Artikel in "Studie"

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Frauengehälter – Sind Frauen an ungleichem Gehalt doch selber schuld?

Frauen werden auch weiterhin schlechter bezahlt als Männer. Nach einer neuen Studie des Statistischen Bundesamtes sind sie daran alleredings oft selbst schuld.

Schon vor einigen Jahren stellten Forscher fest, dass Frauen im Schnitt 23 Prozent weniger verdienen als Männer – der so genannte Gender Pay Gap. Das Statistische Bundesamt wollte nun in einer neuen Untersuchung die Gründe für die ungleiche Bezahlung herausfinden. Entsprechend analysierten die Statistiker die Gehälter von 3,1 Millionen Beschäftigten und fanden Erstaunliches.

Fatale Berufswahl

Laut der vorliegenden Studie liegt die ungleiche Bezahlung der weiblichen Berufstätigen vor allem an drei Faktoren: mehr

Job, Studie 6
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Ich schwöre! – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Na, wann haben Sie das letzte Mal das Gefühl gehabt, belogen zu werden? Es gibt da vielleicht noch einen Weg, Lügner zu entlarven: Neben wir zum Beispiel Kinder. Knirpse dazu zu bewegen, die Wahrheit zu sagen, kann mitunter knifflig sein. Ich spreche da aus Erfahrung. Moralapelle bringen an der Stelle übrigens wenig. Ebenso wenig Druck. Aber Schwören! Echt wahr. Den Schluss jedenfalls legt eine neue Studie um Angela Evans nahe. Ihr Forscherteam befragte eine Gruppe von acht- bis 16-jährigen Kindern, die zunächst einen Tests aus einem Buch absolvieren sollten. Die Forscher erwähnten, dass die Lösungen hinten im Buch stünden, dass die Kinder aber bitte nicht spieken sollen. Dann verließen die Wissenschaftler kurz den Raum – und beobachteten die Kids mit versteckten Kameras… mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Auslandsauskunft – Ex-Expatriates sagen, woran es im Ausland hapert

Wer beruflich einige Zeit ins Ausland geht, tut einiges für seine Karriere – aber anders als Sie jetzt denken. Denn oftmals erwartet die Heimkehrer ein Schock: Der Posten daheim – wegstrukturiert. Das persönliche Netzwerk – zerfasert. Schon im vergangenen Jahr konnte Monika Hamori, Professorin an der spanischen Business School IE in Madrid, in einer Studie zeigen, dass Expatriates, kurz Expats, deutlich langsamer Karriere machen als ihre Kollegen, die in der Firmenzentrale bleiben. Bei dem Vergleich der Lebensläufe kam heraus: Führungskräfte, die daheim bleiben, steigen rund zwei Jahre schneller auf als die temporären Auswanderer. Zwar gilt in vielen Unternehmen ein Auslandsaufenthalt nach wie vor als Voraussetzung für einen beruflichen Aufstieg. Doch wer bei Abschluss eines solchen Arbeitsvertrages nicht ganz genau aufpasst, kann hinterher statt einer Beförderung eine böse Überraschung erleben.

Ungeachtet all dieser Risiken steigt jedoch die Zahl der Expatriates. Allein seit 2008 sind die Auslandsentsendungen um vier Prozent gestiegen. In der Hälfte der Unternehmen haben kürzere Auslandeinsätze zugenommen. Der Bildungsanbieter Berlitz hat das in einer Studie (“The Global Expatriation Observatory”) jetzt genauer untersucht. Insbesondere wurden Manager zu Motivationen und Erfahrungen im Ausland befragt und woran es beim erfolgreichen Auslandseinsatz hapert. Die Untersuchung selbst ist ziemlich lang und in weiten Teilen wortreich, daher an dieser Stelle nur die Essenz: mehr

Job, Studie 1
Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Fachkräftemangel – Wie Autohersteller um Mitarbeiter buhlen

Ist alles nur eine Frage der Bestechung? Dem drohenden Fachkräftemangel begegnen inzwischen zahlreiche Arbeitgeber im Automobilbereich mit attraktiven Vergünstigungen, wie eine Studie des CRF Institute zeigt. Danach sieht es so aus …

  • 96 Prozent der befragten Unternehmen sponsern ihre Mitarbeiter mit einem firmenfinanzierten Laptop oder kostenfreiem Internetzugang in den eigenen vier Wänden (48 Prozent).
  • 92 Prozent zahlen ihren Mitarbeitern Leistungen zur Altersvorsorge, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen.
  • 76 Prozent bieten bezuschusste oder vollfinanzierte Weiterbildung, wobei diese Fortbildungen nicht einmal zwingend in direktem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz stehen müssen.
  • 72 Prozent haben einen eigenen beziehungsweise branchenspezifischen Vorsorge-Fonds.
  • 68 Prozent leisten Zuschüsse zum eigenen Auto sowie Reisezuschüsse.
  • 44 Prozent spendieren eine Telefonkostenzulage.
  • 40 Prozent der Befragten vergeben an Mitarbeiter zudem Aktienanteile.

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Job, Studie 0
Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Sprachenrede – Wer mit Akzent spricht, ist weniger glaubwürdig

Falls Sie zufällig in der nächsten Zeit eine Rede oder Präsentation halten müssen: Ich hoffe, Sie haben keinen ausländischen Akzent! Das hat aber nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder Deutschtümelei zu tun. Vielmehr haben Forscher herausgefunden: Wer mit einem fremden Akzent spricht, dem glaubt das Publikum deutlich weniger als einem Muttersprachler. mehr

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Oben ohne – In Deutschland gibt es zu wenig Chefinnen

Wenn es um Frauen auf der Chefetage geht, hinkt Deutschland im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn kräftig hinterher. Wie jetzt eine EU-weite Studie von Egon Zehnder International zeigt, kommen die größten deutschen Unternehmen, darunter alle DAX 30- Konzerne, auf gerade einmal 8,7 Prozent wiebliche Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder. Der EU-Schnitt liegt indes bei bei 12,2 Prozent (vor zwei Jahren waren es noch 9,7 Prozent). Besonders schwach vertreten sind die Frauen hierzulande in operativen Managementfunktionen: Deutschland kommt hier nur auf einen Schnitt von 2,3 Prozent, EU-weit sind es 4,2 Prozent.

Das internationale Ranking führen die Nordstaaten an: Norwegen, Finnland und Schweden liegen mit einem Chefinnenanteil von etwa 30 Prozent bereits dort, wo hiesige Unternehmen mittels Quote erst noch hin wollen. In Frankreich, wo ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht ist, gingen im Jahr 2009 38 Prozent aller Neubesetzungen an Frauen, der Gesamtanteil liegt hier bei 12,4 Prozent – siehe Tabelle: mehr

Job, Studie 0
Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Jobsuche – Freunde mit Job helfen schneller aus der Arbeitslosigkeit

Falls Sie gerade arbeitslos sind: Haben Sie Freunde mit einem Job? Besser wär’s! Denn Arbeitslose, deren beste Freunde einen Job besitzen, finden schneller eine neue Stelle, so das Ergebnis einer empirischen Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), für die die Forscher die Daten von mehr als 3000 Nichtbeschäftigten auswerteten. Demnach steigt die Chance auf einen neuen Job mit jedem nicht-arbeitslosen Freund um durchschnittlich 3,7 Prozentpunkte. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen