- Aktionismus Zuerst ist da die Erkenntnis: Wir müssen uns an der Kommunikation im Social Web beteiligen, denn sie passiert auch ohne uns! Es entsteht ein Bedürfnis, daraus entwickeln sich Ideen für den Einsatz von Social Media: Twitter, Facebook, Blogs … Das Unternehmen betritt die digitalen Bühnen, jedoch üblicherweise ohne Strategie. Folge: Fehler, Kritik, Shitstorms, Schlimmeres.
- Schock. Die Verantwortlichen erkennen: Mitmachen reicht nicht. Was Designer längst wissen, gilt auch im Netz: form follows function. Mehr noch: Man muss sich öffnen. Es folgt die zweite Erkenntnis: Wer es ernst mit Social Media meint, leitet eine Kulturrevolution ein. Vieles wird transparenter, Wissen machtlos, Hierarchien (noch) flacher, Kommunikation demokratisiert. Alle fragen sich: Wollen wir das wirklich?
- Transformation. Wer jetzt weitermacht, entwickelt zwangsläufig eine vernetztere Kultur, neue Management-Leitlinien, komplexere Beziehungen, neue Märkte. Es folgt aber auch ein besseres Verständnis der eigenen Kunden und Produkte. Die Transformation in Richtung Enterprise 2.0 setzt ein. PS: Um die richtige Strategie entwickeln zu können, ist es wichtig zu wissen, in welcher Phase das Unternehmen steckt!
Die drei typischen Stadien von Unternehmen, die Social Media einsetzen
1-2-3-Tipps, Job
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Hubert Pflumm
Schön geschrieben. Aber genau die drei Stadien erkenne ich immer und immer wieder bei meinen Kunden!
Lars
Mir ist die Beschreibung vor allem des ersten Stadiums zu negativ. Man könnte den ersten Schritt statt “Aktionismus” auch “Experimentieren” nennen, das zum Beispiel im Marketing oder in der PR beginnt. Dahinter steckt dann auch nicht unbedingt eine Strategie, aber die Folgen sind nicht zwangsläufig “Fehler, Kritik, Shitstorms, Schlimmeres” (was ist eigentlich Schlimmeres?), sondern vielleicht auch Fehler (ohne geht es wohl auch nicht), aber eben auch ein langsames Dazulernen beim Umgang mit Social Media und ein Ausbreiten dieser neuen Art der Kommunikation innerhalb des Unternehmens in andere Bereiche und dann vielleicht ein strategisches Neudenken der ganzen bestehenden Aktivitäten. Auch das führt dann zum Stadium der Transformation.
Das ist nicht unbedingt schlechter als ein von Anfang an strategisches Vorgehen mit dem gesamten Unternehmen im Blick.
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