Eine coole WG, in der man nicht nur wohnen, sondern auch potenziellen Arbeitgebern begegnen kann? Wo gibt’s denn sowas?? Ganz einfach: in Berlin. Unter dem Namen Careerloft ist heute in der Hauptstadt ein neues Karrierenetzwerk gestartet, bei dem sich junge Talente und attraktive Arbeitgeber persönlich und auf Augenhöhe begegnen und austauschen sollen. Zu den ersten Bewohnern zählt auch Jana Latzel: „Ich mache mir derzeit viele Gedanken um meinen ersten Job”, sagt die , Masterstudentin der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Sie suche einen Arbeitgeber, bei dem sie vom ersten Tag an Verantwortung übernehmen könne. Das versprechen zwar viele, „durch die Arbeit bei Careerloft lerne ich die Partnerunternehmen aber intensiver kennen und erfahre so, wo Inspiration und Vertrauen zur täglichen Arbeit gehören.“
Mit Jana Latzel zusammen bewohnen noch ein paar weitere High Potentials das Berliner Loft. Sie fungieren auf der Website – neben den Personalverantwortlichen der Partnerunternehmen – als Ansprechpartner für Talente (auch auf den Social Media Kanälen wie Facebook und Twitter) sowie als Autoren im sogenannten Loftblog. Und die Liste der Gründungs-Partnerunternehmen kann sich sehen lassen! Unter den vernetzten Arbeitgebern sind Audi, Bertelsmann, The Boston Consulting Group, Commerzbank, Ernst & Young, Hogan Lovells, Merck, Metro Group und SAP. Zusammen mit diesen Partnern bietet Careerloft für talentierte Studenten und Absolventen nicht nur eine individuelle Karriereberatung, sondern fördert zugleich den Zugang zu führenden Unternehmen. Denn die Unternehmen bewerben sich anschließend bei den akkreditierten Mitgliedern – nicht umgekehrt.
Überdies sollen die Mitglieder des Netzwerks Zugang zu speziellen Mentorenprogrammen erhalten. Careerloft bringt die beiden zusammen, anschließend klären Mentor und Mentee selbst, wie sie zusammenarbeiten wollen. Und natürlich gibt es in dem Netzwerk speziell auf die Mitglieder abgestimmte Artikel mit allerlei Tipps und Insiderinformationen.
Und genau für diese relevanten Informationen und Denkanstöße zum Thema Karriere sorgen nicht nur die renommierten Partnerunternehmen – auch die Karrierebibel ist mit an Bord und wird das neue Netzwerk mit der geballten Kompetenz sowie zahlreichen Artikeln aus unserer Feder unterstützen.
Schließlich stellt die Generation Y aktuell hohe Ansprüche an künftige Arbeitgeber. Die Unternehmen wiederum brauchen „heute mehr denn je eine präzise Strategie zur Identifizierung von qualifiziertem Personal, um den Wettlauf um die besten Talente auf dem Arbeitsmarkt zu gewinnen“, sagt Gero Hesse, Ideengeber des Karrierenetzwerks und Mitglied der Geschäftsleitung der Medienfabrik Gütersloh. Entsprechend richte sich das Angebot an ambitionierte Studenten und Absolventen aller Fachrichtungen, vor allem aber an Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker, Ingenieure, Juristen und Naturwissenschaftler.
Teamarbeit: 11 kaum bekannte Fakten
Powerpoint & Co.: Tipps für bessere Präsentationen
Denksport: 50 Brainteaser für Jobinterviews
Smalltalk-Tipps:



Bewerbungs-Dossiers zu Mappe, Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto und Zeugnissen.
Die besten Tipps und Dossiers für das Vorstellungsgespräch: So überzeugen Sie jeden Personaler.

Gero Hesse
Weitere Artikel rund um careerloft gibt es heute auf dem Recrutainment Blog
http://blog.recrutainment.de/2012/03/21/neues-karrierenetzwerk-careerloft-geht-an-den-start-was-ist-das-interview-mit-dem-initiator-gero-hesse/
Und natürlich auf saatkorn.:
http://saatkorn.wordpress.com/2012/03/21/careerloft-inside-was-sind-die-zentralen-gedanken-hinter-dem-neuen-karriere-netzwerk/
Pingback: Brauchen wir noch ein neues Karrierenetzwerk? careerloft startet heute ins Leben! : Personalmarketingblog
Lutz Altmann
Das Interview mit dem Projektmanager Patrick Ewerszumrode gibt es nun ergänzend zu Deinem Artikel Jochen noch bei uns auf dem Personalmarketing Blog online. http://www.personalmarketingblog.de/brauchen-wir-noch-ein-neues-karrierenetzwerk-careerloft-startet-heute-ins-leben
Pingback: careerloft inside: was sind die zentralen Gedanken hinter dem neuen Karriere-Netzwerk? | saatkorn.
Pingback: Careerloft: Neues Jobprojekt ist nur ein ausgedehntes Assessment-Center | Basic Thinking
Pingback: Lies mal… » Blog Archive » Careerloft: Neues Jobprojekt ist nur ein ausgedehntes Assessment-Center
Pingback: Lesenswert: Internet der Dinge, PocketTaxi, Careerloft, Social Media, Abofallen, Aibnb :: deutsche-startups.de
Frank
Ich finde diese Darstellung ziemlich undifferenziert. Die Website ist voller Fehler, das Konzept ist von e-fellows.net kopiert und dieser Artikel leider überhaupt nicht differenziert, sondern pure Werbung.
Jochen Mai
@Frank: Ich wüsste nicht, dass e-fellows.net ein Loft betreibt. Und ja, wir finden das gut – sonst wären wir nicht Content-Partner. Insofern: Welche wichtige Differenzierung fehlt denn? Den Vorwurf hast du gleich zwei Mal geschrieben – aber nie qualifiziert.
Frank
Ob man das ein “Loft” nennt oder eine Community – das ist doch pillepalle. Beide haben ein “Fragen & Antworten” Tool (bei Careerloft ist sogar die URL /qanda identisch zu der bei e-fellows). Beide haben ein Mentorenprogramm. Beide behaupten von sich, Studenten mit besonderen Leistungen zu binden und beides sind Recruiting-Dienstleister im Absolventenmarkt, die mit einem “Partnerunternehmen” Konzept arbeiten. Beide bieten auch ein redaktionelles Angebot zu Karrierethemen.
Das Konzept, dass Unternehmen sich bei Absolventen “bewerben”, ist auch nicht neu, sondern von Absolventa gestohlen.
Der Artikel reproduziert unhinterfragt die ganzen Werbebotschaften von Careerloft: Was macht die Community Mitglieder zu “High Potentials” (gibt es zum Beispiel Statistiken, die das irgendwie belegen?)?
Was ist die “individuelle Karriereberatung”?
Was ist “speziell” an dem Mentorenprogramm?
Was ist mit den etlichen Bugs? Ich kann mich zum Beispiel registrieren über Facebook, aber dann nicht mehr einloggen über Facebook.
Da hätte karrierebibel ja gleich einfach die Pressemitteilung von careerloft abdrucken können.
Jochen Mai
Was “pillepalle” ist und was nicht, ist doch deine Interpretation. Ich finde das nicht pillepalle, sondern eine originelle Idee. Und das Rad hat im Recruitingmarkt auch keiner neu erfunden – die gehen mit der Zeit. Mentorenprogramme hat auch e-fellows nicht erfunden, die machen Unternehmensberatungen seit Dekaden. Und dass sich Unternehmen bei den Bewerbern bewerben, ist auch keine Erfindung von Absolventa. Ich kann mich an eine Story von vor Jahren in der “Jungen Karriere” (im Verlag meines früheren Arbeitgebers) erinnern, die genau das zu Thema gemacht hat – mit vielen “Stellen/Arbeitgeberanzeigen” der Unternehmen.
Überdies muss der Artikel die (Werbe)Botschaft gar nicht hinterfragen. Denn was “High Potentials” sind, definiert jedes Unternehmen für sich. Consultants sagen beispielsweise traditionell die besten 5% eines Absolventenjahrgangs. Andere Unternehmen definieren das anders.
Auch zu den anderen Fragen: Die Seite ist gerade gestartet. Selbst wenn man diese Fragen stellen würde, bekäme man zum jetzigen Zeitpunkt nur Konjunktive als Antwort: Wie das mal aussehen soll. Das wäre nach deiner Definition aber schon wieder eine reine Werbebotschaft. Was also?
Und was die Bugs anbelangt: Wir gehören nicht zu den Motzern, die aus Kinderkrankheiten einen Skandal konstruieren. Dafür sind wir auch nicht der Adressat. Melde Careerloft den Bug, und hilf Ihnen besser zu werden. Aber wir werden hier nicht die Bugpolizei spielen. DAS ist pillepalle.
Frank
“Was “pillepalle” ist und was nicht, ist doch deine Interpretation.” Das kann ich zu deinem Beitrag genauso sagen.
Ich sage auch nicht, dass andere Mentorenprogramme o.ä. “erfunden” haben, es ist aber die Kombination der Dinge. Jedenfalls dachte ich – und da bin ich bestimmt nicht der einzige – beim Anschauen von Careerloft sofort: “krasse e-fellows Kopie”. Und ich finde es schade, dass karrierebibel so undifferenziert ein Loblied über ein Netzwerk singt, ohne auf vergleichbare Plattformen hinzuweisen. Wenn ein Wissenschaftler seine Theorien ausbreitet, muss er auch angeben, wo er sich inspiriert hat.
Ich hab aber auch gar nichts gegen Kopieren. Die Samwer-Brüder sind damit super erfolgreiche (deren Kopien sind zugegebenermaßen extrem dreist).
“Denn was “High Potentials” sind, definiert jedes Unternehmen für sich. Consultants sagen beispielsweise traditionell die besten 5% eines Absolventenjahrgangs. Andere Unternehmen definieren das anders.”
=> Und wie definiert Careerloft das? Zeigt sich das an deren Mitglieder-Attributen oder Anforderungen an Bewerber, zum Beispiel “die besten 5%” oder “mindestens Abi-Note soundso” etc…? Oder ist das lediglich deren unüberprüfbare Behauptung? So wie das “spezielle” Mentorenprogramm? Was einen “High-Potential” ausmacht, definiert sich de facto anders, aber gerade deshalb sollte man die hier geltende Definition mitliefern. Sonst ist das eine total hohle Werbefloskel.
Jochen Mai
Eben. Was pillepalle ist, kannst du zu meinem Beitrag auch sagen und hast du auch schon gesagt – deshalb ist es ja Interpretation. Wo war da jetzt doch gleich das Argument???
Ebenso ist es Interpretation, was “ein Loblied” ist, und was die Meldung über eine neues Netzwerk, das wir gut finden und bei dem wir Partner sind. Warum muss ich auf diverse Mitbewerber hinweisen, wenn ich über den Start eines neuen Netzwerks berichte??? Den Netzwerkvergleich können wir immer noch bloggen – hier vermelden wir nur den Start und unsere Content-Partnerschaft. Vielleicht willst du das zur Kenntnis nehmen.
Auch scheint mir, dass du das Konzept nicht richtig verstanden hast. Du fragst: Wie definiert Careerloft High Potentials? Völlig falsche Frage! Careerloft definiert nicht – das ist ein Netzwerk. Die Partnerunternehmen definieren – und von denen jeder anders. Deswegen können dort auch unterschiedliche Hi-Pos dort was finden und umgekehrt.
Gero Hesse
Hallo Frank,
ganz ähnliche Diskussion und Fragestellung wie auf saatkorn. . Von daher auch hier eine ähnliche Argumentation meinerseits: die Kombination aus online-Plattform und offline Begegnungsstätte mit unserem Loft sehe ich bei e-fellows.net nicht. Unternehmen können sich dort auch nicht bei Talenten bewerben, ebenso ist die Social Media Integration anders gelöst, careerloft ist keine online Community, sondern verfügt über einen Stream (ähnlich wie facebook). Die Kombination dieser Elemente ist neu und bislang nicht vorhanden. Und das ist unsere Aussage.
Niemand ist gezwungen, Mitglied von careerloft (oder e-fellows.net oder Absolventa oder was weiß ich wem) zu werden. Als careerloft Betreiber haben wir höchsten Respekt vor allen anderen Marktteilnehmern, die schon länger am Start sind. Aber wir glauben auch, Dinge besser und zeitgemäßer machen zu können. Den Beweis dafür müssen wir jetzt antreten. Ich schlage vor: gib uns etwas Zeit.
Das Dinge evolutionär entwickelt werden, ist glaube ich generell völlig normal. BMW erwähnt ja auch nicht bei jeder neuen Idee, dass Daimler auch Autos baut. In diesem Sinne besten Gruß
Gero
Jo Diercks
Also zunächst mal die Frage: Wer ist eigentlich “Frank”. Ich finde per se “halbanonyme” Redebeiträge immer ein wenig suspekt, weil immer des Verdachts schuldig, “Meinung” machen zu wollen. Die Aussagen von “Frank” stünden nämlich in einem ganz anderen Licht da, wenn “Frank” für die Öffentlichkeitsarbeit von e-fellows zuständig wäre. Nun denn.
Die inhaltliche Kritik kann ich insofern nicht teilen, weil careerloft zunächst erstmal einen Anspruch formuliert hat, den es nun mit Leben zu füllen gilt. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Ich habe seit längerem schon nicht mehr wirklich Innovatives von e-fellows vernommen, so dass ich mich zunächst erstmal darüber freue, dass hier durch einen neuen Wettbewerber vielleicht wieder Bewegung reinkommt. Konkurrenz soll ja belebend wirken.
Und by the way: Der “umgedrehte Bewerbungsprozess”, sprich: Unternehmen bewirbt sich bei Kandidat, ist weder eine careerloft-, noch eine Absolventa-Erfindung. Das war schon Anfang 2000 ein zentrales Element der “Karrierejagd durchs Netz” (@Jochen: ich meine, dass sich darum der JuKa-Artikel auch drehte, oder?) und selbst wir nehmen nicht für uns in Anspruch, das “erfunden” zu haben. Ich habe zwar den JuKa Artikel jetzt nicht finden können, aber was aus der Süddeutschen vom Mai 2000 (http://www.cyquest.net/media/presse_pdfs/SZ_16.05.2000.pdf).
Pingback: careerloft - Transmediales Personalmarketing für die Generation Y | Wollmilchsau
Pingback: Facebook und Karriere – Careerloft geht an den Start « LinkedInsider Deutschland
Julian
Die Idee ist nicht neu. Gab es bei uns in der Heimat schon im Jahr 2000, genannt Uelzen Convalley ;-)
http://www.zeit.de/2000/52/200052_c-uelzen.xml
Hat damals leider nicht funktioniert, war wohl seiner Zeit voraus
Gero Hesse
Hi Julian,
cool – das kannte ich nicht. Ja, das eine Element WG mit Arbeit zu verknüpfen ist – wenn auch noch nicht oft gesehen – offensichtlich schon hin und wieder eingesetzt worden. Aber careerloft ist ja viel mehr als das….
LG Gero
Pingback: careerloft: e-fellows mit eigener Wohnung? « talentim
Pingback: careerloft inside: was sind die zentralen Gedanken hinter dem neuen Karriere-Netzwerk?