Nun könnte man annehmen, wer streitet und diskutiert, ist nicht gerade kreativ. Argumentieren bedeutet ja immer auch, einen schon vorhandenen Standpunkt, den status quo zu begründen und zu verteidigen. Kreativsein dagegen heißt, aufgeschlossen zu sein, Neues zu entdecken und zu schaffen. Man könnte also denken, Menschen in sozialen Konflikten sind weniger flexibel, kreativ und offen als wenn sie kooperieren. Der Psychologe Carsten De Dreu von der Universität von Amsterdam sieht das anders. Seinen Untersuchungen zufolge ist das Gegenteil der Fall: Wer diskutiert (vulgo streitet), ist ständig kognitiv herausgefordert, muss seine Gedanken, Tatktiken und Argumente anpassen – und das meist noch unter dem Zeitdruck eines schnellen Schlagabtauschs: mehr
Artikel in "Kreativität"
Diskussionskultur – Streiten macht kreativer
Fiverr – Dienstleistungen, Designs, Dada: alles für 5 Dollar
Kennen Sie eigentlich schon Fiverr? Spätestens jetzt sollten Sie – vor allem, wenn Sie ein kleines Unternehmen haben. Denn was immer Sie gerade auf die Schnelle dafür brauchen könnten, finden Sie hier. Und es kostet nie mehr als fünf Dollar. Fiverr ist so eine Art 5-Euro-Shop für digitale Dienstleistungen: Die Anbieter dort malen ein Comic-Porträt von Ihnen, entwickeln ein Visitenkarten-Design für Sie, schreiben einen Artikel mit der Hand ab, besorgen 500 neue Twitter-Follower (was nicht ganz so seriös ist) oder schimpfen auf irgendetwas und tragen dazu ein Bananenkostüm (echt wahr!) – alles für jeweils 5 Dollar (oder eben zurzeit 3,75 Euro). Sofort und einfach bezahlbar über Paypal. mehr
Flipchart-Tipps – So pimpen Strichmännchen auch Ihre Präsentation
Mit dem Siegeszug von Powerpoint sind Flipcharts ein wenig außer Mode geraten, obwohl sie – wie ich finde – in kleinen Gruppen die bessere Vortragsalternative sind. Denn hier hat das Publikum die Chance zur Interaktion und kann die Entstehung von Thesen (etwa bei Brainstormings oder Umfragen) live mitverfolgen. Überdies erlauben Flipcharts mehr Spontaneität, da Sie in Ihrem Vortrag damit schnell etwas einbauen können, was nicht vorbereitet wurde. Das erhöht die Aufmerksamkeit und nicht selten den Erinnerungswert des Gehörten. mehr
Verlasse den sicheren Hafen – Mark Twain über Risiken und Chancen
In 20 Jahren wirst du über die Dinge, die Du nicht getan hast, mehr bedauern, als Deine Taten. Also, mach die Leinen los, verlasse den sicheren Hafen. Fang den Wind in Deinen Segeln, erforsche, träume, entdecke.
Dilemma – Kann man Kreativität verhindern, indem man sie fordert?
Das ist jetzt eher so eine These, mehr noch eine Frage: Kann es sein, dass der beste Weg, Kreativität zu verhindern, der ist, selbige zu fordern?
Wie ich darauf komme? Nun, wenn man sich anschaut, wann und wo große, kreative Ideen und Erfindungen entstanden sind, dann meist aus der Not heraus. Das Rad zum Beispiel wurde irgendwann erfunden, weil die Menschen es leid waren, schwere Dinge hinter sich herzuschleifen. Für die Innovation der Glühbirne ging Thomas Thomas Alva Edison irgendwann ein Licht auf, weil Kerzen und offenes Feuer nicht nur schmutziger und gefährlicher sind, sondern weil die Leute keine Lust mehr hatten im Dunkeln zu sitzen, zu lesen oder sonstwas zu machen. Kurzum: Not macht erfinderisch. mehr
Schreibblockade – Wenn es mit den Blog-Ideen mal wieder etwas länger dauert…
Wenn Sie selbst privat oder beruflich bloggen, kennen Sie wahrscheinlich die folgende Situation: Sie sitzen vor Ihrem Computer, der leere Bildschirm strahlt Sie an, provoziert Sie geradezu. Nur: Ihnen fällt partout nichts ein, in Ihrem Kopf herrscht gähnende Leere und Sie wissen nicht, worüber Sie schreiben sollen. Haben Sie sich wieder erkannt? Dann sind Sie nicht alleine, denn fast alle Autoren kennen sie: die Schreibblockade. Und weil diese nicht einmalig ist, sondern immer wieder auftreten kann, haben wir heute sieben Tipps für Sie, um neue Ideen für Ihr Blog zu generieren. mehr
Nie wieder Powerpoint? – Eine Replik auf die Anti-Powerpoint-Partei
Ein Gastbeitrag von Michael Moesslang
Die Schweizer „Anti-Powerpoint-Partei“ (APPP) macht derzeit Schlagzeilen. Sie tritt sogar zu den Schweizer Nationalratswahlen an – obwohl sie gar keine Politik macht. Sensationell, oder? Der geschätzte Kollege und Schlagfertigkeitstrainer Matthias Pöhm hat sich diesen Marketing-Gag ausgedacht. Oder meint er es gar ernst mit der Partei und ihrem Namen? Ich hoffe nicht…
Schluss mit langweiligen Powerpoint-Präsentationen! Dieses Ziel kann voll und ganz unterstützen. Die Frage, die dabei im Vordergrund steht, ist aber, ob überhaupt der richtige Übeltäter erkannt wurde: Powerpoint. Ein Programm, das dem Nutzer frei lässt, was er auf den Folien platziert: viel oder wenig Text, kleine oder große Fotos, kurze oder lange Videos, bunte oder einfarbige Zeichnungen, Diagramme, Kurven und vieles mehr. mehr




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