Von Jochen Mai // 9 Kommentare

Glücksforschung: Glücksgrenze liegt bei 5000 Euro netto

Was macht Menschen glücklich? Diese Frage beschäftigt Glücksforscher seit den Sechziger Jahren. Die klassischen Glücksfaktoren sind auch schon identifiziert: Gesundheit, eine gute Beziehung, verlässliche Freunde, große Freiheit in der Lebensgestaltung und möglichst viel Selbstbestimmung im Job – so lauten die üblichen Rezepte. Und was ist mit Geld? Das soll ja angeblich nicht glücklich machen… Tut es aber eben doch. Allerdings nur bis zu einer Einkommensgrenze von 5000 Euro netto. Nicht gerade wenig – aber genug, um auch einen hohen Sozialstatus zu besitzen – und der spiele dabei die eigentliche Rolle, sagt zum Beispiel der Glücksforscher Karlheinz Ruckriegel unter anderem im Welt-Interview: “Obwohl in den westlichen Industrieländern die Einkommen seit den Sechziger Jahren massiv gestiegen sind, nahm die durchschnittliche Lebenszufriedenheit kaum zu.”

Von Jochen Mai // 4 Kommentare

Geld macht nicht glücklich – Anerkennung schon

Geld ist ein Hygienefaktor. Das wusste schon der Arbeitsforscher Frederick Herzberg. Anfangs motiviert es, aber hat man erst mal so viel, dass es zum Leben reicht, macht es nicht unbedingt glücklicher. Im Gegenteil: Stagniert das verfügbare Einkommen gar oder wird es – dank Inflation – weniger wert, demotiviert es enorm. Also was macht uns dann glücklich? Es ist: soziale Anerkennung. Das jedenfalls sagt der Psychologe Cameron Anderson von der Universität von Kalifornien in Berkeley, der dazu geforscht hat. mehr

Von Jochen Mai // 5 Kommentare

Glücksbringer – Macht macht nicht glücklich

Geld allein macht nicht glücklich. Karriere übrigens auch nicht. Diese Erkenntnis dürfte jeder teilen, der nach letzterer strebt und erste Teilerfolge erlebt hat: Der Kick hält, wie beim Geld, nicht lange an.

Bestätigt wird das durch eine US-Studie: Zwei Psychologen untersuchten die Korrelation zwischen Einkommen und Glücksgefühlen. Ergebnis: Zwischen 1930 und 1990 vervierfachte sich das Pro-Kopf-Einkommen in den USA – der Anteil der Glücklichen aber blieb unverändert bei einem Drittel der Bevölkerung. mehr

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