Weil heute Freitag ist, und ich das Video für extrem gut gemacht finde…
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Artikel in "Kreativität"
Das Leben: ein Cartoon
Storytelling – Lach- und Sachgeschichten zum Nacherzählen
Geschichten zu erzählen hat eine lange Tradition. Erzählungen helfen, komplizierte Themen plastisch werden zu lassen, wecken Emotionen und nicht wenige Parabeln, Gleichnisse, Allegorien und Anekdoten erzählen zugleich viel über uns, die Menschen im Allgemeinen und ihre Marotten im Besonderen.
Die Kunst, eine Geschichte zu erzählen, feiert gerade ein Comeback als sogenanntes Storytelling. Das klingt moderner, ist es aber eigentlich nicht. Trotzdem ist Storytelling natürlich noch immer enorm hilfreich in Vorträgen, Reden oder Präsentationen – erst recht, wenn es dem Redner dabei gelingt, Spannung aufzubauen und etwas Außergewöhnliches zu versprechen (und zu halten). Die gute Nachricht: Diese alte-neue Kunst ist nicht allzu schwer zu erlernen. Gute Geschichten lieben wir schließlich alle. Größere Mühe bereit hingegen eher, die passende Geschichte zur eigenen Botschaft zu finden. Doch auch hierzu gibt es Hilfestellungen, oft in der Form von Büchern und Story-Sammlungen. Eine empfehlenswerte davon stammt von Gerhard Reichel: Der Philosoph und der Strassenfeger. Darin enthalten: 160 Methaphern, Shortstories, Parabeln, Anekdoten zum Nachdenken und Weitererzählen. Als kleinen Vorgeschmack möchte ich Ihnen heute drei davon nacherzählen:
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Storytelling: Erzählen Sie mehr Geschichten!
eute erzähle ich Ihnen eine Geschichte…
Für die Vorstandssitzung eines internationalen Konzerns wurden die Mitglieder in eines der feinsten und teuersten Restaurants der Stadt eingeladen. Es lag in unmittelbarer Nähe der Firmenzentrale und so erschienen die Vorstände pünktlich und gut gelaunt, plauderten ein wenig beim Champagner und nahmen schließlich an dem luxuriös gedeckten Tisch Platz. Alle freuten sich auf das legendäre Menü des hiesigen Sternekochs. Doch dazu kam es nicht.
Draußen versammelten sich Landstreicher und Obdachlose. Sie blickten durch die Scheiben, drückten ihre staubigen Nasen dagegen und klopften aufdringlich an die Fenster. Das Klappern wurde lauter und mischte sich bald mit Sprechgesängen. An ein gemütliches Mahl war nicht mehr zu denken, und immer mehr Bosse fragten sich, was der Gastgeber dagegen unternehmen würde: Würde er die Penner ignorieren oder die Polizei rufen? Nichts davon passierte. Stattdessen öffnete er die Tür und ließ die Meute herein. Die Leute rochen wie ein Zwischenfall in einem Kölner Chemiewerk. Vor allem aber waren sie hungrig. Zum großen Entsetzen der Vorstände lud sie der CEO an den Tisch.
Briefwahl – Schreib mal wieder!
Kaum noch einer schreibt doch heute handschriftlich einen Brief. Haben Sie mal in Ihren Briefkasten geschaut, was da so drinsteckt? 57 Prozent der Post sind Groß-, Kompakt- oder Maxibriefe, 24 Prozent bestehen aus Werbepost, 8 Prozent sind Zeitungen und Zeitschriften, 3 Prozent sind Einschreiben und der Rest eben Sonstiges, so eine Erhebung der Bundesnetzagentur (für Briefsendungen bis 1000 Gramm). Ob Familie, Freunde, Bekannte – die meisten mailen, skypen oder twittern sich heute.
Im papierlosen Büro gilt das natürlich erst recht. Nur ganz wenige Kollegen schreiben sich heute noch handschrftliche Notizen – geschweige denn Chefs ihren Mitarbeitern. Und damit meine ich jetzt nicht Notizen vom Typ „Bis morgen 15 Uhr!“. Was ich meine sind eher Hinweise wie „Über deinen Beitrag heute habe ich mich echt gefreut“ oder „Danke für deine Unterstützung vorhin in der Konferenz“.
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Business à la carte – Tipps zu über 150 Visitenkarten-Designs
Es gibt viele Wege, wie man seinem Gesprächspartner in Erinnerung bleiben kann. Einige davon sind jedoch peinlich. Um die geht es heute nicht (es sei denn, Sie wollen sich in den Kommentaren outen…). Der andere Weg ist, eine kreative Visitenkarte zu erstellen.
Über Twitter bin ich inzwischen auf einige hervorragende Entwürfe aufmerksam (gemacht) worden. Die sechs bemerkenswertesten Listen zu insgesamt über 150 Visitenkarten-Designs habe ich hier einmal verlinkt (Bilder jeweils anklicken): mehr
Und wer sind Sie? – Ein Aufruf für kreativere Namensschilder

Ein Kongress ohne Badges ist wie ein Kaiser ohne Kleider. Leider machen diese Akkreditierungs-Pässe jedoch Messen und Kongresse immer wieder auch entsetzlich langweilig: Sehr viel mehr als ein kleingedrucktes Mein Name ist…HORST bieten sie nicht. Dabei bergen die bunten Namensschilder am Revers deutlich mehr Potenzial als neue Bekannte zum Blinzeln oder der peinlichen Frage „Und Sie waren jetzt noch mal wer bitte…?“ zu bewegen.
Richtig eingesetzt sind Badges wunderbare Konversations- und Beziehungsbrücken. Obendrein können sie neugierig oder sogar Spaß machen. Denn wo bitteschön steht geschrieben, dass man auf die Schilder tatsächlich nur seinen Namen und maximal die berufliche Funktion schreiben darf? Eben. Deswegen möchte ich anregen, auf dieser zweidimensionalen Profilierungsbühne künftig kreativer zu werden. Wie wäre es, zum Beispiel wenn auch Sie dort künftig etwa… mehr
Werbung gestern und heute
Wie sich Markenvielfalt und medialer Zugang verändert haben, zeigt dieses wirklich schöne Video von Scholz & Friends:
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Draußen versammelten sich Landstreicher und Obdachlose. Sie blickten durch die Scheiben, drückten ihre staubigen Nasen dagegen und klopften aufdringlich an die Fenster. Das Klappern wurde lauter und mischte sich bald mit Sprechgesängen. An ein gemütliches Mahl war nicht mehr zu denken, und immer mehr Bosse fragten sich, was der Gastgeber dagegen unternehmen würde: Würde er die Penner ignorieren oder die Polizei rufen? Nichts davon passierte. Stattdessen öffnete er die Tür und ließ die Meute herein. Die Leute rochen wie ein Zwischenfall in einem Kölner Chemiewerk. Vor allem aber waren sie hungrig. Zum großen Entsetzen der Vorstände lud sie der CEO an den Tisch.



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