ZweifelFrauFragenEntscheidenWenn Sie zu den Menschen gehören, die alles sorgfältig abwägen, bevor sie loslegen, die stets alle Details prüfen und dennoch am Ende ein Haar in der Suppe finden, dann sollten Sie den Text weiter lesen…

Jeder kennt die Floskel Wenn ich doch nur …, dann …! “Wenn ich doch nur mehr Verantwortung hätte, dann könnte ich mehr erreichen.” “Wenn ich mehr Macht hätte, dann würde sich hier einiges ändern.” “Wenn ich mehr Geld hätte, dann wäre ich glücklicher.” Solche Wenn-dann-Phasen tauchen immer wieder im Leben auf. Meistens dann, wenn jemand mit sich und seiner Situation unzufrieden ist oder in einer beruflichen Sackgasse steckt. Doch Wenn-dann-Phasen sind heikel.

Ihr Unheil beginnt mit der Überzeugung, vor einem stünde ein unüberwindbarer Berg an Bedingungen. Wir sehen nur noch den Berg und nicht mehr den Gipfel. Nicht wenige verharren anschließend vor dem Hindernis, kehren um oder gehen lieber zahllose, vermeintlich leichtere Umwege.

Wer immerzu pessimistisch denkt, hat meist eine verzerrte Wahrnehmung. Notorische Schwarzseher sind nicht mehr in der Lage, die Probleme aus einer neutralen Position mit genügend Abstand zu betrachten. Der beste Weg, solche Zweifel zu überwinden, ist, sie zu verstehen.

Hinterfragen Sie Ihre Zweifel!

Die folgenden zehn Fragen helfen dabei:

  1. Warum trauen Sie den Zweifeln mehr als dem ersten Impuls?
  2. In welchen Situationen bekommen Sie Selbstzweifel?
  3. Was genau lässt Sie so denken und fühlen?
  4. Welche Meinungen oder Erfahrungen stecken hinter Ihrem Pessimismus: Sind es eigene oder die von Menschen, die Sie in der Vergangenheit geprägt haben: Eltern, Lehrer, Kollegen?
  5. Wenn es nicht eigene Erfahrungen sind, was macht Sie so sicher, dass diese für Sie gelten?
  6. Geben Sie den Zweifeln deshalb nach, weil Sie sich in der Rolle des Skeptikers sicherer fühlen?
  7. Haben Sie Angst vor Kritik oder vor dem Scheitern?
  8. Oder haben Sie moralische Zweifel? Ist das, was Sie vorhaben, ethisch bedenklich oder falsch?
  9. Was müssten Sie tun, damit Sie Ihr Gewissen beruhigen?
  10. Was hindert Sie, an sich und Ihre Möglichkeiten zu glauben?
    • Kurzum: Lassen Sie sich von Zweifeln und vermeintlichen Bedingungen bloß nicht ins Bockshorn jagen! Ein Gipfelsturm gelingt auch in Etappen. Überlegen Sie sich, wo Sie stehen und was als nächstes getan werden müsste, um dem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Und dann gehen Sie los: Schritt für Schritt, Basiscamp für Basiscamp.

      Tatsächlich ist es so: Wenn-dann-Typen erreichen nie etwas, Los-gehts-Typen alles.