Adam Galinsky ist Professor an der renommierten Kellogg of Management und beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Psyche von Managern, insbesondere mit der sprichwörtlichen Erblindung an der Spitze – wenn Chefs, trunken von Macht und Erfolg nichts mehr hören und sehen (wollen), was wirklich um sie herum geschieht, was die Leute über sie sagen, was sie denken, wie sie sich fühlen. Man könnte auch sagen, Galinsky beschäftigt sich mit Autismus auf der Chefetage. mehr
Artikel in "Psychologie"
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Achtung Falschgeld – So entlarven Sie den falschen Fuffziger
Zugegeben, der Tipp passt jetzt nicht wirklich zum Kernthema der Karrierebibel. Dennoch könnte er helfen, Sie vor finanziellem Schaden zu bewahren, denn: Es ist wieder vermehrt Falschgeld im Umlauf! 50-Euro-Scheine vor allem, aber auch Zwanziger und Zehner.
Wie ich darauf komme? Das war erst gestern. Das Steak auf kreolischer Knoblauch-Rum-Sauce zerging regelrecht auf der Zunge, die Gespräche dazu waren inspirierend und die Kellnerin ausnehmend hübsch und freundlich – bis zu dem Moment, als ich die Rechnung mit einem 50-Euro-Schein bezahlen wollte. Ihre Miene wurde schlagartig ernst, sie tastete den Schein gründlich ab. mehr
Platzwahl – Wir setzen uns am liebsten neben Menschen, die uns ähnlich sehen
So, jetzt schauen Sie bitte mal nach rechts. Und dann noch nach links. Sehen Sie sich die Person, die neben Ihnen sitzt, bitte genau an: Wie sieht der- oder diejenige aus? Könnte es sein, dass die Person starke Ähnlichkeit mit Ihnen hat? Kein Wunder…
Denn das ist unsere Natur. Das jedenfalls legt eine Studie von Sean Mackinnon nah: Wir setzen uns am liebsten neben Menschen, die uns ähnlich sehen. Klar, im Büro haben Sie in der Regel wenig Einfluss darauf, wer neben ihnen sitzt. Allenfalls noch im Meeting. Ansonsten hockt im Büro eben der Kollege X oder Y, weil er zum Team gehört. Aber in freier Wildbahn, sagen wir in der Bahn, im Konzert, auf einem Kongress oder bei einem Vortrag, sieht die Sache schon anders aus. Beziehungsweise eben genau nicht. mehr
Google-Effekt – Das Internet macht vergesslich
Warum sollte man sich Dinge noch merken, wenn man jederzeit danach im Internet suchen kann – daheim am PC, im Büro oder mobil mit dem Smartphone? So in etwa lässt sich das Ergebnis einer US-Studie von Betsy Sparrow, Psychologin an der Columbia Universität, zusammenfassen. Ihre Experimente, die sie zusammen mit Kollegen von der Harvard Universität und der Universität von Wisconsin-Madison absolvierte, zeigen: Wer häufig Suchmaschinen und andere digitalen Archive nutzt, grübelt bei schwierigen Fragen kaum noch selbst, sondern sucht die Lösung lieber im Netz. Mehr noch: Mit der Zeit versuchen die Betroffenen immer seltener, sich etwas zu merken. Sie erinnerten sich nicht mehr an die Fakten, sondern an die Fundstellen. mehr
Chronotyp – Vom Nachtschwärmer zum Morgenzombie
Das Gehirn ist ein wundervolles Organ: Es arbeitet von dem Moment an, wo du morgens aus dem Bett springst, und hört nicht auf, bis du dein Büro betrittst.
Robert Lee Frost, Lyriker
Ich bin eine Eule. Ein Nachtmensch. Und Nachtschwärmer im Wortsinn. Ich liebe die Nacht. Morgens komme ich nur schwer aus dem Bett, aber spät abends, in den magischen Stunden wenn die meisten Menschen schlafen gehen und die Stadt in rot-blaues Licht getaucht wird, wenn man jeden selten gewordenen Autoreifen hört, wie er sich auf dem Asphalt abdrückt, dann lebe ich noch einmal auf. mehr
Drei Gründe, warum wir die Wahrheit über uns nicht hören wollen
- Wir müssten unsere Meinung ändern. Schlimmer noch: womöglich unser Weltbild gleich dazu. Studien, unter anderem von Kate Sweeny zeigen: Wir suchen lieber solche Informationen, die uns in unserem Glauben bestärken.
- Wir müssten unser Verhalten ändern. Wenn Ihnen der Doktor sagt, Sie müssten Ihr Leben komplett ändern – oder sterben. Könnten Sie das? Neun von zehn können es nicht.
- Wir fühlen uns schlecht. Insbesondere wenn uns andere negativer wahrnehmen als wir uns selbst, verursacht das einfach ein mieses Gefühl. Das mag keiner – und behält daher lieber die rosa Brille auf. Fatal. So entwickeln wir uns weder weiter, noch werden wir sympathischer.

Heute stolperte ich über eine
Das Gehirn ist ein wundervolles Organ: Es arbeitet von dem Moment an, wo du morgens aus dem Bett springst, und hört nicht auf, bis du dein Büro betrittst.



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