Zunächst die gute Nachricht: Schüchternheit ist keine Krankheit. Dagegen braucht man keine Pillen. Ebenso wenig ist es ein angeborenes Schicksal, schüchtern zu sein. Die Scham vor anderen steckt – wenn überhaupt – nur zu sehr geringem Teil in unseren Genen.
Allerdings – und das ist die schlechte Nachricht – ist Schüchternheit ein antrainiertes Verhalten, eines von dem man nur schwer wieder ablässt und an dem inzwischen ein ganzes Heer von Gehemmten leidet. Für Deutschland schätzt etwa der Sozialpsychologe Bernardo Carducci ihre Zahl auf bis zu 50 Prozent der Bevölkerung, so die Hochrechnung seiner Stichproben.
Das wirkt aktuell wie ein Widerspruch, da wir gerade eine Zeit erleben, in der eine stetig wachsende Zahl von Menschen im Internet sich sämtlicher Schamgrenzen entledigt und per Blog, Forum oder Sozialem Netzwerk sein Innerstes nach außen kehrt und der Welt mitteilt, was er oder sie denkt, meint, fühlt, hasst oder liebt. Aber genau das ist der Unterschied: Diejenigen, die das tun, sitzen in der Regel daheim und geschützt durch ihre traute Umgebung vor ihrem Computer – womöglich surfen sie sogar anonym. Bildschirm und Tastatur sind der Filter, der ihre Kontaktscheue überwinden hilft, der aber so auch manche Verbalinjurien erleichtert, wie man sie im Netz immer wieder erlebt. Bei aller Sympathie für die Online-Kommunikation – im Übermaß verhindert sie, dass wir reales Sozialverhalten trainieren. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich bestätigen, dass mancher sehr vollmundig auftretende Internet-Schreiber viel zahmer und zurückhaltender wird, wenn er oder sie erst einmal einem echten Menschen gegenüber steht. Das heißt nicht: Jeder Blogger ist schüchtern. Aber es heißt: Nicht jeder, der im Web selbstbewusst auftritt, ist es auch. Nicht selten kaschiert das Extrem nur ein Handicap.
Wir alle erleben immer wieder Situationen, in denen wir gehemmt sind, mit feuchten Händen oder Fluchtgedanken reagieren: ein Vorstellungsgespräch, die ersten Tage im neuen Job, eine Präsentation, ein Blinddate. Soweit normal. Nur wenn das zur Obsession wird und die Angst, sich lächerlich zu machen, einen völlig blockiert oder zur tatsächlichen Flucht führt, wird Schüchternheit gefährlich.
Dann isoliert sie die Betroffenen und macht es für sie nahezu unmöglich auf Fremde zuzugehen. Der Pionier der Sozialphobie-Forschung und Sozialpsychologe Philip Zimbardo nannte sie deshalb auch das „Gefängnis im Kopf“. Tatsächlich leiden Schüchterne vor allem an einer übersteigerten, ja geradezu selbstquälerischen Selbstwahrnehmung: Alles, was sie sagen oder tun möchten, unterziehen sie schon vorab einer Zensur, wie es auf andere wirken könnte oder wie sie damit im Vergleich zu anderen abschneiden. Das hat zwei Effekte:
- Im Gespräch mit anderen können sie sich kaum auf ihr Gegenüber konzentrieren, weil sie mehrheitlich mit dem Reflektieren und Korrigieren ihrer Aussagen und Gesten beschäftigt sind.
- Weil aus ihrer Sicht die Blamage wahrscheinlicher ist als die Anerkennung, handeln sie erst gar nicht oder kriegen den Mund nicht auf, was von den anderen fälschlicherweise als Arroganz oder Desinteresse gewertet werden kann. Eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale entsteht.
Im Extrem führt dieses Verhalten gar dazu, dass Schüchterne potenzielle Kontakte und Geselligkeit mit anderen meiden und sich ganz in ihr Schneckenhaus zurückziehen. Schüchternheit wird deshalb auch gerne mit Introvertiertheit verwechselt.
Im Magazin Psychologie Heute, das diesem Thema eine Titelgeschichte widmete, las ich, dass nur etwa 20 Prozent der Betroffenen auffällig schüchtern sind – inklusive solcher Symptome, wie Erröten, Stottern, Nicht-in-die-Augen-sehen-können. Der Rest, und damit die Mehrheit von 80 Prozent, bleibt unauffällig, durchleidet aber ähnlich intensive Qualen, wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Muskelverspannungen.
Es ist auch nicht so, dass Mädchen grundsätzlich schüchterner wären als Jungen. Das sind sie allenfalls während der Pubertät, wenn sich ihre Körpermerkmale visibel verändern und körperliche Attraktivität für den Gruppenstatus wichtiger wird. Das Verhältnis wechselt aber spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben zu Ungunsten der Männer. Die fürchten dann vor allem den Ansprüchen der Frauen nicht zu genügen oder als Mann zu versagen. Mit zunehmendem Alter ist das Geschlechterverhältnis sogar wieder nahezu ausgewogen.
Was aber kann man nun gegen Schüchternheit tun? Im Internet finden sich dazu zahlreiche Tipps und Ratschläge. Die meisten konzentrieren sich auf das Flirten, andere sind schlicht Kokolores. Deshalb hier meine Sammlung von 7 Tipps gegen Schüchternheit:
- Schüchternheit beginnt im Kopf. Das bedeutet aber auch: Jedes Mal, wenn sich der Gehemmte aufgrund seiner Angst vor Blamage zurückzieht, fehlt ihm das soziale Korrektiv für seine Gedanken. Das kann im Extrem zu Depressionen, Alkoholsucht oder paranoiden Wahnvorstellungen führen. Der einzige Ausweg: Stellen Sie sich Ihrer Schwellenangst! Beginnen Sie zuerst nur mit ein paar Freunden oder besseren Bekannten und versuchen Sie ihre pessimistische Eigenwahrnehmung durch die Fremdwahrnehmung zu neutralisieren.
- Wer Angst vor der Bewertung anderer Menschen hat, trägt gerne eine Maske. Gefährlich! Entweder sie wird falsch interpretiert oder man gerät zusehends unter Druck, dieser Projektion auch künftig zu entsprechen, um die mühsam gewonnenen Sympathien nicht wieder zu verlieren. Seien Sie lieber ehrlich – umso stärker wirkt das Selbstbewusstsein, das Sie daraus gewinnnen.
- Selbstvertrauen gewinnt man nicht im Spurt. Gerade Gehemmte erwarten zu viel auf einmal und lassen sich von ersten Rückschlägen sofort ins Bockshorn jagen. Wagen Sie den ersten Schritt – und dann noch einen und noch einen. Und vielleicht auch mal einen zurück. Na und?! Auch Umwege führen zum Ziel!
- Schüchterne leben nicht in der Gegenwart. Sie imaginieren bereits die (düstere) Zukunft und formen daraus diverse Worst-Case-Szenarien: Wenn ich sie jetzt anspreche, hält sie mich für einen Aufreißer! Wenn ich ihm das sage, mag er mich nicht mehr… Ich hab davon zwar keine Ahnung, aber wenn ich schweige, merkt es auch der Chef… Hören Sie auf zu grübeln! Es ist zwar ein starkes Indiz dafür, dass Sie ein empathischer Mensch sind. Man kann es aber auch übertreiben. Es allen recht machen zu wollen, führt in die geistige Sklaverei. Also genießen Sie den Augenblick, Ihre Freiheit – und die Chance, Ihren Horizont zu erweitern.
- Immer Lächeln! Das macht sofort sympathisch und ist nachweislich der leichteste und beste Einstieg, jemanden kennenzulernen. Genauso ein paar nette (aber nicht schlüpfrige) Komplimente zu machen. Die hört jeder gern.
- Sehen Sie es positiv: Sich nicht in der Vordergrund zu drängeln, ist eine Tugend, die viele schätzen. Genauso wie zuhören zu können. Wenn Sie also anfangs Sorge haben, das Falsche von sich preiszugeben, stellen Sie eben Fragen und gehen auf die Antworten Ihres Gegenübers ein. Schon bald wird der Sie mehr schätzen als jeden Draufgänger und Sprücheklopfer.
- Erliegen Sie nicht den Verlockungen der virtuellen Welten. Kontaktanbahnung via Avatar, Chatroom oder Online-Netzwerk mag zwar leichter sein. Es baut aber kaum soziale Hemmung ab. Und früher oder später müssen Sie sich den dort gefundenen Freunden auch real stellen, wenn daraus etwas festeres werden soll. Außerdem kann man mit Avataren kein Bier trinken gehen! Drum: Genug der Tipps – wagen Sie sich unter Menschen!







Kristian
Je mehr Kontakt man zu anderen Menschen hat, desto weniger schüchterner wird man. Das beste ist natürlich, wenn man einen Freund hat, dem man sich anvertrauen kann und der einem hilft, neue Kontakte zu finden. Ich muss sagen, früher war ich schüchterner, heute ist es einigermaßen weggegangen. Nur zu einem Punkt möchte ich noch was sagen: Es stimmt, dass sich viele Männer Gedanken machen, ob sie der Frau genügen. Doch ist es bei Frauen nicht auch so? Gut, wenn die Frau 10 Typen an jedem Finger hat, dann sicher nicht, aber bei dem anderen Geschlecht ist es doch auch so …? Ich nehme das jetzt einfach mal an, falls es doch Studien dazu gibt, die etwas anderes sagen, lasse ich mich gerne eines anderen belehren …
Johscht
Der Punkt, dass das Internet die sozialen Fähigkeiten beeinflusst wird viel zu wenig diskutiert. Dieser schleichende Prozess ist gleichsam schade wie gefährlich, da gerade schüchterne Menschen im Internet “stark” werden und sich in eine Spirale begeben, die sie im realen Leben noch unsicherer erscheinen lassen.
Punkt 5 kann ich übrigens nicht so ganz nachvollziehen. Wenn man besser keine Maske aufsetzen soll, dann ist ein Lächeln doch oftmals unangebracht. Ich meine, ein Lächeln nur um die Situation möglichst freundlich zu gestallten ist doch auch nur künstlich und damit maskenhaft.
Jochen Mai
@Johscht: Beim Lächeln mixt du Äpfel mit Birnen. Ein Lächeln KANN eine Maske sein. Es kann aber auch der ehrliche Versuch sein, offener zu werden und es dem anderen leichter zu machen, auf einen zuzugehen. Da es hier im Kern um die Überwindung von Schüchternheit geht, empfinde ich die Frage nach der Maske als zweitrangig bis irrelevant.
Davon aber abgesehen: Ehrlichkeit kann auch eine Waffe sein. Ich weiß, es ist ein wichtiger Wert in jeder Gesellschaft, ehrlich zueinander zu sein. Aber je länger man sich damit beschäftigt, desto eher stellt man fest, dass Ehrlichkeit gut wie böse sein kann. Es kommt eben darauf an, ob einen die Schwiegermutter, nachdem sie das verkochte Essen aufgetischt hat, fragt, ob es einem schmeckt – oder die Frau fragt, ob ihr das Kleid steht oder sie nicht etwa dicker aussehen lässt. Du weißt, was ich meine… Auch in solchen Situationen ist das “maskenhafte” Lächeln meist die bessere Alternative. Wer auf Ehrlichkeit um jeden Preis pocht, muss auch die Frage beantworten, welcher Wert schwerer wiegt: Ehrlichkeit oder Barmherzigkeit?
Johscht
Ich kann der Argumentation folgen. Sicherlich ist es richtig, dass man generell mit einem Lächeln “Türen öffnen” kann, immer unter der Voraussetzung, dass man sich selber nicht verbiegt und selber unter dem Lächeln leidet.
Auch im zweiten Teil der Antwort kann ich dir folgen und da hast du natürlich völlig Recht. Sicherlich ist es wichtig, gerade nahstehende Menschen nicht bewusst zu verletzen. Andererseits haben gerade diese Menschen ein Recht darauf die Wahrheit zu erfahren. Auch wenn diese manchmal unschön ist. Ich habe gerade auf neon.de ein schönes Zitat dazu gelesen: “Man soll nur Fragen stellen, wenn man die Antwort auch vertragen kann”. Ich denke das passt ganz gut zu diesem Thema, wenngleich es ein wenig extrem formuliert ist. Im Endeffekt ein schweres Thema, welches sich wahrscheinlich nur durch eine ordentliche Portion Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis lösen lässt.
Roland Kopp-Wichmann
Schöner Artikel.
Schüchternheit ist sicherlich eine erlernte Fähigkeit, die jedoch nicht als solche erlebt wird, sondern als Angst, die einen in sozialen Kontakten behindert. Ihre Tipps geben da gute Unterstützung.
Anders herum betrachtet ist Schüchternheit aber auch eine “Lösung” und nicht das Problem. Sie löst nämlich den inneren Konflikt, dass jemand seine niedrige Selbsteinschätzung auf andere projiziiert, unbedingt von allen gemocht werden möchte und glaubt, deshalb keinen Fehler machen zu dürfen.
Daher muss meiner Ansicht nach bei einer gewollten Veränderung des Verhaltens mitberücksichtig werden, dass jemand damit etwas “Gutes” für sich tut. Natürlich in Ermangelung anderer Alternativen bis jetzt. Doch viele Schüchterne kennen zu wenig den Zusammenhang zwischen ihrer Schüchternstrategie und den inneren Konflikten, die sie damit “erfolgreich” umgehen.
Jochen Mai
@Kopp-Wichmann: Wieso Schüchternheit eine Lösung ist, habe ich allerdings jetzt noch nicht verstanden. Eine Lösung wofür? Gerade der Schüchtere leidet doch an einem geringen Selbstwertgefühl. Und die Projektion, der andere könnte ihn ablehnen, ist doch keine Lösung… Oder habe ich Sie da falsch verstanden?
Patriot
Hallo Leute, ich war sehr schüchtern und sehr introvertiert, mittlerweile hat sich alles normalisiert. hier ein paar Tipps.
1. Versucht doch mal aus der eigenen Haut raus zu springen, in einer anderen Stadt umziehen, oder sich in einer anderen Stadt einen neuen Job suchen, damit man alles noch einmal machen kann und aus den eigenen Fehlern lernt. (Natürlich fals es möglich ist)
2. Auch wenn es unangenehm ist, hol dir einen Freund, lerne dir ein paar Sätze auswendig, und baggere Mädchen auf der Straße ein (aber sehr wichtig, man sol sich von Anfang an darauf einstellen, dass man keine kriegt.)
3. Lachen (auch wenn man jeden Tag eine Stunde vor dem Spiegel üben musst), es zeigt, dass man glücklich ist
4. Jedem Guten Morgen, Guten Tag, etc. sagen, möglichst per Namen, somit wird es schon persönlicher, und der gegenüber muss dich dann auch mit dem Namen begrüßen
5. Gut anziehen
6. Sprechen üben vor dem Spiegel (damit man nicht stottert)
7. wenn jemand dich auslacht (immer mitlachen und evtl. selber einen drauf setzen), wenn die merken dass man über sich lachen kann hören sie sofort auf
irene
hi,Leute Mein Problem ist wenn ich mit jemanden Rede kann ich ihm nicht in dir Augen schauen ich hab dann ein Gefühl das Mein Kopf sich bewegt und meine Augen ich kann es nicht beschreiben bitte helft mir zum psycho doc trau ich mich net und anderen kann ich es nicht erzählen
Walter Berger
Hallo Irene!
Warum ist es überhaupt ein Problem für Dich, anderen beim Reden nicht in die Augen schauen zu können? Warum findest Du es so wichtig, dies unbedingt tun zu müssen? Oder andersrum gefragt: Was befürchtest Du, könnte eintreten, wenn Du es nicht tust?
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Sabihofi
ich bin auch schüchtern
habe 2 freundinnen
aber ich glaube ma braucht einfach einen partner
mario
hallo!
glaube habe das selbe problem wie irene !
immer wenn mich viele leute anschauen (wenn ich im mittelpunkt stehe ) dann zittert mein kopf immer so komisch und werde rot … ich hasse es :( was kann ich dagegen machen??
daniel
hallo alle zusammen. zum anfang ein großes lob an die inhalte dieser site. ich bin momentan gerade dabei meine ppt zu basteln und wollte mir präsi tipps holen, die hier ja auch zu finden sind ;)
ich bin nun 28 jahre jung und kann nur aus eigener erfahrung sagen drumrum reden bringt nichts! seit einfach ehrlich, dass kommt beim gegenüber mit achtung an, zumal erkennt man bzw hört man wenn jemand nicht zur sache kommt oder heissen brei redet ;) dies führt zu deinteresse beim zuhörer. kurz und priknant ohne grosses trallala …
ich hab dies über jahre gelernt … bin bei zeiten von zuhause ausgezogen und war somit sogut wie allein auf mich gestellt. am anfang wollte ich meist mit dem kopf durch die wand bei gewissen gesprächen (ämter, behörden usw) auf die pauke hauen und mit verbaler gewalt erreicht man nix, dass hab ich gelernt.
bevor man in so eine gesprächssituation kommt hat man genügend zeit sein ganzen “käse” im kopf los zu werden und sich auf das kommende gespräch vorbereiten ;) … die gedanken sollten nicht in selbstzweifel verfallen – weil – thema verfehlt würde ich sagen …
seit offen und ehrlich im gespräch … dies zeigt selbstbewusstsein & stärke dem gegenüber ;) … ich würde gern noch viel mehr schreiben, aber meine ppt muss fertig werden und ein paar zeilen wollt ich hier lassen, weil die seite echt top ist ;)
also dann –> kopf hoch –> augen auf –> und ein lächeln ins gesicht –> und nun gehört euch die aufmerksamkeit ;)
mfg daniel
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strebe, lerne, nutze jeden augenblick, verlorene jugend ist verlorenes lebensglück …
my icq contact: 427009370
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shy_boy
ich versteh aber nicht wie man es schaffen soll auf andere zuzugehen…
ich habs zum beispiel immer wieder versucht, aber nur seltener mit erfolg.
vor 1 jahr bin ich umgezogen und finde jetzt keine freunde, die mir helfen könnten es zu ändern.
gang im gegenteil.
viele machen mich auch noch runter nur weil ich schüchtern bin
wie kann man dem denn entgegenwirken ?
Jochen Mai
Indem du einfach mit jemandem ein unverbindliches Gespräch beginnst – ohne den Druck, dass daraus gleich so etwas wie eine dicke Freundschaft entstehen muss. Wenn du neu in einer Stadt bist, such doch mal nach Sportvereinen oder christlichen Gemeinden, bei denen du mal reinschnupperst. Diese sind meist sehr offen für Neue und die Gesprächsbarrieren sind sehr niedrig. Lernen, andere anzusprechen, solltest du aber in jedem Fall. Du kannst dabei nur gewinnen. Anfangs vielleicht nur an Erfahrung, später aber umso mehr an Lebenszufriedenheit.
shy_boy
aber wie soll ich auf andere zu gehen, wenn die anderen es ins lächerliche ziehen, wenn man so nervös dabei wird ?
Jochen Mai
Such dir andere Freunde, die nicht auch noch Schwächen anderer ausnutzen!
shy_boy
okay danke ich versuche das mal !
Thomas
Sehr guter Beitrag. Die Symptome die Sie ansprechen treffen 100% auf mich zu. Ist echt nach deprimierend nach ner Zeit so schüchtern zu sein.
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peter
Danke für die Aufklärung! Finde es sehr wichtig Schüchternen zu helfen und das man auch nicht-schüchternen aufzuzeigt wie sie mit Schüchternen umgehen können.
Ebenfalls umfangreiche Tipps gegen Schüchternheit, sehr zu empfehlen:
http://typentest.de/typentest_de_-_erklarung/schuechternheit.htm
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