Artikel in "Test"

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Brainteaser – Noch mehr Kopfnüsse für die Bewerbung

Nach dem letzten Beitrag zu den Brainteasern gab es so viele Rückmeldungen, dass ich mir vorgenommen hatte, nochmal eine Fortsetzung dazu zu schreiben. Heute ist es soweit: Im folgenden finden Sie weitere Knobelaufgaben, die Ihr analytisch-logisches Denkvermögen und Ihre Kreativität herausfordern und bei denen eine gute Portion Querdenkerpotenzial (hoffentlich) zur Lösung führt. mehr

Von Jochen Mai // 11 Kommentare

Tordurchfahrt – Multitasking funktioniert nicht

burosprucheEs gibt da dieses Klischee: Frauen sind multitaskingfähig, Männer nicht. Totaler Käse. Die Wahrheit ist: Beide können es nicht. Multitasking mag das Image erhöhter Produktivität erwecken, weil jemand anscheinend an mehreren Aufgaben gleichzeitig arbeitet, es bleibt aber eine Illusion, ein Hype, oder schlichter ausgedrückt: Multitasking ist Mist. Das sagt auch der Neurowissenschaftler und MIT-Professor Earl Miller:

“People can’t multitask very well, and when people say they can, they’re deluding themselves,” said neuroscientist Earl Miller. And, he said, “The brain is very good at deluding itself.” Miller, a Picower professor of neuroscience at MIT, says that for the most part, we simply can’t focus on more than one thing at a time. What we can do, he said, is shift our focus from one thing to the next with astonishing speed.

Mehr noch: In Wirklichkeit verhindert Multitasking, dass wir uns auf ein Ziel konzentrieren und es erreichen. Zudem stresst es uns, lenkt uns ab – und das kann extrem gefährlich werden. Etwa im Straßenverkehr. Gerade dort erliegen Autofahrer immer wieder der Annahme, meherere Dinge parallel tun zu können. Glauben Sie auch? Dann probieren Sie es doch einfach mal selbst aus – mithilfe einer ungefährlichen Simulation, die ich HIER gefunden habe.
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Von Jochen Mai // 14 Kommentare

Stress: Sind Sie Burnout gefährdet?

Jüngste Expertenschätzung gehen davon aus, dass bundesweit rund neun Millionen Menschen vom Burnout-Syndrom betroffen sind. Und das beginnt nahezu immer gleich: Die Arbeit macht keinen Spaß mehr, man schläft schlechter, wird nervöser, unkonzentrierter, ist gereizter, spürt die nahende Überforderung, den Stress, den Frust, die Ohnmacht. Dabei antwortet der Körper nur auf die Seele, die schon lange leidet. Stress beginnt immer im Kopf. Dort bleibt er lange unbemerkt, vielleicht feuert er zuerst sogar noch zu besseren Leistungen an. Doch das nagt an der der Gesundheit, unbemerkt, bis der Körper irgendwann sagt: „Schluss. Aus. Ich kann nicht mehr.“ Und dann ist sie da, mit einem Mal – die Leere, die totale Erschöpfung, das Ausgebranntsein. mehr

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Selbsttest – Sind Sie bereit für die Selbstständigkeit?

In meinem Bekanntenkreis machen sich immer mehr Freunde selbstständig. Einige davon notgedrungen. Entweder hat sie die jüngste Entlassungswelle hinweg gespült oder aber sie haben diese Melange aus Permafrust, steigendem Arbeitsdruck, herumeiernden Managern und Wir-haben-zwar-keine-Ahnung-aber-irgendwas-muss-anders-werden-Parolen einfach nicht mehr ausgehalten. Bei manchen war es auch der Glaube an ihre eigene Idee und der Wunsch sein eigener Chef zu sein, was sie in die Selbstständigkeit getrieben hat. mehr

Job, Test 4
Von Jochen Mai // 23 Kommentare

Darum – Lesen Sie diesen Beitrag, weil Sie ihn lesen sollten

angelhakenWahrscheinlich wundern Sie sich gerade über diese Überschrift. Vielleicht haben Sie sich auch geärgert oder finden sie einfach nur doof. Ich verstehe das, nur: Trotzdem lesen Sie weiter. Warum eigentlich?

Darum. Weil Sie wie die meisten Menschen enorm auf Begründungen, beziehungsweise auf das Wort „weil“ reagieren. Das haben etwa die beiden Psychologen Ellen Langer und Robert Cialdini in einem bemerkenswerten Experiment untersucht. Dazu haben Sie ihren Probanden in einem Büro drei verschiedene Fragen gestellt und gemessen, wie diese darauf reagieren. Die Fragen lauteten:

  • „Entschuldigung, ich habe nur fünf Seiten. Könnte ich bitte an den Kopierer?“
    60 Prozent der Befragten gaben der Bitte daraufhin unmittelbar nach.
  • „Entschuldigung, ich habe nur fünf Seiten. Könnte ich bitte an den Kopierer, weil ich es sehr eilig habe?“
    Aufgrund der (einleuchtenden) Begründung machten gleich ganze 94 Prozent Platz am Kopiergerät.

Der eigentliche Trick kommt aber erst mit Frage Drei: mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Studienwahl: Welches Studium passt zu mir?

Immer mehr Deutsche Top-Universitäten bitten ihre Studenten in spe zu ausgefeilten Auswahlverfahren. Denn seit 2004 verschafft ihnen eine Neufassung des Hochschulrahmengesetzes die Möglichkeit, 60 Prozent ihrer Studenten in zulassungsbeschränkten Fächern selbst auszuwählen. Nur noch jeweils 20 Prozent der Anwärter kommen direkt über die gute Abiturnote und Wartezeit zum ersehnten Studienplatz. Entsprechend steigen die Hürden für angehende Akademiker: Auf die Bewerber wartet inzwischen vor knapp jedem zweiten Studiengang ein eigenes Auswahlverfahren, hat das Hochschul-Informations-System (HIS) herausgefunden. Jeder siebte Studienanfänger hat im vergangenen Jahr ein solches Verfahren durchlaufen – mehr als doppelt so viele wie noch 2004. Dazu gehören dann etwa: Motivationsschreiben, Interviews, Essays, Präsentationen oder Fallstudien. mehr

Von Jochen Mai // 13 Kommentare

Weight Watcher – Kilos einfach wegblinken?

Keine Sorge, ich stelle Ihnen jetzt keine neue Agnes-Blitz-Diät vor, noch wird es hier Empfehlungen für den Waschbrettbauch in 21 Tagen, die Bikini-Figur in drei Wochen oder Tipps vom Typ “Runter mit den Kilos, schlank in Nullkommanix – ohne Jojo-Effekt” geben. Funktioniert sowieso nicht. Trotzdem hat es durchaus Sinn auf seine Ernährung und Figur zu achten. Nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch wegen der Klischees, die die Menschen damit verbinden. So konnten etwa Forscher der Yale Universität nachweisen, dass mollige Menschen genauso oft im Job wegen ihrer Leibesfülle diskriminiert werden, wie andere wegen ihrer Hautfarbe. Wer dick ist, wird vor allem über seinen Körperumfang wahrgenommen – und steht damit sofort im Generalverdacht maßlos, faul, willensschwach oder gar dumm zu sein. Nicht wenige assoziieren mit der Figur sozialen Status, Bildung und damit eben auch Kompetenz. Das ist zwar töricht, aber trotzdem folgenreich. mehr

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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen