Artikel in "Kreativität"

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Sprich zu der Hand – So werden Sie langweiliger als Toast

Natürlich kann man es sich aussuchen, ob man ein interessanter oder gar inspirierender Zeitgenosse ist – oder ein öder Langweiler, neben dem selbst ein Blockflötenkonzert zum Sinnesrausch wird. Allerdings: Die zweite Alternative strengt nur auf den ersten Blick weniger an. mehr

Von Jochen Mai // 7 Kommentare

Silvesterbräuche – So feiert die Welt Neujahr

Seit der Einführung des gregorianischen Kalenders im 17. Jahrhundert gilt der 31. Dezember auch hierzulande als letzter Tag des Jahres und wird als Silvesterabend bezeichnet. Der Begriff selbst geht auf Papst Silvester I. zurück. Er starb im Jahre 355 exakt an diesem Tag.

So gleichartig das Datum auch ist: Im Laufe der Jahrhunderte haben sich trotzdem überall auf der Welt unterschiedliche Silvesterbräuche etabliert – abergläubische meist, kuriose, sogar amouröse. Zum Abschluss in diesem Jahr noch einmal die Auswahl der bemerkenswertesten Bräuche: mehr

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Animierend – Eine 450-Folien-Präsentation mit Google Docs

Solche Beispiele nötigen mir immer gehörigen Respekt ab – erst recht, wenn ich selbst an einer Präsentation feile. Aber das hier ist möglich: in (rund) drei Tagen, mit drei Profis, 450 Folien und Google Docs…
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Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Rhetorik: 10 Tricks für eine packende Rede

Ein Gastbeitrag von Michael Moesslang

Der Redner ist verantwortlich dafür, wie es dem Publikum geht. Langweilt sich dieses, ist das ebenso der Verdienst des Redners, wie wenn es jubelt und applaudiert. Wer redet verfolgt ein Ziel und nur ein aufmerksames und begeistertes Auditorium lässt sich überzeugen. Deshalb hier zehn meiner besten Tipps für einen packenden Vortrag:

1. Seien Sie überraschend

Was erwartet das Publikum auf keinen Fall? Fragen Sie etwas, das jeden überrascht oder springen Sie plötzlich auf den Tisch. Brüllen Sie ganz laut oder sagen Sie gar nichts mehr. Ziehen Sie einen Gegenstand aus Ihrer Tasche oder sprechen Sie eine einzelne Person im Publikum an und gehen auf sie zu. So lange dieser ungewöhnliche Effekt das Thema unterstützt und souverän eingesetzt wird, wird er die Wirkung Ihrer Rede steigern. Effekte dagegen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, wirken nur lächerlich. mehr

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Adventskalender (14) – Videospiele machen kreativ

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit verkaufen sie sich wie Hulle: Spielekonsolen. Ob Nintendo Wii, Sony Playstation 3 oder Xbox – kaum ein Teenager, der sich so ein Computerspielzeug nicht wünscht (falls er noch keines hat). Ein paar Erwachsene gibt es natürlich auch. Bei denen, insbesondere wenn sie Eltern sind, genießen Spielekonsolen jedoch nicht den besten Ruf: Computerspiele machen doof, aggressiv und sorgen dafür, dass die Sprößlinge nur noch vor der Glotze hocken, Chips essen und allmählich verfetten. An dem Klischee ist sicher etwas Wahres dran. Doch wahr ist auch: Computerspiele können kreativ machen und zugleich die Laune heben. Das haben Wissenschaftler der Penn State Universität herausgefunden. Shyam Sundar und Elizabeth Hutton ließen 98 Studenten populäre Videospiele spielen und danach Kreativitätstests absolvieren. Dabei zeigte sich: Glückliche wie traurige Probanden erreichten nach dem Daddeln einen kreativen Höhepunkt, wütende und entspannte Spieler aber nicht. Mit anderen Worten: Die Erregung, die beim Spielen entsteht ist für kreative Impulse weniger relevant als der Gemütszustand hinterher. Auch andere Studien beweisen: Wer selbst im Büro ab und an Computerspiele spielt, erholt sich gut und leistet danach mehr. Vielleicht sagen Sie das mal Ihrem Chef…

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Adventskalender (12) – Männer teilen im Netz mehr als Frauen

Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt – das ist einer der Grundgedanken des Internets. Und was teilen die Menschen dort nicht alles! Geschichten, Artikel, Gedichte, Musik, Fotos, Videos, Illustrationen, Präsentationen, Lebensläufe, Ideen, Statusmeldungen, und und und. Nun ist das Mitteilungsbedürfnis bei uns Menschen zwar unterschiedlich ausgeprägt, sodass einige von uns mehr von sich preisgeben als andere. Überraschend aber ist, dass es vor allem die Männer sind, die zur ersten Gruppe gehören. Das fanden die Kommunikationswissenschaftler Eszter Hargittai und Gina Walejko von der Northwestern Universität heraus. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Kindermund – 10 Lektionen, die man von Kindern lernen kann

Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
Manchmal ist es besser, seine eigenen Regeln zu machen.
Es ist immer gut, seinen Enthusiasmus für eine Sache zu zeigen.
Frag, wenn du was nicht weißt. Das ist überhaupt gar nicht peinlich.
Mauern sind vor allem zum Drüberspringen da.
Manche Erfahrungen muss man selber machen (auch wenn andere alles besser wissen).
Wenn du nicht weiterkommst, bitte um Hilfe. Sofort.
Klammer dich nicht an das, was du gestern gebaut hast (oder vor zwei Minuten). Bau wieder was Neues!
Wer nicht ehrlich und fair spielt, ist nicht mehr dein Freund (Siehe aber auch Regel Nummer Eins).
Blöde Aufgaben machen mehr Spaß, wenn man dabei singt, pfeift oder Quatsch macht.
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen