Der Master of Business Administration – kurz MBA – hat sich nach anfänglichem Widerstand deutscher Unternehmen und Bildungsträger auch in Deutschland als anerkannter Abschluss etabliert. Da die Frage nach dem Unterschied zum klassischen Masterabschluss immer wieder gestellt wird: Ein MBA-Studium hat das Ziel, Fachkräften mit Berufserfahrung vertiefendes Wissen und vor allem Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Management und Unternehmensführung zu vermitteln. Der mit der Bologna-Reform eingeführte Masterabschluss hat dagegen die Vertiefung des Fachwissens und den Ausbau der theoretischen Basis zum Ziel. Der MBA ist daher praxisorientierter angelegt und qualifiziert für Führungsaufgaben, bietet jedoch keine Grundlage für eine wissenschaftliche Laufbahn oder die Arbeit im konzeptionellen Bereich. Doch die wachsende Akzeptanz des MBA-Abschlusses zieht leider auch schwarze Schafe an und nicht hinter jedem MBA-Label steht auch ein echter MBA-Studiengang. Angehende Studenten sollten daher genau hinschauen. mehr
MBA Checkliste: 50 Kriterien für die Studienwahl
Berufserfahrung: Keine Korrelation zwischen Erfahrung und Können
Kaum ein Jobangebot, kaum eine Stellenanzeige in einer der unzähligen Jobbörsen, die ohne den Begriff auskommt: Berufserfahrung. Bewerber haben diese bitteschön vorzuweisen, denn erst dieses magische Mitbringsel macht sie wertvoll. Und nicht selten hängt diese Forderung wie ein Damoklesschwert über den Berufsanfängern und vor allem unerfahrenen Kandidaten, Motto: kein Job, keine Berufsfahrungen; keine Berufserfahrungen, kein Job… ein Teufelskreis, der einige Absolventen davon abhält, in ein geregeltes Arbeitsverhältnis zu kommen. Sicher, das betrifft nicht den Großteil der Absolventen, und genaue Zahlen dazu gibt es ebenfalls nicht. Das Problem hat eher anekdotische Evidenz. Aber für jene, die das betrifft, ist das kein Trost. Denn durchbrechen lässt sich dieser Teufelskreis nur schwer und oft auch nur dadurch, dass die Bewerber ihre Ansprüche drastisch senken, um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen. mehr
Bewerbung ohne Berufserfahrung: Wege aus dem Teufelskreis
Es ist ein Teufelskreis: Ich finde keinen Job, weil ich keine Berufsfahrungen habe; ich habe keine Berufserfahrungen, weil ich keinen Job finde. Die Situation gilt als Klassiker, großartig gebessert hat sie sich aber nicht. Denn als wir die Themenanregung eines Lesers aufnahmen und in unseren Communities auf Facebook oder Google+ vorstellten, entbrannte eine heftige Diskussion dazu: Berufsanfänger berichteten, sie bekämen heute nach dem Studium keine Arbeitsverträge, sondern teils nur Praktika angeboten. Andere erzählten wiederum, dass Praktika von manchen Personalern nicht als vollwertige Berufserfahrung gewertet würden. Da beißt sich die Katze dann in den Schwanz… mehr
Ratgeber Duales Studium: 44 Tipps und Infos
Hoher Praxisanteil, erste Berufserfahrung, Verdienst vom ersten Tag an und eine vergleichsweise kurze Studiendauer – so lauten die gängigen Argumente für ein duales Studium. Diese Vorteile sind durchaus real, denn die Kombination aus Theorie- und Praxisphasen ermöglicht Studenten, im Rahmen des Studiums erste Berufserfahrung zu sammeln das neu erworbene Wissen direkt anzuwenden. Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten und das duale Studium bildet hier keine Ausnahme. Auf der Seite der Nachteile finden sich Punkte wie eine hohe Arbeitsbelastung, enormer Zeitdruck, die teilweise nur oberflächliche Behandlung von Themen und eine – im Vergleich zum Hochschulstudium – weniger wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise. Im Folgenden habe ich 44 Tipps und Informationen für Sie zusammengestellt, die Ihnen im dualen Studium oder bei der Entscheidung dafür helfen können. mehr
Theorie und Praxis – So verbinden Sie Studium und Berufserfahrung
Studenten, die sich bereits während des Studiums Gedanken über ihren späteren Job machen, kommen schnell zu dem Schluss: Theoretisches Wissen allein reicht nicht, Berufserfahrung tut Not. Zwar beinhalten viele Studiengänge einen mehr oder weniger hohen Praxisanteil, doch nur in den dualen Studiengängen ist die Verknüpfung von Berufserfahrung und Studieninhalten wirklich gegeben. Der logische Schluss: Studenten müssen sich selbst um zusätzliche Berufserfahrung kümmern. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr
Erfahrungsaustausch – So profitieren ältere und jüngere Mitarbeiter voneinander
Ältere Mitarbeiter besitzen Erfahrung, Routine und intime Kenntnisse der Unternehmensstrukturen. Berufseinsteiger bringen aktuelle Erkenntnisse, Tatendrang und einen unvoreingenommenen Blick auf die Dinge ein. Eigentlich eine Traumkombination, bei der beide Seiten nur gewinnen können, wenn sie voneinander lernen. Doch die Praxis sieht leider oft anders aus. mehr
Rein in die Praxis – So werten Sie Ihren Lebenslauf mit einem Ehrenamt auf
Durch die Reform der Studiengänge sollten Absolventen besser vorbereitet ins Berufsleben einsteigen. Tatsächlich sorgt die rigide Studienordnung fürs Gegenteil: Weil keine Zeit für Praktika und Ehrenämter übrig ist, bleibt Hochschülern nur ein stromlinienförmiges Studium, das sie gesichtslos in den Arbeitsmarkt entlässt. Oder? mehr
Bloggen, Plussen, Twittern – So werden Sie zum beachteten Experten im Internet
Expertise entsteht, wenn Wissen mit Erfahrung kombiniert wird. Gerade daran mangelt es Absolventen aber in der Regel, denn Hochschulen bilden immer noch (zu) theoretisch aus. So stehen Absolventen am Ende des Studiums mit viel theoretischen Wissen da und dem Gefühl, nicht das zu besitzen, was Sie im Berufsleben benötigen. Schade! Als leistungsstarke Fachkraft, die Expertenwissen, Analyse- und Innovationspotenzial besitzen und über den Tellerrand hinaus denken soll, sind Experten gerade auch für Einstiegspositionen gefragt. mehr
Zum Abschied alles Gute – So gestalten Sie die Kündigung fair
Ein Gastbeitrag von Bernhard Kuntz
Scheiden tut weh. Immer. Und ja, auch wenn es einem nicht so vorkommt: Auch Führungskräfte wälzen sich zuweilen nächtelang im Bett hin und her, wenn sie Mitarbeiter entlassen müssen. Und vor dieser unangenehmen Aufgabe wird in den kommenden Monaten womöglich manche Führungskraft stehen. Was die Sache nicht leichter macht: Vielen Managern ist dabei durchaus bewusst, dass die betroffenen Mitarbeiter gerade in der aktuellen Wirtschaftssituation nur schwer eine neue Stelle finden werden.
Umso wichtiger ist es, den Trennungsprozess möglichst fair, persönlich und transparent zu gestalten. Was gar nicht geht: die Kündigung wortlos einfach per Post verschicken, den Betroffenen danach aus dem Weg gehen. Völlig zurecht empfinden das die Gekündigten, aber auch die verbleibenden Mitarbeiter als takt- und stillos. mehr





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