Übergewicht ist offenbar ansteckend. Eine US-Studie mit über 12.000 Erwachsenen hat jetzt ergeben: Wer mit einem Übergewichtigen besser bekannt ist, dessen Risiko steigt um 57 Prozent innerhalb der nächsten vier Jahre ebenfalls dick zu werden. Sind beide befreundet, steigt die Wahrscheinlichkeit gar um 171 Prozent. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Freunde Tür an Tür wohnen oder 500 Kilometer voneinander entfernt.
Dicke Freunde – Kilos sind ansteckend
[via Psychologieblog]







Silke
Interessant – schade, dass das nicht auch umgekehrt funktioniert.
Norbert Glaab
@ Wer weis das genau. Mal 1 Jahr in Biafra leben, dann ist man bestimmt nicht adipös. ;-)
derherold
@Norbert, ist *Biafra* nicht ein 70igerJahre-Thema ?
Im übrigen kann ich mich an eine Vorlesung über *Statistische Methodenlehre* erinnern, in der einmal das Wort “Unsinns-Korrelation” fiel. ;)
Im übrigen gibt es “Studien”, die den gleichen Zusamenhang über angestrebte Bildungsabschlüsse, Mode, beruflichen (und sportlichen, privaten) Erfolg sagen. :)
Norbert Glaab
@ derhold, das ist unbestritten. Ich weis, dass das Umfeld, wie weit es auch entfernt sein mag, immer Einflüsse auf uns ausübt. Nach dem Motto: Zeig mir Deine Freunde, und ich sag Dir wer Du bist :-)
Frau Hinrichs
Ist die Studie repräsentativ?
Also wenn ich von “Freunde” einen Schritt weiter in Richtung “Familie” gehe (Freunde²), dann ist diese Studie hinfällig.
Mein Fall: Ein Familienmitglied wiegt doppelt so viel wie ich und auch der Rest der Familie ist schlank. Das ist schon seit Jahren so. Wir haben weder zu noch die Person abgenommen…
derherold
Sagen wir doch, wie es ist. Das ist nicht anderes als die alte Lebensweisheit: “Meide Glück- und Erfolglose !”
Die sogenannte peer group übt einen (Anpassungs-)Druck aus. Daß demzufolge eine schlanke, erfolgsorientierte, strebsame peer-group den Einzelnen motiviert, Ähnliches zu tun, liegt auf der Hand.
Es gibt allerdings Rahmenbedingungen wie unveränderbare Verhaltensweisen, finanzielle und berufliche Möglichkeiten, gesundheitliche Aspekte, die diese Anpassung konterkarieren mögen.
Jochen Mai
@frau hinrichs: bei 12.000 befragten würde man hierzulande einer solchen studie auf jeden fall repräsentativität bescheinigen. und ausnahmen bestätigen die regel.
derherold
Es gibt jetzt einen faz-Artikel online, in dem man lesen kann, daß das “jeweilige Umfeld” für die Entscheidung, sich selbständig zu machen, wichtig sei. ;)
Jochen Mai
@Herold: Ich kann mich an eine ältere Studie erinnern, dass dafür vor allem das Elternhaus prägend ist. Unternehmerisches Denken, Entschiedungsstärke und der Mut berufliche Risiken einzugehen, wird demnach vor allem von den Eltern vorgelebt.
derherold
… und Top-Manager haben ein Elternhaus mit dem Vater im höheren Beamtentum ?
Jochen Mai
darüber kenne ich keine studien. aber das klingt sogar plausibel: so leben die eltern bereits sicherheitsdenken in geregelten bahnen bis zur rente vor. aber wie gesagt: das ist nur eine theorie.
Diät-Blog
Aus diesem Grund starte ich ja jetzt auch mein Diät-Blog :-)
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