Freundschaften sind fragil. Im Internet sogar noch mehr. Ein paar falsche Verhaltensweisen – und zack – schon wird man entfreundet beziehungsweise entfollowt. Was mit einem Klick begann, endet auch so… Jeder Fünfte Onliner (18,3 Prozent) hat das schon einmal getan und einem Bekannten die virtuelle Freundschaft gekündigt, so das Ergebnis dieser Umfrage, an der sich bundesweit rund 4200 Menschen beteiligt haben. mehr
Artikel in "Studie"
Beziehungsende – Wann auf Twitter und Facebook entfreundet wird
Beziehungsprobleme – Warum die Hilfe des Partners demotiviert
Gemeinsam sind wir stark? Geteiltes Leid ist halbes Leid? Die Volksweisen kennen Sie. Aber womöglich stimmen sie gar nicht. Wer beim Erreichen eines Ziels auf die mentale Unterstützung seines Partners setzt, erzielt es langsamer. Self-regulatory outsourcing nennen Psychologen das Phänomen, das die beiden US-Wissenschaftler Gráinne Fitzsimons von der Duke Universität in Durham und Eli Finkel von der Northwestern Universität in Evanstonnun nun bestätigten. Die Wirkung ist schnell erklärt: Sobald wir auf die Hilfe unseres Partners bauen, übertragen wir ihm insgeheim auch ein Teil der Verantwortung und strengen uns automatisch weniger an. mehr
Party-Kater – Alkohol lässt Frauen schlechter schlafen
Wer feste arbeitet, soll auch Feste feste feiern. In der Regel fließt dabei reichlich Alkohol. In Maßen ist dagegen auch nichts zu sagen. Bis auf das: Frauen sollten dabei noch zurückhaltender sein als Männer.
Nix Schlummertrunk! Nach einer ordentlichen Partynacht schlafen Frauen deutlich schlechter als ihre männlichen Kollegen, haben jetzt Wissenschaftler um Todd Arnedt von der Universität von Michigan in Ann Arbor festgestellt. Zwar mache der Alkohol müde und helfe beim Einschlafen – in der zweiten Schlafhälfte aber leiden vor allem Frauen unter schlechterer Schlafqualität und häufigen Wachphasen. mehr
Liebe im Job – Jeder Vierte hat sich schon im Büro verliebt
Bei jedem vierten deutschen Arbeitnehmer hat es zwischen Kantine und Kopierer schon einmal gefunkt. 23 Prozent waren bereits im Kollegenkreis liiert, so das Ergebnis einer Stepstone-Umfrage unter 1.300 Fach- und Führungskräften.
Allerdings sagte jeder Zehnte (9 Prozent) auch, dass er oder sie deswegen schon einmal den Job gewechselt hat. Insbesondere wenn Interessenkonflikte entstehen, der aufkommende Klatsch den Betriebsfrieden stört und Gerüchte über Vetternwirtschaft die Runde machen, wird es problematisch. Dann darf der Arbeitgeber auch eingreifen. Und nicht zuletzt wenn die Beziehung scheitert und gar ein Rosenkrieg daraus entwächst, heißt es für einen der beiden, das Unternehmen zu verlassen.
Vielleicht auch das ein Grund, warum der Großteil der Befragten (77 Prozent) seinen Partner lieber jenseits der Arbeitsstelle gesucht und gefunden hat.
Mach mal Pause – Wer sich konzentrieren will, sollte sich ablenken
Sie wollen sich auf einen Text, ein Projekt, eine Prüfung voll konzentrieren? Dann lenken Sie sich ab! Dieser scheinbar paradoxe Tipp stammt nicht von mir, sondern von dem US-Forscherduo Alejandro Lleras und Atsunori Ariga von der Universität von Illinois. Die beiden stellten bei ihren Studien fest: Wer sich bei anspruchsvollen Aufgaben zwischendurch kurz ablenken lässt, arbeitet insgesamt wesentlich konzentrierter – im Gegensatz zu jenen, die krampfhaft versuchen, sich stets nur mit dieser einen Sache zu beschäftigen.
Insgesamt 84 Probanden mussten bei dem dazugehörigen Experiment jeweils 50 Minuten lang eine Art Prüfung absolvieren und Aufgaben lösen, darunter etwa eine Taste drücken, wenn eine bestimmte Zahl auf dem Bildschirm erscheint. Die erste Gruppe wurde während des Tests jedoch zwei Mal kurz abgelenkt, die zweite Kontrollgruppe indes fokussierte sich die ganze Zeit über auf den Schirm. mehr
Dienst nach Vorschrift – Jeder fünfte Arbeitnehmer hat innerlich gekündigt
Lediglich 13 Prozent der deutschen Arbeitnehmer verfügen aktuell über eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber und sind bereit, sich für ihn und dessen Ziele einzusetzen. Die große Mehrheit der Beschäftigten (66 Prozent) aber leistet nur noch Dienst nach Vorschrift. Weitere 21 Prozent sind sogar derart demotiviert, dass sie sich am Arbeitsplatz bereits destruktiv verhalten – so weit, dass dies schon zu Lasten der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen geht. Zu diesem Resultat kommt der neue Gallup Engagement Index 2010, den das Beratungsunternehmen heute in Berlin vorgestellt hat. mehr
Kind und Karriere – Im Osten arbeiten mehr Frauen in Führungspositionen
Im Osten arbeiten Frauen deutlich häufiger in Führungspositionen als im Westen, so das Ergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das gilt vor allem für den öffentlichen Dienst (45 Prozent – Gesamtdeutschland: 33 Prozent), aber auch in der Privatwirtschaft stieg der Frauenanteil seit dem Jahr 2000 um drei Prozentpunkte und lag 2007 bei 29 Prozent (Gesamtdeutschland: 24 Prozent).
Auch bei einem anderen Punkt fallen wesentliche Ost-West-Unterschiede auf: Im Westen unterbrechen Frauen häufiger ihre Erwerbstätigkeit für längere Zeit, um Kinder zu betreuen, und sie reduzieren nach ihrem Wiedereinstieg vielfach ihre Arbeitszeit. Weil sich gerade bei Hochqualifizierten die Phasen der Familiengründung und der karriereintensiven beruflichen Entwicklung überschneiden, haben Frauen im Westen so geringere Chancen, in hohe Positionen aufzusteigen als im Osten. Denn dort ist die Infrastruktur für Kinder immer noch besser ausgebaut. Zudem sind Frauen im Osten bei der Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt jünger, so dass sich die intensiven Kinderbetreuungs- und Karrierephasen zeitlich etwas entzerren.





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