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Von Jochen Mai // 10 Kommentare

Erste Hilfe – Was Top-Manager Ihren Kindern raten

sprechblase-abcSpätestens mit der Geburt der Kinder plagt Eltern die bange Frage, was wohl mal aus ihren Sprösslingen wird. Frei wählen können sollen sie einmal, beste Berufschancen haben, Top-Schulnoten sowieso, jedenfalls bessere als man selbst. Ein Universitätsabschluss wäre auch nicht schlecht. Dazwischen Praktika, zur Orientierung! All das eben, was heute in der Regel von Berufseinsteigern erwartet, in Stellenanzeigen regelmäßig verlangt wird und einen entsprechend guten Start in die Zukunft verspricht. Aber wird das reichen? Und was raten Top-Manager ihren Kindern, also jene, die es bis nach ganz oben geschafft haben? Schließlich ist ihre Mitgift optimal: Sie verfügen über beste Kontakte, Informationen aus erster Hand, auch finanziell herrscht kein Mangel. Es sind Startbedingungen, die den Erfolg geradezu prädestinieren. Das kann, das muss also gut gehen, sähe doch alles andere nach Managementversagen im Familienbetrieb aus. Was also halten Deutschlands Wirtschaftsführer für den ultimativen Karriererat? Ich habe sie für die aktuelle WirtschaftsWoche gefragt. Auszüge lesen Sie hier:
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Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Apodiktion – Führungsstile von Frauen und Männern

Frauen und Männer haben einen anderen Stil. Nehmen Sie die Debatte um Angela Merkel, als jemand fragte, ob sie Richtlinienkompetenz hat oder nicht. Alle Männer meinten, sie hätte sie nicht. Absurd. Auf dem Papier hat sie die sowieso. Aber daran mache ich unterschiedliche Führungsstile von Männern und Frauen fest. Es ist schon so, dass die Art des Auftretetns anders ist. Bei Männern fangen die Sätze viel häufiger mit “Ich” an und hören mit “Ich” auf. Da wird viel apodiktischer gesagt: So ist es.

Renate Künast, 53, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (in Perspektiven 178/08)
Job, Zitat 0
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Tagesplan – Wie man das Tagespensum besser schafft

Als Musiker bin ich beim Songschreiben ja nicht an bestimmte Arbeitszeiten gebunden. Aber ich habe gelernt, dass ich mein Pensum am besten schaffe, wenn ich mich jeden Tag zur selben Zeit daran begebe. Deshalb stelle ich mir immer wieder ganz stur Tagesplane auf: Training von zwei bis drei, Ausruhen von drei bis vier Uhr. Und so weiter.

Randy Newmn, 64, Songwriter
Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Zungenbrecher – Wie man Mihaly Csikszentmihalyi ausspricht

Der US-Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi ist nicht nur einer der bekanntesten und renommiertesten Kreativitätsforscher, sondern vermutlich auch der Wissenschaftler mit dem weltweit kompliziertesten Namen. Immer wieder gibt es unterschiedliche Hinweise darauf, wie sein Name richtig ausgesprochen wird. Ich selbst hatte so eine Minidiskussion dazu erst kürzlich hier im Blog. Um für abschließende Klarheit in dieser Frage zu sorgen, habe ich Mihaly Csikszentmihalyi jetzt direkt angemailt und gefragt, wie er seinen eigenen Namen ausspricht. Er muss es schließlich am besten wissen. Hier seine Antwort: mehr

Von Jochen Mai // 21 Kommentare

Dauerstrom – Feierabend ist ein Unterschichtenphänomen

WorkLifeBalanceEs ist jetzt genau 22 Uhr. Wenn Sie immer noch wach sind und am Rechner hängen, Ihre Feeds und dieses Blog lesen, parallel SMS verschicken oder E-Mails über das Handy abrufen und versenden, ja, dann haben Sie vermutlich schon Karriere gemacht. Denn so siehts aus: Die ständige Erreichbarkeit dank des technischen Firlefanz’ hat nicht nur Berufs- und Privatleben entgrenzt und den Feierabend zu einem aussterbenden Ritual gemacht (wie die Mahlzeit übrigens auch), sie teilt die Menschen ebenso zunehmend in Ober- und Unterschicht. Denn, wie es mein Berufskollege Adam Soboczynski im aktuellen ZEIT Magazin schreibt, “die Bäckereifachangestellte werde gewiss nicht abends noch vom Bäcker angerufen wegen diesem oder jenem. Es sei denn, sie habe ein Verhältnis mit dem Bäcker.” Und die Putzfrau wird wohl auch nicht abends noch ihre Mails ckecken müssen. In anderen Worten:

Der Feierabend sei heute – wie Übergewicht, Rauchen und schlechte Haut – ein Unterschichtenphänomen.

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Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Geistesblitz – Nicht Kreativität steigern, sondern weniger blockieren

In einem Unternehmen einfach die Devise auszugeben “Seid mal alle schön kreativ” ist wenig zielführend. [...] Niemand, der von seinem Beruf überzeugt ist, macht ihn, weil er ganz schnell reich werden will. Motivierte Menschen wollen ihr Ding machen, wollen in die Geschichte eingehen. Und wenn sie denen glaubhaft vermitteln, dass dieser Wunsch Wirklichkeit werden kann, dann werden enorme Kräfte freigesetzt. Heute sage ich: Das Thema ist nicht, die Kreativität zu steigern, denn entweder ist ein Mitarbeiter kreativ oder er ist es nicht. Ich muss nur verhindern, dass Kreativität in Bürokratie untergeht oder an Budgets scheitert.

Hermut Kormann, Mitgründer der Wissensfabrik
in Perspektiven 163/2008]
Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Netikette – Kontaktanfragen bei Xing ablehnen?

Ich habe täglich einige Anfragen. Ich füge aber nur die Leute hinzu, die ich persönlich kenne.

[Xing-Gründer Lars Hinrichs
in Perspektiven 158/2008]
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Erfolg in 7 Worten

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  1. Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
  2. Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
  3. Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
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Drei Wege, wie Sie einem niedergeschlagenen Kollegen wirklich helfen