- Entschuldigen Die einfachste Methode ist noch immer die beste: Entschuldigen Sie sich, dass Sie gerne noch mit anderen Gästen plaudern würden. Natürlich nicht sofort nach den ersten 3 Minuten. Ein, zwei Takte sollten Sie mit Ihrem Gegenüber schon reden. Wichtig ist nur: Verzichten Sie auf jedwede Begründung. Die wirkt immer wie ein Schuldbekenntnis. Besser: Nennen Sie einen konkreten Namen mit wem Sie noch reden wollen.
- Vorstellen Noch eleganter können Sie sich aus der Affäre stehlen, indem Sie Ihrem Gegenüber einen alternativen Gesprächspartner vorstellen. Charmanterweise ist das nicht irgendwer (sonst wird der sich anschließend bei Ihnen bedanken), sondern jemand, von dem Sie glauben (oder wissen), dass er mit Ihrem bisherigen Gesprächsgenossen besser harmoniert. Womöglich, weil beide ein gemeinsames Interesse haben.
- Retten Für Schauspieltalente eignet sich die Methode Überraschungsgast: Stellen Sie auf dramaturgisch hohem Niveau fest, dass gerade jemand gekommen ist, mit dem Sie unbedingt sprechen müssen – „eine wirklich wichtige Sache…“. Bitten Sie um Verständnis und weg sind Sie. Für Gentleman gibt es noch die Variante Held: „Ich sehe gerade, meine Bekannte steckt in Schwierigkeiten. Bitte entschuldigen Sie mich, Sie gab mir ein Signal, sie aus der Situation zu retten…“
Artikel in "Knigge"
Wie Sie Konversationen elegant beenden
Handy-Knigge – Was andere an Mobilfunkern nervt
Nein, das ist nun wirklich nicht nett: An der Supermarktkasse noch eben ein paar SMS tippen, obwohl hinter einem die Schlange immer länger wird. Oder im Café und Theater so laut telefonieren, dass der Nachbar selbst den vorbeifliegenden Jumbojet überhört. 90 Prozent der US-Bürger nerven inzwischen die schlechten Handy-Manieren ihrer Mitbürger, so eine Intel-Studie unter 2160 Amerikanern über 18 Jahre. 80 Prozent haben sich schon über Leute gewundert, die beim Telefonieren seltsame Dinge treiben. Auf der Hitliste der nervigsten Handy-Manieren rangieren demnach die folgenden Vergehen ganz vorne: mehr
Gran Turismo: Reisetipps für gefährliche Länder
Der Sommer naht – und mit ihm die Reisesaison (Checkliste). Während es die einen in klassische Urlaubsziele zieht (Balearen, Kanaren, Griechenland, Türkei, etc.), reisen andere lieber in Länder, die touristisch noch nicht so erschlossen sind. Damit daraus kein unfreiwilliger Abenteuerurlaub wird, habe ich ein paar Reisetipps recherchiert, die solche Trips tendenziell sicherer machen. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es natürlich nie – und eine gute Vorbereitung können solche Empfehlungen deshalb nicht ersetzen. Insbesondere über die aktuellen Reiseinformationen und Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sollten Sie sich vorher genau erkundigen. Sie lassen sich jederzeit online abrufen. mehr
Was Sie am ersten Tag besser nicht machen sollten
Kesslers Knigge: 10 Dinge, die Sie am ersten Arbeitstag besser nicht machen sollten…
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Kesslers Knigge
Kesslers Knigge: 10 Dinge, die Sie nicht tun sollten, wenn Sie in einem Aufzug sind… herrlich (besonders der Türsteher)! mehr
Knotenkunde
Wie knotet man einen perfekten Krawattenknoten? Schwere Frage, schließlich gibt’s da den Windsor, den halben Windsor, den Shelby oder den Four-in-Hand. Zum Glück gibt es aber auch die passenden Erklärvideos dazu… (Weitere Videos nach dem Klick) mehr
Trinkgeld-Knigge – Plus Tabelle: Wo gibt man wie viel Tip?
Trinkgeld zu geben ist nicht nur höflich – in vielen Serviceberufen wird das Extrageld im Gehalt mit einkalkuliert. Das heißt: Das Grundgehalt ist niedrig, so dass ein geringer oder gar kein Tip sich am Monatsende in der Kasse bemerkbar macht. Ob man nun Trinkgeld, Tip, Service Charge, Schmattes, Pourboire, Bakschisch oder Mancia dazu sagt – die jeweiligen Sitten und Margen variieren von Land zu Land.
In Europa ist es zum Beispiel so: Je weiter man in den Süden kommt, desto mehr Trinkgeld wird erwartet. Allerdings ist es in einigen bereits in der Rechnung enthalten (zum Beispiel in Portugal oder Belgien), so dass man hier allenfalls noch aufrunden kann (wenn man mit dem Service besonders zufrieden war). Die Faustregel für Europa aber lautet: Mit zehn Prozent Aufschlag macht man nirgendwo etwas verkehrt – außer vielleicht in Italien, wo Trinkgelder eher unüblich sind sowie in Großbritannien wo man im Pub allenfalls den Rechnungsbetrag auf eine glatte Zahl aufrundet. mehr





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