Artikel in "Kreativität"

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Kopf frei – Zerstreuung macht zwar nicht kreativer, bringt aber die besseren Ideen

Beim Duschen kommen einem oft die besten Ideen. Mir geht das jedenfalls so. Genauso beim Joggen, beim Schlafen, ja sogar auf dem Klo… Entschuldigung für das Bild in Ihrem Kopf. Aber es ist so: Gute Ideen werden regelmäßig weitab vom Schreibtisch geboren. Künstler, Dichter und Gelehrte suchten schon immer Ablenkung und Zerstreuung vom Alltag, um etwas Neues zu schaffen. Friedrich Nietzsche etwa wählte das kühle Klima des Engadin, um Also sprach Zarathustra zu schreiben. Richard Wagner fand in den Gärten der Villa in Ravello die Inspiration für das Bühnenbild des 2. Aktes seiner Oper Parsifal. Und die ostitalienische Stadt Ravenna, direkt an der Adria gelegen, inspirierte schon Dante Alighieri, Lord George Gordon Byron oder Gustav Klimt. Bis zur Adria müssen Sie nicht reisen, um gute Einfälle zu bekommen. Aber hin und wieder zerstreuen sollten Sie sich. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Diskussionskultur – Streiten macht kreativer

Nun könnte man annehmen, wer streitet und diskutiert, ist nicht gerade kreativ. Argumentieren bedeutet ja immer auch, einen schon vorhandenen Standpunkt, den status quo zu begründen und zu verteidigen. Kreativsein dagegen heißt, aufgeschlossen zu sein, Neues zu entdecken und zu schaffen. Man könnte also denken, Menschen in sozialen Konflikten sind weniger flexibel, kreativ und offen als wenn sie kooperieren. Der Psychologe Carsten De Dreu von der Universität von Amsterdam sieht das anders. Seinen Untersuchungen zufolge ist das Gegenteil der Fall: Wer diskutiert (vulgo streitet), ist ständig kognitiv herausgefordert, muss seine Gedanken, Tatktiken und Argumente anpassen – und das meist noch unter dem Zeitdruck eines schnellen Schlagabtauschs: mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Fiverr – Dienstleistungen, Designs, Dada: alles für 5 Dollar

Kennen Sie eigentlich schon Fiverr? Spätestens jetzt sollten Sie – vor allem, wenn Sie ein kleines Unternehmen haben. Denn was immer Sie gerade auf die Schnelle dafür brauchen könnten, finden Sie hier. Und es kostet nie mehr als fünf Dollar. Fiverr ist so eine Art 5-Euro-Shop für digitale Dienstleistungen: Die Anbieter dort malen ein Comic-Porträt von Ihnen, entwickeln ein Visitenkarten-Design für Sie, schreiben einen Artikel mit der Hand ab, besorgen 500 neue Twitter-Follower (was nicht ganz so seriös ist) oder schimpfen auf irgendetwas und tragen dazu ein Bananenkostüm (echt wahr!) – alles für jeweils 5 Dollar (oder eben zurzeit 3,75 Euro). Sofort und einfach bezahlbar über Paypal. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Flipchart-Tipps – So pimpen Strichmännchen auch Ihre Präsentation

Mit dem Siegeszug von Powerpoint sind Flipcharts ein wenig außer Mode geraten, obwohl sie – wie ich finde – in kleinen Gruppen die bessere Vortragsalternative sind. Denn hier hat das Publikum die Chance zur Interaktion und kann die Entstehung von Thesen (etwa bei Brainstormings oder Umfragen) live mitverfolgen. Überdies erlauben Flipcharts mehr Spontaneität, da Sie in Ihrem Vortrag damit schnell etwas einbauen können, was nicht vorbereitet wurde. Das erhöht die Aufmerksamkeit und nicht selten den Erinnerungswert des Gehörten. mehr

Von Christian Mueller // 1 Kommentar

Verlasse den sicheren Hafen – Mark Twain über Risiken und Chancen


In 20 Jahren wirst du über die Dinge, die Du nicht getan hast, mehr bedauern, als Deine Taten. Also, mach die Leinen los, verlasse den sicheren Hafen. Fang den Wind in Deinen Segeln, erforsche, träume, entdecke.

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Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Dilemma – Kann man Kreativität verhindern, indem man sie fordert?

Das ist jetzt eher so eine These, mehr noch eine Frage: Kann es sein, dass der beste Weg, Kreativität zu verhindern, der ist, selbige zu fordern?

Wie ich darauf komme? Nun, wenn man sich anschaut, wann und wo große, kreative Ideen und Erfindungen entstanden sind, dann meist aus der Not heraus. Das Rad zum Beispiel wurde irgendwann erfunden, weil die Menschen es leid waren, schwere Dinge hinter sich herzuschleifen. Für die Innovation der Glühbirne ging Thomas Thomas Alva Edison irgendwann ein Licht auf, weil Kerzen und offenes Feuer nicht nur schmutziger und gefährlicher sind, sondern weil die Leute keine Lust mehr hatten im Dunkeln zu sitzen, zu lesen oder sonstwas zu machen. Kurzum: Not macht erfinderisch. mehr

Von Christian Mueller // 14 Kommentare

Schreibblockade – Wenn es mit den Blog-Ideen mal wieder etwas länger dauert…

Wenn Sie selbst privat oder beruflich bloggen, kennen Sie wahrscheinlich die folgende Situation: Sie sitzen vor Ihrem Computer, der leere Bildschirm strahlt Sie an, provoziert Sie geradezu. Nur: Ihnen fällt partout nichts ein, in Ihrem Kopf herrscht gähnende Leere und Sie wissen nicht, worüber Sie schreiben sollen. Haben Sie sich wieder erkannt? Dann sind Sie nicht alleine, denn fast alle Autoren kennen sie: die Schreibblockade. Und weil diese nicht einmalig ist, sondern immer wieder auftreten kann, haben wir heute sieben Tipps für Sie, um neue Ideen für Ihr Blog zu generieren. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen