Kündigung! Allein dieses Wort treibt vielen Arbeitnehmern Schweißperlen auf die Stirn und setzt eine ganze Kaskade an Gedanken und Sorgen in Gang. Der Verlust des Einkommens spielt dabei zwar eine Rolle, doch viele fragen sich auch, wie sie eine Kündigung durch den Arbeitgeber im Lebenslauf präsentieren sollen und was das für ihre Jobchancen bedeutet. Da kommt das Angebot eines Aufhebungsvertrages oft gerade recht. Kein Wunder also, dass viele Arbeitnehmer die Gelegenheit direkt nutzen. Stopp! So verständlich Ihre Sorge auch sein mag, einen Aufhebungsvertrag sollten Sie nie sofort unterschreiben. Denn erstens gilt es, einige Punkte zu beachten und zweitens können Sie die Höhe Ihrer Abfindung spürbar beeinflussen.
Aufhebungsvertrag: So erhöhen Sie Ihre Abfindung
Benachteiligung von Frauen: Gehalt, Führungsjobs, Prämien, Weiterbildung
Werden Frauen im Job benachteiligt? Blöde Frage, werden manche denken, das hört man doch an jeder Ecke! Stimmt. Doch repräsentativ ist nicht. Ausgehend vom Hörensagen wollten es Forscher der Hans-Böckler-Stiftung deshalb etwas genauer wissen – insbesondere ob und an welchen Stellen Frauen im Arbeitsleben benachteiligt werden – etwa beim monatlichen Gehalt in einzelnen Berufen, bei den Extras wie Boni, bei der Weiterbildung oder bei den Aufstiegschancen. Insgesamt beteiligten sich an der Umfrage rund 16.000 Personen, darunter mehr als 5.600 Frauen. Resultat: Die Benachteiligungen sind vielfältiger als vielleicht von manchem geahnt… mehr
Prämien-Vereinbarung: Darauf sollten Sie bei Boni-Verhandlungen achten
In vielen Branchen gehören sie längst zum Standard und in manchen Positionen und Berufen machen Sie einen guten Teil des Einkommens aus: Prämien und Boni. Die meisten größeren Unternehmen haben in Lauf der Jahre ein eigenes, oft ausgeklügeltes Boni-System entwickelt, mit dem überdurchschnittliche Leistungen von Mitarbeitern honoriert werden können. Das Prinzip ist denkbar simpel: Wer mehr leistet, als es sein Arbeitsvertrag vorsieht, soll auch mehr verdienen. In der Praxis ist das jedoch nicht ganz so einfach, denn bei den Verhandlungen der Prämien gibt es einiges zu beachten. mehr
Sind Sie mit Ihrem Gehalt zufrieden? Gehaltsvergleich schürt Beziehungskonflikte
Geld ist halt so eine Sache. Irgendwie ist es nie genug und am Ende des Geldes meist noch so viel Monat übrig. Das Gehalt – es ist längst ein wesentlicher Stimmungsmacher: Sei es, weil es irgendwie nicht so richtig zum Leben reicht – oder weil wir uns ungerecht bezahlt fühlen. Das Gehalt ist schließlich der Gegenwert für unsere Arbeitsleistung und damit nicht zuletzt auch Ausdruck von Wertschätzung. Mehr noch: Eine neue Studie kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass dessen Einfluss größer ist, als bislang angenommen: Wie zufrieden wir mit unserem Einkommen sind, wirkt sich massiv auf unsere Beziehungen beziehungsweise Beziehungskonflikte aus. mehr
Mehr zum Leben – So können Sie in der Gehaltsverhandlung punkten
Wenn im Vorstellungsgespräch der Gehaltswunsch thematisiert wird, würden viele Bewerber gern die Ersatzfrage wählen. Denn jetzt heißt es: Flagge zeigen und seinen Wert beziffern. Wenn Sie dabei das Optimum für sich herausholen wollen, müssen Sie professionell auftreten. Schließlich sitzt Ihnen ein Verhandlungsprofi gegenüber. mehr
Gesucht wird… – Das alles lässt sich aus Stellenanzeigen lesen
Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte sind meist recht aufwändig gestaltet. Schließlich wollen Unternehmen die Interessenten heutzutage beeindrucken und zu einer Bewerbung animieren. Wer mehr auszuwählen hat, trifft in der Regel die bessere Wahl und so… Gerade namhafte Konzerne legen sich daher besonders ins Zeug, denn auch im Stellenteil geht es um Selbstdarstellung und Reputation. Manches davon ist allerdings nur schöner Schein, hübsche Schminke, nicht mehr. Gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels wird dabei schon mal dick aufgetragen. Sie selbst allerdings sollten sich von dem Blendwerk nicht aus der Ruhe bringen lassen und die gepimpte Selbstdarstellung hinterfragen sowie den Rest der Annonce äußerst kritisch betrachten. mehr
Auf Augenhöhe – Erfolgreiche Kommunikation im Bewerbungsprozess
Kann man mit dem künftigen Arbeitgeber überhaupt auf Augenhöhe kommunizieren? Sitzen die nicht sowieso am längeren Hebel, weil sie die Entscheidungsgewalt haben, und nutzen das auch entsprechend aus? Nicht zwingend: In welche Richtung sich die Waage bewegt, hängt nicht nur von der Länge des Hebels, sondern auch vom Gewicht ab, das Sie einsetzen können. Wenn Sie außerdem wissen, wo Sie den Hebel ansetzen müssen, knacken Sie auch die härteste Nuss. mehr
Bildung lohnt sich – Jedes Jahr Büffeln bringt 5 Prozent mehr Gehalt
Eine längere Ausbildung zahlt sich aus. Für Frauen meist sogar noch mehr als für Männer. Laut einer gerade erschienenen Studie (PDF) des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bringt ein zusätzliches Jahr Bildung später ein Gehaltsplus von fünf Prozent. Ein Beschäftigter, der beispielsweise 16 Jahre in seine Bildung investiert hat, hat also über das ganze Erwerbsleben hinweg im Durchschnitt ein um 25 Prozent höheres Einkommen zu erwarten als jemand, der das Bildungssystem nach elf Jahren verlassen hat. Fachleute sprechen in dem Zusammenhang vom Mincer-Koeffizient oder von Bildungsrendite. mehr
Diese 3 Rückfragen sollten Sie in jedem Bewerbungsgespräch stellen
- Warum ist diese Stelle frei? Ein Wolf im Schafspelz: Wurde die Position neu geschaffen, können Sie gleich anschließen: Warum? Wächst das Unternehmen, der Bereich, konnte das Team die Arbeit nicht mehr bewältigen (Stressalarm!)? Ist sie dagegen schon länger vakant, fragen Sie, warum der geeignete Kandidat noch nicht gefunden wurde. Womöglich wollen Sie es auch nicht sein.
- Was ist (aus Ihrer Sicht) die größte Herausforderung auf dieser Position? Erstes Plus: Die Frage signalisiert, dass Sie sich bereits inhaltlich mit dem Job beschäftigen und lösungsorientiert engagieren. Zweites Plus: Sie erfahren von möglichen Schwachstellen (zwischen den Zeilen lesen!) und ob Ihre Fähigkeiten tatsächlich auf die Stelle passen.
- Wie werden meine Leistungen gemessen? Und von wem? Die Frage ist, zugegeben, etwas tricky. Aber in vielen Jobs sind heute variable Gehaltsanteile völlig üblich. Die sind meist an Ziele geknüpft – und ob Sie diese erreicht haben, muss irgendwer beurteilen. Mit der Frage vermeiden Sie also nicht nur künftigen Frust – Sie entlarven auch den potenziellen Willkürfaktor bei diesem Arbeitgeber.
Nennen Sie Ihre Gehaltsvorstellung! – Warum Bewerber vorab ihren Marktwert einschätzen sollten
Spätestens bei der Frage nach dem Gehalt kommt so mancher Bewerber ins Schwitzen. Wer dabei zu tief stapelt, verkauft sich unter Wert und wirkt womöglich auch wie eine Billigkraft. Pokert man indes zu hoch, beweist der Bewerber zwar Selbstbewusstsein – katapultiert sich aber gleich wieder ins aus, weil: zu teuer. Sicher, die Kunst ist, seinen seinen Marktwert einigermaßen realistisch einzuschätzen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Und so wählen viele eine Ausweichstrategie: Weil sie auf die Frage nach dem Gehaltswunsch keine befriedigende Antwort finden, gehen viele Bewerber auf die in der Stellenanzeige formulierte Bitte überhaupt nicht ein. mehr
Gehaltsdiskriminierung – 21,6 Prozent verdienen Frauen weniger als ihre männlichen Kollegen
Dass Frauen weltweit für die gleiche Arbeit (bei gleicher Qualifikation) weniger verdienen als Männer, ist ein Skandal. Und man muss leider hinzufügen: Einer, der noch immer anhält und in Deutschland ein besonders hohes Ausmaß angenommen hat. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine neue OECD-Studie. Danach ist das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in keinem anderen europäischen Land so groß wie in Deutschland. Der durchschnittliche Lohnunterschied liegt bei 16 Prozent – hierzulande verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen ganze 21,6 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Zum Vergleich: In Norwegen sind es nur 8,4 Prozent, in Belgien 8,9 Prozent, die Frauen schlechter bezahlt werden (siehe Grafik unten). Aber auch das sind knapp 9 skandalöse Prozent zu wenig. mehr
Das Mitarbeiter-Jahresgespräch: Sprich, damit ich dich sehe
Ein Gastbeitrag von den Trainern und Beratern Karin und Norbert Schätzlein
Sprich, damit ich dich sehe! Was der griechische Philosoph Sokrates schon vor hunderten von Jahren formuliert hat, gilt auch heute noch: Täglich reden wir. Im Unternehmen finden unzählige Gespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitern statt. Kommunikation im betrieblichen Alltag ist selbstverständlich und wird dringend benötigt, um das Unternehmen am Laufen zu halten. Erst wenn die Kommunikation ausbleibt, das Verständnis fehlt, wer, wann, was mitteilen muss (Hol- und Bringschuld), entstehen Konflikte und Probleme. Damit es soweit nicht kommt, trifft man sich zu Teamgesprächen, Meetings, Jour fixes. Von all diesen Gesprächen unter dem Jahr hebt sich das Mitarbeitergespräch (auch Regelgespräch, Beurteilungsgespräch genannt) ab. Es hat den Anspruch auf Langfristigkeit und wird erfahrungsgemäß nur ein- bis zweimal im Jahr geführt. Aber hilft es auch? mehr





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