Viele Wechsel in einer Vita muss man sich genau ansehen. Musste er gehen? Oder hat er das gemacht, um wirklich weiterzukommen? Aber wenn einer alle zwei Jahre wechselt, muss man sich fragen, was er in der Kürze der Zeit überhaupt umsetzen konnte. Aber durch die Internationalisierung gibt es auch eine Liberalisierung und eine größere Toleranz gegenüber Karriere mit Brüchen und häufigen Wechseln.
Jochen Kienbaum, Chef von Kienbaum Consulting
[in Perspektiven 222/2008]
Artikel in "Zitat"
Bruchsal – Mehr Toleranz bei Brüchen im Lebenslauf
Freizeit-Freiheit – Eine Definition von Luxus
Luxus ist für mich die Freiheit, das tun zu können, was ich zu einem bestimmten Zeitpunkt tun möchte. Damit meine ich keine Luxusgüter, wie zum Beispiel ein teures Auto. Ich fahre einem BMW 535 Diesel, der mir viel Freiheit erlaubt. Für mich ist es Luxus, wenn ich sagen kann: Heute gehe ich zwei Stunden früher nach Hause, um noch mit meinen Kindern zu spielen.
Werner Decker, Deutschlandchef von American Express
[in Perspektiven 217/2008]
Bier, 18 Bier – Wie der Erfolg das Leben von Daniel Craig verändert
Wie sich mein Leben durch den Erfolg geändert hat? Wenn ich in einen Pub gehe, dauert es in der Regel eine halbe Stunde bever die Paparazzi aufkreuzen und das Chaos beginnt. Also bin ich sehr gut darin geworden, 18 Bier in einer halben Stunde zu trinken. Das ist alles.
Daniel Craig, 40, Schauspieler und aktueller 007-Darsteller
Ratgeber – Mentoren sind keine Karriereförderer
Als Ratgeber sind Mentoren sicher hilfreich, als Karriereförderer sind sie eine Illusion. Ich glaube, es bringt nichts, wenn man nur protegiert wird. Ich persönlich habe Leute, die mich umgeben und die ich in unterschiedlichen Lebenssituationen um Rat fragen kann. Das hilft mir.
Alan Hippe, stellvertretender Vorstandschef bei Continental
[in Perspektiven 192/2008]
Reden statt schreiben – Warum man mit E-Mails nicht führen kann
Die Bandbreite der schriftlichen Kommunikation ist sehr eng. Und es sieht schnell nach Anordnung oder Befehl aus. Ich glaube, dass niemand etwas machen möchte, wenn er nicht daran glaubt. Ich mochte es auch nie, Dinge zu tun, nur weil ein anderer sie für richtig hielt. So erreicht man die Leute nicht. Ich möchte sie im persönlichen Gespräch überzeugen.
Håkan Samuelsson, Vorstandschef bei MAN
[in Perspektiven 188/2008]
Placebo-Effekt – Die selbstzerstörende Prophezeiung
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder du stellst dir vor, du schaffst es. Oder du stellst dir vor, du schaffst es nicht. Und genau so wird es kommen. Wir sind das, was wir zu sein glauben. An etwas glauben heißt: Es wird passieren.
Henry Ford, Automobilhersteller





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