p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=37205&amp;md5=5a9064bf0ad67166a68e94d5a7da9cd4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schnell untergehen &#8211; 9 Thesen für ungeduldige Gründer</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 09:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Svenja Hofert Die Karriereberaterin und Autorin Svenja Hofert stellt das vorherrschende Denken über erfolgreiche Startups auf dem Kopf – und widerlegt in ihrem neuen Buch „Das Slow-Grow-Prinzip“ in 9 Thesen die gängigen Gründungsweisheiten. Ihre Maxime: Lieber langsam wachsen als schnell untergehen. Für die Karrierebibel hat sie die wichtigsten Aussagen aus Ihrem Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Gastbeitrag von Svenja Hofert</h5>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/SvenjaHofert2010.jpg" alt="" title="SvenjaHofert2010" width="130" class="alignright size-full wp-image-37183" /><strong>Die Karriereberaterin und Autorin Svenja Hofert stellt das vorherrschende Denken über erfolgreiche Startups auf dem Kopf – und widerlegt in ihrem neuen Buch „<a href="https://www.amazon.de/dp/3869362367/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3869362367&#038;adid=19GV31X6DSVHTV3Q93YW&#038;" target="_blank">Das Slow-Grow-Prinzip</a>“ in 9 Thesen die gängigen Gründungsweisheiten. Ihre Maxime: Lieber langsam wachsen als schnell untergehen. Für die Karrierebibel hat sie die wichtigsten Aussagen aus Ihrem Buch exklusiv auf den Punkt gebracht.</strong> <span id="more-37160"></span></p>
<p>Wir Gründer und Selbstständige sollen alle ein Amazon, Apple oder Ebay gründen, damit wir schön reich werden und für ordentliches Wachstum sorgen. Aber wollen wir das? </p>
<p>Nein!</p>
<p>Wer sich selbstständig macht, will heutzutage in erster Linie unabhängig sein von Chefs, Vorgaben und Unternehmensstrategien, die er selbst als unsinnig erachten. Wer sich heute selbstständig macht, will keine oder nur wenige Mitarbeiter und am Ende nur eins: sein eigenes Ding machen. Und dazu braucht es Zeit, Geduld &#8211; und ein Umdenken, was angeblich erfolgreiche Gründungsstrategien betrifft. Ich habe dazu neun Gegenthesen: </p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Unabhängigkeitsstreben vor BWL</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Eins.png" alt="" title="Eins" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Um als Unternehmer zu bestehen, sollten Sie kaufmännisches Know-how besitzen und bereit sein, 60 Stunden und mehr zu arbeiten. Das suggerieren Tests, die von Menschen entwickelt worden sind, die ein Unternehmerbild aus der Mitte des letzten Jahrhunderts zu Grunde liegen. Die Wahrheit ist: Kaufmännisches Wissen erweist sich bei modernen Gründungsvorhaben  meist als bestenfalls nette Beilage; essentiell ist es nie. Viel entscheidender als jede BWL-Kennzahl ist die Persönlichkeit eines Selbstständigen. Durch sie entwickelt ein Jungunternehmer beispielsweise den Drang, selbst etwas auf die Beine zu stellen. Diese Motivation bewirkt und bewegt am Ende deutlich mehr als jedes BWL-Know-how – und kompensiert (fast) alles andere.</p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Praxis vor Business Planung</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Zwei.png" alt="" title="Zwei" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Der Business Plan ist ein Erfolgsgarant, damit kann kaum noch was schiefgehen.  Die Wahrheit: Seitdem die Business Planung im Zuge des Gründungszuschuss auch in Kleinunternehmen Einzug gehalten hat in die Gründungswelt, gibt es eher mehr als weniger Insolvenzen sowie gescheitere Unternehmungen. Viel nachhaltiger als theoretisches Planen ist praktisches Tun, nachdem Sie vorher ausgerechnet haben, ab wann und unter welchen Bedingungen sich Ihre Unternehmung finanziell rentiert. Erst wenn ein potenzieller Unternehmer genügend Erfahrungen gesammelt hat, soll er sich hinsetzen und sein Vorhaben in eine Planung gießen. Die Banken wollen diese für drei Jahren – viel entscheidender ist aber, gerade am Anfang und bei Wachstumsvorhaben, das erste halbe Jahr. Und was nie eine Bank fordert, ist letztendlich am wichtigsten: ein ganz detaillierter Praxisplan mit einzelnen Aktivitäten.</p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Aufträge vor Spezialisierung</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Drei.png" alt="" title="Drei" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Sie müssen sich spezialisieren und spitz an den Markt gehen. Die Wahrheit: Aufträge bekommen die meisten Selbstständigen aus Ihrem Netzwerk und Umfeld, und das ist eben selten spezialisiert. Um Erfahrungen zu sammeln und sich selbst auszuprobieren, ist es viel sinnvoller, anfangs ein bisschen mehr auszuprobieren, um sich dann nach und zu sortieren und beim Sortieren zuzuspitzen. Das heißt keineswegs einen Bauchladen aufzubauen, sondern vielmehr rund um die Kernkompetenz und Schwerpunkterfahrung anzufangen und sich dann langsam zuzuspitzen. Auf dem Weg zeigen sich dann oft viele Ideen, die man mit dem Anspruch an frühe Spezialisierung niemals entwickelt hätte.</p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Zeit vor Geld</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Vier.png" alt="" title="Vier" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Sie müssen sich erst mal einen Kredit holen und ordentlich investieren. Klar gilt das für kapitalintensive Vorhaben, jedoch machen diese kaum zwei Prozent aller Gründungen aus, so der KFW-Gründungsmonitor 2010. Die Wahrheit ist: Mit Zeit kommen Sie viel weiter. Die investieren moderne Wissensgründer zum Beispiel in das Social Networking. Ideal ist eine langsame nebenberufliche Gründung oder aber ein ordentliches finanzielles Polster, das langsame Anlaufzeiten ermöglicht. Auch Gründungszuschuss und Banken braucht nicht, wer kreative Möglichkeiten der Geldbeschaffung einbezieht, etwa mit einer Familien- oder Freundes-AG Geld einsammelt.</p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Klar denken vor Großdenken</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Fünf.png" alt="" title="Fünf" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Sie müssen möglichst groß denken. Die Wahrheit: Das wollen die meisten gar nicht. Ihnen reicht ein kleines Cafe – das per Franchising vermarktbare Systemgastronomiekonzept interessiert viele nicht, mindestens nicht am Anfang. Wichtig ist, die gewünschte Größe klar zu sehen und darauf hinzuarbeiten – anstatt sich dem Wachstumszwang zu unterwerfen.</p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Besser werden vor Bestleistung</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Sechs.png" alt="" title="Sechs" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Du musst der allerbeste für deinen Kunden werden. Die Wahrheit: Wenn das so wäre, würden viele gar keine Aufträge mehr bekommen, denn für stinknormale Jobs braucht man keine Überflieger.  Im Gegenteil, vielfach bevorzugen Unternehmen und Privatpersonen mittlere Dienstleister. Das heißt nicht, dass Sie sich mit dem Ist-Zustand und Mittelmaß dauerhaft zufrieden geben sollten. Es macht sehr viel Sinn, langsam besser zu werden – und im Zuge dessen teurer. Gerade im Bereich der wissensorientierten Dienstleistungen, die inzwischen die Gründungswelt dominieren, ist dies sogar die Kernstrategie.</p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Machen vor Werben</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Sieben.png" alt="" title="Sieben" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Sie müssen erst mal eine tolle Website, einen genialen Flyer und ein teures Corporate Design schaffen. Die Wahrheit: In den meisten Fällen überholt die eigene Unternehmensentwicklung diese Web- und Printmaterialien schneller als Sie schauen können. Besser ist es deshalb, die ersten Gehversuche mit einfachen Hilfsmitteln wie einer Visitenkarte zu starten und dies erst dann visuell und textlich umzusetzen, wenn nicht nur Geschäftsidee sondern auch Unternehmenspersönlichkeit klar und vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen definiert werden können.</p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Zeigen vor Verkaufen</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Acht.png" alt="" title="Acht" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Sie müssen sich ganz furchtbar verbiegen, um sich zu verkaufen. 20 Kaltakquiseanrufe am Tag sind nichts…. Die Wahrheit: Sie müssen einfach unter Menschen gehen und über Ihre Dienstleistung informieren. Sie müssen einladen, Sie kennenzulernen und erleben lassen, was Sie tun. Sie können ruhig auch mal ein Projekt kostenlos machen, wenn Sie am Ende etwas Zeigen und Vorweisen können.</p>
<h3 class="blaufrisch_bg"><font color="#ffffff">Verändern vor Wachsen</font></h3>
<p><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/07/Neun.png" alt="" title="Neun" width="80" class="alignleft" />Die gängige Gründungsweisheit: Sie müssen immer weiter zulegen, jedes Jahr am besten im zweistelligen Bereich. Die Wahrheit: Sie müssen sich verändern, um teurer zu werden, mehr Zeit zu gewinnen oder eigene Pläne realisieren zu können. So kann es sein, dass am Ende Ihres unternehmerischen Weges ein kleineres Unternehmen herauskommt als am Anfang gedacht, dass der Maschinenbauer zum Heilpraktiker wird oder der Unternehmensberater zum Verlager. Alles ist möglich – wenn man die berufliche Zufriedenheit zugrunde legt und nicht volkswirtschaftliches Wachstum.</p>
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<a href="https://www.amazon.de/dp/3869362367/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3869362367&#038;adid=19GV31X6DSVHTV3Q93YW&#038;" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/slow-grow-prinzip.jpg" alt="" title="slow-grow-prinzip" width="80" class="alignright size-full wp-image-37162" /></a><br />
<h3>Über die Autorin:</h3>
<p><a href="http://www.karriereundentwicklung.de/" target="_blank">Svenja Hofert</a> ist Coach und Autorin der aktuell bei Gabal erschienenen Titels: „<a href="https://www.amazon.de/dp/3869362367/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3869362367&#038;adid=19GV31X6DSVHTV3Q93YW&#038;" target="_blank">Das Slow-Grow-Prinzip: Lieber langsam wachsen als schnell untergehen</a>“.</p>
<p>Karrierebibel-Leser erhalten hier nicht nur einen exklusiven Einblick ins Buch &#8211; sie können auch ein Exemplar GEWINNEN. Einfach dazu einen Kommentar verfassen, warum man langsam besser zum Ziel kommt. Unter allen Teilnehmern wird dann am kommenden Wochenende ein Gewinner gelost. Der Rechtsweg ist dennoch ausgeschlossen.</p></div>
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