Artikel in "Reputation"

Von Jochen Mai // 11 Kommentare

Die 3 typischen Phasen von Social Media Ignoranz

  1. Kleinreden. “Das ist nur so ein Medienhype. Das geht vorbei – wie Second Life.”, “Das ist Kinderkram, nur was für Nerds.”
  2. Ärger. “Was finden diese Verrückten nur daran?”, “Das ist pure Zeitverschwendung!”, “Ihr verbrennt nur Euer Geld!”
  3. Kollaboration. “Haben wir jetzt eben auch eine Facebook-Fanpage und einen Twitter-Account.”, “Wir bloggen jetzt auch!”, “Wollen wir Links tauschen?”
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Imagepflege – 40 Prozent kümmern sich um ihren Online-Ruf

lupeBereits 40 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer kümmern sich um ihren Online-Ruf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Personensuchmaschinenbetreibers Yasni. Rund 23 Prozent der Befragten wenden zur Reputationspflege wöchentlich bis zu drei Stunden auf, 18 Prozent sogar mehr.

Die Umfrage zeigt aber auch: Fast 60 Prozent der Internet-Nutzer ist ihr Ruf egal. Fatal. Denn der sorglose Umgang mit dem Internet kann – wie hier schon merhfach beschrieben – negative Folgen für Beruf und Privatleben haben.

Von Jochen Mai // 32 Kommentare

Twitter-Flussdiagramm – Wann sollten Sie einen Tweet löschen?

twitter-iconNachdem ich schon ein paar Mal darüber geschrieben und getwittert habe, dass manche Twitter-Beiträge einen um Kopf und Kragen bringen können, wird es höchste Zeit für die ultimative Entscheidungshilfe in Form eines Flussdiagramms, wann Sie Ihre Tweets löschen sollten. Besser wäre natürlich, kritische Einträge erst gar nicht zu veröffentlichen. Aber Flussdiagramme über unveröffentlichte Tweets haben die Eigenschaft extrem kurz auszufallen. Dann lieber so herum.

Beginnen Sie bitte in der Ecke oben links…

Wann es Zeit wird, einen Tweet zu löschen:

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Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Ruhmsucht – Sind Ranglisten der Rassismus der Zukunft?

Was für ein Gefühl! Man betritt den Raum, eine reale oder virtuelle Bühne, und alles Reden wird stumm. Die Leute merken auf, schauen voller Bewunderung: Ist das nicht…? Sie inhalieren jedes Wort, das man spricht, verinnerlichen jede Zeile, die man schreibt, interpretieren jedes Bild, das man malt. Sie behandeln einen bevorzugt, umschmeicheln einen, bejubeln einen. Wenigstens 15 Minuten lang, wie es Andy Warhol einst so trefflich prophezeite.

Die meisten Menschen wären gerne berühmt. Sie sehnen sich nach Reputation und Popularität, nach Zuwendung und Aufmerksamkeit – oft noch mehr als nach Macht oder Geld. Wir leben in einer Zeit, die zunehmend zwischen den Jemands und den Niemands unterscheidet. All das sind Statusspiele, gewiss. Aber neuerdings solche mit enorm gesellschaftsverändernder Wirkung. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Social Mengenlehre – Grade von Engagement

Mitmachweb – so werden die diversen Social-Media-Angebote im Internet auch genannt. Wobei es freilich jedem offensteht, wie stark er oder sie dabei mitmacht und sich engagiert. In eben diesem Mitmachweb stieß ich jetzt auf diese Infografik, die mich sofort zum Mitmachen inspiriert hat: Ich bin nämlich mit einigen der dort gemachten Aussagen überhaupt nicht einverstanden. So finde ich etwa, dass Kommentieren oder Mitdiskutieren in Foren sehr wohl hoch kreative Akte sind, die zudem für ein starkes Engagement des Kommentatoren sprechen (kommt natürlich auf den Kommentar an). Deshalb hier meine adaptierte Infografik (zu der auch Ihre Mitwirkung herzlich willkommen ist):

Engagement

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Mundpropaganda – Psst, kennen Sie schon diese Zahlen…?

Worüber die Leute so reden und wie Mundpropaganda wirkt:
    Sprechblasen

  • 93 Prozent der Konsumenten halten Mundpropaganda für den besten und vertrauenswürdigsten Weg, Informationen zu teilen.
  • 74 Prozent der Konsumenten, die etwas Negatives über ein Produkt hören, neigen dazu eine andere Marke zu kaufen.
  • 76 Prozent der Konsumenten glauben, dass Unternehmen in der Werbung lügen.
  • 67 Prozent der Konsumenten treffen Kaufeinscheidungen, die durch Mundpropaganda beeinflusst wurden.
  • 90 Prozent vertrauen den Empfehlungen ihres Partners.
  • 61 Prozent der Menschen kaufen dieselben Produkte wie ihre Freunde.
  • 50 Prozent der Manager in den USA und Großbritannien kaufen vornehmlich Produkte, die ihnen persönlich empfohlen wurden.
  • 14 Prozent trauen den Empfehlungen von Prominenten und Zelebritäten.
  • 7 Prozent mehr Mundpropaganda können den Umsatz um ein Prozent wachsen lassen.

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Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Twitter’s noch einmal, Sam – Wann ist die beste Zeit für ReTweets?

twitter-iconWann ist eigentlich die beste Zeit für ReTweets? Was ist überhaupt ein ReTweet? Und warum ist diese Frage überhaupt interessant? Um es kurz zu machen: ReTweets (RT) sind Kopien eines Original-Twittereintrags, bei denen die Quelle mitgenannt wird. Die Struktur von erfolgt üblicherweise nach diesem Schema:

RT @Quelle Originaltext Link

Studien sagen, dass etwa 1,44 Prozent aller Tweets so wiederholt werden. Warum ReTweets so interessant sind? Ganz einfach: Twitter ist inzwischen für viele nicht nur ein reiner Kommunikationskanal, sondern sehr oft auch ein Marketing-Instrument, insbesondere für Unternehmen und Unternehmer. Um zu messen, welchen Einfluss sie dabei haben, konzentrieren sich die meisten zunächst auf ihre Followerzahl. Das ist sicherlich ein guter Basiswert, aber eben auch nur die Basis. Wesentlich weitreichender ist, wie viele Follower man mit seiner Botschaft aktivieren kann, sprich: wie groß der Faktor der Mundpropaganda ist. Angenommen jemand hat 100 Follower von denen jeder noch einmal 100 Follower besitzt. Und weiter angenommen, der betreffenden Person gelänge es, mit jedem Tweet 50 Verfolger zu aktivieren. So erreicht derjenige eben nicht nur 100 Leser, sondern de facto 5050 (50 x 100 plus die restlichen eigenen 50). Um die Rechnung einfach zu halten, nehme ich dabei an, dass es bei den Lesern keine Überschneidungen gibt, sonst müsste man die natürlich abziehen. Ist ja auch nur ein Beispiel. mehr

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen