Demnächst ist es ja wieder soweit: Silvester, Jahreswechseln – und die Phase der Vorsätze. Viele nehmen sich dann zum Beispiel vor, was sie nicht mehr machen wollen: rauchen etwa. Oder so viel Schokolade essen. Alkohol trinken. Oder fremdgehen. Leider haben solche Negativ-Vorsätze einen ironischen Rückhall: Je mehr und je lauter wir sagen, etwas nie mehr wieder zu tun, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass wir es wieder tun.
Wissenschaftler um Marieke Adriaanse von der Universität in Utrecht haben diesen Ironie-Effekt genauer untersucht und dabei festgestellt, dass solche Vermeidungsvorsätze für unerwünschte Verhaltensweisen in höchstem Maß ineffizient sind. Und dass sie eben umso häufiger zum gegenteiligen Effekt führen: Wir rauchen, saufen und betrügen unsere Partner erst recht. Und die einzige, die dann noch Diät macht, ist die Brigitte…







