Denken ist ein komplexer Prozess. Um Synergieeffekte zwischen beiden Gehirnhälften besser zu nutzen, entwickelte der Engländer Tony Buzan in den Siebzigerjahren die so genannten Mindmaps oder Gedankenlandkarten. Im Gegensatz zu linearen To-Do-Listen werden Gedanken hierbei bildhaft, in einer Art Baumstruktur aus Schlüsselworten zusortiert. Im Grunde ein alter Hut. Schon der griechische Rhetoriker Simonides kannte um 500 v. Chr. die so genannte Mnemotechnik. Dabei werden Redeninhalte mit Orten, Bildern oder Gegenständen im Vortragsraum gedanklich verknüpft. Schreitet man diesen Raum während der Rede vor dem geistigen Auge ab, kommt man komplett ohne Manuskript aus. Der spanische Philosoph Ramon Llull verband im 13. Jahrhundert Wort und Bild zu einer Art Wissensbaum. Mindmapping setzt jedoch noch einen Schritt früher an: Es soll helfen, Gedanken zu erkennen und zu strukturieren. So: mehr
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