Als ich vor knapp einem Monat zum Wettbewerb um meine Lesereise “Das lebendige Buch” aufgerufen habe, hätte ich nicht mit so vielen interessanten Reaktionen und Bewerbungen gerechnet. Deshalb geht es nächste Woche auch damit los – aber anders als ursprünglich geplant.
Zwei Dinge habe ich bei den Vorbereitungen zu meiner Lesereise gelernt:
Bevor ich Ende nächster Woche gen München zur DLD aufbreche, wollte ich Sie noch einmal auf diese Aktion und den Einsendeschluss hinweisen: Diese Woche läuft der Wettbewerb aus, bei dem ich Ort der Handlung oder Unterlassung besuche: ihr Büro. Oder Heimbüro. Oder…
Unter dem Titel „Das lebendige Buch“ starte ich eine einwöchige Lesereise, bei der ich zu Ihnen ins WG-Zimmer, an den Schreibtisch im Homeoffice, auf die Wohnzimmercouch oder ins Büro, an den Arbeitsplatz, in die Teeküche komme. Anstelle der üblichen Mittagspausengespräche, bringe ich die Geschichten aus dem Buch persönlich mit und plaudere – ganz Büroalltag – aus dem Nähkästchen. Dabei stelle ich mich Ihren Fragen zu Beruf und Karriere, plaudere mit Ihnen über den Job, den Chef und die Kollegen. Wer will, kann dazu auch Gäste einladen und damit einen außergewöhnlichen Arbeitsausklang mit Freunden oder Kollegen schaffen.
212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer im Schnitt pro Jahr an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen in Deutschland ist das: ein Büro. Ich bin einer davon – und Sie vermutlich auch.
Deshalb habe ich vor drei Wochen, kurz vor dem Erscheinungstermin meines zweiten Buchs – der Büro-Alltags-Bibel – zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Die Aufgabe war leicht: Sie mussten nur ein Bild von Ihrem Büro machen und mir zumailen oder hier im Blog in den Kommentaren verlinken. Zugelassen waren Großaufnahmen von Großraumbüros, Makrobilder vom Schreibtisch, Schnappschüsse aus der Kaffeeküche, Aufnahmen von Sprüchen an Ihrer Bürotür, Flurimpressionen, Szenen aus Ihrem Alltag… eben alles, was in deutschen Arbeitswaben so vorkommt.
Seit dem Start des Wettbewerbs sind gut 25 Leser dem Aufruf gefolgt. Das hat mich sehr gefreut. Herzlichen Dank! Ihre Fotos sind bereits in dem dazu gehörigen Flickr-Album erschienen, Sie finden sie aber auch noch einmal am Ende dieses Beitrags (zum Vergrößern der Bilder diese bitte einfach anklicken).
Wie versprochen, wurden unter allen Einsendungen fünf nigelnagelneue Büro-Alltags-Bibeln verlost. Gestern Nacht hat Fortuna entschieden, die fünf Sieger (in der Liste unten ebenfalls markiert) sind: mehr →
Gute Geschichten haben mehr als eine Seite – manchmal sogar mehr als 300. So ist die 368 Seiten starke „Büro-Alltags-Bibel“ wirklich gut gelungen. Findet mein Verlag, ich aber auch. Weil das Leben allerdings oft noch bessere Geschichten schreibt, wird nun das Buch selbst lebendig und bringt den Autor im Schlepptau gleich mit zu Ihnen – an den Ort der Handlung oder Unterlassung. In ihr Büro. Oder nachhause.
Beim Wettbewerb „Das lebendige Buch“ komme ich zu Ihnen ins WG-Zimmer, an den Schreibtisch im Homeoffice, auf die Wohnzimmercouch oder ins Büro, an den Arbeitsplatz, in die Teeküche. Anstelle der üblichen Mittagspausengespräche, bringe ich die Geschichten aus dem Buch persönlich mit und plaudere – ganz Büroalltag – aus dem Nähkästchen. Dies ist die vielleicht ungewöhnlichste Lesereise dieser Zeit und ein echtes Abenteuer (für mich). Eine Woche lang, jeden Tag, jeden Abend in einem anderen (Heim-)Büro in Deutschland. mehr →
212 Tage. So viele Werktage verbringt der deutsche Arbeitnehmer im Schnitt pro Jahr an seinem Arbeitsplatz. Und für rund 17 Millionen Menschen in Deutschland ist das: ein Büro. Ich bin einer davon – und Sie vermutlich auch. Mit dem Wort Büro assoziieren wir alle jedoch völlig unterschiedliche Erwartungen und Gefühle. Für die einen ist es der Ort, an dem sie zwischen Beruf und Berufung oszillieren, für andere ist es schlicht das unselige Gegengewicht, das ihre Lebenswaage und damit die gern zitierte Work-Life-Balance regelmäßig aus dem Lot wippt. Und viele fragen sich dann: Was mach ich hier eigentlich?
Gute Frage. Was machen wir eigentlich in den uns zugeteilten vier Wänden? Wir analysieren und archivieren, wir debattieren, fabrizieren, optimieren und organisieren, wir produzieren, programmieren, präsentieren, provozieren, reflektieren, resignieren, sanieren, sabotieren, simulieren, spekulieren, taktieren, telefonieren und theoretisieren – acht bis neun Stunden täglich. Mindestens. Damit ist unser Arbeitsplatz nicht nur ein enorm einnehmender Lebensraum – ganz oft ist er auch ein veritables Krisengebiet, das unser Verhalten, unsere Psyche und sogar die Gesundheit entscheidend beeinflussen kann. Gute Gründe allesamt, die eine intensivere Auseinandersetzung mit diesem organisierten Alltagsterritorium mehr als rechtfertigen. mehr →
Du bist kreativ, fleißig, gut organisiert und kannst schreiben? Dann bist Du hier genau richtig, denn die Karrierebibel sucht ab Januar 2010 Verstärkung. Wenn Du Erfahrungen in moderner Medienkommunikation sammeln und Deine journalistischen Fähigkeiten ausbauen willst, dann solltest Du Dich auf eine der neuen Praktikantenplätze bei uns bewerben. Im kommenden Jahr suchen wir mindestens vier Praktikanten für jeweils drei bis sechs Monate. Und diese müssen nicht einmal vor Ort in einem Büro arbeiten, sondern können das überwiegend von zuhause aus tun – virtuell verbunden und betreut über Breitband-Internet, Skype und andere moderne Kommunikationstools.
Und das erwartet Dich… mehr →