Artikel in "Reputation"

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Wer bist du? – Tipps für die Reputation 2.0

Der PR-Blogger Klaus Eck hat bei MyOn-ID zehn Tipps für das digitale Reputationsmanagement zusammengestellt, die ich gekürzt, leicht abgewandelt und ergänzt hier nochmal zu Lesen empfehlen möchte: mehr

Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Game over – Blogs als Karrierekiller

Medienkompetenz heißt, zu unterscheiden zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit. Und man kann es gar nicht oft genug sagen: Blogs sind Öffentlichkeit. Das ganze Internet ist ein globaler, öffener Raum! Auch wer daheim im warmen Wohnzimmer mit dem Laptop auf dem Schoß auf seiner Couch kuschelt: De facto sieht ihm dabei die Welt zu. Vor allem, wenn derjenige unter Klarnamen ein Blog schreibt. Jeder, wirklich jeder, sollte sich genau überlegen, was er da öffentlich unter seinem Namen publiziert – und zwar bevor er oder sie das online stellt. mehr

Von Jochen Mai // 32 Kommentare

Reputation 2.0 – Dienste für einen besseren Ruf

Ob als Bewerber, Kollege, Chef oder Geschäftspartner – wir alle werden längst mithilfe unserer Referenzen beurteilt. Wir leben im Zeitalter der Inszenierung und der medialen Selbstdarstellung, unsere öffentliche Reputation ist damit ein entscheidender Teil unserer Persönlichkeit: Ich bin, wer ich in den Augen der anderen bin. Was man sich über uns erzählt, aber auch was über uns zu lesen ist, prägt entscheidend unseren Ruf: Kann man dem vertrauen? Ist er kompetent, hilfsbereit, ein netter Kerl? Welche Freunde hat er? Werde ich von ihm profitieren? Oder wird er mir schaden? mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

PR Desaster – Wenn Mitarbeiter unnötig die Marke beschädigen

Hier mal ein Beispiel für ein PR-Desaster: Wenn Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit verhaftet werden, sollten sie wenigstens Zeit haben, die Uniform zu wechseln…

Kriminelle

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

In aller Munde – Mehr Erfolg per viralem (Selbst)Marketing

Für Kirstin Walther ist Erfolg eine Frage der richtigen Kommunikation. Noch vor drei Jahren stand das von ihr geführte Familienunternehmen Kelterei Walther in der Krise. Damals riet ihr ein Freund, die Säfte über ein Blog bekannt zu machen. Als Walther sah, wie begeistert Kunden im Frosta-Blog über Tiefkühlkost diskutierten, startete sie 2006 das Saftblog, schrieb über Fruchtfliegen, die Inventur und den Saft der Aroniabeere. Prompt kamen die Leser. Deren Zahl explodierte sogar, als der Kelterei eine Abmahnung wegen der Verwendung des Wortes „Olympia“ zugestellt wurde. Der Begriff ist geschützt und darf von Unternehmen nicht einfach werblich verwendet werden. Die Blogger waren empört und verlinkten das Saftblog so eifrig, dass es in die Blogcharts vorrückte. Das wiederum machte die Presse neugierig. Regionalzeitungen und Magazine berichteten über die kleine Saftkelterei. Auch das ZDF filmte die sächsischen Saftpressen. Nach den Berichten wollten Menschen aus ganz Deutschland wissen, wo sie den gesunden Saft kaufen können. Sie meldeten sich aber nicht nur in der Kelterei, sondern fragten auch in Reformhäusern. Kurz darauf standen die Walther-Säfte auch dort in den Regalen. Heute geht es der Kelterei blendend. Die Produktion wächst jeden Monat mit zweistelligen Wachstumsraten – neue Kunden kommen aus dem ganzen Land. Und alles nur wegen eines Blogs… mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Spurensuche – Wie Rekruter Netzwerkfunktionen nutzen

Wer hat denn Ihr Profil zuletzt angeschaut? Na, wissen Sie’s? Nutzer von Netzwerken wie Xing & co. kennen die Funktion, die einem verrät, wer sich zuletzt für das virtuelle Alterego interessiert hat. Netter Schnickschnack und Balsam für Egomanen, könnte man denken. Eine Art indirekte Voting-Variante von Am-I-hot-or-not. Falsch gedacht! Tatsächlich nutzen Rekruter auf Beutezug diese Funktion durchaus bewusst und herrlich subtil: In dem Bewusstsein, dass der andere das mitbekommt, klicken sie die Profile interessanter Kandidaten lediglich an. Mehr nicht. Meldet sich derjenige daraufhin, gilt ihnen das bereits als latente Wechselwilligkeit. Der Wurm war lecker, nun zappelt der Fisch an der Angel. Auch Gegenbesuche können Interesse signalisieren – allerdings längst nicht so stark wie eine neugierige Mail. Wenn Sie also das nächste Mal fremde Profilbesucher registrieren, überlegen Sie sich genau, ob und wie Sie deren Spur verfolgen.

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Gläserner Surfer – Die Deutschen werden immer öffentlicher

Das Leben der Deutschen wird immer öffentlicher: 19 Prozent aller Deutschen stellen Informationen von sich ins Internet, meist Steckbriefe, Fotos oder Tagebücher. 10 Prozent nutzen dazu Communities wie StudiVZ oder Xing, 7 Prozent eigene Homepages und nur 2 Prozent Blogs oder Singlebörsen, so eine repräsentative Erhebung des Branchenverbands Bitkom. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen