Artikel in "Reputation"

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Digitale Gesellschaft – Graben in Deutschland wächst

Über ein Drittel (37 Prozent) der deutschen Bevölkerung ist inzwischen in der digitalen Alltagswelt angekommen. Die große Mehrheit ist allerdings eher Beobachter am Rand. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt ein repräsentativen Statusbericht der Initiative D21, für die TNS Infratest insgesamt 1001 Bundesbürger befragt hat. Titel: Die digitale Gesellschaft. Demnach zählen zu den sogenannten Digitalen Außenseitern wie auch zu den Gelegenheitsnutzern jeweils 28 Prozent der Bevölkerung – und damit zu einer Gruppe, die die digitalen Medien gar nicht oder wenig souverän nutzt.

Zwar stellt die Studie ebenfalls fest, dass der Anteil der digitalen Außenseiter von 35 Prozent auf 28 Prozent sinkt. Beim Blick auf das Kompetenz- und Nutzungsprofil dieser Gruppe zeige sich aber, dass jene 28 Prozent den Anschluss an die digitale Welt dafür immer stärker verlieren.

Insgesamt unterscheidet der Statusbericht sechs Nutzergruppen, die sich wie folgt charakterisieren lassen: mehr

Von Jochen Mai // 8 Kommentare

Employer Branding – Mittelstand nutzt vermehrt Social Media

Zunehmend mehr Mittelständler erkennen die Chancen von Social Media – und nutzen diese. Etwa, um ihr Arbeitgeberimage zu verbessern oder um gezielter fehlende Fachkräfte einzustellen. Das ist zugleich der Versuch, aus der Not eine Tugend zu machen (Zum Vergrößern der Bilder, diese bitte anklicken).

Weil Konzerne in der Regel über deutlich größere Budgets verfügen, um ihre Arbeitgebermarke bekannt zu machen, Imageanzeigen zu schalten, sich auf Messen zu präsentieren oder Hochschulmarketing zu betreiben, haben viele mittelständische Unternehmen beim Kampf um Talente oft das Nachsehen. Die wenigsten von ihnen tauchen in den Ranglisten der beliebtesten Arbeitgeber auf. Doch heißt das eben nicht, dass es dort automatisch schlechtere Jobs gäbe. Sie sind nur weniger bekannt. mehr

Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Employer Branding – Warum Personalmanager umdenken müssen

Beginnen wir mit einer kleinen Zeitreise: Wie werden Mitarbeiter rekrutiert?

1990: Zeitungsanzeige

Ein Automobilunternehmen schaltet eine Anzeige in einer überregionalen Tageszeitung. Ein Kandidat blättert zufällig die Zeitung durch, ist interessiert und schneidet die Anzeige mit einer Schere aus . Dann heftet er sich diese über den Schreibtisch. Am nächsten Tag ruft er den darin genannten Ansprechpartner an, da er noch ein paar Fragen zum Unternehmen und der ausgeschriebenen Stelle hat. Er beschließt, sich zu bewerben. Anschreiben und Lebenslauf tippt er auf seiner elektronischen Schreibmaschine, macht Kopien seiner Zeugnisse im Copy-Shop und schickt seine Bewerbungsmappe mit allen Anlagen per Post an das Unternehmen.

2000: Karriereseite

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Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Personal Branding – 4 von 10 Arbeitnehmern setzen auf Xing, Facebook und Twitter

Die Arbeitsplätze werden immer unsicherer, die Jobs und Laufbahnen immer flexibler – da entdecken auch immer mehr Arbeitnehmer, dass sie sich innerhalb ihrer Branche oder des Unternehmens positionieren müssen: durch sogenanntes Personal Branding. 40 Prozent der deutschen Arbeitnehmer halten dabei Netzwerke wie Xing, Facebook oder Twitter für die persönliche Markenbildung heute schon als enorm wichtig ein. Das ist das Ergebnis der Studie Global Workforce Index, für die der Personaldienstleister Kelly Services weltweit rund 134.000 Arbeitnehmer, davon mehr als 2000 aus Deutschland, befragt hat. Im internationalen Vergleich bewegen sich deutsche Arbeitnehmer damit im Mittelfeld. Weit vorn liegen überraschenderweise die Mexikaner: Dort nutzen schon 54 Prozent der Arbeitnehmer soziale Netzwerke, um ihre persönliche Marke zu pflegen.

Noch wichtiger als die Sozialen Netzwerke schätzen die hiesigen Arbeitnehmer allerdings noch ein paar klassische Fähigkeiten ein. Ganz vorne dabei: Verbale Kommunikationsfähigkeiten (80 Prozent), Technisches Know-How (72 Prozent) und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten (71 Prozent).

Das Flussdiagramm zum Personal Branding

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Von Jochen Mai // 5 Kommentare

@Facebook.com – Warum Facebooks neuer E-Mail-Dienst kein Killer ist

Gestern abend hat Mark Zuckerberg den neuen Facebook-E-Mail-Dienst vorgestellt, der zunächst in den USA starten und dann auch auf andere Länder ausgeweitet werden soll. Facebook-Nutzern soll es danach möglich sein, eine eigene E-Mail-Adresse zu beantragen, die auf @facebook.com endet und die sich auch mit bisherigen E-Mail-Diensten wie etwa Gmail oder Yahoo synchronisieren lassen soll. Facebooker müssten das Netzwerk also theoretisch nicht mehr verlassen, um ihre E-Mails zu lesen oder zu versenden.

“E-Mail-Killer” wurde der neue Service daher schon vollmundig genannt. Aber ist er das auch? mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Anhängerkupplung – 11 wichtige Fakten über Facebook-Fans

Wie lässt sich der typische Facebook-Fan charakterisieren? Zugegeben, das hängt vor allem von den Seiten ab, für die er sich interessiert. Und das können so einige sein, wie ich zusammen mit meinen Kollegen Daniel Rettig und Christian Müßgens gerade in der aktuellen Titelgeschichte der WirtschaftsWoche beschreibe. WiwoCoverDoch ein paar Gemeinsamkeiten haben alle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Werbeagentur DDB (scribd, Slideshare). Das Meinungsforschungsinstitut Opinion Way befragte dafür im September rund 1600 Facebook-Nutzer in sechs Ländern. Demnach zeichnen die folgenden Merkmale einen durchschnittlichen Anhänger aus:

11 Fakten über Facebook-Fans

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Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Googlesichere Weste – Jeder zweite Personaler googelt Bewerber

Soziale Medien sind inzwischen in den Personalabteilungen angekommen: Jeder zweite Personaler (49 Prozent) informiert sich im Netz über potenzielle Mitarbeiter. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom unter rund 1500 Geschäftsführern und Personalchefs ergeben. 45 Prozent aller Unternehmen verwenden dazu Google, Bing oder speziellen Personensuchmaschinen. Ein Fünftel (21 Prozent) recherchiert in sozialen Netzwerken, die einen beruflichen Schwerpunkt haben, zum Beispiel Xing oder LinkedIn. 17 Prozent aller Unternehmen suchen auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ, die eher einen privaten Charakter haben. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen