Artikel in "Gastbeitrag"

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Brain at Work – Wie wir uns weniger leicht ablenken lassen

Ein exklusiver Buchauszug von David Rock

Mittwochmorgen. An die 100 E-Mails im Postfach, ein voller Terminkalender und auf der To-do-Liste drei Strategiepapiere bis 17 Uhr. Die Aufgaben des modernen Arbeitsalltags fordern dem Gehirn Höchstleistungen ab: organisieren, führen, entscheiden, und inmitten von Informationsflut und Terminstress auch noch kreative Lösungen finden. Doch gerade in diesen kritischen Situationen ist das Gehirn oft blockiert, gehemmt, überlastet. Zu dumm… mehr

Von Jochen Mai // 15 Kommentare

Arbeitsrecht – Dürfen Personaler Social Media Profile auswerten?

Ein Gastbeitrag der Hamburger Rechtsanwältin Nina Diercks

Das Lied des Fach- und Führungskräftemangels ist schon lange nicht mehr nur den Spatzen auf den Dächern vorbehalten. Es wird darüber längst auch virtuell gezwitschert – und immer mehr Personaler nutzen gerade auch die Chancen der Social Media, des Personalmarketing 2.0 und des digitalen Employer Brandings, um geeignete Kandidaten zu finden. Nicht wenige greifen bei der Personalauswahl auf Informationen in sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook, Twitter oder Blogs zurück. Die entscheidende Frage dabei lautet jedoch: Dürfen die das? Oder anders gefragt: Welche Daten dürfen Personaler überhaupt nutzen? mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Ja – Aber nur mit einem UND

Ja, aber… – Wer eine gute Idee, einen neuen Plan hat, blockiert sich oft selbst mit seiner inneren Ja-aber-Haltung. Bedenken wälzen, Entscheidungen herauszögern, über die Zustände jammern – so erstickt das neue Projekt, die kreative Idee, der Lebenstraum im Sumpf der Gegenargumente und des Zauderns. Jeder Veränderungswunsch wird im Keim erstickt. Ja-aber ist eine weit verbreitete geschlossene Lebenseinstellung, ein Denken in Beschränkungen, Ängsten und Schwarzmalerei. Das Ergebnis: Erstarrung und Stillstand. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Anti-Labertasche – Reden straffen statt Zuhörer strafen

Eine Buchrezension der Berliner Psychologin Birgit Permantier

Locker, beispielreich und amüsant – wie eine gute Rede so kommt auch das Buch der Redenstrafferin Katja Kerschgens daher: “Reden straffen statt Zuhörer strafen” vermittelt die wesentlichen Elemente einer kompakten Rede und viele Tricks und Techniken, die nicht schon in den zahlreichen Handbüchern der Rhetorik zu finden sind. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Absicherungskultur – Warum Meetings und Mails zunehmen

Ein Gastbeitrag von der Berliner Psychologin Birgit Permantier

Schon wieder ein Meeting! Die vielen Meetings sind doch reine Zeitverschwendung!
So oder so ähnlich stöhnen sich viele Arbeitnehmer durch ihren Arbeitsalltag, der tatsächlich zunehmend von Meetings, Telefon- und Videokonferenzen dominiert wird. Subjektiv und objektiv betrachtet, trifft man sich in Meetings zu oft, zu lange, mit zu vielen Leuten, und es kommt zu wenig dabei heraus, weil man sich nur das erzählt, was alle schon wissen. mehr

Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Eisenhower ade – Wie chaotisches Zeitmanagement funktioniert

Ein Gastbeitrag von Hermann Rühle mit exklusiven Buchauszügen

Das chaotische Zeitmanagement funktioniert nach dem KISS-Prinzip: »Keep it simple and stupid.« Mach’s so einfach wie möglich! Also genau so, wie Sie es schon immer praktizieren.

Jetzt verrate ich Ihnen, welches Geheimnis hinter diesem Erfolgsrezept steckt: Man muss warten und verzichten können. Warten Sie ab, bis sich etwas von selbst erledigt hat. Wenn nicht, laufen Sie zur persönlichen Hochform auf und bekommen es schnell noch hin. Warten Sie, bis es ein Anderer erledigt hat. Die Arbeit geht schließlich dorthin, wo sie getan wird. Verzichten Sie möglichst darauf, dort zu sein. Verzichten Sie auf Planung, es kommt immer anders, als man denkt. Warten Sie lieber, wie es tatsächlich kommt. Dann improvisieren Sie, und garantiert werden Sie es irgendwie hinbekommen. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Sprachwüste – Manager sagen viel, aber reden wenig miteinander

Ein Gastbeitrag von Klaus Schuster, Buchautor und Managercoach

KlausSchusterManchmal beunruhigt mich, wie wenig Manager ihre Sprache verstehen. Mindestens zwei Drittel aller ins Coaching getragenen Probleme sind Kommunikationsprobleme. So auch jenes letzte Woche.

Ein Manager unterhalb der Vorstandsebene fragte mich aufgebracht: „Seit Wochen liegt mein Projektantrag bei meinem Vorgesetzten. Warum entscheidet der nicht endlich?“ Das höre ich ständig. Ich sehe das natürlich anders. Ich war selber Vorstand und sage deshalb dem jeweiligen Coachee: „Dein Vorgesetzter schaut nicht nur dein Projekt an. Er schaut gleichzeitig mindestens zwei Dutzend andere Projekte an: Überschneidet sich das? Trägt der Cash Flow des Unternehmens auch alle? Er holt vielleicht noch eine externe Expertise ein – das alles siehst du nicht und das alles kostet Zeit!“ mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen