- Wozu? Wenn etwas schief läuft im Leben, in der Liebe oder im Job, dann sind wir schnell bei der Analyse und fragen uns: Warum? Produktiver ist aber, seinen Blick nach vorne zu richten, nicht sich selbst in den Mittelpunkt des Geschehenen zu stellen, sondern den Zweck. So jemand fragt nicht nach dem Warum, sondern: Wozu?
- Wie? Sie wissen ja: Wer etwas will, findet einen Weg. Wer etwas nicht will, findet Gründe. Kritiker neigen dazu anfangs zu sehr den advocatus diaboli zu spielen. Klar, wer dagegen ist, muss nicht beweisen, dass es dennoch geht. Hätten Leonardo da Vinci, Thomas Edison oder die Gebrüder Wright genauso gedacht, würden wir heute nicht fliegen, im Dunkeln sitzen und wären um viele Kunstwerke ärmer. Kurz: Entweder Sie sind Teil der Lösung – oder Sie sind Teil des Problems.
- Warum nicht? Für die meisten Menschen stellen Neuerungen eine Bedrohung dar, weil sie mit Traditionen brechen, liebgewonnene Gewohnheiten hinterfragen. Betroffene fragen dann: Was soll das bringen? Weshalb sollen wir das ändern? Sie sehen die Dinge und fragen: Warum? Wer aber eine Vision hat, kreativ sein und etwas bewegen will, fragt: Warum nicht?
Artikel in "Kreativität"
Drei Fragen, mit denen Sie kreativ statt kritisch denken
Heatball – Eine der kreativsten und frechsten Innovationen 2010
Heatball nennt sich die witzig-freche Erfindung, die verdächtig nach Glühbirne aussieht, aber keine ist. Jedenfalls sagt das der Hersteller:
“Heatballs sind technisch der klassischen Glühbirne sehr ähnlich, nur dass sie nicht zur Beleuchtung gedacht sind, sondern zum Heizen”, schreibt der Hersteller, die DTG Trading GmbH in Niederzier bei Düren.
Die Marktlücke dafür besteht, keine Frage: Viele Häuser wurden ja bislang auch durch die zahlreichen Glühlampen beheizt, die neben Licht eben dummerweise auch viel Hitze erzeugten und daher wegen Energieinffizienz von der EU verbannt wurden. Stattdessen werden deutsche Räume nun von Energiesparlampen beleuchtet. Die sind zwar hell, aber nicht heiß. mehr
Drei SEO-Tricks, wie Sie bessere Blog-Überschriften schreiben
- 66 Buchstaben. Mehr sollte Ihre Überschrift nicht haben. Denn dann wird sie vollständig und ungekürzt in den Google-Suchlisten angezeigt. Das erhöht Leseanreiz und Verständnis.
- 23 Worte. Der Vorspann sollte möglichst nicht länger sein. Denn so wird auch der Anreißertext unter der Überschrift in den Trefferlisten der Suchmaschinen vollständig angezeigt.
- Schlüsselbegriffe. So schön Wortspielereien auch sind – kaum ein Mensch sucht danach. Wichtiger sind die zentralen Keywords des Themas – und die sollten direkt am Anfang stehen.
Ideenlos – Unkreativ sind immer die anderen
Würden Sie sagen, Sie sind kreativ? Vermutlich schon. Und damit befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Denn auch das Gros der deutschen Manager zweifelt nicht an der eigenen Kreativität. Ganze 81,1 Prozent von ihnen sagen: „Ja, ich bin ein Kreativer.“ Die Frauen (88,3 Prozent) sogar noch etwas mehr als die Männer (80,8 Prozent). Das ist das Ergebnis einer wirklich interessanten Studie der Akademie, an der sich über 600 Führungskräfte beteiligt haben und die auch als kostenloses PDF heruntergeladen werden kann.
Das eigentlich Interessante an dieser Studie ist aber nicht, dass sich alle für so wahnsinnig kreativ halten. Wesendlich spannender ist, dass die Befragten zugleich sagen: Unkreativ – das sind vor allem alle anderen.
Dazu muss man kurz etwas ausholen: Schon vor einiger Zeit haben die drei Management-Professoren Jeffrey Dyer von der Brigham Young Universität, Hal Gregersen von der französischen Insead und Clay Christensen von der Harvard Business School den Alltag in 25 innovativen Unternehmern studiert und sich mit über 3000 Führungskräften befasst, die innovative Unternehmen gegründet oder neue Produkte entwickelt haben. Dabei fanden sie heraus, dass es vor allem fünf Eigenschaften sind, die kreative Menschen auszeichnen: mehr
Die lebendige Idee – Der Parasit in unserem Gehirn
Nur so ein Gedanke…
…Ist der Mensch wirklich das Ende der Entwicklung? Es ist eine Spezialität des Denkens, den Denker zu täuschen. So wie sich die Lebensformen aus Kohlenstoff auf dem Rücken des Lehms mittragen ließen, stellte der Kohlenstoff, sobald das Gehirn funktionstüchtig war, bald fest, dass da draußen noch jemand auf eine günstige Gelegenheit wartet, mitgenommen zu werden – die Idee. Die Idee gelangt von außen in das Gehirn. Sie stellt die Möbel dort etwas um, damit sie besser hineinpasst. Dort findet sie andere, bereits ansässige Ideen vor, legt sich mit ihnen an oder schließt Bündnisse. Die Verbindungen bilden neue Strukturen, um sich gegen Eindringlinge zu wehren. Und sobald sich die Gelegenheit dazu bietet, sendet die Idee ihre Stoßtruppen aus und sucht nach neuen Gehirnen, die infiziert werden sollen. Die erfolgreiche Idee wandert von Gehirn zu Gehirn, erobert Neuland und verändert sich unterwegs. Ja, sie verändert sogar die Welt. Der Mensch denkt, die Ideen seien seine Erzeugnisse, dabei sind sie in Wirklichkeit Parasiten. Warum sollte die Evolution nur auf das Materielle beschränkt sein? Das Medium ist der Evolution egal. Sicher, wie alle anderen Parasiten kann dieser ohne einen Wirt nicht existieren. Aber wie lange wird es dauern, bis der Gedanke eine Möglichkeit entdeckt, einen neuen Wirt zu entwickeln, der ihm besser gefällt? Da draußen ist der Dschungel. Viele Idee sind verloren. Nur die Stärksten überleben.
Passend dazu…
Es ist aus! – Wann machen Freunde auf Facebook schluss
Es ist wirklich faszinierend, was Menschen wie David McCandless aus statistischen Daten herausholen können. Vor allem aus Facebook. Eine dieser Erkenntnisse möchte ich heute besonders hervorheben. McCandless und sein Team werteten dafür mehr als 10.000 öffentliche Statusmeldungen auf Facebook aus – insbesondere wann virtuelle Freunde dort miteinander (ebenso öffentlich) Schluss machten. Dabei fanden Sie unter anderem Folgendes heraus:
- Kurz vor Weihnachten gehen viele Freundschaften in die Brüche.
- An Weihnachten selbst aber macht kaum einer schluss.
- Dafür beenden die meisten Facebook-Nutzer Beziehungen an Montagen.
- Besonders den Sommer beginnen die Leute gerne damit, Single zu werden.
Und grafisch stellt sich das Ganze so dar:
Drei berühmte Filmzitate – und was sie uns über das Leben lehren
- “Einen Vodka Martini.” – “Gerührt oder geschüttelt?” – “Sehe ich so aus, als würde mich das interessieren?” (James Bond – Casino Royale) Was uns das lehrt: Konzentriere dich auf das Wesentliche – nicht auf dein Image oder eitle Statussymbole. Bleibe dir selbst und deinen Zielen treu. Und gönn dir ab und an einen trockenen Drink!
- “Erzählt, wie ist er gestorben?” – “Ich will euch erzählen, wie er gelebt hat.” (Last Samurai) Was uns das lehrt: Ein Ziel zu erreichen, ist weniger wichtig als der Weg dorthin. Es ist nicht der Erfolg, der uns am Ende zu dem macht, was wir sind – es sind die Um- und Irrwege, die Niederlagen, die nicht geopferten Werte und das Weitermachen.
- “Gott muss verrückte Menschen lieben. Er macht so viele davon.” (Rambo III) Was uns das lehrt: Ja, die Welt ist voll von Irren mit Macken und Mundgeruch. Doch haben die oft auch Stärken und zumeist etwas Liebenswertes. Darauf sollte man sich konzentrieren. Die Alle-sind-doof-außer-mir-Attitüde dagegen macht einsam.





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