Artikel in "Kreativität"

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Nie wieder Powerpoint? – Eine Replik auf die Anti-Powerpoint-Partei

Ein Gastbeitrag von Michael Moesslang

Die Schweizer „Anti-Powerpoint-Partei“ (APPP) macht derzeit Schlagzeilen. Sie tritt sogar zu den Schweizer Nationalratswahlen an – obwohl sie gar keine Politik macht. Sensationell, oder? Der geschätzte Kollege und Schlagfertigkeitstrainer Matthias Pöhm hat sich diesen Marketing-Gag ausgedacht. Oder meint er es gar ernst mit der Partei und ihrem Namen? Ich hoffe nicht…

Schluss mit langweiligen Powerpoint-Präsentationen! Dieses Ziel kann voll und ganz unterstützen. Die Frage, die dabei im Vordergrund steht, ist aber, ob überhaupt der richtige Übeltäter erkannt wurde: Powerpoint. Ein Programm, das dem Nutzer frei lässt, was er auf den Folien platziert: viel oder wenig Text, kleine oder große Fotos, kurze oder lange Videos, bunte oder einfarbige Zeichnungen, Diagramme, Kurven und vieles mehr. mehr

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Lampenfieber ade – Nicht präsentieren, plaudern Sie!

Falls Sie jüngst eine Präsentation halten mussten kennen Sie das: erhöhter Puls, feuchte Hände, Stress. Oder um es anders auszudrücken: Sie haben Lampenfieber. Vor allem, weil die gesamte Verantwortung für den Erfolg der recht einseitigen Kommunikation innerhalb dieser halben oder vollen Stunde bei Ihnen allein liegt. mehr

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Schuhgröße – Was Christian Louboutin antreibt

Christian Louboutin ist zweifelsohne einer der Shootingstars im Schuhgeschäft. Eine sprichwörtliche Schuhgröße mit Umsätzen – so hoch wie die Absätze seiner Highheels. Doch was treibt den Pariser Designer an? Wie kommt er zu dem Erfolg? Achten Sie einmal auf den Subtext in dem Interview: Der Mann liebt nicht nur sein Produkt, er lebt es. Leidenschaftlich. Und er hat eine klare Vision von dem, was es können soll. mehr

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So kochen Sie ein Drei-Gänge-Menü für eine multimedial-virale Social-Media-Kampagne

  1. Vorspeise: Legen Sie los mit einem knackigen, polarisierenden Video über Ihr Thema. Das kann ein Kurzinterview mit einem Experten sein oder eine Straßenumfrage, ebenso eine kurze Dokumentation über den status quo. Nur nichts über 1:30 Minuten! Das Video veröffentlichen Sie anschließend auf Youtube, Facebook, per Link auf Twitter – und natürlich im eigenen Blog. Wichtig: Bitten Sie schon hierbei um Reaktionen, Meinungen, Kommentare.
  2. Hauptgang: Schreiben Sie ein bis drei Tage später einen ausführlichen Blogartikel dazu. Zitieren und verlinken Sie darin Buchtipps, Studien sowie erste Zusachauerreaktionen. Auch Ihr Video sollten Sie wieder einbinden, gerne aber auch andere, die zum Thema passen. Absolut unverzichtbar: Eine Umfrage (Tool! Zum Beispiel Polldaddy) zum Thema sowie die Aufforderung, das Ganze zu kommentieren. Denn das brauchen Sie für den Nachtisch…
  3. Dessert: Twittern Sie immer wieder die Zwischenergebnisse Ihrer Umfrage, wecken Sie so Interesse für das Thema und provozieren Sie weitere Kommentare. Aus denen garnieren Sie schließlich das Sahnehäubchen: Eine Zusammenfassung der Leser- und Zusschauerreaktionen, inklusive Links zu deren Accounts und Fotos (etwa via Twitter). Auch darin zeigen Sie das Video, mit dem alles begann. Besser: Als Digestif reichen Sie ein Video mit einem persönlichen Fazit-Kommentar.
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Drei Wege, (eigene) Kreativität todsicher zu verhindern

  1. Seien Sie skeptisch. Wann immer Ihnen eine Idee kommt oder Sie von einer neuen Idee hören – analysieren Sie diese erst einmal kritisch, bewerten Sie diese, finden Sie Studien, Zahlen, Fakten – dagegen. Seien Sie vorsichtig, suchen Sie sofort Gründe, warum das NICHT klappen kann. So kann der Funke gar nicht erst zünden.
  2. Kennen Sie Ihre Grenzen. Sollte Sie ein kühner Plan dennoch packen, erinnern Sie sich an Ihre Schwächen. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl, das Ihnen sagt, dass Sie hierfür weder das nötige Know-how noch Talent besitzen. Was auch hilft: Machen Sie sich bewusst, dass Sie für derlei Mut gar nicht bezahlt werden.
  3. Bleiben Sie fokussiert. Linear-logisches Denken schützt vor Umwegen. Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist eben die Gerade. Eine andere Strecke lässt Sie sicher nur straucheln oder stolpern. Hören Sie lieber auf Experten: Die kennen die ausgelatschten Pfade am besten – und prognostizieren treffsicher aus dem Früher das Morgen.
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Schwarz auf Weiß – Was die Mathematik über das Denken lehrt

Haben Sie Lust auf einen kleinen Test? Dann beantworten Sie bitte die folgende Frage ganz spontan – und bitte ohne zu spinksen, wie die Lösung aussieht:

Was ist das Gegenteil von Schwarz?

Na? Na?? Die meisten Menschen antworten an dieser Stelle spontan Weiß. Das ist nicht ganz falsch, aber eben auch nicht richtig. Richtig wäre: Das Gegenteil von Schwarz ist Nicht-Schwarz. Ein Mathematiker hätte dies vermutlich sofort gewusst, denn ihm ist die Funktion des not beziehungsweise nicht natürlich bekannt. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Ratgeber Ratgeber – Anderen zu helfen, macht unkreativer

Auf den ersten Blick sieht das Ergebnis nicht gerade nach Raketenwissenschaft aus (Okay, auf den zweiten auch nicht). Aber bemerkenswert ist das, was Jennifer Mueller und Dishan Kamdar von der Universität von Pennsylvania beziehungsweise der Indian School of Business herausgefunden haben, allemal: Nicht wer anderen hilft – sondern wer andere um Hilfe bittet, wird kreativer. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen